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1. Dezember 2020

Deutlich mehr Förderbedarf bei den Knaben

Überfordert mit dem Schulstoff oder den Schulkollegen, eine Lernschwäche oder verhaltensauffällig: Laut BFS-Erhebung besuchten im Schuljahr 2018/19 insgesamt 1.4 Prozent der Schülerinnen und Schüler eine Sonderklasse und 1.8 Prozent eine Sonderschule. 2.4 Prozent wurden in einer Regelklasse besonders gefördert.



Statistik der Sonderpädagogik, BfS, 2020

Fünf Prozent der Schweizer Schüler erhalten Förderunterricht, SRF, 30.11.

5. November 2020

Kommission will Lehrmittel-Liste

Die Bildungskommission (BiK) des bernischen Grossen Rats findet es gut, dass die Sonderschulbildung im Kanton Bern neu unter das Dach der Bildungs- und Kulturdirektion kommen soll. Für sie sollte das aber auch bei der Frühförderung so sein.

Grossratskommission will ganze Sonderpädagogik unter einem Dach, sda, 4.11.

20. September 2020

Neue Autorität: Präsenz zeigen

Was tun, wenn ein Erstklässler je nach Laune mal auf dem Pult sitzt und dann wieder darunter? Wenn er andere Mitschüler schlägt oder den Unterricht seiner Lehrerin gleich ganz lahmlegt?

Was tun, wenn die Eltern ratlos sind, weil ihre Tochter sich weigert, die Hausaufgaben zu machen, und stattdessen eine Vase an die Wand schmeisst?

Wie soll ein Lehrer reagieren, wenn Schüler seine Aufforderung mit einem Lächeln ignorieren, den Abfall auf dem Mensatisch wegzuräumen?

Streng, beharrlich und liebevoll, NZZ, 19.9. von Martin Beglinger

13. September 2020

Es geht nur ums Prestige

In Basel hat man mit Erfolg wieder Kleinklassen eingeführt – die sogenannten «SpA», Klassen mit speziellen Angeboten. Gewisse Leute in Zürich hingegen wehren sich immer noch dagegen, das auch zu tun. Aber längst spürt man, dass es im Grunde nurnoch ums Prestige geht. Das Chaos im ganzen Sonderpädagogiksektor ist zwar offensichtlich, doch jetzt wird nur wieder etwas Neues gebastelt, statt endlich der unerfreulichen Situation ein Ende zu bereiten und wieder allgemein Kleinklassen zuzulassen, welche nicht dem Kontingent der Gemeinde angerechnet werden. Die vorgeschlagene Notlösung mit den Klassenlehrerinnen, welche nun einspringen und fehlende Therapeutinnen ersetzen sollen, würde die ohnehin schon komplizierte Schulorganisation und die Lehrpersonen zusätzlich belasten, aber den betroffenen Kindern nichts bringen. Wenn sich die Lehrerverbände dieses verfehlte Szenario gefallen lassen und untertänig mitmachen, dann sind Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Lehrerschaft an einem Tiefpunkt angelangt.

Tages Anzeiger, 12.9., Leserbrief von Hans-Peter Köhli

Mit Selbstvertrauen zum Erfolg

Der Artikelhat mich sehr traurig gestimmt. Mit der Wiedereinführung der Kleinklasse A (Schulstoff der 1. Klasse in zwei Jahren vermittelt) wären so viele Probleme an der Basis zu lösen. Statt die Kinder aus der Klasse herauszunehmen, habe ich ihnen vor jeder Lektion aus einem wertvollen Kinderbuch einige Minuten vorgelesen. Deshalb kamen sie gerne zur Schule und haben ruhig – ohne Streitereien – konzentriert gearbeitet. Die meisten Kinder konnten im Anschluss an diese zwei Jahre ohne Probleme die Anforderungen der Normalklasse bewältigen. Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu geben, ist doch das Wichtigste. Darum soll die Kleinklasse A wieder eingeführt werden.

Tages Anzeiger, 12.9. Leserbrief von Marianne Albrecht

8. September 2020

Zürich will Sonderschulquote senken

Die Schulkinder im Kanton Zürich sind, so scheint es, immer schwieriger zu erziehen: Die Zahl der Sonderschüler hat sich innert 15 Jahren mehr als verdoppelt, von 3000 auf über 6000. Heute besuchen 4 Prozent aller Kinder eine Sonderschule - obwohl der Kanton einen Grenzwert von 3,5 Prozent festgelegt hat. Aber bisher verpufften alle Versuche des Volksschulamts, wirksam Gegensteuer zu geben.

Volksschulamtschefin Myriam Ziegler kündigt deshalb einen neuen Anlauf an, das System in den Griff zu bekommen. «Wir wollen die Quote zuerst stabilisieren und dann wieder senken», sagt sie. Ihre Stossrichtung: das Personal in den Regelklassen so stärken, dass diese jene Buben und Mädchen mittragen können, die Mühe mit dem Schulstoff haben. So soll verhindert werden, dass zu viele dieser Kinder zu Sonderschülern erklärt werden. 


Woher kommen die Sonderschüler? Tages Anzeiger, 8.9. von Marius Huber

Mehr Entlastung für sonderpädagogische Aufgaben

In den Zürcher Schulen akzentuiert sich ein Problem, das immer wieder auftaucht: Die Zahl der Kinder, die verhaltensauffällig sind oder aus anderen Gründen Hilfe benötigen, steigt an. Die Förderprogramme sind ausgebucht, und den Sonderschul angeboten gehen die Plätze aus.

Klassenlehrer sind Erzieher, nicht Dozenten, Tages Anzeiger, 8.9. von Daniel Schneebeli

5. August 2020

Verhaltensauffällige Kindergärtler

Jahr für Jahr gibt es im Thurgau mehr Kinder mit Sonderschulstatus. 2019 waren es rund 880 Schülerinnen und Schüler, was 2,9 Prozent entspricht. «Einen besonderen Anstieg beobachten wir bei den Kindergärtlern mit Verhaltensauffälligkeiten», sagte Beat Brüllmann, Chef des kantonalen Amts für Volksschule, am Mittwoch am Medientermin zum Schuljahresbeginn. Brüllmann sprach von Kindern, die auf ihre Kindergärtnerin losgehen, sie beissen oder kratzen.

Davon weiss auch Heinz Leuenberger, Präsident des Verbands Thurgauer Schulgemeinden. Er ergänzte:

«Das Alter für den Kindergarteneintritt wurde heruntergesetzt. Die Kinder sind daher auch unselbständiger.»

Die Kindergärtnerinnen müssten zum Beispiel helfen, Schuhe anzuziehen. Brüllmann sprach von der schwierigen Aufgabe, die Kinder für den Schuleintritt zu sozialisieren.

Über die Gründe für die Verhaltensauffälligkeiten kann Brüllmann nur spekulieren: Vielleicht habe es damit zu tun, dass viele Kinder die Sprache nicht können oder dass sie zu Hause nicht richtig betreut werden. Das Amt arbeitet an Massnahmen, welche die Situation verbessern sollen.

Rund 23 Prozent aller Kinder mit Sonderschulstatus werden in Regelklassen unterrichtet, die übrigen separat in eigenen Klassen.

Dass es mehr Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten gibt, hat auch damit zu tun, dass es insgesamt mehr Schüler gibt. Am Montag treten im Thurgau rund 2900 Mädchen und Knaben neu in den Kindergarten ein. Insgesamt erwarten die Volksschulen rund 30'400 Kinder und Jugendliche zum Start ins neue Schuljahr. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zu heute wird es bis 2028 gemäss Prognosen einen weiteren Anstieg von 14 Prozent geben.

Schulische Heilpädagogen sind weiter gesucht

Mit einem Lehrermangel sehen sich die Thurgauer Schulgemeinden aktuell nicht konfrontiert. «Praktisch alle Stellen konnten besetzt werden», sagte Leuenberger. Er wies aber darauf hin, dass viele Lehrpersonen bald in Pension gehen. Engpässe könnte es eventuell bei Kindergartenlehrern und Schulleitungen geben. «Vor allem, wenn kleine Pensen zu vergeben sind», präzisierte Brüllmann. «Wir beobachten die Situation.»

Schwierig zu besetzen sind auch die Stellen für Schulische Heilpädagoginnen. Dieses Thema wird das Amt für Volksschule in nächster Zeit schwerpunktmässig anschauen und gegebenenfalls den Einsatzbereich dieser Fachpersonen überarbeiten.

Leuenberger berichtete weiter von einer gestiegenen Nachfrage nach Logopädie für Kinder vor dem Kindergarteneintritt. Das stelle die Schulgemeinden vor eine Herausforderung, sodass es zum Teil Wartelisten für einen ersten Termin gebe.

Trotz «Chaosphase» gutes Corona-Zwischenzeugnis

Die Coronakrise haben die Thurgauer Schulen bisher erfolgreich gemeistert, bilanzierten Brüllmann und Leuenberger. Auch wenn der Amtschef die Übergangsphase von der Schulschliessung bis zum Start des Fernunterrichts als Chaosphase bezeichnete. Die Schulen hätten etwas völlig Neues auf die Beine stellen müssen.

 

Dank des Einsatzes der Lehrer, die zum Teil auch bei Schülern zu Hause vorbeigegangen seien, hätten aber alle auch während des Lockdowns erreicht werden können. Leuenberger berichtete, dass die Schulen die Arbeit der kantonalen Task-Force geschätzt haben.

Sek Müllheim setzt Lehrplan für Schule mit Lernlandschaft um

Die Lehrer der Sek Müllheim, wo der Medientermin stattfand, arbeiten bereits an der Zeit nach Corona. Schulleiter Walter Strasser erklärte, wie an seiner Schule vor allem in Lernlandschaften gearbeitet werde.

Mit finanzieller Unterstützung des Kantons bereitet die Schule nun für das übernächste Schuljahr den Unterricht so vor, dass die Inhalte des neuen Lehrplans und die Stundentafel zum Arbeiten in der Lernlandschaft passt. Vor allem junge Lehrer direkt nach der Ausbildung haben grosses Interesse an dieser Art von Schule, sagte Strasser.

 


2. August 2020

Integration aus politischen Gründen hochstilisiert

Zum Gastkommentar von Eric Scherer, «Schulische Integration ist ein Menschenrecht» (NZZ 23. 7. 20), sei Folgendes angemerkt. Gemäss Artikel 24 der Uno-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderungen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. Integration bedeutet folglich Teilnahme innerhalb, Separation ausserhalb der unentgeltlichen und obligatorischen Volksschule. Sonderschulen und Kleinklassen sind demzufolge mit der Uno-Behindertenrechtskonvention kompatibel, wenn sie unter dem Dach der Volksschule allgemein zugänglich sind.

NZZ, 30.7. Leserbrief von Peter Aebersold

24. Juli 2020

Integrative Schulmodelle deutlich überlegen

Was haben Finnland und Kanada gemeinsam? In der Pisa-Studie belegen sie Spitzenplätze. Eine zentrale Gemeinsamkeit: Beide haben ein 100 Prozent integratives Schulsystem. Alle Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden in der Regelschule unterrichtet. Alle Formen von Sonderschulen sind abgeschafft. Neben Pisa gibt es eine ganze Anzahl von weiteren Studien, die eindeutig aufzeigen, dass das integrative Schulmodell dem segregativen deutlich überlegen ist. So hält beispielsweise der Erziehungswissenschafter Klaus Klemm fest, dass «Förderschülerinnen und -schüler in integrativen Settings gegenüber denen in institutionell separierenden Unterrichtsformen einen deutlichen Leistungsvorsprung aufweisen». Aber auch Regelschüler profitieren und zeigen deutliche Lernerfolge. Nicht zuletzt werden die soziale Entwicklung und die «Gesellschaftsfähigkeit» aller Schüler gefördert.

Schulische Integration ist ein Menschenrecht - eine Demontage wider besseres Wissen, NZZ, 23.7. von Eric Scherer

13. Mai 2020

Privatschulen als Verlierer

2011 hat der Baselland den Beitritt zum Sonderpädagogik­Konkordat beschlossen. Seither tun sich Regierung und Parlament schwer damit, die Spezielle Förderung und die Sonderschulung gesetzlich zu regeln. Zuletzt scheiterte 2014 der damalige Bildungsdirektor Urs Wüthrich mit dem Versuch, Strukturen zu schaffen, die den Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf gerecht werden. Weitere sechs Jahre später befindet sich nun das Projekt von Wüthrichs Nachfolgerin Monica Gschwind auf der Zielgeraden. Gschwind wird am Donnerstag im Parlament damit nicht scheitern, denn die Bildungs­, Kultur­ und Sportkommission hat sich nach monatelangen Beratungen zu einem Kompromiss durchgerungen, der einstimmig verabschiedet wurde. Verlierer gibt es aber noch immer: Nur in einzelnen Punkten hat die Kommission die Anliegen einer Petition aus Kreisen der Privatschulen berücksichtigt. Die kantonalen und kommunalen Behörden verfolgen das Ziel, immer weniger Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen den Privatschulen anzuvertrauen. Vom einstigen Kontingent von 150 Plätzen in Privatschulen sind noch 30 übrig geblieben.

Die Privatschulen sind die Verlierer, Basler Zeitung, 13.5. von Thomas Dähler

1. März 2020

Eltern fühlen sich verschaukelt

In der Presse war zu lesen, dass die sonderpädagogischen Massnahmen an der Volksschule «angepasst» würden. Was Gegner der Integration seit Jahren voraussagten, ist eingetroffen. Man hat viel zu wenig Heilpädagoginnen, ist jetzt praktisch beim GAU angelangt und präsentiert als Superlösung die Einführung von «Klassenassistenzen». Irgendwelche Hilfspersonen, Zivildienstler, Hausfrauen, Arbeitslose usw. sollen einspringen und anstelle der Therapeutinnen in den Klassen wirken. Wohlverstanden: Diese Leute können und dürfen integrierte Kinder mangels Ausbildung nicht einzeln therapieren, sondern nur allgemein ein wenig in den Klassen helfen.
Der Zürcher Bote, 14.2. Leserbrief von Hans-Peter Köhli

28. Februar 2020

Wenn Ideologie mit der Wirklichkeit kollidiert


An der Zürcher Volksschule zeigt sich, was passiert, wenn egalitäre Ideologie mit der Wirklichkeit kollidiert. Seit zehn Jahren versucht der Kanton krampfhaft, die Wunschvorstellung einer Schule, an der alle Schülerinnen und Schüler – auch solche mit besonderen Bedürfnissen – Platz haben, in die Realität umzusetzen. Doch der Traum der integrativen Schule hat sich bis heute nicht erfüllt.
Zehn Jahre integrative Schule: Statt Förderung herrscht vielerorts Überforderung - das muss sich ändern, NZZ, 28.2. von Daniel Fritzsche

Umsetzung der Integration harzt


Eines Tages steht Dominik* mit all seinen Schulsachen vor der Haustür. Seine Klassenkameraden haben sich lediglich für zwei Wochen Ferien voneinander verabschiedet. Er aber hat all seine Bücher, die Hefte und das Etui im Schulthek dabei. Die Heilpädagogin habe ihn nach Hause geschickt, berichtet er seinen Eltern. Nach den Ferien müsse er an eine andere Schule wechseln.

11. Februar 2020

Immer mehr Kinder mit einer Diagnose

Alles wollen wir sein – nur nicht normal. Das gilt auch für den Nachwuchs. Klärt die Psychologin die Eltern auf, ihr Kind sei nicht so speziell, sondern normal, sind viele enttäuscht. Verständlich, denn die Pädagogik plädiert für die Einzigartigkeit jedes Kindes. Inzwischen gibt es allerdings mehr therapierte als gesunde Kinder.
Was ist normal? In der Öffentlichkeit ist die Definition kein Problem. «So ein Kind wie dieses ist doch nicht normal», gilt als selbstverständliches Deutungsmuster des gesunden Menschenverstandes, wie man Kinder voneinander unterscheiden kann. Dies führt allerdings zu einer Zweiteilung in «normale» und «abweichende», in Kinder ohne und mit Therapie. Weil es in der zweiten Gruppe so viele sind, ist die Abweichung von der Norm zur Regel geworden.
Das ist doch nicht normal, BZ Basel, 10.2. von Margrit Stamm

27. November 2019

Schule für Autisten


Der Fall eines Knaben mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) hat das Bildungssystem im Kanton Luzern an seine Grenzen gebracht. Ein Rückblick: In der Primarschule hatte bei ihm der Unterricht in der regulären Klasse mit integrativer Sonderschulung gut funktioniert. Als Sek-Schüler musste er dann ins Schul- und Wohnzentrum Malters wechseln. Der Start dort war harzig, er wurde zwischenzeitlich zu Hause unterrichtet. Für Sek-Schüler gab es bisher für Kinder mit ASS kein spezifisches Angebot (Artikel vom 7. August).
So werden im Kanton Luzern autistische Kinder unterrichtet, Luzerner Zeitung, 27.11. von Alexander von Däniken

20. November 2019

Statistik der Sonderpädagogik


In der obligatorischen Schule erhalten 4,5% der Kinder verstärkte sonderpädagogische Massnahmen. Lernende mit besonderem Bildungsbedarf haben in den vergangenen Jahren vermehrt in den Regelklassen eine sonderpädagogische Unterstützung erhalten. Über die Hälfte (53%) der Lernenden mit einer verstärkten Massnahme sind in eine Regelklasse integriert, 6% erhalten eine besondere Fördermassnahme in einer Sonderklasse und 41% in einer Sonderschule. Dies sind die ersten Ergebnisse der neu konzipierten Statistik der Sonderpädagogik des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Statistik der Sonderpädagogik Schuljahr 2017/18, Bundesamt für Statistik, 29.10.

8. November 2019

"Finanzen dürfen nicht die Hauptrolle spielen"


Integration oder Separation? Das Sonderpädagogikkonzept des Kantons St.Gallen liefert eine klare Antwort: Es braucht so viel Integration wie möglich und so wenig Separation wie nötig. Sprich, alles wird versucht, dass die Kinder ihre Schulzeit in der Regelklasse absolvieren können. Eine Einteilung in die Sprachheilschule St.Gallen soll der letzte Schritt sein.

Ist die Stadt St.Gallen bei Kindern mit Sprachstörungen auf dem richtigen Weg? Schule darf nicht Leidenszeit sein, St. Galler Tagblatt, 8.11. von Christoph Renn

30. Oktober 2019

Über vier Prozent der Schüler mit angepasstem Lehrplan


Die Schweizer Schulen haben sich in den vergangenen Jahren bemüht, Schülerinnen und Schüler mit einer Lernschwäche in Regelklassen zu integrieren. Das trägt Früchte. Über die Hälfte dieser Schulkinder nehmen am normalen Unterricht teil.
Lernschwache Schüler erhalten Unterstützung, sda, 29.10.

19. Oktober 2019

St. Galler Asylzentren mit neuen Schulkonzepten


In Asylzentren des Kantons St.Gallen werden Kinder im Volksschulalter seit Beginn des Schuljahres 2019/20 einheitlich beschult. Die Kinder lernen so in jedem Zentrum im Grundsatz den gleichen Inhalt basierend auf denselben Vorgaben. Der Erziehungsrat genehmigte die aufeinander abgestimmten Schulkonzepte des Bundesasylzentrums (BAZ), der kantonalen Zentren und jener der Trägerschaft Integrationsprojekte St.Gallen (TISG). Für die Kinder soll damit im fortschreitenden Integrationsprozess der Übertritt von einem Zentrum in ein anderes möglichst ohne Hürden erfolgen. Die Schulkonzepte der verschiedenen Zentren wurden darum vom Bildungsdepartement, dem Migrationsamt und der TISG koordiniert erstellt und sind in den Grundzügen gleich verfasst.