Posts mit dem Label Noten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Noten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10. Mai 2021

Dok-Film: Mein Leben und der Notenschnitt

Wie erleben Kinder das Bangen und Hoffen beim Übertritt in die Oberstufe – auf dem Schulweg, in der Freizeit, im Klassen- und im Kinderzimmer? Der Dokumentarfilm von Luzius Wespe zeigt das einjährige Übertrittverfahren aus der Sicht der Kinder: ihre Träume, Tränen und Entscheide. Ein persönlicher Einblick in die Welt der Kinder.

Mein Leben und der Notenschnitt - vom Übertritt an die Oberstufe, SRF, 6.5.


12. Januar 2021

Zürich setzt auf Noten statt Symbole

Eine Mehrheit des Zürcher Kantonsrates hält nicht viel von Krönchen, Raketen und Worten als Leistungsbewertung in der Volksschule. Der Rat hat am Montag eine Parlamentarische Initiative (PI) vorläufig unterstützt, die nur noch Noten zulassen will.

Zürcher Lehrer sollen Noten statt Krönchen verteilen, sda, 11.1.

13. Oktober 2020

Musik braucht keine Rechtfertigung durch Studien

Max Planck verfügte über ein absolutes Gehör, spielte Klavier, Cello und Orgel, und Albert Einstein hatte seit seinem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht: Anekdoten wie diese scheinen den oft behaupteten Zusammenhang zwischen Intelligenz und dem Erlernen eines Musikinstruments zu belegen. Nicht wenige Eltern lassen ihre Kinder daher musizieren, in der Hoffnung, deren schulische Leistungen zu verbessern. Eine Studie im Fachjournal «Memory & Cognition» dämpft nun solche Hoffnungen – und entfacht den Streit um eine alte Frage neu: Macht Musik schlau? 

Im Musikunterricht können die Kinder ein Instrument erlernen - das ist doch schon mal etwas. Bild: Andrea Zahler

Macht Musik wirklich schlauer? Basler Zeitung, 12.10. von Alice Lanzke

21. April 2020

Basel: Zeugnisse vom Januar massgebend


In den Basler Schulen gibt es trotz Wiederaufnahme des Schulbetriebs bis Ende Schuljahr keine Noten mehr. Für die Übertritte von der Primar- in die Sekundarstufe sowie von der Sekundarstufe in die Mittelschulen gilt wegen der Corona-Pandemie ausnahmsweise nur das Zeugnis des 1. Semesters.
So löst Basel das Schulproblem: Keine Noten bis Ende Schuljahr, Schule beginnt am 11. Mai, BZ Basel, 17.4.

Kein Zeugnis für Zürcher Schüler


Wegen der Corona-Krise stehen die Schulen leer. Seit fünf Wochen lernen die Schweizer Schülerinnen und Schüler zu Hause und dürfen voraussichtlich erst am 11. Mai wieder in die Klassenzimmer zurückkehren. Doch wie sollen sie für ihre Leistungen in diesem Semester benotet werden? Mit dieser Frage musste sich der Bildungsrat des Kantons Zürich herumschlagen. Am Montag hat er nun eine Antwort gefunden. Sie lautet: gar nicht. 
Anstelle von Noten steht in den Zeugnissen der Zürcher Primar- und Sekundarschüler die Bemerkung «nicht benotet» – gepaart mit einem Verweis auf die Corona-Pandemie. Auch auf die Zeugnisgespräche mit den Eltern von Kindern im Kindergarten oder in der 1. Klasse der Primarschule wird am Ende dieses Schuljahrs verzichtet. Dies gab die Zürcher Bildungsdirektion in einer Mitteilung bekannt.
"Nicht benotet": Die Schüler der Zürcher Volksschule erhalten wegen der Corona-Krise keine Zeugnisnoten - das sind die Folgen, NZZ, 20.4. von Nils Pfändler und Florian Schoop

11. April 2020

Baselbiet fordert mehr Tempo

Schulen geben zurzeit in beiden Basel zu reden. Insbesondere, wie wegen der Coronakrise mit Abschlussklassen umgegangen werden soll, weiss noch niemand. Nun hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) eine Medienmitteilung mit gemeinsamen Grundsätzen und Massnahmen veröffentlicht, in der auch die Abschlussklassen thematisiert werden. Wie eine SMS zeigt, die zurzeit unter Basler Lehrern die Runde macht und die der bz vorliegt, arbeitet die EDK schon seit Tagen an einer einheitlichen Lösung – «ausser BL!», heisst es in der SMS weiter.
Das Baselbiet fordert schnellere Lösungen betreffend Schulen, BZ Basel, 3.4. von Kelly Spielmann

Kinder betteln, wieder in die Schule zu dürfen


In der Schweiz sollen auch diesen Sommer alle Kinder ein Zeugnis bekommen. Ob es auch Noten gibt, sei aber noch unsicher, sagt Silvia Steiner, Präsidentin der Konferenz der Erziehungsdirektoren.

"Ich hoffe, der Albtraum ist bald vorbei", Tages Anzeiger, 3.4. von Daniel Scheebeli

31. März 2020

Noten zählen nur bis zum 16. März


Im Baselbiet sind nur die Noten bis zum 16. März zeugnisrelevant. Für Schüler, die knapp dran sind, kann das positive Auswirkungen haben.
Notenstopp: Schüler im Baselbiet könnten vom "Covid-19-Stempel" profitieren, BZ Basel, 31.3. von Kelly Spielmann

28. März 2020

Urs Moser warnt vor zu hohen Erwartungen


Herr Moser, im Interview mit der NZZ hat die oberste Zürcher Schulleiterin, Sarah Knüsel, in Aussicht gestellt, dass alle Schüler wegen der Corona-Krise das Jahr wiederholen müssen. Was halten Sie von dieser Einschätzung?

Ich sehe das nicht so pessimistisch. Auch wenn die Schulschliessung bis zu den Sommerferien andauern würde, wäre das nicht die absolute Katastrophe. Die Schule findet ja trotzdem statt – einfach mit neuen Unterrichtsformen. Es ist nicht so, dass die Kinder nichts lernen. Finanziell und organisatorisch wäre es zudem unmöglich, einen ganzen Jahrgang nochmals zu unterrichten. Das ist keine praktikable Lösung.

«Eltern sollen nicht die Lehrperson spielen», NZZ, 28.3. von Linda Kaponen

16. März 2020

Rösler fordert Wechsel des Beurteilungssystems


Die Leistungsbewertung von Schülerinnen und Schülern mittels Noten ist verzerrend und schon lange umstritten. Höchste Zeit, dass sich die Schule hin zu einem zeitgemässen, fairen und am Kind orientierten System der Beurteilung weiterentwickelt. Hierzu braucht es auch das Vertrauen der Eltern.
Die Bewertung von Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler durch Noten ist wahrscheinlich so alt wie die Schule selbst und nicht erst seit heute umstritten. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts untersuchten Studien systematisch die Prüfungs- und Beurteilungspraxis an öffentlichen Schulen. Diese stellten schon damals die Legitimation der Bewertungen grundsätzlich infrage. Spätestens ab den 1950er-­Jahren wurden die wissenschaftlichen Bedenken dann auch in der Praxis diskutiert.
Dagmar Rösler ist Primarlehrerin in Bellach und Präsidentin LCH, Bild: Paolo Dutto

20. Januar 2020

Dynamisches Selbstbild


Kinder werden als Entdecker und Entdeckerinnen geboren, sie wollen lernen, immer und überall. Demnach sollten sich lauter hoch motivierte, lernfreudige Geister in einer Schulklasse oder um den Familientisch tummeln, das suggeriert zumindest diese Erkenntnis.
"Noten bilden nicht ab, was noch möglich ist", Berner Oberländer, 18.1. von Susanna Valentin

29. Dezember 2019

Rösler: Noten möglichst spät


Die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, Dagmar Rösler, will weniger Noten in der Schule. «Ich bin dafür, dass wir die Noten möglichst sanftund spät einführen», sagte sie der «NZZ am Sonntag». Man solle die Kinder nicht zum «Lernen für Noten» trimmen.
Nach dem Kampf um den neuen Lehrplan wollen Lehrer und Bildungspolitiker dem Bericht zufolge nun eine neue Debatte über die Abschaffung der Noten in der Primarschule lancieren. Viele Pädagogen würden Schüler lieber mit Worten statt mit Zahlen beurteilen. So empfahlen Erziehungswissenschafter in einem Bericht für den Kanton St. Gallen eine Abkehr von notenbasierten Zeugnissen.
Oberste Lehrerin der Schweiz stellt Noten infrage, Blick, 29.12.

28. Oktober 2019

Beurteilung der MINT-Fächer wird schwieriger


In den Augen der Weininger Oberstufenlehrpersonen Ursina Lüthi-Buchli und Lukas Rechsteiner ist es höchste Zeit, dass die Studienbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eine höhere Priorität erhalten.
So kommt die neue Gewichtung der MINT-Fächer bei Lehrpersonen an, Limmattaler Zeitung, 27.10. von Lydia Lippunger

27. Oktober 2019

Nervige Schüler


Die älteren Semester unter uns mögen sich vielleicht noch an die Serie «Parker Lewis – Der Coole von der Schule» erinnern. Mann, war der Parker cool! Wir haben sie alle erlebt, die Coolen in den Schulen. Sie haben uns beeindruckt, ehrfürchtig haben wir sie bewundert, bestaunt und beneidet – manchmal waren wir vielleicht selbst ein bisschen cool. Manchmal auch überhaupt nicht. Und manchmal waren die Coolen auch nicht wirklich cool, und wir haben das erst später herausgefunden.
Es folgt eine komplett subjektive Liste von Schüler-Typen, die mir während meiner Karriere als Lehrer während 30 Jahren begegnet sind. Und ich schwöre: Aktuell habe ich keine Schüler, die nerven!

9. Oktober 2019

Solothurn prüft Standortgespräch statt Zeugnisnoten


In der Schule gibt es Noten. Das ist so weit bekannt. Ab wann genau Kinder benotet werden, ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Die Solothurner beginnen besonders früh damit: Hier werden Kinder ab der ersten Klasse mit Zahlen beurteilt. Eingeführt wurde diese Regelung erst 2011, es war ein politischer Entscheid. Die Begründung: Mit Zahlen könne den Eltern besser aufgezeigt werden, wie weit ihr Kind ist. Zudem würden Noten für die Schüler zusätzlich motivierend wirken. Lehrer wie auch Schulleiter waren nicht gerade glücklich über diese Änderung. Umso grösser ist jetzt dafür die Freude, dass die Noten möglicherweise bereits wieder abgeschafft werden.
Schulnoten für Erstklässler werden möglicherweise wieder abgeschafft, Solothurner Zeitung, 8.10. von Raphael Karpf

2. September 2019

Gemeinde schafft Noten ab


Ab diesem Schuljahr erhalten Kinder und Jugendliche in Waldkirch und Bernhardzell nicht mehr eine «6», wenn sie bei einer Prüfung besonders gut abgeschnitten haben. Stattdessen bekommen sie ein «Lernziel sehr gut erreicht». Der Schulrat hat entschieden, das Benotungssystem für alle Fächer und Stufen anzupassen. Statt mit einer Zahl werden Schüler mit Worten beurteilt. Konkret wird angegeben, in welcher Qualität die Lernziele erreicht wurden: sehr gut, gut, genügend, nicht genügend, schwach oder sehr schwach. Schulratspräsidentin Susanne Roth sagt: «Die Aussagekraft der neuen Beurteilung ist grösser und der Lernweg der Schülerinnen und Schüler kann besser aufgezeigt werden.»
"Lernziel sehr gut erreicht" - In den Schulen von Waldkirch gibt es keine Noten mehr, St. Galler Tagblatt, 2.9. von Michel Burtscher

28. August 2019

Ampel statt Noten


Pünktlich zum Schulbeginn hat die Schule Zinzikon ihr Benotungssystem modernisiert. Die Prüfungen der Schüler werden nicht mehr mit Noten, sondern mit Farben bewertet. Und so funktioniert dieses Ampelsystem: Am Anfang des Schulsemesters sitzen die Schüler mit ihren Eltern und den Lehrern zusammen. Dabei gehen sie die bisherigen Leistungen des einzelnen Schülers durch und setzten ihm danach für jedes Fach Ziele.
"Wir züchten so Schneeflöckli-Kinder heran", Blick, 28.8. 

11. August 2019

Bubenfeindliche Schule


Tausende Kinder betreten am Montag eine neue Welt: In mehreren Kantonen findet der erste Schultag statt. Wie gut die Buben und Mädchen in der Schule abschneiden werden, liegt allerdings nicht nur an ihrem Engagement, Können oder ihrer Intelligenz. Nein, auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Der Schulerfolg ist weiblich. 
Wie bubenfeindlich ist die Schule? Schweiz am Wochenende, 10.8. von Yannick Nock

9. August 2019

Amtsleiter begründet neue Promotionsordnung


Am Montag ist Schulbeginn. Sechs Tage vor dem ersten Schultag erhielten die Eltern aller Basler Sekundarschüler einen Brief des Erziehungsdepartementes (ED). Darin steht in fünf knappen Sätzen, dass sich die Bedingungen für den Abstieg in tiefere Leistungszüge ab Schulbeginn verändern. Der Text klingt harmlos:«Es werden in allen drei Sekundarschuljahren zwei gleichwertige Zeugnisse ausgestellt. Mit jedem Zeugnis ist ein Wechsel in einen Leistungszug mit höheren oder tieferen Anforderungen möglich.»Konkret heisst das jedoch: Schwächelt ein Kind in einem Semester, fällt es neu sofort in ein tieferes Niveau. Bisher hatten Schüler noch die Möglichkeit, sich im zweiten Semester zu fangen. 
Schüler fallen direkt in tieferes Niveau, Basler Zeitung, 9.8. von Dina Sambar

Problematische Verschärfung der Anforderungen an den Basler Schulen


Keine zweite Chance. Ab dem neuen Schuljahr, das nächste Woche beginnt, werden an der Basler Sekundarstufe die Schrauben angezogen. Künftig zählt jedes Semester. Ein ungenügendes Zeugnis bedeutet direkt den Wechsel in ein niedrigeres Leistungsniveau. Eine Möglichkeit, ein schlechteres Semester mit besseren Leistungen wieder auszugleichen, entfällt. Mit dieser Massnahme, von der ausserhalb der Lehrerzimmer kaum jemand wusste, soll die notorisch hohe Maturitätsquote des Kantons gesenkt werden, vermuten Bildungspolitiker und kritisieren die Neuerungen (bz von gestern). 
"Schüler sollen auch Krisen haben dürfen", BZ Basel, 9.8. von Jonas Hoskyn