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30. März 2019

Geschäft Nachhilfe: 911 Nachhilfelehrer in Basel

Wer bei Google nach «Nachhilfeunterricht in Basel» sucht, der muss weit scrollen, bis der erste echte Eintrag erscheint. Die Einträge eins bis vier sind allesamt bezahlte Werbung von professionellen Anbietern, und das bedeutet: Dieser Markt ist erstens lukrativ und zweitens heftig umkämpft. Welche Firmen sich alle in diesem Umfeld tummeln, das weiss nicht einmal Dieter Baur, Leiter Volksschulen beim Erziehungsdepartement. Er sagt: «Wir haben keinerlei Angaben zu den Nachhilfe-Angeboten in Basel oder zu ihrer Entwicklung.» 
Nachhilfe für die Kleinsten, Schweiz am Wochenende, 30.3. von Samuel Hufschmid

Es braucht Frontal- und Einzelunterricht


Der Jugendpsychologe Allan Guggenbühl kritisiert, dass selbst in den Ferien Nachhilfe angeboten wird. Und macht das Schulsystem dafür verantwortlich.
"Die Ferien sollten Ferien bleiben", Schweiz am Wochenende, 30.3. von Leif Simonsen

9. Januar 2019

Thurgau will, dass Zusatzunterricht von Eltern bezahlt wird


Manche Migrantenkinder können kaum ein Wort Deutsch, wenn sie in die Schule kommen – obwohl sie in der Schweiz geboren wurden. Ein unhaltbarer Zustand, findet eine Mehrheit im Thurgauer Grossen Rat. Die Politiker von SVP, CVP und GLP sowie einzelne Freisinnige wollen jene Eltern finanziell bestrafen, die nicht dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs trotz entsprechenden Angeboten die Landessprache lernt. Die Integrationsunwilligen sollen den später nötig gewordenen Zusatzunterricht aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Doch da gibt es ein wesentliches Problem: Die Bundesverfassung schreibt vor, dass der Grundschulunterricht «unentgeltlich» sein müsse. Deshalb hat die Thurgauer Legislative am Mittwoch mit 77 zu 30 Stimmen eine Standesinitiative verabschiedet, die vom nationalen Parlament eine Verfassungsänderung verlangt.
Integrationsunwillige Ausländer sollen Sprachkurse ihrer Kinder bezahlen müssen, NZZ, 9.1. von Simon Hehli

16. September 2018

14. August 2018

Hausaufgaben gehören zur Schule

Silvia Stettler vom Verein Aaregäuer äussert sich zu den Gefahren des Lehrplan 21 und weshalb Hausaufgaben zur Schule gehören.

Silvia Stettler ist Präsidentin des Vereins Aaregäuer Nachhilfe, Bild: zvg
Für Silvia Stettler ist klar: "Hausaufgaben gehören zur Schule", Oltner Tagblatt, 14.8. von Sarah Kunz

5. August 2018

Nachhilfeunterricht boomt

«Ich komme gerne hierher, damit ich dann in der Sekundarschule nicht ungenügend bin» oder «Nach den Ferien wird es mir helfen» – so die Reaktionen zweier Jugendlicher, die eine Woche lang jeden Morgen drei Stunden Matheaufgaben in einem Basler Lernzentrum lösen.
Büffeln in den Sommerferien, SRF, 31.7. von Karoline Thürkauf

17. Mai 2018

Überfördert und überfordert

Besonders fleissig und gute Noten – ein solches Kind ist der Traum mancher Eltern. Ist es zudem überdurchschnittlich intelligent, dann hat es beste Aussichten auf eine besonders erfolgreiche Bildungslaufbahn. Doch in vielen Fällen sind solche Kinder nicht hochbegabt, sondern Überleister. Überleister sind junge Menschen, die mehr leisten, als man von ihnen aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten erwartet.
Überfördert und überfordert, NZZ, 17.5. von Margrit Stamm

13. Mai 2017

Nachhilfe wird salonfähig

Der Markt für Nachhilfe ist rasant gewachsen. Unterdessen nehmen mehr gute Schüler Hilfe in Anspruch, um noch besser zu werden, als überforderte Jugendliche. Oft stecken auch die Eltern dahinter.
Die guten Schüler wollen Nachhilfe, Thurgauer Zeitung, 6.5. von Larissa Flammer

8. Januar 2017

Boomendes Nachhilfegeschäft

Nachhilfe ist ein boomender Geschäftszweig. Anbieter, die im Internet Lehrer für Privatlektionen vermitteln, gibt es von Jahr zu Jahr mehr. Und auch die Anfragen der Schüler steigen – so etwa beim Nachhilfeportal Tutor24.ch, einem der schweizweit führenden Vermittlungsangebote für Schüler und Lehrer. Innert einem Jahr sei die Nachfrage nach Privatlektionen um mehr als die Hälfte auf rund 7500 Anfragen gestiegen, sagt Christoph Seitz, Marketing-Verantwortlicher bei der Lemonfrog AG, die Tutor24.ch betreibt.
Kaum Bedarf nach Privatlehrern in Ob- und Nidwalden sowie in Uri, Bild: Manuela Jans-Koch
Schlechte Noten sind ein gutes Geschäft, Luzerner Zeitung, 8.1. von Christian Hodel

16. Oktober 2016

Fast jedes zehnte Kind zügelt

Der Kanton Zürich ist statistisch gesehen der grösste Verlierer. Jedes Jahr ziehen fast 1000 Kinder und Jugendliche mit ihren Familien weg in einen anderen Kanton. Die meisten lassen sich im Aargau nieder (280), dann folgen Thurgau (130) und St. Gallen (100). Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundesamt für Statistik für eine Studie des Schweizer Lehrerverbands aufbereitet hat und die dieser Zeitung vorliegen.
Beim Zügeln bezahlen die Kinder die Zeche, Bild: Gaetan Bally
Nachbüffeln bei Kantonswechsel, NZZaS, 16.10. von René Donzé

17. Juli 2016

Tendenz zu Nachteilsausgleich steigend

Schüler mit Handicaps können an Prüfungen vermehrt auf Erleichterungen zählen. An Berufs- und Mittelschulen gibt es für Schüler mit Beeinträchtigungen immer öfter Sonderregeln an Prüfungen. Die Grauzone sei gross, sagen Kritiker.
Klausuren sind für Schüler mit Lese- oder Rechenschwäche eine besondere Herausforderung, Bild: Peter Cade
Mehr Hilfe für schwache Schüler, NZZaS, 17.7. von René Donzé

2. Mai 2016

Klassische Managementfehler

Bildungspolitik ist Verantwortung, ­Verpflichtung und grosse Chance zugleich. Gute Bildung ist für unsere Kinder Ausgangspunkt eines Lebens vielfältigster Möglichkeiten, und es geht um die Chancen junger Menschen, nicht um Strukturen, Ideologien oder scheinbar fortschrittliche Konzepte.
Nützliche Veränderung? Basler Zeitung, 2.5. von Nadine Gautschi

30. März 2016

Präventive Nachhilfe

Eltern schicken ihre Kinder bereits frühzeitig in den Nachhilfeunterricht - oder ziehen um. Die Nachhilfe-Organisationen verzeichnen grosse Nachfrage.













Falsche Entwicklung: Unnötige Nachhilfestunden, Bild: 20 Minuten
Auch gute Schüler müssen schon in die Nachhilfe, 20 Minuten, 30.3. von D. Pomper

10. August 2015

22 Fragen zum Schulanfang

Blick stellt 22 Fragen zum Schulanfang und bekommt mehr oder weniger gute Antworten darauf.

1. Welche Klassengrösse bietet das beste Lernumfeld?
Die Grösse der Klasse ist gar nicht so entscheidend, weil viele Schüler nicht besser werden, wenn die Klassen kleiner sind. Insbesondere die lernschwächeren, aber auch die stärksten Schüler gewinnen nichts durch eine Verkleinerung der Klassen. Im Gegensatz dazu hilft aber die Bereitstellung zusätzlicher Hilfslehrer genau den schwächsten Schülern am meisten. Den nachhaltigsten positiven Effekt hat der Unterricht bei erfahrenen Lehrern, und zwar unabhängig von der Klassengrösse. Eine generelle Reduktion der Klassengrösse ist also nicht nur eine ineffektive und teure, sondern gleichzeitig auch eine gefährliche Massnahme – weil es gar nicht genügend erfahrene und gute Lehrer gäbe, wenn die Klassen verkleinert würden.
– Uschi Backes-Gellner und Simone Balestra, Bildungsökonomen an der Universität Zürich
22 Fragen zum Schulanfang, Blick, 10.8.

9. November 2014

Stützunterricht für jeden Dritten

Notenstress, Leistungsdruck, ehrgeizige Eltern: Im Gerangel um einen Platz am Gym- nasium müssen immer mehr Schweizer Schüler nach Unterrichtsschluss die Schulbank drücken. 63000 Schweizer Jugendliche nahmen in den letzten beiden Schuljahren bezahlte Nachhilfe in Anspruch – 7000 mehr als vor drei Jahren. Das zeigt eine noch unveröffent-lichte Erhebung der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF). Die Daten der Bildungsforscher stammen aus einer nationalen Pisa-Zusatzbefragung, die 2012 bei 14543 Schülern der 8. und 9.Klasse durchgeführt wurde. Sie zeigt: Um den Notenschnitt zu polieren, lassen Eltern nichts unversucht. Sie organisieren für den Nachwuchs Nach-hilfe – und zahlen dafür.




Rasanter Anstieg der Nachhilfestunden, Bild: Fotolia

Nach Schulschluss fängt das Büffeln erst richtig an, Sonntagszeitung, 9.11. von Nadja Pastega

"Man muss leider sagen, dass ein Teil der Bildung käuflich ist"

Studienautor und Bildungsforscher Stefan Wolter über Chancengerechtigkeit und ehrgeizige Eltern.



"Auch ein IQ-Test lässt sich trainieren", Bild: Sonntagszeitung

"Man muss leider sagen, dass ein Teil der Bildung käuflich ist", Sonntagszeitung, 9.11. von Nadja Pastega

18. Mai 2014

Nachhilfe im digitalen Zeitalter

Die Nachhilfe-Branche bekommt Konkurrenz. Ein Unternehmen bietet ein Onlineschulzimmer an, das Schüler und Lehrer verbindet und beiden eine interaktive Wandtafel zur Verfügung stellt. 





Daniel Walter (links) und Simon Baumann haben eine Idee umgesetzt, Bild: Dominique Meienberg

Hier kommen die virtuellen Lehrer, Tages Anzeiger, 17.5. von Monica Müller

12. September 2013

Nachhilfe bringt wenig

Wer Nachhilfeunterricht nimmt, lernt keine Lern-Methoden, die er auch auf andere Fächer anwenden könnte. Das sagt der Leiter einer Studie, die zum Schluss kommt, dass Nachhilfe wenig nütze. Als Lösung sieht er Tagesschulen, die Schulen selbst sollen ihr Angebot ausbauen. 
Fragwürdige Nachhilfestunden, Bild: Keystone

Nachhilfeunterricht nützt wenig, SRF, 12.9. von Andrea Jaggi
Nachhilfe bringt Schülerinnen und Schülern laut Studie nicht viel, Tageswoche, 12.9.


Nachhilfe, Eine empirische Studie zum Nachhilfeunterricht in der deutschsprachigen Schweiz, Grunder Hans-Ulrich et al, 2013

5. Januar 2013

Kinder als Investment

Zweisprachige Krippen, Prüfungsvorbereitungskurse fürs Gymnasium, Akademisierung der Ausbildung, steigende Maturaquoten. Angst und Hysterie wegen verpasster Lern-Zeitfenster.
Wie viel sind uns unsere Kinder wert? Eine Diskussionsrunde zum Thema Kinder als Investment mit Elsbeth Stern, Hildegard Fässler, Stefan Wolter und Christian Zindel.






Dirk Schütz als Diskussionsleiter der Bilanz Standpunkte, Bild: SRF/PTV

Bilanz Standpunkte, Lieb und teuer - wie viel sind uns unsere Kinder wert?

21. August 2012

Nachhilfe ist stark verbreitet

30 Prozent der Schüler nehmen Nachhilfeunterricht. Diese erstaunlich hohe Zahl wird im Gespräch mit Stefan Wolter näher beleuchtet. Ein wichtiger Grund dafür ist laut Wolter der konstant hohe Andrang auf die Gymnasien.
Ein Gespräch zum Thema Nachhilfe mit Stefan Wolter, Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) in Aarau. (Bild: zVg.)
Stefan Wolter: "Nachhilfe ist ein städtisches Phänomen", Bild: Migros Magazin
"Sogar die allerbesten Schüler nehmen Nachhilfestunden", Migros Magazin, 20.8.