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2. September 2020

11. April 2020

Sommerferien schieben

Es zeichnet sich jetzt schon ab: Die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Schulen dürften länger als bis am 19. April geschlossen bleiben. Bis zu diesem Datum hat der Bundesrat den Präsenzunterricht vor Ort verboten. Obwohl sich bereits abzeichnet, dass der Lockdown länger dauern dürfte, ist noch unklar, wie es danach weitergeht. Klar ist aber, dass der Fernunterricht eine gewaltige Herausforderung bleibt – für die Eltern, wie auch für die Lehrerschaft.
Schule statt Sommerferien, Blick, 4.4. von Gianna Blum

16. Februar 2020

SVP fordert frühe Deutschkurse


Andreas Wirth sagt es deutsch und deutlich: «Ein Drittel aller Kinder in Frauenfeld können zu wenig gut Deutsch, wenn sie in den Kindergarten kommen.» Wirth ist Schulpräsident in Frauenfeld und sitzt für die SVP im Kantonsrat. Er hat am Positionspapier Bildung der SVP Thurgau (siehe Kasten) mitgearbeitet. Dieses stellte die Partei in Weinfelden vor. Es bildet den Köcher für bildungspolitische Vorstösse.
Deutsch als Passepartout, St. Galler Tagblatt, 14.2. von Sebastian Keller

3. Februar 2020

SVP und FDP fordern Kontrollstelle für Lehrmittel


Alles werde im Kanton Zürich kontrolliert, nur nicht die Neutralität der Schulbücher – so begründete SVP-Kantonsrat Rochus Burtscher die Forderung der Bürgerlichen nach einer kantonalen Schulbuch-Kontrollstelle. Zum Vorstoss geführt hatte ein Abschnitt im Lehrbuch «Gesellschaften im Wandel», den FDP und SVP als «Loblied auf die Gewerkschaft Unia» taxierten.
Kontrollstelle gefordert - Sind Zürcher Lehrmittel tendenziös? SRF Regional, 3.2.

15. Januar 2020

Zwei bildungspolitische Ansagen

Zwei Nationalräte äussern sich zum Thema Bildung. Ihre Positionen sind parteigebunden unterschiedlich. Der Basler Mustafa Atici (SP) will bereits Kleinkinder fördern. Der Aargauer Andreas Glarner (SVP) will wieder mehr Schweizer Werte an den Schulen.
Wir verbessern die Schweiz, Weltwoche, 8.1. von Roman Zeller

Atici: "Es geht um unseren wichtigsten       Glarner: "Die Schweiz war vor 130 Jahren eines
Rohstoff".  Bild: SP BS                                der ärmsten Länder Europas". Bild: SVP CH

29. Dezember 2019

Rösler: Noten möglichst spät


Die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, Dagmar Rösler, will weniger Noten in der Schule. «Ich bin dafür, dass wir die Noten möglichst sanftund spät einführen», sagte sie der «NZZ am Sonntag». Man solle die Kinder nicht zum «Lernen für Noten» trimmen.
Nach dem Kampf um den neuen Lehrplan wollen Lehrer und Bildungspolitiker dem Bericht zufolge nun eine neue Debatte über die Abschaffung der Noten in der Primarschule lancieren. Viele Pädagogen würden Schüler lieber mit Worten statt mit Zahlen beurteilen. So empfahlen Erziehungswissenschafter in einem Bericht für den Kanton St. Gallen eine Abkehr von notenbasierten Zeugnissen.
Oberste Lehrerin der Schweiz stellt Noten infrage, Blick, 29.12.

25. November 2019

Auch in Bern wächst Widerstand gegen Passepartout


Im Kanton Baselland sollen Schulen künftig aus einer Liste möglicher Lehrmittel auswählen können, mit welchem sie unterrichten. So haben die Stimmberechtigten am Sonntag entschieden. Lehrmittelfreiheit heisst das. Genau das wünschen sich auch die Kritiker des Lehrmittels in anderen Kantonen – zum Beispiel im Kanton Bern.
«Es ist ein Flickwerk, ich halte das Lehrmittel für gescheitert», erklärt etwa SVP-Grossrat Samuel Krähenbühl gegenüber «Schweiz aktuell». Gemeinsam mit anderen bürgerlichen Politikern reicht er heute eine dringliche Motion im Berner Grossen Rat ein. Die Forderung: Lehrmittelfreiheit.
Schlechte Noten für "Mille feuilles", SRF Schweiz aktuell, 25.11.

31. Oktober 2019

SVP-Vorstoss gegen die Feminisierung der PH und der Volksschule


«Im Nachgang zum Frauenstreik vom vergangenen Juni und der Forderung nach vollständiger Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen liegt der Vorwurf der Diskriminierung der Männer auf der Hand», heisst es in der Interpellation «Feminisierung der PH und der Volksschule», mit der sich die SVP-Kantonsräte Andrea Vonlanthen, Aline Indergand und Hermann Lei an den Regierungsrat richten.
"Vorwurf der Diskriminierung der Männer liegt auf der Hand": Im Thurgau sind vier von fünf Lehrkräften Frauen - das sorgt nun für Kritik, St. Galler Tagblatt, 30.10. von Judith Schuck

15. September 2019

Neutralität in der Schule


Mittels einer Interpellation erkundigen sich die Nidwaldner SVP-Landräte Roland Blättler (Kehrsiten) und Stefan Müller (Emmetten) bei der Regierung nach der «ideologischen Überprüfung von Lehrmitteln». Kinder bildeten die Zukunft der Gesellschaft und sollten sich dereinst als mündige und kritische Erwachsene eine eigene Meinung zu verschiedenen Themen bilden können, schreiben die beiden Parlamentarier in ihrem Vorstoss. Neben guten Lehrerinnen und Lehrern seien auch die im Unterricht verwendeten Lehrmittel ein wesentlicher Begleiter auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Seien Lehrmittel einseitig ideologisch geprägt oder fehlten Ausgewogenheit und kritische Auseinandersetzung, verunmögliche dies einen politisch neutralen Unterricht. Die Lehrer könnten noch so sehr verschiedene Positionen einbeziehen, im Lehrmittel seien die Ideologien vorgegeben.
So stellen die Nidwaldner Schulen Neutralität sicher, Luzerner Zeitung, 11.9. von Martin Uebelhart

30. August 2019

SVP fordert unbürokratische Abwahl von Fremdsprachen

Auch mit dem Lehrplan 21 müsse es unbürokratisch möglich sein, Pflichtfremdsprachen auf der Realstufe abzuwählen. Das fordert die SVP in einem Fraktionsauftrag. Niemand sei näher an den Schülern dran als Lehrpersonen und die Schulleitung, so die SVP. Und dennoch sei eine Bewilligung des Kantons nötig. Das sei stossend, da in anderen Kantonen, etwa Luzern, die Abwahl einfacher möglich sei. Die SVP verlangt deshalb Auskunft über die Erfahrungen bezüglich der abgeschafften Abwahlmöglichkeit von Pflichtfremdsprachen. 
Quelle: Südostschweiz, 30.8.

12. Juli 2019

Neue Idee gegen Lehrermangel


Alarmstimmung an den Baselbieter Schulen: Kurz vor den Sommerferien waren noch immer Dutzende Stellen ausgeschrieben. Auch wenn diese bis zum Schulstart im August mit Müh und Not besetzt werden können: Der Lehrermangel wird sich in den kommenden Jahren schweizweit verschärfen; Ursachen sind zunehmende Schülerzahlen und ebenso zunehmende Lehrerpensionierungen. Zudem nimmt die Zahl der Berufsaussteiger zu, weil sich die Rahmenbedingungen in den Augen vieler laufend verschlechtern. 
SVP-Landrätin lanciert neue Idee gegen den Lehrermangel, BZ Basel, 11.7. von Hans-Martin Jermann

17. Juni 2019

SVP will Jokertage für religiöse Feiertage


Nachdem der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner eine Lehrerin wegen der Feiertagsregelung an den Zürcher Schulen diffamiert hatte, nimmt die SVP des Kantons Zürich das Thema auf: Sie will, dass für religiöse Feiertage künftig zuerst die zwei Jokertage eingezogen werden.
SVP will Freitage-Regelung an Schulen ändern, Blick, 17.6.

16. Mai 2019

SVP fordert Abwahlmöglichkeit von Fremdsprachen


Die SVP Graubünden fordert eine Dispensierungsmöglichkeit des Fremdsprachenunterrichts für die Realstufe. Überforderte Schülerinnen und Schüler sollen einfach einen entsprechenden Antrag stellen können und so bestmöglichst gefördert werden.
Dispensierung vom Fremdsprachenunterricht? Südostschweiz, 16.5. von Nadine Hinder

24. März 2019

Geisteswissenschaften unter Druck


In den USA sinkt das Interesse an Studienfächern wie Geschichte, Philosophie und Literatur dramatisch. Institute schliessen, Professoren werden entlassen. Auch in der Schweiz ist die Lage besorgniserregend. Die Folgen sind fatal.
Geschichte fällt heute aus, NzzaS, 17.3. von Felix E. Müller 

9. Januar 2019

Thurgau will, dass Zusatzunterricht von Eltern bezahlt wird


Manche Migrantenkinder können kaum ein Wort Deutsch, wenn sie in die Schule kommen – obwohl sie in der Schweiz geboren wurden. Ein unhaltbarer Zustand, findet eine Mehrheit im Thurgauer Grossen Rat. Die Politiker von SVP, CVP und GLP sowie einzelne Freisinnige wollen jene Eltern finanziell bestrafen, die nicht dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs trotz entsprechenden Angeboten die Landessprache lernt. Die Integrationsunwilligen sollen den später nötig gewordenen Zusatzunterricht aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Doch da gibt es ein wesentliches Problem: Die Bundesverfassung schreibt vor, dass der Grundschulunterricht «unentgeltlich» sein müsse. Deshalb hat die Thurgauer Legislative am Mittwoch mit 77 zu 30 Stimmen eine Standesinitiative verabschiedet, die vom nationalen Parlament eine Verfassungsänderung verlangt.
Integrationsunwillige Ausländer sollen Sprachkurse ihrer Kinder bezahlen müssen, NZZ, 9.1. von Simon Hehli

31. März 2018

Zug bleibt bei Frühfranzösisch

Die Zuger Primarschülerinnen und -schüler lernen auch in Zukunft ab der 5. Klasse Französisch. Eine Motion der SVP, welche das ändern wollte, hatte im Kantonsrat keine Chance. Die SVP wollte erreichen, dass künftig in der Primar nur noch Englisch unterrichtet wird. Das Zuger Kantonsparlament erklärte den Vorstoss mit 48:20 Stimmen jedoch für nicht erheblich. Damit bleibt im Kanton Zug alles beim Alten: Die Zuger Schüler lernen ab der 3. Klasse Englisch und ab der 5. Klasse zusätzlich Französisch.
«Englisch ist DIE Fremdsprache»
Zug hält an Frühfranzösisch fest, SRF Regional, 29.3.
Stimmen aus der Ratsdebatte in Zug, Regionaljournal Zentralschweiz, 29.3.

25. Februar 2018

Breite Vernehmlassung erübrigt Abstimmungen zu Lehrplänen

Auf zum letzten Gefecht gegen den Lehrplan 21! So liesse sich das Motto der Volksinitiative «Lehrplan vors Volk» beschreiben, über die im Kanton Zürich am 4. März abgestimmt wird. Oder so: Wir müssen mehr Demokratie in der Schule wagen! Die Parolen mögen gut klingen. Nur: Sie sind falsch. Aber der Reihe nach.
Der Lehrplan 21 basiert auf einem demokratischen Prozess, Limmattaler Zeitung, 25.2. von Matthias Scharrer

13. Februar 2018

SVP hat sich von Bildungsthemen verabschiedet

Es sind die zwei bevölkerungsreichsten Kantone der Schweiz, die am 4. März über den Lehrplan 21 abstimmen. Und doch interessiert sich ausserhalb von Bern und Zürich kaum jemand für die Abstimmung. Das ist erstaunlich, hatte der gemeinsame Lehrplan für die ganze Deutschschweiz vor kurzem noch die Emotionen hochgehen lassen.
Der Widerstand gegen den Lehrplan 21 ist erlahmt, Luzerner Zeitung, 13.2. von Roger Braun

27. Januar 2018

Landrat lehnt Fremdsprachen-Initiative ab

Der Baselbieter Landrat lehnt eine Volksinitiative ab, die sich gegen eine zweite Fremdsprache an der Primarschule richtet. Das Volksbegehren war 2016 vom Komitee "Starke Schule Baselland" eingereicht worden.
Baselbieter Landrat lehnt Fremdsprachen-Initiative ab, sda, 25.1.

22. Januar 2018

Bald wieder Einführungsklassen in Riehen?

Bis zu den Gemeindewahlen in Riehen sind es noch knapp zwei Wochen. Genügend Zeit also – oder vielleicht höchste Zeit für die Lokalpolitik –, um den bisher doch eher lauen Wahlkampf anzuheizen. Zum Beispiel mit einer Gemeindeinitiative oder einer Petition, beide zum Thema Einführungsklassen. Die Initiative («Einführungsklassen: Eine Chance für Riehen») ist eine Idee des SVP-Einwohnerrats Peter A. Vogt, der das Komitee zusammen mit dem Schulratspräsidenten Peter Hochuli präsidiert. Offizieller Start ist morgen, im Gespräch ist sie aber schon seit letztem Sommer. Die Petition («Einführungsklassen jetzt!») wurde von der Riehener EVP lanciert und soll noch im März eingereicht werden. Die Unterschriftensammlung dafür hat bereits begonnen.
Ein Wahlkampfthema für den Endspurt, Basler Zeitung, 22.1. von Alessandra Paone