Posts mit dem Label Lehrerverein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lehrerverein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20. Mai 2021

St. Galler Schulstreit beendet

Dass es zwischen der Lehrergewerkschaft und einer Schulverwaltung zu Friktionen komme, liege in der Natur der Sache, sagt Mathias Gabathuler. Der FDP-Stadtrat übernahm Anfang Jahr die Direktion Schule und Freizeit der Stadt St.Gallen. Gabathuler sagt, die Absichtserklärung, die am 3. Mai unterzeichnet wurde, sei bedeutsam und stimme ihn «sehr zuversichtlich».

Die Hausaufgaben sind gemacht: Die Lehrergewerkschaft und die Dienststelle Schule und Musik der Stadt St. Gallen beendet jahrzehntelangen Schulstreit, St. Galler Tagblatt, 19.5. von Daniel Wirth

19. Mai 2021

Schlechte Luft bedroht ungeimpfte Schüler

In zwei von drei Schweizer Schulzimmern ist die Qualität der Atemluft ungenügend. Zu diesem Befund kam eine Studie, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im März 2019 veröffentlichte – zu einer Zeit, als von der nahenden Corona-Pandemie noch niemand etwas ahnte. Jetzt mehren sich die Stimmen, die einen besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen vor der buchstäblich dicken Luft in vielen Schulstuben fordern.

Luft in den Schulzimmern wird zum Problem, Tages Anzeiger, 18.5. von Fabian Renz

20. April 2021

Personalrechtliche und gewerkschaftliche Anliegen mit politischen Mitteln durchsetzen

Seit zehn Jahren leistet die «Starke Schule» Widerstand gegen den Lehrplan 21. 16 Initiativen hat der Verein bisher lanciert und dabei beachtliche Erfolge erzielt. Nun will die Organisation besser in Entscheide der Bildungsdirektion eingebunden werden, sagt Vorstandsmitglied Regina Werthmüller. 

«Eine neue Initiative steht im Moment nicht an», Volksstimme, 16.4. von Sebastian Schanzer

12. Januar 2021

LVB fordert bessere Schutzmasken für Lehrer

COVID-19 bestimmt weiterhin die Schlagzeilen und auch die Situation an unseren Schulen. Spezielle Besorgnis riefen diese Woche Recherchen von Radio SRF hervor, wonach Primarlehrkräfte in Baselland fast doppelt so häufig von einer Corona-Infektion betroffen seien wie der Rest der Bevölkerung.

Lehrpersonen besser schützen! Arbeitgeber in der Pflicht, Bericht Regionaljournal SRF, 12.1.

31. Dezember 2020

Lernbegleiter sind Arbeitsverweigerer

Im Interview mit dem Magazin “Realist” äussert sich der promovierte Pädagoge und Medienexperte Prof. Dr. phil. Ralf Lankau zum Thema “Digitale Transformation von Schule?” Für ihn ist der Einsatz von Medientechnik kein Qualitätsmerkmal von gutem Unterricht, er warnt gar vor den übersteigerten Versprechungen digitaler Zukunftsvisionen, hinter denen sich Interessen verbergen, die in der Schule definitiv nichts zu suchen haben. Ralf Merkle, Landesgeschäftsführer Realschullehrerverband Baden-Württemberg RLV, hat das hier gekürzt wiedergegeben Gespräch geführt, das wir hier mit freundlicher Genehmigung von Ralf Lankau veröffentlichen.


Ralf Lankau, Bild: www.lehrerfreund.de

"Der Begriff Lernbegleiter ist für mich das Synonym für pädagogische Arbeitsverweigerung", Condorcet.ch, 30.12. von Ralf Lankau

28. Dezember 2020

Solothurner Lehrer fordern kleine Klassen wegen Integration

Was seit 2007 sukzessive eingeführt wurde, ist mittlerweile in jeder Solothurner Schule angekommen und sorgt dort für gemischte Gefühle: das integrative Schulmodell. Dabei ist der Grundgedanke hinter dem Modell ein durch und durch guter – jedes Kind soll dort in die Schule gehen können, wo es wohnt, gemeinsam mit den Nachbarskindern.

Integratives Modell an Solothurner Schulen: Gute Idee - bei der Umsetzung hapert es, Solothurner Zeitung, 24.12. von Denise Donatsch

6. Oktober 2020

Die ohrenbetäubende Stille der Lehrerverbände

Das Verhalten des renommierten Klett-Verlags ist symptomatisch für die aktuellen Machtverhältnisse. Die Allianz von Verwaltung, Politik und Wissenschaft diktiert den Lehrmittelverlagen die gewünschte Didaktik, und das über die Köpfe der Lehrerschaft hinweg und wider besseres Wissen. Helfen können da nur kritische Lehrerverbände, neugierige Journalisten und die Lehrmittelfreiheit für die Lehrkräfte. Eine Stellungnahme der Redaktion des Condorcet-Blogs.

Die Allianz aus Wissenschaft und Verwaltung spielt. Und was tun Lehrerverbände und Medien? Condorcet.ch, 6.10.

6. Juni 2020

Unzufriedene St. Galler Lehrer

Der Kantonale Lehrerverband St. Gallen (KLV) hat im Herbst 2019 eine Umfrage unter den Mitgliedern aus der Stadt durchgeführt. Für die Umfrage entschieden haben sie sich wegen der steigenden Zahl der Beschwerden aus der Stadt. Am Donnerstag wurden die Ergebnisse mit einer Rücklaufquote von 40 Prozent vorgestellt.


Die Umfrage zeigte, dass vier von zehn der befragten Stadt-Mitglieder sich nicht wertgeschätzt fühlen. Weniger als die Hälfte der Lehrer hat zudem angegeben, «gerne» oder «sehr gerne» an einer städtischen Schule tätig zu sein. Mit dem Job seien aber viele zufrieden. Insgesamt mehr als 80 Prozent sagten, dass sie gerne auf ihrem Beruf als Lehrer arbeiten.

Diese Umfrage soll nun als Grundstein für einen zukünftigen Veränderungsprozess dienen. Wie Claudia Frei, Co-Präsidentin der KLV, sagte: «Die Umfrage bietet eine Grundlage, um Verbesserungspotenzial zu identifizieren und Massnahmen aufzugleisen». Dies berichtete das St. Galler «Tagblatt».


Quelle: nau.ch, 5.6.

Beitrag des Regionaljournals Ostschweiz SRF, 5.6.

Umfrage zur Berufszufriedenheit der Lehrer in der Stadt St. Gallen

Bedürfnisse der Lernenden gehen vor

Die Covid-19-Pandemie und Schulschließungen führen seit März 2020 notgedrungen zu Fernunterricht und dem verstärkten Einsatz digitaler Techniken. Dass IT-Verbände diese Entwicklung freudig begrüßen und fordern, den Einsatz von IT in Schulen zu verstetigen, war zu erwarten. Erstaunlich ist, dass auch Lehrerverbände für Fernunterricht und digitales Beschulen plädieren. Ist allen Beteiligten klar, was das bedeutet?

Die zweite Welle: Das Digital-Mentalvirus breitet sich aus, 5.6. von Jochen Krautz / Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V.

Geld sparen mit grösseren Klassen

Finanziell lohnt sich das Führen gemischter, grosser Klassen für die Gemeinden im Kanton eher. Durch das heutige System profitieren vor allem grössere Gemeinden, kleinere haben es schwieriger. Während viele davon berichten, dass das System aufgeht, gibt es auch Kritik.

"Erbärmlich": Gemeinden können mit grossen Schulklassen Geld sparen, Oltner Tagblatt, 5.6. von Noëlle Karpf

3. Juni 2020

Basel-Stadt erlaubt Schulausflüge wieder

Die Basler Lehrerinnen und Lehrer zeigten gemischte Gefühle über die Wiedereröffnung der Volksschulen am 11.Mai. Der Unterricht wurde begleitet von Regeln, die sich als nicht praktikabel herausstellten. Gerade bei den Jüngsten war es für die Lehrerinnen und Lehrer nicht möglich, den geforderten Abstand von zwei Metern zu den Schülern einzuhalten. «Auf Primarstufe ist die Regel kaum umsetzbar», sagt Jean-Michel Héritier, Präsident der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt. «Wenn man einem Kind wirklich etwas erklären will, geht das nicht mit zwei Metern Abstand.» Auch wenn sich beispielsweise Kinder in den Haaren liegen würden, müssten die Lehrer eingreifen. In manchen Basler Lehrerzimmern war von einer «absurden» Regel die Rede. 

Basel-Stadt schafft "absurde" Regeln ab, BZ Basel, 3.6. von Leif Simonsen und Michael Nittnaus

22. Mai 2020

Aargau: Schulstart "vielerorts" geglückt

Seit einer Woche können die Kinder wieder in die Schulen. Von einem normalen Schulalltag sind sie allerdings noch ein ganzes Stück entfernt. Regelmässiges Händewaschen und Distanz zur Lehrperson prägen den Alltag. Und wo der Abstand schlecht eingehalten werden kann, wird hinter Plexiglasscheiben oder Visieren gearbeitet. Doch trotz dieser Einschränkungen: Der Schulstart sei vielerorts geglückt, freut sich Lehrerverbands­präsidentin Elisabeth Abbassi: «Auch an meiner Schule verhalten sich die Schüler vorbildlich.» 

Abassi hinter Plexiglas, Bild: Alex Spichale

Lehrerpräsidentin Abassi nach dem Schulstart: "Es ging ein unglaublicher Ruck durch die Schulen", Zofinger Tagblatt, 19.5. von Raphael Karpf

11. Mai 2020

Basler Lehrerverband will mehr Schutzmaterial

Beide Basel sind mit Vollklassen in den Schul-Lockup gestartet. Eine Strategie, die im Vorfeld für viel Kritik sorgte. Aber wie gut funktioniert das Konzept mit Händewaschen und Abstandhalten denn nun wirklich? Jean-Michel Héritier ist Präsident der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt und Lehrer an der Basler Primarstufe Insel. Am Mittag nach der Öffnung zieht er eine erste Bilanz: «Es hat so geklappt, wie wir das vorbereitet haben. Die Sitzordnung wurde umgestellt, um Distanz zu schaffen, und wir unterrichten mehr frontal als sonst.» Aber der erste Vormittag hat auch bereits deutlich die Grenzen des neuen Systems aufgezeigt. «Es wird einem sofort klar, dass eine 2-Meter-Regel nicht flächendeckend umsetzbar ist», sagt Héritier. «Das klappt nur, solange alle still sitzen. Aber gerade kleine Kinder sind ja auch in Bewegung. Das beginnt beim Eintreten durch die Türe und geht weiter beim Händewaschen, das nun so häufig durchgeführt werden muss.»

"Abstand halten funktioniert in der Schule nicht", Basler Zeitung, 11.5. von Nina Jecker

6. Mai 2020

Petition für Halbklassen


Die Standesorganisationen der Lehrerschaft aus beiden Basel stehen dem Beschluss der Regierungen, den Schulbetrieb am 11. Mai mit Vollklassen wieder aufzunehmen, kritisch gegenüber. In Basel-Stadt werden zudem Unterschriften für eine Petition für einen Start mit Halbklassen gesammelt.
Lehrer würden Halbklassen bevorzugen, Basler Zeitung, 5.5.

4. Mai 2020

Angst vor Schulstart


Am 11. Mai müssen Kinder wieder im Schulhaus antraben, ab dann sind die Schulen in der ganzen Schweiz wieder geöffnet. Nicht alle freuen sich auf diesen Tag. Eine Lehrerin aus dem Aargau, die anonym bleiben will, hat sich bei 20 Minuten gemeldet. Sie hat Angst.
Schulöffnung mit Sicherungskonzept in Baden-Württemberg, Bild: Keystone/DPA/Felix Kästle
«Wir werden als Versuchskaninchen missbraucht» 20 Minuten, 1.5. von Joel Probst

Lehrerverbände kritisieren Schulöffnungen

Die beiden Basel wollen die Schulen am 11. Mai im Gegensatz zu Zürich oder Sankt Gallen wieder so weit als möglich im Normal-Betrieb laufen lassen, also keine Öffnung stufenweise, sondern von Beginn an mit vollen Klassen. Das kommt bei der Gewerkschaft der Lehrerinnen und Lehrer gar nicht gut an.
Lehrerverbände kritisieren geplanten Schulbeginn, SRF, 1.5.

26. April 2020

Schulöffnungen - ein Blick ins Ausland


Schülerinnen und Schüler sollen bald wieder zum Unterricht. Seit Wochen unterrichtet die Schweiz wegen Coronavirus von zu Hause aus, was für Kinder, Jugendliche und Eltern eine riesige Herausforderung bedeutet.
Geht es nach dem Bundesrat, so soll ab dem 11. Mai die Rückkehr zur Normalität beginnen. Die Öffnung soll zunächst nur die obligatorischen Schulen betreffen. Für Berufsschulen und Gymnasien wird der 8. Juni angepeilt. Das sind bislang auch die einzigen Details, die bekannt sind.
Das stört Schülerinnen, Lehrer und Eltern gleichermassen. Gymnasiasten sammeln tausende Unterschriften für Petitionen und fordern Klarheit. Diese wird voraussichtlich erst Ende April vorliegen, wenn der Bundesrat die definitiven Beschlüsse fasst.
Zeit für einen Blick ins Ausland: watson zeigt auf, wie die Öffnung der Schulen in Dänemark sowie den beiden Nachbarländern Deutschland und Österreich diskutiert und beschlossen wird.

18. April 2020

Ausnahmezustand bleibt auch nach den Schulöffnungen


Wegen der Corona-Krise sind die Schweizer Schulen seit rund vier Wochen geschlossen. Kinder lernen zu Hause, Lehrer unterrichten aus der Ferne, und Eltern übernehmen nicht nur die Betreuung, sondern häufig auch pädagogische Aufgaben. Eine herausfordernde Situation für alle Beteiligten.
Die Jüngsten dürfen zuerst wieder an die Schule - doch die Unsicherheit bleibt, NZZ, 17.4. von Nils Pfändler und Johanna Wedl

17. April 2020

Schulstart noch unklar


Nun hat das Werweissen ein Ende. Am 11. Mai werden die Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen wieder geöffnet – zwei Wochen nachdem Coiffeure, Ärzte und gewisse Läden ihren Betrieb wieder aufnehmen dürfen. Das hat der Bundesrat gestern beschlossen. So wolle man die Bewegungsströme in der Öffentlichkeit langsam steigern. 
«Normaler Unterricht ist nicht möglich», Basler Zeitung, 17.4. von Dina Sambar

19. März 2020

Stupide Präsenzpflicht


Der Unterricht in der Schule ist verboten, die meisten Schüler und Schülerinnen bleiben zuhause. Dennoch gilt an manchen Orten für die Lehrer und Lehrerinnen Präsenzpflicht: Sie müssen in die Schule kommen – auch dann, wenn sie dort keine Kinder zu betreuen haben. Das stösst auf Unverständnis. Einige Lehrer machen  ihrem Ärger darüber in den sozialen Medien Luft.

"Stupide Präsenzpflicht": Trotz Schulverbot müssen mancherorts viele Lehrer in die Schule gehen - das stösst auf Unverständnis, St. Galler Tagblatt, 19.3. von Maja Briner