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20. Januar 2021

Besorgte Lehrer widersprechen Schulleitern

Frauenfeld: 100 Schüler in Quarantäne. Volketswil: Massentests für 500 Schüler, Maskenpflicht ab der vierten Klasse. Baselland: Maskenpflicht ab 10 Jahren. Tessin: Fernunterricht für eine ganze Mittelschule. Cham: Eltern, Lehrer und Schüler zweier Klassen in Quarantäne.Und so weiter. 

Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Basler Zeitung, 20.1. von Raphaela Birrer

9. August 2020

Masken an der Volksschule kein Thema

Freude und Neugier mischen sich mit Nervosität. Neue Gspänli, neue Lehrerinnen und Lehrer, ein neues Schulhaus. In einem Dutzend Kantone beginnt am Montag der Unterricht, Klassenzimmer und Pausenplätze füllen sich wieder mit Leben. Tausende Kinder gehen erstmals in die Schule, Tausende Jugendliche erstmals in die Oberstufe, ans Gymnasium, in die Berufsschule. Der erste Schultag, wir kennen es alle, ist speziell. Und dieses Jahr ist alles noch spezieller.

Spezieller Schulbeginn: Wo Schüler Masken brauchen - und warum sich der Schulleiterverband vor dem Herbst fürchtet, Schweiz am Wochende, 8.8. von Maja Briner

LCH gegen "Notfall-Fernunterricht"

Es wird interessant, wenn am Montag in rund einem Dutzend Kantonen die Schulen öffnen. Wie viele Schülerinnen und Schüler werden zum Unterricht erscheinen? Wie viele stecken in Quarantäne, weil sie in einem Corona-Risikogebiet Ferien gemacht haben? Wie diszipliniert werden sie Masken tragen? Eine ganze Reihe von Kantonen, insbesondere in der westlichen Landeshälfte, hat den Gesichtsschutz an Gymnasien und Berufsschulen inzwischen für obligatorisch erklärt.

Lehrer fürchten um die Schwächsten, Tages Anzeiger, 8.8. von Fabian Renz

6. Juli 2020

Rassismus an Schweizer Schulen

Im Zuge der Rassismusdebatte meldet sich jetzt ein Mitglied der Geschäftsleitung vom Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer zu Wort. Dorothee Miyoshi sagt: Rassismus ist auch in der Schule eine Realität.

"Die Schule verletzt das Gesetz der Gleichheit", Blick, 6.7. von Dana Liechti

28. April 2020

Peterhans: "Es gibt noch viel nachzuholen"


Das Coronavirus ist für das Schweizer Bildungssystem der ultimative Stresstest: Von heute auf morgen mussten Lehrpersonen, Eltern und Schüler auf Fernunterricht switchen. Wohnzimmer wurden zu Schulzimmern, bloss ohne Tafel, Lehrbücher – und ohne echten Plan.
Peterhans: "Krise bringt Schulen weiter", Bild: zvg
Beim digitalen Unterricht muss die Schweiz nachsitzen, Blick, 28.4. von Flavio Razzino

21. April 2020

LCH stellt Forderungen zum geplanten Schulstart vom 11. Mai

In einer heute verschickten Medienmitteilung fordert der LCH die Klärung folgender Punkte, bevor am 11. Mai der Präsenzunterricht wieder beginnen soll: 

  • Einhalten der Hygienevorschriften
  • Schutz von Risikogruppen
  • Neugestaltung des Präsenzunterrichts
  • Zeugnisse anpassen unter Vermeidung von kantonalen Sonderlösungen

27. März 2020

Schwächere Schüler speziell belastet


Schon bevor der Bundesrat am 13. März erlassen hatte, dass die Schulen geschlossen werden, haben die Lehrpersonen vermutet, dass sie sich bald auf eine neue Unterrichtsform einstellen müssen.
Die Situation belastet die schwächeren Schüler mehr, SRF, 26.3. von Judith Frei

19. März 2020

Stupide Präsenzpflicht


Der Unterricht in der Schule ist verboten, die meisten Schüler und Schülerinnen bleiben zuhause. Dennoch gilt an manchen Orten für die Lehrer und Lehrerinnen Präsenzpflicht: Sie müssen in die Schule kommen – auch dann, wenn sie dort keine Kinder zu betreuen haben. Das stösst auf Unverständnis. Einige Lehrer machen  ihrem Ärger darüber in den sozialen Medien Luft.

"Stupide Präsenzpflicht": Trotz Schulverbot müssen mancherorts viele Lehrer in die Schule gehen - das stösst auf Unverständnis, St. Galler Tagblatt, 19.3. von Maja Briner

16. März 2020

Rösler fordert Wechsel des Beurteilungssystems


Die Leistungsbewertung von Schülerinnen und Schülern mittels Noten ist verzerrend und schon lange umstritten. Höchste Zeit, dass sich die Schule hin zu einem zeitgemässen, fairen und am Kind orientierten System der Beurteilung weiterentwickelt. Hierzu braucht es auch das Vertrauen der Eltern.
Die Bewertung von Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler durch Noten ist wahrscheinlich so alt wie die Schule selbst und nicht erst seit heute umstritten. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts untersuchten Studien systematisch die Prüfungs- und Beurteilungspraxis an öffentlichen Schulen. Diese stellten schon damals die Legitimation der Bewertungen grundsätzlich infrage. Spätestens ab den 1950er-­Jahren wurden die wissenschaftlichen Bedenken dann auch in der Praxis diskutiert.
Dagmar Rösler ist Primarlehrerin in Bellach und Präsidentin LCH, Bild: Paolo Dutto

2. Februar 2020

Was geschieht mit den Schülerdaten?


Intelligente Lernsysteme gibt es auch in der Schweiz. Plattformen wie Summit Learning, die ganze Lehrpläne in verschiedenen Fächern abdecken, sind zwar noch nicht in deutscher Sprache vorhanden. Doch Lehrmittelverlage und andere Firmen bieten zunehmend Online-Systeme zur Analyse des Wissensstands der Schüler an, die auf intelligenten Technologien basieren.

Vertragsabschlüsse in den nächsten Tagen, Bild: NZZaS
Google und Co. sammeln auch in der Schweiz Schülerdaten, NZZaS, 2.2. von Ursina Haller und Michael Furger

24. Januar 2020

LCH gegen freie Schulwahl


Am internationalen Tag für Bildung fordert der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz eine starke öffentliche Schule. Und er spricht sich gegen «Mogelpackungen» aus.
Tag für Bildung: Lehrerverband lehnt freie Schulwahl und Bildungsgutscheine ab, Aargauer Zeitung, 24.1.

11. Januar 2020

Das Detail versperrt den Blick aufs Ganze


Wer die Politik des Schweizer Lehrerverbandes LCH verfolgt, könnte sich leicht verlieren. Sie ruft nach Einzelteilen, justiert im Partikularen und verlangt mehr Geld. Wo bleibt der pädagogische Blick aufs Ganze?

29. Dezember 2019

Rösler: Noten möglichst spät


Die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, Dagmar Rösler, will weniger Noten in der Schule. «Ich bin dafür, dass wir die Noten möglichst sanftund spät einführen», sagte sie der «NZZ am Sonntag». Man solle die Kinder nicht zum «Lernen für Noten» trimmen.
Nach dem Kampf um den neuen Lehrplan wollen Lehrer und Bildungspolitiker dem Bericht zufolge nun eine neue Debatte über die Abschaffung der Noten in der Primarschule lancieren. Viele Pädagogen würden Schüler lieber mit Worten statt mit Zahlen beurteilen. So empfahlen Erziehungswissenschafter in einem Bericht für den Kanton St. Gallen eine Abkehr von notenbasierten Zeugnissen.
Oberste Lehrerin der Schweiz stellt Noten infrage, Blick, 29.12.

28. Dezember 2019

Rösler: "Leseschwäche ist ein Migrationsproblem"


Dagmar Rösler, die oberste Lehrerin des Landes, führt die in der Pisa-Studie festgestellte Leseschwäche nicht zuletzt darauf zurück, dass immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund die Schule besuchen. Sie fordert kleinere Klassen.
"Für manche Kinder ist Gaming praktisch der zentrale Lebensinhalt", NZZ, 28.12. von Daniel Gerny und Erich Aschwanden

7. Dezember 2019

Medien- und Informatikbildung mangelt es an Koordination

Das Ergebnis ist mehr als nur ein Tolggen im Reinheft der Streberin Schweiz: Hiesige Schülerinnen und Schüler können immer schlechter schreiben, wie der Pisa-Test gerade gezeigt hat. Ein wichtiger Grund dafür ist der digitale Wandel. Tablet und Laptop lenken Schüler mehr ab, als bei der Stoffvermittlung zu helfen. Zudem belegt Pisa, dass erschreckend viele Schüler Mühe haben, zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden.
Lehrer klagen über "toxische Mischung", Blick, 6.12. von Lea Hartmann

5. Dezember 2019

Mehr Klartext in der Bildungswelt


Dumm gelaufen. Der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) lässt seine Medienmitteilung zur neuen Pisa-Studie raus, bevor es online Schlagzeilen hagelt. Der sonst so linksgütigeTages-Anzeigerschreibt: «So schlecht schneiden die Schweizer Schüler ab». Blick.ch fasst zusammen: «Schweizer Schüler in allen Fächern schlechter geworden». Die NZZ rüffelt: «Lesekompetenz der Schweizer Schüler sinkt». Und was meint der Lehrerverband? Er jubiliert frühmorgens: «Der LCH freut sich über die positiven Resultate, welche die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler im Pisa-Test 2018 erreicht haben.» Wie bitte? Von welchen «positiven Resultate» ist hier die Rede? Die Pisa-Ergebnisse zeigen nur eine Richtung für die Schweiz: nach unten. Und zwar kontinuierlich seit 2009 und in allen Bereichen: beim Lesen, in der Mathematik und in den Naturwissenschaften.
Masse statt Klasse, Weltwoche, 5.12. von Peter Keller

Rösler: "Es braucht eine Masterausbildung für Primarlehrer"


Dagmar Rösler, Sie vertreten seit vier Monaten die Anliegen von 56 000 Schweizer Lehrpersonen. Denen sagt man nach, sie hätten viel Ferien und jammerten oft.
Ja, offenbar herrscht diese Meinung auch im 21. Jahrhundert noch vor. Dabei machen wir einen extrem wichtigen Job. Es ist ein Teufelskreis: Weil wir in der Gesellschaft wenig Anerkennung erhalten, müssen wir uns immer wieder erklären: dass wir nicht wirklich 13 Wochen Ferien haben, dass wir die Verantwortung für 25 Kinder übernehmen und dafür keinen übertrieben hohen Lohn beziehen und so weiter. Wegen der Rechtfertigungen werden wir als «Jammeri» wahrgenommen. Das zu ändern, liegt mir sehr am Herzen.
Unterschätzte Lehrer und gestresste Schüler, Migros Magazin, 4.12. von Yvette Hettinger und Sabine Lüthi

10. November 2019

Spesen der Lehrer werden nicht entschädigt


«Viele Lehrpersonen sind zu grosszügig.» Das sagt Roland Amstutz, Rechtsberater des Lehrerverbands Bildung Bern. Darum würden sie stillschweigend Kosten übernehmen, die eigentlich von den Gemeinden bezahlt werden müssten. In letzter Zeit aber hätten die Anfragen von Lehrern diesbezüglich bei ihm zugenommen. «Die Lehrpersonen zahlen einiges aus dem eigenen Sack», sagt auch Christian Hugi, Präsident des Zürcher Verbands. Er nennt Auslagen fürs Homeoffice, Kosten fürs Rekognoszieren und Ausgaben für den Unterricht.
Lehrer haben noch eine Rechnung offen, NZZaS, 10.11. von René Donzé

20. Oktober 2019

Rösler: "Solange man schwimmt, ist es ja noch gut".


Gut zweieinhalb Monate leitet Dagmar Rösler nun die Geschicke des Schweizer Lehrerverbands. «Ich bin immer noch am Schwimmen, aber so lange man schwimmt, ist es ja noch gut», sagt die 46-Jährige.
Oberste Lehrerin zu Wahlen im Unterricht und Klimastreik, Nau.ch, 19.10. von Philipp Kobel