Oskar Freysinger will in der Frage der Sans-Papiers-Kinder falsch verstanden worden sein. So äussert er gegenüber der Basler Zeitung, es könne keine Rede davon sein, Kinder ohne Papiere von der Schule fernzuhalten.
Basler Zeitung, 25.5. Zum Lesen bitte auf den Artikel klicken.
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25. Mai 2013
Freysinger will Denunzianten
Das Statement von Neo-Erziehungschef Oskar Freysinger, wonach Sans-Papiers-Kinder von ihren Lehrern gemeldet werden sollen, sorgt für Aufruhr in der Schweizer Presselandschaft. Die NZZ findet, er bleibe seinem Ruf als Provokateur treu.
Freysinger setzt sich in die Nesseln, Bild: Olivier Maire
Freysinger fördert Denunziantentum, NZZ, 25.5. von Luzius Theler
Freysinger setzt sich in die Nesseln, Bild: Olivier Maire
Freysinger fördert Denunziantentum, NZZ, 25.5. von Luzius Theler
Freysinger fordert Meldepflicht für Sans-Papier
Der neugewählte Walliser Erziehungsdirektor Oskar Freysinger (SVP) sorgt für Aufsehen. Er will prüfen, ob Schulleitungen oder Lehrer Sans-Papier-Kinder dem Departement melden sollen.
Meldepflicht für Lehrpersonen mit Sans-Papier-Schülern, SRF Tagesschau, 23.5.
Meldepflicht für Lehrpersonen mit Sans-Papier-Schülern, SRF Tagesschau, 23.5.
8. Dezember 2012
Viele gute Massnahmen, aber auch Problemkreise
Der Übergang von der Sekundarschule ins Berufsleben bedeutet nicht nur für die Schule eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit schlecht integrierten, schulisch schwachen und nicht motivierten Jugendlichen zu tun. Es ist kein Schleck, diese Schüler zu einer Lehre hinzuführen, die sie mit Erfolg durchstehen. Es gibt in diesem Bereich mittlerweile eine Vielzahl von Angeboten: Motivationssemester, Brückenangebote, Casemanagement Berufsbildung, LIFT, Vorlehre, spezielle Integrationsangebote etc.
Allerdings gibt es auch problematische Bereiche, z.B. die Koordination der verschiedenen Anspruchsgruppen. Entsprechende Massnahmen sind eingeleitet, wie die Reorganisation der Brückenangebote in verschiedenen Kantonen. Ein weiterer Problemkreis betrifft das Know-how in der Arbeit mit hoch integrationsgefährdeten Jugendlichen mit einer Mehrfachproblematik.
Beziehungsarbeit und Flexibilität sind am Übergang Schule-Lehre gefordert , Bild: Südostschweiz
Rückblick, Abschied und Dank, Blog Ventil, von Nik Ostertag, 7.12.
Allerdings gibt es auch problematische Bereiche, z.B. die Koordination der verschiedenen Anspruchsgruppen. Entsprechende Massnahmen sind eingeleitet, wie die Reorganisation der Brückenangebote in verschiedenen Kantonen. Ein weiterer Problemkreis betrifft das Know-how in der Arbeit mit hoch integrationsgefährdeten Jugendlichen mit einer Mehrfachproblematik.
Beziehungsarbeit und Flexibilität sind am Übergang Schule-Lehre gefordert , Bild: Südostschweiz
Rückblick, Abschied und Dank, Blog Ventil, von Nik Ostertag, 7.12.
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17. Januar 2012
Kindern zuhören
Die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) hat den Auftrag, die Entwicklung des Verhältnisses von Kindern und Jugendlichen zur Gesellschaft zu beobachten und zu deuten.
Bild: sajv.ch
Bericht der Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen, Das Recht auf Meinungsäusserung und Anhörung
Bericht der Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen, Das Recht auf Meinungsäusserung und Anhörung
4. Dezember 2011
Was tun mit Sans-Papiers-Kindern?
Auf Bundesebene ist ein Vorstoss hängig, der das Recht auf Bildung für Sans-Papiers-Kinder auf die Berufslehre ausdehen will. In die entgegengesetzte Richtung zielt eine SVP-Motion, die von allen Zürcher Amtsstellen verlangt, Illegale zu melden.
Offiziell existieren sie nicht. Trotzdem leben viele Kinder vno Eltern ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Gemäss Bundesverfassung und von der Schweiz ratifizierten internationalen Abkommen müssen sie auch eingeschult werden. Das Recht auf Bildung kollidiert allerdings mit dem Ausländergesetz, wonach illegal anwesende Personen ausgewiesen werden müssen. Was also sollen Lehrer tun, wenn ein Sans-Papiers-Kind in ihrer Schulklasse sitzt?

Das Recht auf Bildung für alle wird im Kanton Zürich hinterfragt, Bild: NZZ/Baer
Sans-Papiers-Kinder nicht mehr einschulen? NZZ, 2.12. von Dorothee Vögeli
Offiziell existieren sie nicht. Trotzdem leben viele Kinder vno Eltern ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Gemäss Bundesverfassung und von der Schweiz ratifizierten internationalen Abkommen müssen sie auch eingeschult werden. Das Recht auf Bildung kollidiert allerdings mit dem Ausländergesetz, wonach illegal anwesende Personen ausgewiesen werden müssen. Was also sollen Lehrer tun, wenn ein Sans-Papiers-Kind in ihrer Schulklasse sitzt?
Das Recht auf Bildung für alle wird im Kanton Zürich hinterfragt, Bild: NZZ/Baer
Sans-Papiers-Kinder nicht mehr einschulen? NZZ, 2.12. von Dorothee Vögeli
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