Posts mit dem Label EDK werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label EDK werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30. April 2021

Kantonsumfrage Kindergartenbesuch

In 17 Kantonen müssen alle Kinder den Kindergarten während zwei Jahren (erstes und zweites Kindergartenjahr / Schuljahre 1-2) besuchen. In 8 Kantonen müssen alle Kinder den Kindergarten während mindestens einem Jahr (zweites Kindergartenjahr / Schuljahr 2) besuchen.

Kindergarten-Obligatorium: effektiver Besuch, EDK

24. Januar 2021

Es braucht ein klares Bekenntnis zur Gesundheit von Schülern und Lehrern

Über zwei Millionen Menschen in der Schweiz arbeiten seit Montag im Homeoffice. Informatiker, Beamtinnen, Ingenieure. Das Infektionsgeschehen verfolgen sie vom Computer auf dem Küchentisch aus. 

Andere Arbeitnehmende haben es gerade weniger wohlig. Pflegerinnen, Kassierer oder Lehrerinnen sind täglich dort im Einsatz, wo trotz Lockdown noch immer viele Menschen zusammenkommen. In Spitälern, in Läden, in Schulzimmern. Von Angst und Erschöpfung berichteten bisher vor allem die Pflegenden. Ihr öffentlicher Appell löste in der ersten Corona-Welle Solidarität aus und befeuerte in der zweiten schärfere Massnahmen. 

So wird der Erfolg des Lockdown torpediert, Tages Anzeiger, 23.1. von Raphaela Birrer

21. Januar 2021

Schulschliessungen sind für die EDK "Ultima Ratio"

Silvia Steiner, oberste Erziehungsdirektorin der Schweiz, sieht keinen Grund, flächendeckend auf Fernunterricht umzustellen. Auch müsse verhindert werden, dass wegen einzelner Infektionen ganze Schulhäuser in den Lockdown gezwungen würden.

Silvia Steiner beobachtet genau, prüft und diskutiert. Bild: Tages Anzeiger
"Familien werden Schwierigkeiten bekommen", Tages Anzeiger, 21.1. von Daniel Schneebeli

11. Januar 2021

Nur ja keinen Fernunterricht

Eigentlich sei sie eine «grenzenlose Optimistin», sagt Silvia Steiner (CVP). Aktuell beschreibt die Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ihre Gemütslage als «verhalten optimistisch». Aufgrund knapper Impfstoffe und angesichts mutierter Virenstämme und noch unklarer Auswirkungen der vergleichsweise hohen Bewegungsfreiheiten während der Festtage sei abzuwarten, ob die Zahlen nicht wieder in die Höhe schnellten. Sie sei selbst gespannt.

Doch was bedeutet das nun für die Zürcher Schulen?

"Fernunterricht ist der letzte Ausweg", Tages Anzeiger, 9.1. von Anielle Peterhans

19. Dezember 2020

Keine Schulschliessungen und kein Fernunterricht

Der Bundesrat hat zwar keine Einschränkungen für die Schulen beschlossen. Mehrere Kantone dehnen aber die Weihnachtsferien aus oder greifen auf Fernunterricht zurück. Der Schaffhauser Regierungsrat hat entschieden, die Schulen in der Weihnachtswoche zu schliessen. Am Freitag, 18. Dezember war der letzte Schultag für den Kindergarten, die Primarschule sowie die Sekundarstufen I und II. Für die ersten zwei Wochen nach den Weihnachtsferien vom 4. bis 15. Januar zieht der Kanton in Erwägung, für alle Schulen Fernunterricht zu verordnen.

Fernunterricht oder Verlängerung der Weihnachtsferien? Lehrerverbände und Erziehungsdirektoren halten wenig von neuen Corona-Einschränkungen für die Schulen, NZZ, 18.12. von Lorenz Honegger 

1. November 2020

Silvia Steiner wiedergewählt

Silvia Steiner bleibt Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK. Die Zürcher Regierungspräsidentin wurde im Rahmen der Jahresversammlung vom 30. Oktober als Präsidentin wiedergewählt. An der Versammlung haben die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren das Tätigkeitsprogramm 2021-2024 verabschiedet und eine Erklärung zur Beteiligung der Schweiz an Erasmus+ veröffentlicht.

Silvia Steiner wurde an der Jahresversammlung der EDK vom 30. Oktober als Präsidentin für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Zürcher Regierungspräsidentin steht der EDK seit 2017 vor. Silvia Steiner ist seit 2015 Bildungsdirektorin des Kantons Zürich. Seit Mai 2015 ist sie Mitglied des EDK-Vorstandes. Zur Wiederwahl sagt Silvia Steiner: «Ich freue mich sehr über diese Wiederwahl und das Vertrauen, das meine Kolleginnen und Kollegen in mich und meine Arbeit setzen. Es gibt viele wichtige Projekte, die wir in der EDK vorantreiben wollen, zum Beispiel in den Bereichen Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung oder Qualitätsentwicklung. Zudem befinden wir uns seit März in einer schwierigen Zeit, in der die Verunsicherung gross ist, auch in der Bildung. Da ist Kontinuität wichtig. Ich bin überzeugt, dass ich als EDK-Präsidentin dazu beitragen kann, dass die Rolle der Kantone in Bundesbern weiter gestärkt wird».

Silvia Steiner als Präsidentin der EDK wiedergewählt, EDK, 30.10.

26. August 2020

Schulen nicht auf Winter vorbereitet

Der Bund habe keine Strategie, um steigende Corona-Infektionszahlen an Schulen im Winter zu verhindern. Das sagt eine prominente Genfer Virologin. Die Behörden müssten dringend proaktive Massnahmen ergreifen und verstehen, wie Kinder das Virus bekommen und übertragen.

Virologin warnt vor steigenden Infektionszahlen an Schulen im Winter, Blick, 26.8. 

24. Juli 2020

101 Lehrer auf "Schwarzer Liste"

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) führt eine sogenannte «Schwarze Liste». Sämtliche Kantone müssen dafür Lehrpersonen melden, denen die Unterrichtsbefugnis entzogen wurde. Denise Buxtorf Otter, juristische Mitarbeiterin, berichtet auf der Website der Zuger Direktion für Bildung und Kultur (DBK) detailliert über diese Datenbank. Aktuell sind auf der Liste 101 Lehrpersonen aus zwölf verschiedenen Kantonen aufgeführt. Aus Zug ist niemand vermerkt. «Die EDK hat keine Kenntnis über den Entzugsgrund. Gemeldet werden ausschliesslich Tatsache und Dauer des Entzugs», sagt Alexander Gerlings, stellvertretender Kommunikationsbeauftragter des Generalsekretariats der EDK. Sinn der «Schwarzen Liste» sei, dass verhindert werden soll, dass Lehrpersonen, denen aus schwerwiegenden Gründen in einem Kanton die Lehrberechtigung entzogen wurde, in einem anderen Kanton unterrichten können.

Eine "Schwarze Liste" für Lehrer ohne Unterrichtsbefugnis - Zuger sind keine dabei, Luzerner Zeitung, 23.7. von Tijana Nikolic

7. Mai 2020

Silvia Steiner im Kreuzfeuer

In den beiden Basel, Bern, Solothurn und Zürich finden dieses Jahr am Gymnasium keine Maturaprüfungen statt. In den anderen Deutschschweizer Kantonen schon. Ein Teil prüft nur schriftlich, Appenzell Innerrhoden nur mündlich. An der Volksschule gibt es ein ähnliches Wirrwarr. Zürich und St.Gallen unterrichten in Halbklassen, die meisten anderen Deutschschweizer Kantone unterrichten ganze Klassen. Verantwortlich für diesen Flickenteppich sind die kantonalen Bildungsminister. Ihnen misslang es, in der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) eine einheitliche Lösung wenigstens für die Deutschschweiz zu finden.(Die Westschweiz und das Tessin haben schon früh signalisiert, wegen des Virus auf ein vorsichtiges Regime zu setzen.) Die Präsidentin der EDK, Silvia Steiner (CVP), ist nun in ihrem Heimatkanton Zürich arg unter Beschuss geraten. «Die EDK hat unter Führung unserer Bildungsdirektorin in den letzten Wochen versagt», heisst es in einer Erklärung fast aller Parteien. SP, FDP, SVP, GLP und AL schreiben, Steiner habe «vor dem überbordenden Eigensinn der kantonalen ErziehungsdirektorInnen kapituliert». 
Die Zielscheibe, BZ Basel, 7.5. von Pascal Ritter

6. Mai 2020

Steiner verteidigt Halbklassenunterricht und stellt Sinn der Maturaprüfungen infrage

Frau Steiner, was war in den vergangenen Wochen für Sie als Präsidentin der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und Zürcher Bildungsdirektorin die grösste Herausforderung?

Silvia Steiner: Die grösste Schwierigkeit liegt darin, dass wir sehr wenig über das neue Coronavirus wissen. Ausserdem widersprechen sich die Experten in verschiedenen Fragen. So ist immer noch nicht klar, wie stark die Kinder durch das neue Coronavirus gefährdet sind. Das erschwert den Schulstart enorm. Unter diesen Voraussetzungen müssen wir innert weniger Tage die Vorgaben umsetzen, die uns der Bundesrat aus gesundheitspolitischer Sicht macht.

"Es ist alles andere als sicher, ob die Gymnasien am 8. Juni wieder aufgehen", NZZ, 6.5. von Erich Aschwanden und Nils Pfändler

5. Mai 2020

Kritik an EDK


Die Wiederaufnahme des Schulbetriebes sei zu einem föderalistischen Flickenteppich geworden: Parteien von links bis rechts haben am Montag im Zürcher Kantonsrat gemeinsam die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) harsch kritisiert.
Zürcher Parteien kritisieren "Flickenteppich" beim Schulstart, sda 4.5.

4. Mai 2020

Schulöffnungen: Behörden hören nicht auf Experten


Die Schulöffnungen am 11. Mai offenbaren einen föderalen Flickenteppich. Westschweizer Kantone, das Tessin, aber auch Zürich, Bern und St. Gallen öffnen die Schulen mit Halbklassen und Sonderstundenplänen. Die übrigen Kantone starten mit ganzen Klassen und normalem Stundenplan. Grund für diese Vielfalt: In seinem am Mittwoch publizierten Empfehlungsschreiben lässt das Bundesamt für Gesundheit den Kantonen freie Hand.

Kantonsübersicht

Am 11. Mai sollen die obligatorischen Schulen wieder aufgehen, dies hat der Bundesrat so entschieden. Doch wie sie das tun, ist den Kantonen überlassen. Die damit verbundene Unsicherheit spiegelt sich in der unterschiedlichen Herangehensweise: Einige beginnen mit dem vollen Programm, andere mit Halbklassen – andere brauchen für den Entscheid noch mehr Zeit.
Die Schulentscheide der Kantone in der Übersicht, SRF, 1.5.

1. Mai 2020

Kantone verpassen einheitliche Lösung


Die Schweizer Bildungslandschaft gleicht derzeit einem Flickenteppich. Das Coronavirus hat die Kantonsgrenzen in tiefe Gräben verwandelt: Sei es bei Fragen zur geplanten Schulöffnung, den Zeugnisnoten oder den Maturitätsprüfungen – nirgends wurde eine einheitliche Lösung gefunden. Nicht einmal die obligatorische Schulstufe definieren alle Kantone gleich. Bestrebungen zur Harmonisierung, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf allen Stufen mit viel Aufwand verfolgt wurden, scheinen innert Wochen vergessen zu sein.
Kantönligeist statt Geschlossenheit: Das Coronavirus verwandelt die Schweizer Bildungslandschaft in einen Flickenteppich, NZZ, 30.4. von Nils Pfändler

29. April 2020

Der Flickenteppich

Die Verbindung stockt, und plötzlich sind nur noch abgehackte Sätze zu hören. Mit solchen Problemen im Fernunterricht soll für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler bald Schluss sein. Am 11. Mai öffnen Primar- und Sekundarschulen wieder. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch vor den Medien in Bern bekanntgegeben. Er bestätigt damit seinen Plan von Anfang April.
Fertig Fernunterricht: So sollen Schüler und Lehrer vor dem Coronavirus geschützt werden, NZZ, 29.4. von Larissa Rhyn und Erich Aschwanden
Schulen öffnen mit minimalen Auflagen, Blick, 29.4. von Ruedi Studer

28. April 2020

Steiner zu Unklarheiten vor Schulöffnung


Am 11. Mai gehen die Schulen wieder auf. Doch vieles ist noch unklar: Wie kann der Präsenzunterricht gewährleistet und gleichzeitig das Schutzkonzept eingehalten werden? Jeder Kanton hat andere Ideen, und EDK-Präsidentin Silvia Steiner muss koordinieren. Wie, das verrät sie im «Tagesgespräch».
Steiner: Da liegt noch ein grosses Stück Arbeit vor uns. Bild: Keystone

25. April 2020

Steiner: "Kantone sollen selber entscheiden, wann sie den normalen Betrieb wieder hochfahren"


Nächste Woche wird der Bund Vorgaben für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts vom 11.Mai in der Volksschule machen. Mit welchen Massnahmen rechnen Sie?
Silvia Steiner: Wir gehen davon aus, dass der Bund Eckwerte in drei Bereichen erlassen wird: erstens zum Schutz der vulnerablen Personen, namentlich der Schüler, ihrer Eltern und der Lehrpersonen. Zweitens erwarten wir Angaben zum Thema Prävention und Aufklärung, drittens zur Umsetzung der Hygienemassnahmen.
"Wir dürfen die Lehrer nicht überlasten", Südostschweiz, 25.4. von Kari Kälin

Kein Social Distancing für Primarschüler


Am 11. Mai öffnen die Volksschulen wieder. Das hat der Bundesrat entschieden. Die Kantone haben in der Gestaltung des Schulunterrichts volle Freiheit, sollen sich aber an die Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit halten. Das BAG hat nun zuhanden der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ein Schutzkonzept für den Präsenzunterricht ausgearbeitet und am Mittwoch finalisiert. Seit Donnerstag liegt das knapp vier Seiten lange Papier bei den Kantonen – und sorgt in einzelnen Punkten für Irritation.
Primarlehrer müssen Distanz halten, ihre Schüler nicht, Basler Zeitung online, 24.4. von Philippe Reichen 

24. April 2020

Kompetenzgerangel um Schulöffnung


In den Kantonen Waadt, Genf oder Neuenburg gibt es heftige Kritik an der Wiedereröffnung der obligatorischen Schulen. Die Kritik zielt auch auf den Bundesrat, der die Wiedereröffnung per 11. Mai angeordnet hat. Lehrer, Eltern und Ärzte befürchten, dass in der Romandie die Corona-Infektionen mit einer Wiederaufnahme des Schulbetriebs erneut zunehmen. 
Schulöffnungen: Kantone wollen die Macht, Basler Zeitung, 24.4. von Philippe Reichen und Luca DeCarli

21. April 2020

LCH stellt Forderungen zum geplanten Schulstart vom 11. Mai

In einer heute verschickten Medienmitteilung fordert der LCH die Klärung folgender Punkte, bevor am 11. Mai der Präsenzunterricht wieder beginnen soll: 

  • Einhalten der Hygienevorschriften
  • Schutz von Risikogruppen
  • Neugestaltung des Präsenzunterrichts
  • Zeugnisse anpassen unter Vermeidung von kantonalen Sonderlösungen