Posts mit dem Label Corona werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Corona werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19. Mai 2021

Schlechte Luft bedroht ungeimpfte Schüler

In zwei von drei Schweizer Schulzimmern ist die Qualität der Atemluft ungenügend. Zu diesem Befund kam eine Studie, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im März 2019 veröffentlichte – zu einer Zeit, als von der nahenden Corona-Pandemie noch niemand etwas ahnte. Jetzt mehren sich die Stimmen, die einen besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen vor der buchstäblich dicken Luft in vielen Schulstuben fordern.

Luft in den Schulzimmern wird zum Problem, Tages Anzeiger, 18.5. von Fabian Renz

19. Februar 2021

Drohende Bildungskatastrophe

Seit mehreren Monaten hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem. Die ergriffenen Massnahmen wirken nicht immer wie erhofft und ziehen Kollateralschäden nach sich, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Denn bei aller Dringlichkeit, die Gesundheit der Menschen zu schützen: Gesundheit umfasst neben der körperlichen Unversehrtheit auch eine psychische und soziale Komponente, und alle drei hängen voneinander ab. Gleiches gilt im übertragenen Sinn für Systeme wie die Familie, die Wirtschaft oder die Schulen. Blickt man auf die zuletzt Genannten, so mehren sich die Hinweise, dass eine Bildungskatastrophe droht.

Der schulische Corona-Stotterbetrieb erzeugt viel Leerlauf und soziale Ungerechtigkeit. Die Hinweise auf eine Bildungskatastrophe mehren sich, NZZ, 19.2. von Klaus Zierer

18. Februar 2021

VPOD fordert Aufholen der Bildungsrückstände

In der Corona-Pandemie stehen die Schulen unter starkem Druck. Beim Lehrpersonal vermehren sich die Burn-outs. Auch die Zahl der im Unterricht abgehängten Schülerinnen und Schüler ist laut einer neuen Studie alarmierend hoch. 

Lehrer ausgebrannt - Schüler abgehängt, sda, 18.2.

9. Februar 2021

Verbot von Präsenzunterricht verstösst gegen Verfassung

Das im März 2020 vom Bundesrat angeordnete und nach der Aufhebung im April 2020 von vielen Seiten wiederholt geforderte Verbot von Präsenzunterricht an sämtlichen Schulen ist verfassungswidrig. Es verstösst gegen den grundrechtlichen Anspruch jedes Kindes auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht (Art. 19 BV). Denn ein solches Verbot erfasst flächendeckend gesamtschweizerisch den Unterricht der obligatorischen Schule auf der Primarstufe und der Sekundarstufe I.

Das Verbot von Präsenzunterricht an Primarschulen ist verfassungswidrig, NZZ, 9.2. von Andreas Glaser

7. Februar 2021

Elternprotest

In Stammheim im Zürcher Weinland ist normalerweise wenig los. Höhepunkte im Jahreskalender der Riegelhaus-Gemeinde sind das Fasnachtsfeuer, der Jahrmarkt und der Tag der offenen Weinkeller. Normalerweise. Doch im Moment läuft nichts. Und so kommt es, dass ein paar bunte Luftballons hohe Wellen werfen. Dabei meinte es die junge Mutter und Naturheilpraktikerin nur gut. Sie hatte einen Marsch zum Schulhaus organisiert. «Ein Zeichen» wollte sie setzen, «dass damit eine rote Linie überschritten wurde». «Damit» heisst mit der Maskenpflicht für Kinder ab der 4. Klasse, die im Kanton Zürich gilt. Das sei eine «extreme Belastung» und ein «erhebliches Gesundheitsrisiko» für das Kind. Also marschierten dreissig Mütter und Väter mit Luftballons los, daran hingen bunte Zettel, auf denen sie unter anderem «Luft für unsere Kinder» forderten. Oder «Freiheit und Liebe». Der Marsch war von der Gemeinde bewilligt worden. «Wir wollten deeskalieren», sagt Schulpräsidentin Anita Fleury.

Aufstand der Eltern, NZZaS, 7.2. von René Donzé

28. Januar 2021

Elterngespräche nach wie vor im Schulzimmer

Im Corona-Jahr 2021 ist es nicht anders: Im Januar erhalten die Schülerinnen und Schüler in den Primar- und Sekundarschulen ihre Zeugnisse und Lernberichte – und die Lehrerinnen und Lehrer laden die Eltern ein, die Ergebnisse zusammen mit ihren Kindern oder Jugendlichen zu besprechen. Im Kanton BaselStadt finden diese Gespräche als Präsenzveranstaltungen in den Schulzimmern statt, oft auch im Beisein von Sozialarbeitern oder Dolmetschern.Bis zu sieben Personen sind an solchen Gesprächen dabei. 

Treffpunkt trotz Corona in der Schule, Basler Zeitung, 27.1. von Thomas Dähler

26. Januar 2021

Sehr geehrter Herr Rutishauser

Sehr geehrter Herr Rutishauser

Vielen Dank für Ihre kreativen Ideen, wie dieSchulen mit der Bedrohung umgehen könnten. Leider haben Sie sich aber beim Adressaten geirrt. Zeigen Sie mir den Lehrer, der sich getraute, Ihre Anregungen in die Tat umzusetzen! Ihre Vorschläge bedürfen zunächst einmal der Einwilligung der Schulleitung, dann der örtlichen Schuldirektion, dann muss womöglich noch das Erziehungsdepartement sein Einverständnis dazu geben. Die Lehrer haben hier gar nichts mehr zu sagen. Die Pandemie schafft es zwar, weltweit Millionen zu töten, die Hierarchien bleiben aber gewahrt. Die Lehrer mutierten in den letzten Jahren von selbstbewussten Sachverständigen zu Hörigen. Geduldig warten sie auf die Weisungen von oben, nicht verstehend, dass diese, wenn erfolgreich, von der Basis aus gewachsen sein müssen.

Freundliche Grüsse

Urs Kalberer

25. Januar 2021

Lehrplan auf Hauptfächer reduzieren

In der Politik hat sich letzte Woche etwas getan. Endlich, ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie, gibt es einen überparteilichen Konsens darüber, dass es wohl gut wäre, in den Altersheimen, an den Flughäfen, in den Schulen und sogar bei den Grenzgängern viel mehr Tests zu verlangen, um herauszufinden, wie die Ansteckungsketten verlaufen. Klar, man wird auch mit den zusätzlichen Tests nicht alle Virenträger finden, aber wenigstens viele.

Jetzt sollten endlich auch mal die Lehrer kreativ denken, Sonntagszeitung, 24.1. von Arthur Rutishauser

24. Januar 2021

Es braucht ein klares Bekenntnis zur Gesundheit von Schülern und Lehrern

Über zwei Millionen Menschen in der Schweiz arbeiten seit Montag im Homeoffice. Informatiker, Beamtinnen, Ingenieure. Das Infektionsgeschehen verfolgen sie vom Computer auf dem Küchentisch aus. 

Andere Arbeitnehmende haben es gerade weniger wohlig. Pflegerinnen, Kassierer oder Lehrerinnen sind täglich dort im Einsatz, wo trotz Lockdown noch immer viele Menschen zusammenkommen. In Spitälern, in Läden, in Schulzimmern. Von Angst und Erschöpfung berichteten bisher vor allem die Pflegenden. Ihr öffentlicher Appell löste in der ersten Corona-Welle Solidarität aus und befeuerte in der zweiten schärfere Massnahmen. 

So wird der Erfolg des Lockdown torpediert, Tages Anzeiger, 23.1. von Raphaela Birrer

21. Januar 2021

Schulschliessungen sind für die EDK "Ultima Ratio"

Silvia Steiner, oberste Erziehungsdirektorin der Schweiz, sieht keinen Grund, flächendeckend auf Fernunterricht umzustellen. Auch müsse verhindert werden, dass wegen einzelner Infektionen ganze Schulhäuser in den Lockdown gezwungen würden.

Silvia Steiner beobachtet genau, prüft und diskutiert. Bild: Tages Anzeiger
"Familien werden Schwierigkeiten bekommen", Tages Anzeiger, 21.1. von Daniel Schneebeli

20. Januar 2021

Besorgte Lehrer widersprechen Schulleitern

Frauenfeld: 100 Schüler in Quarantäne. Volketswil: Massentests für 500 Schüler, Maskenpflicht ab der vierten Klasse. Baselland: Maskenpflicht ab 10 Jahren. Tessin: Fernunterricht für eine ganze Mittelschule. Cham: Eltern, Lehrer und Schüler zweier Klassen in Quarantäne.Und so weiter. 

Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Basler Zeitung, 20.1. von Raphaela Birrer

12. Januar 2021

LVB fordert bessere Schutzmasken für Lehrer

COVID-19 bestimmt weiterhin die Schlagzeilen und auch die Situation an unseren Schulen. Spezielle Besorgnis riefen diese Woche Recherchen von Radio SRF hervor, wonach Primarlehrkräfte in Baselland fast doppelt so häufig von einer Corona-Infektion betroffen seien wie der Rest der Bevölkerung.

Lehrpersonen besser schützen! Arbeitgeber in der Pflicht, Bericht Regionaljournal SRF, 12.1.

Primarlehrer haben fast doppelt so oft Corona

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der ETH Zürich zeigt, wie wirkungsvoll die einzelnen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus während der ersten Welle waren. Fazit: Eine der wirkungsvollsten Massnahmen war es, auf Fernunterricht umzustellen. Die Mobilität der Bevölkerung ging um über 20 Prozent zurück, entsprechend weniger Menschen steckten sich mit der Krankheit an.


Primarlehrer bekommen doppelt so häufig Corona, SRF Regional, 11.1.

11. Januar 2021

Nur ja keinen Fernunterricht

Eigentlich sei sie eine «grenzenlose Optimistin», sagt Silvia Steiner (CVP). Aktuell beschreibt die Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ihre Gemütslage als «verhalten optimistisch». Aufgrund knapper Impfstoffe und angesichts mutierter Virenstämme und noch unklarer Auswirkungen der vergleichsweise hohen Bewegungsfreiheiten während der Festtage sei abzuwarten, ob die Zahlen nicht wieder in die Höhe schnellten. Sie sei selbst gespannt.

Doch was bedeutet das nun für die Zürcher Schulen?

"Fernunterricht ist der letzte Ausweg", Tages Anzeiger, 9.1. von Anielle Peterhans

4. Januar 2021

An digitalisiertem Unterricht führt kein Weg mehr vorbei

März 2020, die Schülerinnen und Schüler des Deutschlehrers Stefan Hofer trudeln langsam ein vor ihren Bildschirmen: Fernunterricht an einem Dienstagmorgen im Shutdown, an der Kantonsschule Enge in Zürich genauso wie an allen übrigen Schulen im Land. Die Klasse kämpft mit technischen Problemen. Kommunikationsplattformen wie Teams und Zoom sind damals noch Neuland.

Mehr Miteinander, mehr vernetztes Denken: Hat die Corona-Pandemie unsere Schulen für immer verändert? NZZ, 3.1. von Robin Schwarzenbach

19. Dezember 2020

Keine Schulschliessungen und kein Fernunterricht

Der Bundesrat hat zwar keine Einschränkungen für die Schulen beschlossen. Mehrere Kantone dehnen aber die Weihnachtsferien aus oder greifen auf Fernunterricht zurück. Der Schaffhauser Regierungsrat hat entschieden, die Schulen in der Weihnachtswoche zu schliessen. Am Freitag, 18. Dezember war der letzte Schultag für den Kindergarten, die Primarschule sowie die Sekundarstufen I und II. Für die ersten zwei Wochen nach den Weihnachtsferien vom 4. bis 15. Januar zieht der Kanton in Erwägung, für alle Schulen Fernunterricht zu verordnen.

Fernunterricht oder Verlängerung der Weihnachtsferien? Lehrerverbände und Erziehungsdirektoren halten wenig von neuen Corona-Einschränkungen für die Schulen, NZZ, 18.12. von Lorenz Honegger 

21. November 2020

Stellvertretungen verzweifelt gesucht

Der Kanton Bern hat auch in normalen Zeiten Mühe, genügend Lehrpersonen zu finden. Grund ist der Mangel an Lehrkräften. Und jetzt kommt auch noch Corona hinzu. Aktuell sind 70 Lehrerinnen und Lehrer in Quarantäne oder Isolation – das ist ein halbes Prozent aller Lehrpersonen im Kanton Bern. Wie soll man da, wenn es sowieso schon zu wenige gibt, im Notfall Leute finden, die einspringen können?

Quarantäne-Vertretung verzweifelt gesucht, SRF Regional, 19.11.

18. November 2020

Studie zu Schulschliessungen

Wie gut haben Schülerinnen und Schüler im Lockdown gelernt? - Eine Frage, die Bildungsfach leute, Lehrpersonen und Eltern nach wie vor umtreibt. Bisherige Studien dazu basierten lediglich auf Umfragen. Jetzt belegen Forscher der britischen Universität Oxford erstmals anhand tatsächlicher Leistungen von Primarschülern vor und nach dem Lockdown: Der Lernfortschritt blieb rund 20 Prozent unter dem erwarteten Wert.

Primarschüler leiden unter Schulschliessungen, Tages Anzeiger, 18.11. von Simone Luchetta

5. November 2020

Maskenverweigerern droht Rauswurf

Wer an Ostschweizer Schulen ohne Maske unterrichtet, braucht ein Arztzeugnis – sonst droht der Rauswurf. Maskenverweigerer an Thurgauer Schulen haben es schwer. Lehrern kann sogar die fristlose Entlassung drohen. Atteste werden von den allermeisten Ärzten nur sehr zurückhaltend ausgestellt.

Quelle: St. Galler Tagblatt, 5.11.

 

1. November 2020

Fernunterricht nur im äussersten Notfall

Der Fall ist typisch: Im Schulhaus Innerschachen in der Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon infiziert sich eine Lehrperson mit dem Coronavirus. In der Folge ordnet der Kantonsarzt für die von ihr unterrichtete Klasse die Quarantäne an. Doch die Situation verschärft sich zunehmend. Die Schule schickt weitere 13 Lehrpersonen und eine zweite Klasse in vorsorgliche Quarantäne. Von einem Tag auf den anderen erhalten die Schüler Fernunterricht.

Schulen wollen keine Schliessung, NZZ, 26.10. von Erich Aschwanden