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25. Februar 2019

Neuer Schulblog in Planung


Der ehemalige Bieler GLP-Stadtrat Alain Pichard war ein früher Kritiker der Schulreform. Dabei betonte er immer, dass er kein Lehrplangegner, sondern ein Lehrplankritiker sei. Nicht der Lehrplan 21 an sich sei das Problem, sondern dieser sei Teil einer Entwicklung, die ihm und anderen Lehrern Sorge bereite, weil sich die Volksschule ihrer Meinung nach in die falsche Richtung entwickle.
Der Blog der Schulreformgegner, Bieler Tagblatt, 25.2. von Deborah Balmer

Lehrerin, Ärztin, Pfarrerin - moderne Frauenberufe


Seit vielen Jahren debattieren Eltern und Experten darüber, welche Folgen es hat, dass im Kindergarten und auf der Primarstufe fast ausschliesslich Frauen unterrichten. Schadet es unseren Knaben, wenn sie keine Männer als Vorbilder haben? So lautet kurz zusammengefasst die Frage. Heiss diskutiert wird über die Feminisierung von Berufen auch im Zusammenhang mit dem Ärztemangel. Junge Ärztinnen wollen nicht mehr rund um die Uhr für die Patienten erreichbar sein wie der klassische ältere Hausarzt. Viele Medizinerinnen arbeiten Teilzeit, was Lücken in der Gesundheitsversorgung verursacht.
Wie heikel das Thema Verweiblichung ist, musste 2014 Gottfried Locher, der Präsident des Evangelischen Kirchenbundes, erfahren. Gegenüber der «Weltwoche» beklagte er die «Feminisierung» der Kirche. Diese Tendenz könnte dazu führen, dass die Männer nicht mehr in die Kirche kämen. Locher löste mit dieser Aussage einen Sturm der Entrüstung aus und musste sich öffentlich entschuldigen.

Immer mehr Mädchen werden Malerin und erleben die Nachteile eines typischen Frauenberufs, NZZ, 25.2. von Erich Aschwanden

10. Februar 2019

Reformkritiker gründen Blog


Der Kampf gegen den Lehrplan 21 ist für sie längst verloren. In mehreren Kantonen wurde darüber abgestimmt, allenorts sind die Gegner unterlegen. Auch die Harmonisierung der Schulen wurde per Volksentscheid gutgeheissen. Und doch geben die Gegner der Schulreformen nicht auf: «Wir wollen die Kritik bündeln», sagt Alain Pichard. Der Lehrer aus Orpund bei Biel war ein früher Kritiker der Schulreformen.
Gegner der Schulreformen formieren sich, NZZaS, 10.2. von René Donzé

27. März 2017

Wichtiger Protest

Wir sammeln unser Leben lang Punkte. Der Apgar-Score beispielsweise misst Neugeborene, der Body-Mass-Index terrorisiert jeden Normalgewichtigen, das ECTS (Europäische Credit Transfer System) reduziert das Studium auf ein Sparkonto. Männer in Anzügen, die ihr Leben lang keine einzige Stunde was Anständiges geleistet haben, errechnen Modelle, wie sie an Ihnen und mir noch besser verdienen können. Sie führen ihre Daten-Schlachttage gerne unter dem Namen «Qualitätskontrolle» durch. Am liebsten natürlich bei den noch kleinen Datenpaketen, die auch unter den Begriff «Kinder» fallen. 
Wichtiger Lehrer-Protest, Blick am Abend, 27.3. von Regula Stämpfli

19. Dezember 2016

Unbequeme Wahrheiten eines linken Querdenkers

Am 12. Dezember kritisierte der Gymnasiallehrer Georg Geiger auf diesem Blog Alain Pichard scharf. Geiger hatte genug von dessen "Linken-Bashing". Obwohl beide Kontrahenden gegen die sich anbahnende Testerei und den Lehrplan 21 ankämpfen, unterscheiden sich ihre Positionen, was die Rolle der Linken angeht, fundamental. Nun reagiert Pichard auf die Attacke. 
"Deine Aussage, dass die Linke...", Basler Zeitung, 19.12. von Alain Pichard

24. Februar 2016

Erziehung zu angepassten Untertanen

Es vergeht kaum eine Woche in der nicht ein "Hund" in Sachen Lehrplan 21 von den Medien ausgegraben wird und jedes Mal werden die Beteuerungen der Erziehungsdirektoren, „der Lehrplan 21 ändere nichts“, Lügen gestraft. Jede weitere Enthüllung zeigt, dass bei der Volksschule "kein Stein auf dem anderen" bleiben würde und dass unsere Kinder nach den neoliberalen Plänen der Wirtschaftsorganisation OECD (Pisa) zu angepassten Untertanen umerzogen werden sollen.
LP21-Gesinnungssoldaten für Untertanenideologie, 24.2., von Peter Aebersold

23. Februar 2016

Lehrplan 21: Gesinnungssoldaten für Untertanenideologie

«Weshalb schreibst du ein Drehbuch über dieses Arschloch, das anderen ihre Ideen geklaut und von ­Billigarbeitern in China profitiert hat?» Aaron Sorkin blieb jedoch dabei, schrieb «Steve Jobs» und zeigte: Eine grosse Karriere ist, wenn man nichts kann. Steve Jobs war weder Ingenieur, Designer – noch schloss er jemals ein «anständiges» Studium ab. Weit entfernt davon, den soziopathischen Despoten als ­Rollenmodell für künftige ­Generationen zu ­propagieren, erinnerte ich mich bei den Verlautbarungen rund um die Hearings zum unsäglichen Lehrplan 21 wieder an Sorkin und Steve Jobs.
Verkaufe Bildung, biete Dummheit, Basler Zeitung, 23.2. von Regula Stämpfli

11. Januar 2016

Baselbiet stimmt im Juni über Lehrplan 21 ab

Der Kanton Baselland ist der erste Deutschschweizer Kanton, der sich darauf einstellt, dass der Lehrplan 21 möglicherweise nie in Kraft tritt: Mit der Sistierung der neuen Stundentafel kurz vor Weihnachten hat der Bildungsrat der Opposition gegen den Lehrplan  21 Rechnung getragen. Im kommenden Juni wird Baselland als erster Kanton über das nationale Kompetenzen-Verzeichnis für die Primar- und Sekundarschulen abstimmen – ein demokratischer Vorgang, den die Bildungsbürokraten, die hinter dem Lehrplan stehen, stets vermeiden wollten. Der Urnengang im Baselbiet ist von nationaler Bedeutung, denn er könnte landesweit Signalwirkung haben.
Baselland stellt Weichen in Richtung Schule ohne Lehrplan 21, Basler Zeitung, 11.1. von Thomas Dähler

10. August 2015

Adorno und der Lehrplan 21

Sommer ist Bücherzeit. Fräulein gehört bei mir ebenso dazu wie Philipp Thers Buch über die neoliberale Ordnung des europäischen Kontinents. Letzteres hab ich für ein österreichisches Magazin mit «Titten aus Zement», mit einem Essay über Frauen im Neoliberalismus, ergänzt. Dabei fiel mir wieder Adornos «Minima Moralia» in die Hand–ein poetisch ­philosophisches Must für alle Menschen, die sich in der Politik umtreiben. Auf Seite 223 beispielsweise steht meine Randnotiz: «Kritik Adornos an Bologna». Nun muss man wissen, dass «Bologna» für Adorno damals einfach eine Stadt in Norditalien war. 
Minima Moralia heute, Basler Zeitung, 21.7. von Regula Stämpfli

29. Oktober 2014

Der Lehrplan 21 ist gescheitert

Eigentlich hatte alles so gut angefangen. Sämtliche Kantone und fast neun von zehn Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern waren dafür: Die eidgenössische Bildungsverfassung sollte den Rahmen für eine Annäherung der kantonalen Schulen schaffen. Ein Umzug von einem Kanton in den anderen sollte in Zukunft weder für die Eltern noch für die mitziehende Jungmannschaft im Bildungsfiasko enden. Endlich sollten Schuleintrittsalter, Schulpflicht, die Dauer der einzelnen Schulstufen, deren Ziele und deren Übergänge einheitlich sein. HarmoS lautete das Schlagwort. Das Schulleben sollte einfacher werden, nicht komplizierter.That’s it!



Die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz redet Klartext, Bild: fetz.ch
Lasst die Schule in Ruhe! Die Zeit, 23.10. von Anita Fetz