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5. April 2018

Keine Hochschule zweiter Klasse

Als man in der Schweiz ein zweiteiliges Hochschulsystem etablierte, in dem die universitären Hochschulen eine grundlagen- und die Fachhochschulen eine praxisorientierte Ausrichtung verfolgen sollen, hätte man sicherstellen müssen, dass die an universitären Hochschulen angesiedelten praxisorientierten Bereiche mittel- und langfristig zurückgefahren und an Fachhochschulen aufgebaut werden.
Keine Hochschule zweiter Klasse, NZZ, 5.4. von Hermann Forneck

3. Januar 2016

Management-Regime der Schule

Technokratische Reformen gefährden die hohe Qualität des Schweizer Bildungssystems.
Management-Regime der Schule, Reform. vpod Bildungspolitik 194, von Beat Kissling und Alain Pichard

28. August 2015

Forneck übergibt an Larcher

Chefwechsel an der PH FHNW: Am 1. September übernimmt Sabina Larcher die Leitung von Hermann Forneck, der in Pension geht.





Larcher will wissenschaftliches und schulpraktisches Denken und Handeln verbinden, Bild: zvg

Die Direktorin ist die neue Chefin: Sabina Larcher folgt auf Hermann Forneck, Aargauer Zeitung, 28.8. von Hans Fahrländer

11. Juli 2015

"PH FHNW sei weltweit in Top-Gruppe"

Nach neun turbulenten Jahren des Aufbaus, des Erfolgs und des Widerspruchs geht Professor Hermann J. Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW, versehen mit dem Dank der Trägerkantone Baselland, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn, auf Ende des Frühlingssemesters altershalber in Pension. Wie hat er selber dieses knappe Jahrzehnt erlebt?


Versteht sich auch als Praktiker: Forneck, Bild: Raphael Hünerfauth

PH-Direktor Forneck: "Vielleicht habe ich einige etwas überfordert", Aargauer Zeitung, 9.7. von Hans Fahrländer

3. Mai 2015

Praxisausbildung an den Schulen

Im Zusammenhang mit der verstärkten Zusammenarbeit zwischen PH und den Schulleitungen stellt sich die Frage, ob damit der Praxisteil der Ausbildung einfach an die Schulen abdelegiert wird. 





Die PH sind auf gute Praxislehrer angewiesen, Bild: Keystone

"Übungslehrer" zeigten den Studis, wie das Schulegeben geht, Aargauer Zeitung, 2.5. von Hans Fahrländer

22. Dezember 2014

Neuausrichtung der PH drängt

Es ist unübersehbar, dass die Stellungnahmen zu zahlreichen Missständen an der Pädagogischen Hochschule (PH) rasant zunehmen. Lehrpersonen, ­politisch Aktive und Bildungs­interessierte monieren seit Langem die von der PH-Leitung betriebene ­Vernachlässigung des ihr anvertrauten Kerngeschäfts. Regelmässig haben auch Studierende die Unzulänglich­keiten des bestehenden Ausbildungsmodells beklagt.






Auf die neugewählte Direktorin Sabina Larcher wartet viel Arbeit, Bild: fhnw


Probleme schönreden, Basler Zeitung, 22.12. von André Vanoncini


9. Dezember 2014

Larcher folgt auf Forneck

Sabina Larcher wird neue Direktorin der PH der FHNW und folgt damit auf Hermann Forneck, der in Pension geht.





Larcher ist derzeit Prorektorin für Weiterbildung und Forschung an der PH Zürich, Bild: PHZH

Sabina Larcher zur Direktorin der Pädagogischen Hochschule gewählt, Bund, 8.12.

26. November 2014

Gemeinschaftsbildung in der Schule

Ich gehe mit Hermann Forneck durchaus einig: Es gibt keinen Kanon mehr an gesellschaftlichen Werten, und wir sind uns nicht einig, welche Inhalte Schule vermitteln soll (NZZ 17. 11. 14). Aber wie möchte Hermann Forneck darauf reagieren? Unter anderem mit «selbstorganisiertem Lernen». Die Schule muss aber auch der Gemeinschaftsbildung und nicht nur der Individualisierung dienen. In der sogenannten Lehrerbildung - im Gegensatz zur praxisnahen Lehrerausbildung - fehlt es am Handwerkszeug, individualisierend, integrierend, lernfördernd, motivierend, aber auch gemeinschaftsbildend zu wirken im Klassenzimmer. Gerade an jener pädagogischen Hochschule, deren Direktor Herr Forneck ist, sind die Studiengänge sehr theorielastig. Praxis- und handlungsorientiert sind sie kaum. Mit einer solchen Ausrichtung verstärken wir die von Herrn Forneck angesprochenen Problemlagen. Nicht nur die Schule muss sich wandeln. Verändern muss sich zuerst und vor allem die Lehrerbildung.
Leserbrief, NZZ, 26.11. von Lothar Limbeck

17. November 2014

Forneck über "Selbstorganisiertes Lernen"

Herr Forneck, selbstorganisiertes Lernen klingt innovativ. Doch was ist eigentlich neu daran? Hausaufgaben, Referate und schriftliche Arbeiten müssen Schüler schliesslich auch selber machen.
Das ist richtig. Doch man muss sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Unterrichtskonzept um einen Versuch handelt, auf Problemlagen zu reagieren, die schon länger existieren.
Welches sind diese Problemlagen?
Wir haben es mit dem Verlust von gemeinsamem Wissen und Werten zu tun. In den fünfziger Jahren war allen klar, wie man sich zu benehmen und was man anzustreben hatte. Bürgerliche Werte wurden damals auch von anderen Schichten akzeptiert. Diesen Kanon gibt es nicht mehr. Migrationsströme haben zudem dazu geführt, dass Schüler keinen kulturellen Hintergrund mehr haben, auf den sich alle berufen können.
"Schüler sind doch nicht wegen des Freiraums motiviert", NZZ, 17.11. von Robin Schwarzenbach

18. August 2014

Pädagogischer Konstruktivismus

Eindrücklicher als Hermann J. Forneck hätte man nichtformulieren können, wie weit sich die pädagogischen Hochschulen (PH) in derSchweiz von der schulischen Wirklichkeit entfernt haben («Professionalisierung statt Innovationsabstinenz», NZZ 31. 7. 14). So weit entfernt, dass sich letztes Jahr Dozenten und Studenten gegen Fornecks Theorielastigkeit gewehrt hatten. Nun ist nichts gegen eine Theorie der Erziehungslehre einzuwenden. Sie muss aber mit der Realität übereinstimmen.
Leserbrief, NZZ, 18.8. von Alfred Burger

11. August 2014

Forneck widerspricht entwicklungspsychologischen Grundsätzen

Liest man die Ausführungen von Hermann J. Forneck, so entsteht der Eindruck, in den letzten Jahren seien alle entwicklungspsychologischen Erkenntnisse pulverisiert worden. Kinder brauchen uns Erwachsene nicht als Organisatoren ihres Lernprozesses und als Katalysatoren ihres Humankapitals, sondern als emotional zuverlässige und lebenserfahrene Begleiter, die sie beim Lernen in der Schule und ihrem Lebensalltag anleiten, sie fördern und fordern und ihnen den notwendigen Rückhalt geben, sich Schritt für Schritt diejenigen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen, die sie später als mündige und verantwortungsbewusste Bürger und Bürgerinnen brauchen. Mittlerweile scheint es aber eine Art Denkverbot zu geben, die sich vor allem im Bereich der Bildungspolitik und der Erziehungswissenschaften gebildet hat, um bestimmte Denkweisen ungehindert in Konzepte und Handlungsanweisungen giessen zu können. Zum Beispiel, dass Konzepte, die vor zehn, zwanzig Jahren noch galten, schon deshalb überwunden werden müssten, weil sie alt und somit rückständig seien.
Leserbrief, NZZ, 11.8. von Elisabeth Willi

Selbstorganisiertes Lernen schadet

Als Pädagogin im heilpädagogischen Bereich und Psychologin muss ich Hermann J. Forneck energisch widersprechen. Dieses Lernmodell ist entwicklungspsychologisch nicht haltbar, was sich in vielen Ländern zum Schaden der heranwachsenden Generation bereits gezeigt hat. Auch bei uns haben wir seit längerem deutliche Schäden durch das selbstorganisierte Lernen. Ich kenne diese aus meiner Arbeit und aus Gesprächen mit vielen Eltern. Das betrifft nicht nur Kinder aus bildungsfernen Schichten. Auch gut geförderte Kinder aus intakten Familien mit einem guten Bildungshintergrund verlieren die Freude an der Schule, den Mut und damit ihr Selbstvertrauen. Die Folge sind depressive Verstimmungen, Verhaltensschwierigkeiten und der Ruf nach schulpsychologischer Abklärung. Kürzlich konnte ich miterleben, wie sich solche Kinder - versetzt in einen lehrerzentrierten fragend-entwickelnden Unterricht - innerhalb eines halben Jahres wieder erholten, mit Freude zur Schule kamen und engagiert in der Klassengemeinschaft mit ihrem Lehrer lernten: Kinder sind eben soziale Wesen. Selbstorganisiertes Lernen gehört als Ergänzung zum lehrerzentrierten Unterricht in den Bereich Berufsausbildung.
Leserbrief, NZZ, 11.8. von Henriette Hanke


Volksschulgesetz als Richtlinie achten

Herrmann J. Forneck wirft Roland Reichenbach und mit ihm sämtlichen kritisch gesinnten Praktikern vor, sie würden den Clou desselbstgesteuerten Lernens nicht erkennen. Tatsache ist jedoch, dass man in den angelsächsischen Ländern nach dem Scheitern ebendieser «modernen» selbstgesteuerten individualisierten Schulkonzepte wieder mühsam den Weg zurück zum pädagogisch geführten Unterricht sucht.
Leserbrief, NZZ, 11.8. von Daniel Jenny

Fässer abfüllen oder Lichter anzünden

Rabelais wird das Zitat zugeschrieben, ein guter Lehrer solle nicht Fässer abfüllen, sondern Lichter anzünden. Im Beitrag von Hermann J.Forneck (NZZ 31. 7. 14) entdecke ich eine dritte Möglichkeit: Wenn ich ihn richtig verstehe, schlägt er vor, den Schülern Gebrauchsanweisungen («apersonale Medien») auszuhändigen, wo drinsteht, wie man Fässer füllt oder Kerzen anzündet. Mit solcherlei neuen Kompetenzen ausgestattet begeben sich die Schüler dann selbstorganisiert auf den Pausenplatz und gehen daran, Fässer zu füllen und Kerzen anzuzünden. Und falls ein Schüler in das Fass fällt oder sich versehentlich selber anzündet, steht der Lehrer ja schon als Coach bereit.
Leserbrief, NZZ, 11.8. von Willi Bühler

31. Juli 2014

Wohldurchdachte Lernarchitekturen

Die Breitseite von Roland Reichenbach gegen die Reformhektik unserer Tage, insbesondere bezüglich des selbstgesteuerten Lernens, fordert den Direktor der PH FHNW, Hermann Forneck, zu einer Reaktion heraus. Forneck wirft Reichenbach Innovationsabstinenz vor, räumt aber ein ..."in der Einführung von pädagogischen Innovationen, für die wir die Erfolgsbedingungen noch nicht geschaffen haben, liegt die Problematik vieler gegenwärtiger Innovationen". 





Forneck: Clou des selbstgesteuerten Lernens erkannt. Bild: FHNW


Professionalisierung statt Innovationsabstinenz, NZZ, 31.7. von Hermann Forneck






28. Juli 2014

Angebot für Praxislehrpersonen

Ab dem kommenden Herbstsemester können Praxislehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) sämtliche Veranstaltungen kostenlos als Hörer besuchen. Einzige Bedingung: Es muss noch freie Plätze haben in der Lehrveranstaltung. «Geht es darum, die Praxis für die Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beziehungen zwischen Hochschule und Schulfeld weiter intensivieren. Mit der Öffnung schaffen wir ein attraktives Angebot und tragen unseren Teil zum gegenseitigen Lernen bei», sagt Hermann Forneck, Direktor der PH FHNW.



Hermann Forneck, Direktor der PH FHNW, Bild: FHNW


Quelle: NZZ, 28.7.


11. März 2014

Forneck räumt Probleme ein

Erstmals spricht Hermann Forneck, Direktor der PHNW, öffentlich über die Probleme an seiner PH.
Lösungen für Knatsch an Pädagogischer Hochschule in Sicht? SRF Regional, 11.3.

Unzufriedenheit an PH wird mit Massnahmenkatalog bekämpft

Die Leitung der PH Brugg-Windisch hat auf die Kritik ihrer Mitarbeitenden an den Arbeitsbedingungen reagiert. Zusammen mit den Betroffenen wurde ein Massnahmenkatalog erarbeitet. 



Direktor Forneck stellte die Massnahmen vor, Bild: SRF

Mitarbeitende der Lehrer-Hochschule sollen bessere Bedingungen erhalten, Aargauer Zeitung, 11.3. 

20. November 2013

Forneck im Kreuzverhör

Es rumort bei den Pädagogen der Fachhochschule Nordwestschweiz; in den letzten Wochen prasselte die Kritik von allen Seiten auf die Schulleitung nieder. Jetzt traf sich die Interparlamentarische Kommission der Fachhochschule (IPK FHNW) mit Hermann Forneck, dem Direktor der pädagogischen Hochschule, um mit ihmanstehende Probleme zu diskutieren.
Ein Communiqué aus der Landeskanzlei in Liestal sollte gestern über dieses Treffen informieren – der Inhalt aber war sehr dünn. Derzeit präsidiert der Baselbieter SP-Landrat Marc Joset die IPK FHNW. Auch er wollte nicht gross zu den Inhalten der Gespräche Stellung nehmen. «Die Kommission brachte Anliegen zur Führung und strategischen Ausrichtung der Pädagogischen Hochschule zur Sprache. Auch liess sie sich aufzeigen, wie die PH FHNW eine praxisbezogene und theoretisch fundierte Ausbildung gewährleisten will. Die IPK FHNW erwartet vom Fachhochschulrat und der Fachhochschuldirektion, dass sie die Kommission darüber informieren, wie sie auf die Kritik der Mitarbeitenden der PH FHNW reagieren.» Das schrieb die Landeskanzlei, viel mehr wollte auch Joset nicht sagen.
Immerhin: Die IPK FHNW habe Forneck einen schriftlichen Fragenkatalog gestellt, sagt Joset. Dabei sei vor allem der Praxisbezug der Schule kritisch hinterfragt worden. Forneck habe die Fragen schriftlich beantwortet und sei an dem Treffen bei den mündlichen Fragen Rede und Antwort gestanden. Zur Sprache seien auch aktuelle Vorwürfe an die Hochschulleitung gekommen.
Jeder Zweite wolle die Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz verlassen, zwei Drittel der Dozenten beklagten sich über Überlastung. Drei Viertel lehnen die Organisationsstruktur ab, zwei Drittel der Dozierenden erleben die Kommunikation nicht als offen. Zudem werde die Lehre zugunsten der Forschung vernachlässigt. Dies die ernüchternden Ergebnisse einer externen Umfrage an der Pädagogischen Hochschule. Forneck habe auch dazu Stellung genommen, sagt Joset. Was er gesagt hat, ist nicht zu erfahren. Joset sagt bloss, es sei Aufgabe der Regierungen und der Fachhochschulleitung, eventuelle Massnahmen zu ergreifen.
Regierungsrat Urs Wüthrich, Mitglied des Regierungsausschusses der vier Fachhochschulkantone, war auch an dem Treffen. Er spricht von einem konstruktiven Gespräch und einem fairen Umgang beider Seiten. Über den Inhalt darf er schon gar nicht reden. Dafür unterstreicht er die Stärken der Hochschule: Steigerung der Studentenzahlen von 1000 auf 2500; massiv gesunkene Kosten; Spitzenposition in der Anerkennung der Studiengänge durch die Erziehungsdirektorenkonferenz.
Quelle: Hochschuldirektor Forneck im Kreuzverhör, Basler Zeitung, 20.11. von Peter de Marchi

3. November 2013

Visionär ohne Gefolgschaft

Langsam wird sichtbar, gegen wen sich die Unmutsbezeugung der Dozenten der PHNW wendet: Es geht letztlich um den Direktor selbst. Hermann Forneck (63) sieht die PH als Ort der Wissensproduktion und der Wissensdistribution. Mit diesem hohen Anspruch kommt er offensichtlich nicht an, weder bei den Dozenten noch bei den Studenten. Diese vermissen die reale Praxistauglichkeit der Ausbildung.


Welche intellektuelle Flughöhe braucht eine PH? Bild: Raphael Hünerfauth

Oberster Lehrerausbilder Hermann Forneck: Der Visionär ohne Gefolgschaft, Aargauer Zeitung, 3.11. von Christian Mensch