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26. September 2018

Gymnasien werden keine Orte des Wissens mehr sein

Zwanzig Jahre Euregio-Gymnasium: «Wir stimmen die Fächer auf die Bedürfnisse der Schüler ab», sagt Gründer Peter Fratton. Und in Zukunft seien Mittelschulen keine Orte des Wissens mehr.
Einen Ballon für jeden Maturanden, Thurgauer Zeitung, 14.9. von David Grob

14. Mai 2017

Reformpädagogische Spasskultur

Die Reformpädagogik predigt Spass, wie auch aus dem letzten «Bund»-Samstagsinterviewmit Andreas Müller hervorgeht. Dieser Spass wird mit rund 70000 Fränkli pro Jahr teuer für die Eltern der Schüler im exklusiven Institut Beatenberg. Auferstanden ist die Einheitsschule des Johannes Tews – in Deutschland neu aufgelegt als inklusive Gemeinschaftsschule. Wobei die einstige Geistespflege in der Volksgemeinschaft jetzt unter heutiger Marktlogik zur Portfoliopflege mutiert ist. Schon damals in der «Neuen Richtung» hiess es, dass Bildungsarbeit vom Menschen anstatt vom Stoff auszugehen habe und dass sie individualisiert und intensiv betrieben werden müsse. In der «Neuen Lernkultur» steht da wieder der Schüler in alter Frische im Mittelpunkt. 
Reformpädagogische Spasskultur, Bund, 11.5. von Hans-Jürgen Bandelt et al.

18. August 2015

Schwerer Schlag gegen Individualisierung und Altersdurchmischung

Die Gemeinschaftsschule ist das Vorzeigeprojekt der grün-roten Landesregierung in Stuttgart schlechthin. Sie soll nicht nur das gemeinsame Lernen ganz unterschiedlich begabter Schüler ermöglichen, sondern dient angesichts der sinkenden Schülerzahlen an vielen Orten des Flächenlandes Baden-Württemberg dazu, den Schulstandort zu sichern. Viele Gemeinschaftsschulen finden sich deshalb im ländlichen Raum, ganz gleich, welche Partei den Gemeinderat gerade regiert.


Lehrer und Schüler sind sich einig, dass zu wenig gearbeitet wird, Bild: dpa
Schwäbisches Himmelfahrtskommando, FAZ, 16.8. von Heike Schmoll

18. März 2015

Bitte vorzeigen, liebe Unterrichtsexperten

Der Expertenstatus im Bildungswesen wird hauptsächlich durch die Medien vergeben. Es ist leider nicht immer die Fachkundigkeit, welche aufhorchen lässt. 
Üblich ist der marktschreierische Auftritt als Bildungsunternehmer, das missionarische Gehabe als Heilsbringer oder die gewiefte Präsentation vermeintlich wissenschaftlich gesicherter Notwendigkeiten, bei gleichzeitiger Verachtung für alles Bisherige. Die Ehrerbietung durch das Publikum sollte sich darum in Grenzen halten, würde ich meinen. Doch weit gefehlt.
Best practice: Vor die Klasse stehen und vorzeigen, liebe Unterrichtsexperten, Schulblog Südostschweiz, 18.3. von Fritz Tschudi

7. März 2015

Schön falsch ist auch schön

Im ersten Teil seiner Trilogie zu Schule und Reformen befasst sich Fritz Tschudi mit der Rolle der Lehrerverbände. Diese missbrauchten ihre wichtige Rolle als Informations- und Debattierplattform, indem sie immer stärker zur Disziplinierung der eigenen Basis beitrügen. 




Lehrerverbände - Back to the Roots! Fritz Tschudi

25. November 2013

Im Zeitalter der Scharlatane

Sie stürmen die Bestsellerlisten mit ihren Pauschalurteilen über die Schule und Lehrerschaft und finden Gehör bei einer unkritischen Gefolgschaft. Dabei kennen die Autoren Hüther, Precht und Fratton den Schulalltag grösstenteils nur vom Hörensagen. Roger von Wartburg wagt sich an eine Bestandesaufnahme.




"Befreit von akademischen Skrupeln und den Mühen der Empirie", Roger von Wartburg legt einen gehaltvollen Artikel über unsere Bildungspäpste vor.

9. Juli 2013

Schweizer Einflüsterer in Deutschland kaltgestellt

Bildungsunternehmer aus der Schweiz - Peter Fratton, Andreas Müller und Christoph Bornhauser - haben im baden-württembergischen Kultusministerium und in vielen Schulen unkritische Abnehmer ihrer Ideen gefunden. Ein wesentliches Element der Vermarktung ist die Abgrenzung der Gemeinschaftsschule von bestehenden Schulformen. So werden tragende Elemente traditionellen Unterrichts wie Noten, Lehrervorträge oder Klassenunterricht als veraltet und wirkungslos diffamiert, um ihnen dann Konzepte wie Lernbegleiter, Lernjobs und selbstgesteuertes Lernen entgegenzusetzen.
Aus: Das "Musterländle" auf schulpolitischen Abwegen, von Peter Müller






"Krude Mischung aus Antipädagogik und Konstruktivismus" - Fratton scheitert in Deutschland, Bild: Sinn-Stiftung



Mehr zum Thema auf folgenden Links
Das "Musterländle" auf schulpolitischen Abwegen, 14.3. von Peter Müller
Die Rolle von Peter Fratton bei der Schulreform, Stuttgarter Zeitung, 5.7. von Andreas Müller
"Lehrer als Lernbegleiter", Frankfurter Allgemeine, 13.6. von Heike Schmoll