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13. März 2021

Nicht das Geschlecht, sondern die soziale Stellung entscheidet über den Schulerfolg

Die Geschichte wiederholt sich, aber ist sie auch wahr?

Seit Jahren berichten Medien über die Buben als «Bildungsverlierer». Buben könnten nicht mehr Buben sein, lautet der Vorwurf, bubenfeindlich und ungerecht sei die Schule. «Schlaue Mädchen, dumme Jungen», titelte der «Spiegel» schon 2004. «Buben sind die Dummen», stand 2009 im «Beobachter». Das Schweizer Fernsehen fragte 2019: «Braucht es reine Buben-Klassen?»

Auch «Das Magazin» ging dem nach, 2008 in einem Interview mit Remo Largo. Der Kinderarzt sagte: «Der gute Schüler von heute ist ein Mädchen. Das liegt aber nicht an seiner Kompetenz, sondern an seinem Verhalten.»

Werden Buben in der Schule benachteiligt? Tages Anzeiger Magazin, 13.3. von Christoph Gertsch

2. Februar 2020

Was geschieht mit den Schülerdaten?


Intelligente Lernsysteme gibt es auch in der Schweiz. Plattformen wie Summit Learning, die ganze Lehrpläne in verschiedenen Fächern abdecken, sind zwar noch nicht in deutscher Sprache vorhanden. Doch Lehrmittelverlage und andere Firmen bieten zunehmend Online-Systeme zur Analyse des Wissensstands der Schüler an, die auf intelligenten Technologien basieren.

Vertragsabschlüsse in den nächsten Tagen, Bild: NZZaS
Google und Co. sammeln auch in der Schweiz Schülerdaten, NZZaS, 2.2. von Ursina Haller und Michael Furger

10. Februar 2019

Der LCH und die künstliche Intelligenz

Die rasante Entwicklung digitaler Technologien hat nicht nur Auswirkungen auf die Schule und die Arbeitswelt, sondern auch auf die Stellenbewerbung. Zunehmend verlangen Firmen heute digitale Bewerbungsunterlagen. Vor allem Grossfirmen setzen vermehrt Algorithmen ein, welche die Unterlagen auswerten und eine Vorselektion treffen. Nur wer es durch diesen automatischen Filter schafft, wird möglicherweise für ein Bewerbungsgespräch eingeladen. Andere Firmen gehen sogar noch weiter und setzen intelligente Chatbots ein, die gleich selbst ein Bewerbungsgespräch führen können, während andere die Mimik von Bewerbenden in Videogesprächen analysieren.
Bewerbungsgespräch mit künstlischer Intelligenz, Bildung Schweiz, 5.2. von Beat A. Schwendimann


5. August 2018

Stark in Mathe, schwach im Lesen

Die Schweiz rühmt sich gerne ihres einzigartigen Bildungssystems. Es ist durchlässig und bietet eine breite Palette an Bildungswegen: So setzt das Studium an der Uni oder ETH nicht mehr zwingend einen Gymi-Abschluss voraus, sondern kann auch über eine Lehre mit Berufsmatur begonnen werden.

Viersprachig, aber im Lesen nur Durchschnitt, Blick, 3.8. von Romina Brunner

8. Mai 2018

Hochbegabte besser erkennen und fördern

Werden hochbegabte Kinder im Kanton Solothurn zu wenig gefördert? Darüber diskutiert heute Dienstag auch der Kantonsrat.
Werden hochbegabte Schüler zu wenig gefördert? - Klar ist: "Die Lektionen sind knapp", Solothurner Zeitung, 8.5. von Lucien Fluri

12. März 2018

Spielerisches Raufen und Kämpfen ist Teil des Lehrplans 21

Im Zimmer ist es mucksmäuschenstill. Dort, wo die Kinder sonst friedlich im Morgenkreis sitzen, schreiten zwei Kinder langsam in die Mitte des mit Klebband umrissenen Feldes. Sie verbeugen sich voreinander, schauen sich in die Augen mit den Worten: «Ich kämpfe mit dir und ich achte dich.» Die Klasse zählt auf drei – und der Kampf beginnt. Ein Kind ist als Reporter im Einsatz und kommentiert das Ringen. Erlaubt ist alles, was nicht wehtut. Der Rest der Klasse sieht fasziniert zu und fiebert mit. Nach kurzer Zeit steht der Sieger fest: Der kleine Schüler hat seinen grösseren Kampfpartner mit einem Trick aus dem Feld gestossen.
Schüler sollen im Unterricht kämpfen, 20 Minuten, 12.5.

23. Februar 2018

Nicht alle Lehrer können Fachleute für digitale Technologien werden

Der Schulalltag wird je länger, desto mehr von der Digitalisierung und der Individualisierung geprägt. Beat Schwendimann, Pädagoge und Vertreter der Lehrerschaft, spricht über Chancen – und warnt vor Gefahren.
«Technologie ersetzt keine Lehrperson», NZZ, 23.2. von Jörg Krummenacher