In zwei Dingen waren sich die Kantonsrätinnen und Kantonsräte gestern einig: Französisch ist wichtig. Und: Solothurner Schülerinnen und Schüler sind zu schlecht darin. Das ging aus fast allen Voten – wobei das in fast allen auch anhand französischer Einflechtungen betont wurde – hervor. Diskutiert wurden gleich zwei Aufträge zum Thema Französisch beziehungsweise Mehrsprachigkeit im Kanton. Einerseits forderte FDP-Kantonsrat Martin Rufer (Lüsslingen), dass die Französisch-Kompetenzen in der Volksschule gefördert werden. Dadurch, dass alle Schülerinnen und Schüler einmal eine Woche lang im Austausch verbringen. Sprachaustausche zu stärken war auch das Ziel des Auftrags von Mathias Stricker (SP, Bettlach). Der Präsident des kantonalen Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer sprach sich dafür aus, dass Solothurn seine Verantwortung als Brückenkanton wahrnehme und Massnahmen prüfe, um den Austausch von Schülerinnen und Schülern, aber auch Klassen und Lehrpersonen zu fördern.
Zusätzlicher Effort fürs Französisch stösst im Kantonsrat auf Gegenwind, Solothurner Zeitung, 1.7. von Noëlle Karpf

