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1. Juli 2020

Solothurn will Französisch stärken

In zwei Dingen waren sich die Kantonsrätinnen und Kantonsräte gestern einig: Französisch ist wichtig. Und: Solothurner Schülerinnen und Schüler sind zu schlecht darin. Das ging aus fast allen Voten – wobei das in fast allen auch anhand französischer Einflechtungen betont wurde – hervor. Diskutiert wurden gleich zwei Aufträge zum Thema Französisch beziehungsweise Mehrsprachigkeit im Kanton. Einerseits forderte FDP-Kantonsrat Martin Rufer (Lüsslingen), dass die Französisch-Kompetenzen in der Volksschule gefördert werden. Dadurch, dass alle Schülerinnen und Schüler einmal eine Woche lang im Austausch verbringen. Sprachaustausche zu stärken war auch das Ziel des Auftrags von Mathias Stricker (SP, Bettlach). Der Präsident des kantonalen Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer sprach sich dafür aus, dass Solothurn seine Verantwortung als Brückenkanton wahrnehme und Massnahmen prüfe, um den Austausch von Schülerinnen und Schülern, aber auch Klassen und Lehrpersonen zu fördern.

Zusätzlicher Effort fürs Französisch stösst im Kantonsrat auf Gegenwind, Solothurner Zeitung, 1.7. von Noëlle Karpf

11. Februar 2020

Die Fremdsprach-Karawane zieht weiter ...

Condorcet-Autor Alain Pichard hat eine Wette gegen den ehemaligen Erziehungsdirektor Pulver gewonnen, sieht aber die Karawane weiterziehen. Nach missglücktem Frühfranzösisch und fehlgeschlagener Fremdsprachendidaktik macht jetzt ein neues Mekka-Wort die Runde: der obligatorische Sprachaustausch! Bevor nun schon wieder Fachkommissionen gegründet und Geldbeträge gesprochen werden, mahnt Pichard einen Besuch des OSZ-Orpund an.

14. Dezember 2019

Solothurn will Sprachaustausch fördern


Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission unterstützt den Sprachaustausch in andere Sprachregionen der Schweiz. Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule können so in ihren sprachlichen Kompetenzen gezielt gefördert werden.
Sprachaustausch in der Volksschule soll gefördert werden, Solothurner Zeitung, 13.12.

27. November 2019

Solothurn will Sprachaustausch ankurbeln


Solothurner Schüler sprechen nicht besonders gut Französisch und gehen selten in den Austausch in das Welschland. Der Regierungsrat soll nun Schüler-Austauschprojekte fördern. Wie genau, ist jedoch nicht klar.
Kaum Sprachaufenthalte: Französisch-Unterricht bleibt eine Baustelle, Oltner Tagblatt, 27.11. von Lucien Flury

24. November 2019

Berset will Sprachaustausch massiv fördern


Bundesrat Berset ist ein Getriebener: Er will die offenbar zerbrechende Eidgenossenschaft mit sprachlichen Zwangsmassnahmen (Erste Fremdsprache eine Landessprache) kitten. Da die Resultate dieser Politik verheerend ausfallen, rennt er nun in vollem Tempo in die einzige Richtung, die den Protagonisten des frühen Fremdsprachenunterrichts noch geblieben ist: Sprachaustausch. Dafür will er 10 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich ausgeben. Doch auch dies ist eine Sackgasse. Wer rechnen kann weiss, dass es niemals genügend Plätze für die Deutschschweizer in der Romandie geben wird. Und das Interesse der Welschen für solche Aktivitäten hält sich seit jeher in engen Grenzen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Westschweizer Klassen vorzugsweise nach Deutschland gehen, um dort "richtiges" Deutsch zu hören. So viel zum nationalen Zusammenhalt. 

Quelle: Movetia, BFS, Tages Anzeiger

Als Schulpraktiker frage ich mich auch, wieso man dazu 10 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich ausgeben kann. Die Kinder wohnen im Normalfall bei ihren Gasteltern, die anfallenden Kosten sind hauptsächlich Reisekosten. Ausserdem gibt es ja bereits eine gut ausgebaute und ausserordentlich hoch alimentierte Organisation mit 34 Angestellten (www.movetia.ch) dafür. Im Jahr 2018 kassierte man Beiträge der öffentlichen Hand von über 32 Millionen Franken. Angesichts des eklatanten Missverhältnisses zwischen der Anzahl Nutzer und der dafür eingesetzten Mittel liegt der Verdacht nahe, dass es beim Sprachaustausch in erster Linie um den Aufbau eines weiteren administrativen Überbaus geht. (uk)
Schul-Französisch könnte Spass machen, wenn, Schweizer Illustrierte, 23.11. von Sandra C.

20. November 2019

Alleingänge im Bildungswesen


Wir leben in einer Zeit des «Sharings», in der Besitz und Konsum von Produkten und Gütern zunehmend gemeinsam geteilt werden. Vom Auto über die Ferienwohnung bis hin zum Büro. Hinter dem Slogan: «Teilen ist das neue Besitzen» versteckt sich ein stiller kultureller Umdenkprozess. Ausgelöst worden ist dieser nicht zuletzt durch die zunehmende Sorge über belastete und verschwindende Um- und Mitwelten. Aber auch wegen der immer teureren Lebenskosten. Für immer mehr Menschen sind das Anlässe, behutsamer und gemeinsamer mit Gütern des Alltags umzugehen. Wobei das Wissen ein besonderes Gut ist: Es lässt sich mit Mitmenschen teilen, ohne dabei kleiner zu werden!
Teilen ist keine Schweizer Stärke, BZ Basel, 20.11. von Hans Zbinden

5. November 2019

Mehr Welschlandaufenthalte


Es war ein Zittersieg. Am Schluss gaben wenige Stimmen den Ausschlag dafür, dass Sandra Locher Benguerel (sp.) anstelle des langjährigen Bündner SVP-Nationalrats Heinz Brand ins Bundeshaus zieht. Die 44-jährige Primarlehrerin aus Chur steht für eine politische Entwicklung, die angesichts der grünen Welle etwas untergegangen ist: Im neuen Parlament werden nicht nur mehr Grüne und mehr Frauen sitzen, sondern auch doppelt so viele Politikerinnen mit pädagogischem Hintergrund. Ihre Vertretung ist von mindestens sechs auf zwölf gestiegen. Mit Andrea Gmür-Schönenberger (cvp.) gibt es in der kommenden Legislatur auch mindestens eine Lehrervertreterin im Ständerat, eventuell folgt nach dem zweiten Wahlgang noch Mathias Reynard (sp.).
Alle Deutschschweizer Schüler sollen ins Welschland, NZZaS, 3.11. von René Donzé

3. September 2019

Bund und Kantone fördern Sprachaustausch und Digitalisierung


Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK haben ihre gemeinsamen bildungspolitischen Ziele aktualisiert. Die langfristig angelegten Ziele aus der Erklärung 2015 sind weiterhin relevant und wurden basierend auf den aktuellen Erkenntnissen des Schweizer Bildungsberichts 2018 weiterentwickelt. In der gemeinsamen Erklärung 2019 wurden zwei neue Ziele verankert: die aktive Mitgestaltung der digitalen Transformation und die Förderung von Sprachaustausch und Mobilität. Beide beruhen auf bereits erarbeiteten Strategien von Bund und Kantonen.
Bund und Kantone bestätigen ihre Ziele für den Bildungsraum Schweiz, EDK Medienmitteilung, 3.9.

7. April 2019

Aargauer Initiative verlangt mehr Sprachaustausch


Unter dem Titel «Mehrsprachigkeit - unser Trumpf» wird im Aargau eine kantonale Volksinitiative lanciert, welche die Intensivierung des Schulaustauschs mit der Romandie verlangt.
"Mehrsprachigkeit - unser Trumpf": Neue Initiative für mehr Sprachaustausch, Aargauer Zeitung, 5.4. von Fabian Hägler

9. März 2019

Mehr Geld für Klassenaustausch


Die Kriterien für den Klassenaustausch werden gelockert.1. Ab sofort wird ein Projekt auch ohnegegenseitigen Besuch gefördert. Weiterhin sind aber zwei Tage zwingend. So kann beispielsweiseeine Klasse ihren Partner während zwei Tagen besuchen, ohne dass ein Gegenbesuch stattfindenmuss und trotzdem werden beide teilnehmenden Klassen unterstützt.2. Neu wird eine Reisepau-schale pro Schüler/in und Reise von CHF 15.- (vorher CHF 10.-) gesprochen. Mehr Informationenzu den Förderkriterien und Beiträgen sindhier zu finden.3. Lehrpersonen und Schulleitungen kön-nen im Rahmen der vorbereitenden Besuche eine finanzielle Unterstützung von CHF 250.- beantragen, um zukünftige Partnerorganisationen vor Projekteingabe zu besuchen, Kontakte für gemeinsa-me Projekte zu knüpfen oder Projekte mit Partnern vorzubereiten. Weitere Informationen sindhierzu finden.
Quelle: Amt für Volksschulen und Sport, Kanton Schwyz, 8.3.

17. Februar 2019

Zürich bei Sprachaufenthalten schwach


Eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird. Das ist die gängige Meinung, und auch unter Experten gelten die positiven Wirkungen von Sprachaufenthalten als unbestritten. Bund und Kantone haben sich denn auch auf die Fahne geschrieben, die Mobilität über die Sprachgrenzen hinweg zu fördern und vor einem Jahr eine gemeinsame Strategie verabschiedet. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich im Kanton Zürich ein etwas anderes Bild: Ob ein Austauschprojekt zustande kommt, hänge nach wie vor primär vom Engagement – dem «feu sacré» – einzelner Lehrpersonen ab, sagt etwa Daniele Fumagalli, Prorektor und Französischlehrer an der Kantonsschule Zürich Nord.
Sprachaustausch: Der Kanton Zürich lässt Lehrer bei Sprachaufenthalten im Stich, NZZ, 17.2. von Linda Koponen

6. Januar 2019

Sprachaustausch: "Grosses Entwicklungspotenzial"


Jeder Schüler in der Schweiz soll es erleben, mindestens einmal in seiner Ausbildung: einen Aufenthalt in einer anderen Sprachregion. Diese «Vision» haben Bund und Kantone vor einem Jahr formuliert. Der Bundesrat hat die Zielvorgabe kurz vor Weihnachten bekräftigt. Ein Sprachaustausch fördere nicht nur die Sprachkompetenz, schrieb die Landesregierung in einem Bericht. Er diene auch dem Austausch zwischen den Sprachregionen, lies: dem Zusammenhalt des Landes.
Grosse Unterschiede beim Austausch, Basler Zeitung, 5.1. von Markus Häfliger und Raphaela Birrer

20. Mai 2018

Basler Sprachentram

«Das Sprachentram – Le tram des langues» ist auf den Schienen. Es ist das rollende Ergebnis eines Austauschs zwischen insgesamt acht Klassen der Ecole primaire de Bourgfelden und der Primarschule Wasgenring in Basel.
Das Sprachentram fährt vom 25.- 31. Mai auf der Linie 3, Bild: Georgios Kefalas
Sprachen lernen leicht gemacht: Bald fährt das "Sprachentram" durch Basel, Basellandschaftliche Zeitung, 18.5.

19. Februar 2018

Zuger Regierung gegen Wahlfach Französisch

Beim Sprachunterricht bestehe Handlungsbedarf, so die Zuger Regierung. Denn eine entsprechende Studie kam 2016 zum Schluss, dass die Schüler im Kanton Zug zwar besser Französisch können als ihre Kollegen in der restlichen Zentralschweiz aber trotzdem unter den Anforderungen liegen. Die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ), die die Erhebung in Auftrag gab, hatte sich danach mit möglichen Verbesserungen des Unterrichts befasst. Die Ergebnisse sollen nun auch im Kanton Zug in den Unterricht einfliessen, wie die Regierung in der Antwort einer Interpellation der Oberägerer Kantonsräte Peter Letter (FDP) und Laura Dittli (CVP) sowie der Hünenberger Beat Unternährer (FDP) schreibt.
Die Regierung hält dabei fest, dass mit dem künftigen Lehrplan 21 das Niveau im Französisch sehr hoch gesetzt ist – im Gegensatz zum Englisch. Zudem haben die Schüler zwei Jahre weniger Französisch als Englisch – im Kanton Zug wird seit dem Sommer 2005 Englisch ab der dritten Klasse unterrichtet und Französisch ab der 5. Klasse. «Zwischen den Zielen und der verfügbaren Zeit besteht eine Diskrepanz», so die Regierung. Diese soll voraussichtlich aber 2020 schweizweit überprüft werden.
Motivieren fürs Französisch, Luzerner Zeitung, 19.2. von Zoe Gwerder

4. Dezember 2017

Solothurn und die amis romands

Solothurn will ein Brückenkanton sein und den Röstigraben überwinden – gerade mit Austauschprojekten in der Schule. An schönen Worten dazu mangelt es nicht. Doch in der Praxis hapert es bislang. Warum eigentlich?
Sprachaustausch, die grosse Chance, die kaum jemand nutzt, Schweiz am Wochenende, 3.12. von Sven Altermatt

1. Oktober 2017

Zentralschweizer Bildungsdirektoren denken über Französischunterricht nach

Weil ihnen die Begeisterung fehlt, erlernen vor allem Buben die zweite Landessprache schwerer. Die Zentralschweizer Bildungsdirektoren präsentieren nun Lösungen – von denen der Lehrerverband wenig hält.
Buben brauchen Motivationsspritze, Luzerner Zeitung, 29.9. von Raphael Zemp

18. Juli 2017

St. Gallen hat kein Geld für Austauschprojekte

Schüleraustauschprojekte haben im Kanton St.Gallen einen schweren Stand und hängen oft vom Engagement der einzelnen Schulleiter und Lehrer ab. Änder dürfte sich daran vorerst nichts. Man habe weder Budget noch Ressourcen für den Austausch, heisst es von offizieller Stelle.

Kein Geld für Austauschprojekte, Zürichsee Zeitung, 10.7. von Fabienne Sennhauser

23. Mai 2017

Schüleraustausch gefordert

Die grünen Kantonsräte haben in der ersten Lesung einstimmig gegen Frühfranzösisch entschieden. Ihr Sprecher, der Sekundarlehrer Joe Brägger, fordert ein nationales Programm für den Schüleraustausch mit dem Welschland.
Brägger unterrichtet Französisch an einer Sekundarschule, Bild: Donato Caspari
Französischlehrer gegen Frühfranzösisch, Thurgauer Zeitung, 23.5. von Thomas Wunderlin

9. April 2017

St. Galler Kommission für Modell 3/5 im Fremdsprachenunterricht

Der Französischunterricht in der Primarschule überfordert die Kinder nicht. Dies zeigen Studien und Umfragen. Der Kanton St. Gallen soll deshalb am Konzept mit Englisch ab der 3. und Französisch ab der 5. Klasse festhalten.
Französisch überfordert die Primarschulkinder nicht, sda, 7.4.

1. März 2017

Austauschstatistik Schweiz 2015/16

Die ch Stiftung erfasst jährlich die statistischen Daten im Bereich des schulischen Austausches in der Schweiz. Die Austauschstatistik 2015/16 wurde auf der Grundlage der von den Kantonen ermittelten Daten erstellt und zeigt, wie viele Schülerinnen und Schüler in der Schweiz an einem Austausch mit dem In- oder Ausland teilnehmen. Die Statistik enthält Angaben zur quantitativen Entwicklung und analysiert spezifische Aspekte wie die Reiseziele, die Dauer und die Form der Austausche. Damit ergibt sich ein differenziertes Bild der aktuellen Austauschpraxis an Schweizer Schulen.
Quelle: Stiftung ch für eidgenössische Zusammenarbeit