Posts mit dem Label Arbeitszeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeitszeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

27. Mai 2021

Der Lehrermangel spitzt sich zu

Die Freude war von kurzer Dauer: Die Situation am Pädagogik-Stellenmarkt hatte sich 2020 entspannt. Wohl wegen Unsicherheiten in der Corona-Krise blieben mehr Lehrer ihrer Stelle treu als sonst. Jetzt aber sind im Kanton Zürich fürs neue Schuljahr noch 550 Stellen unbesetzt – 80 mehr als im Frühling 2019. Im Kindergarten und in der Primarschule herrscht laut Bildungsdirektion eine angespannte Lage. Noch prekärer ist sie in der Heilpädagogik.

Zürcher Lehrer sollen mehr arbeiten, NZZaS, 23.5. von René Donzé

19. August 2020

Fernunterricht: Mehr Arbeit mit weniger Freude und Erfolg

An der Umfrage, die von der Starken Schule beider Basel (SSbB) in den vergangenen zwei Wochen zum Thema «Fernunterricht während der Corona-Krise» durchgeführt wurde, nahmen 537 Lehrpersonen aus den beiden Basler Halbkantonen teil. 64.99% der Lehrpersonen unterrichten an den Volksschulen (Primarstufe und Sekundarstufe 1) und 35.01% an einer weiterführenden Schule. Die Beteiligten gaben Auskunft darüber, wie sie den Fernunterricht persönlich und die Arbeit mit den Schüler/-innen erlebten. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Lernziele wurden deutlich schlechter erreicht. Insbesondere die leistungsschwächeren Schüler/-innen haben kaum Fortschritte gemacht, obwohl der geleistete Arbeitsaufwand der Lehrpersonen durchschnittlich grösser war als beim Präsenzunterricht.

 

Im Fernunterricht werden die Lernziele deutlich weniger erreicht, Starke Schule beider Basel, 15.8. von Alina Isler

3. September 2019

Mehr Arbeit und mehr Lohn für Aargauer Schulleiter


Mit dem Umbau der Führungsstruktur an der Aargauer Volksschule bekommen die Schulleitungen mehr Arbeit. Der Aargauer Grosse Rat bewilligte am Dienstag mit 87 zu 40 Stimmen für entsprechende Pensenerhöhungen einen jährlich wiederkehrenden Verpflichtungskredit in Höhe von 4,76 Millionen Franken.
Mehr Arbeit und mehr Geld für die Aargauer Schulleitungen, sda, 3.9.

10. Mai 2019

Alarmierende Befunde zur Arbeitsbelastung


«Lehrer haben am Vormittag recht und am Nachmittag frei.» Es ist zwar nur ein Witz,aber er steht sinnbildlich für die weit verbreitete Meinung, wonach Lehrpersonen zu viel Freizeit und Ferien haben. Heute möge er nicht mehr darüber lachen – zu gross seien die Belastungen im Schulzimmer, sagt Beat W.Zemp, der langjährige Präsident des Lehrerverbands LCH. Dieser hat gestern die grösste Arbeitszeiterhebung für den Berufsstand präsentiert, die in der Schweiz je durchgeführt wurde. Fast 11000 Deutschschweizer Teilnehmende haben während einer Woche ihre Arbeitszeit genau protokolliert sowie generelle Angaben zu ihrer Frei- und Ferienzeit gemacht. Die Befunde sind aus Sicht des LCH alarmierend: Lehrerinnen aller Stufen leisten in der Deutschschweiz durchschnittlich 13 Prozent unbezahlte Überzeit,ohne sie kompensieren zu können.

Lehrer arbeiten weniger und doch zu viel, Basler Zeitung, 9.5. von Raphaela Birrer

Steigende Anforderungen im Lehrerberuf


Die Anforderungen an die Lehrerinnen und Lehrer haben in den vergangenen zehn Jahren weiter zugenommen. Der Trend, in die Teilzeitarbeit auszuweichen, hält weiter an. Doch ausgerechnet bei Teilzeitpensen ist die zeitliche Arbeitsbelastung überproportional hoch. Dies zeigt die repräsentative Arbeitszeiterhebung 2019 des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und des Syndicat des Enseignants Romands (SER). Es ist die dritte Arbeitszeiterhebung des LCH innert 20 Jahren. Erstmals wurde sie nicht nur in der Deutschschweiz, sondern auch in der Romandie durchgeführt.
Lehrpersonen leisten viel unbezahlte Überzeit - insbesondere Teilzeitarbeitende, LCH, 8.5.

25. April 2019

Mehr Ferien für Zürcher Lehrer


Fast 22’000 Angestellte des Kantons Zürich erhalten im kommenden Jahr mehr Ferien. Es sind dies alle Mitarbeitenden im Alter von 21 bis 49 Jahren, die neu fünf statt vier Wochen Ferien im Jahr erhalten, wie der Regierungsrat heute Donnerstag mitteilt. Genau genommen sind es drei zusätzliche Tage, denn bisher hat der Regierungsrat allen rund 38’000 Angestellten jedes Jahr über den Jahreswechsel zwei freie Tage gutgeschrieben, da die kantonale Verwaltung dann geschlossen ist.
Mehr Ferien für Zürcher Kantonsangestellte, Tages Anzeiger, 25.4. von Corsin Zander

7. März 2019

Lehrer fordern kürzere Arbeitszeit


Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) fordert vom Regierungsrat für das Jahr 2020 eine Rückkehr auf ein Arbeitsniveau von 42 Stunden pro Woche, heisst es in der Verbandszeitschrift «LLV Diskurs». Der Kanton hatte die Arbeitszeiten aus Spargründen auf 43,25 Stunden pro Woche erhöht, was einer zusätzlichen Lektion entspricht.
Der LLV ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen. Diese fordert für 2020 eine Lohnerhöhung um zwei Prozent für Verwaltungsangestellte und Lehrpersonen.
Quelle: Luzerner Zeitung; 5. 3.

3. März 2019

Plädoyer für gründlichen Unterricht


Seit zehn Jahren liegt John Hatties Studie „Visible Learning“ vor. Die Ergebnisse sind eindeutig: Gründlicher Unterricht ist zielführender als pädagogische Experimente. Zeit, daraus Konsequenzen zu ziehen, meint Pädagoge Michael Felten.
Die Bildungsvisionen halten der Wirklichkeit nicht stand, Deutschlandfunk, 19.2. von Michael Felten

7. Februar 2019

Lehrer fordern Verbesserungen beim Berufsauftrag


Die Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter sind unzufrieden mit dem neuen Berufsauftrag. Vor einem Jahr wurde für die Lehrerinnen und Lehrer die Jahresarbeitszeit eingeführt, um sie vor Überlastung zu schützen. Doch eine Umfrage des Zürcher Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter (VSLZH) zeigt nun: 45 Prozent der Befragten wollen den Berufsauftrag komplett abschaffen, 48 Prozent sagen, er müsse klar nachgebessert werden, wie der VSLZH gestern mitteilte. 
Schulleiter fordern Nachbesserungen bei Berufsauftrag, Tages Anzeiger, 7.2.

6. Februar 2019

Uri berechnet Schulleiterpensen neu


Der Erziehungsrat regelt die Pensen für Schulleiter an der Volksschule des Kantons Uri neu. Künftig setzt sich ein Schulleitungspensum aus einem Sockelpensum und einem Bandbreitenpensum zusammen. In der Vernehmlassung ist das Modell gut aufgenommen worden.
Neues Berechnungsmodell für Schulleitungspensen findet eine Mehrheit, Luzerner Zeitung, 5.2.

4. Juli 2018

Hohe Belastung

Eine deutsche Studie untersucht die zeitliche Belastung von Gymnasiallehrern. Dafür wurde während vier Wochen lang minutiös notiert, wofür die Lehrer Zeit aufwendeten und vor allem wie viel. Die Höhe der Wochenarbeitszeit überrascht selbst Lehrer selbst.
Arbeiten wie wirklich zu viel? Zeit, 4.7. von Ines Schipperges

26. Juni 2018

Berufsauftrag vergiftet Arbeitskliima

In den Zürcher Schulen gibt es einen neuen Unruheherd. Er trägt den Namen Berufsauftrag. Mit ihm wird die Jahresarbeitszeit eingeführt, welche die Lehrerinnen und Lehrer vor Überlastung schützen soll. Doch weil nun die Arbeitszeit protokolliert werden muss und viele Unklarheiten bestehen, ist die Stimmung in den Lehrerzimmern angespannt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) zusammen mit dem Verein SekZH und der Gewerkschaft VPOD durchgeführt hat und an der sich über 3500 Lehrpersonen beteiligten. Der Tenor ist eindeutig, fast die Hälfte der Befragten hat ausführliche und wütende Kommentare abgegeben. Sie füllen über 100 Seiten im Word-Format. Es sei ein Buch des Frustes geworden, sagt ZLV-Präsident Christian Hugi.

"Für mich ist der Berufsauftrag ein Burn-out-Faktor", Tages Anzeiger, 26.6. von Daniel Schneebeli

7. März 2018

Sieg für Schaffhauser Lehrer: Kantonsrat genehmigt Entlastungsstunde

Die Schaffhauser Lehrpersonen erhalten endlich ihre Entlastungsstunde. Der Kantonsrat Schaffhausen hat einem Antrag zugestimmt, mit dem die Lehrer pro Woche eine Stunde weniger Unterricht haben. Die Änderung tritt ab Sommer 2019 in Kraft.


Unterricht darf nicht ausfallen

Emmen wollte bei der Bildung drastisch sparen. Seklehrer sollten keine Stellvertretung erhalten, wenn sie nicht mehr als eine Woche ausfallen. Doch der Kanton pfiff den Gemeinderat zurück. Der Fall könnte durchaus Symbolcharakter haben.
Emmen muss die Sekschüler auch zur Schule schicken, wenn der Lehrer ausfällt, Bild: Emanuel Ammon
Geldnot ist kein Grund, Unterricht ausfallen zu lassen, zentralplus, 6.3. von Claudio Birnstiel

14. Juni 2017

Kompensationstag für Luzerner Lehrer

Wer auf den Ferienplan für das nächste Schuljahr schaut, staunt nicht schlecht: Denn dann gibt es für die Primar- und Oberstufenschüler einen Tag mehr Ferien. Der 29. März – der Donnerstag vor den Osterferien – ist für Schüler und Lehrer neu unterrichtsfrei. Dieser Extra-Freitag hat einen Grund, wie dem aktuellsten Newsletter der Dienststelle Volksschulbildung zu entnehmen ist: «Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für die Lehrpersonen wurde für einzelne Stufen eine teilweise Kompensation in Aussicht gestellt.»
Lehrer dürfen wieder weniger arbeiten, Luzerner Zeitung, 12.6. von Yasmin Kunz

9. Juni 2017

Sieben von zehn Lehrern arbeiten Teilzeit

An öffentlichen Baselbieter Schulen arbeiteten im vergangenen Jahr vom Kindergarten bis zur höheren Berufsbildung insgesamt 4563 Lehrerinnen und Lehrer. 71 Prozent der Lehrpersonen waren weiblich, auf der Primarstufe sogar 87 Prozent. Je höher die Stufe, desto mehr steigt der Männeranteil, schreibt das Statistische Amt Baselland in einer Mitteilung. 
Sieben von zehn Baselbieter Lehrern arbeiten Teilzeit, bz Baselland, 9.6.

4. Juni 2017

4000 Stellen mehr im Bildungswesen

Post von der Post – jeder Haushalt findet zwei Ein-Franken-Marken im Briefkasten, geschenkt von der Post. Ganz spontan kommt dieses «Dankeschön» nicht, sondern man kann es auch als leichte Erpressung des Preisüberwachers sehen. Denn er war mit den Brieftarifen nicht ganz einverstanden, und als Ablasszettel und Angstgeste der Post kommen nun eben diese Briefmarken.
Was die geschenkten Briefmarken der Post über die Effizienz der Regierung aussagen, NZZaS, 4.6. von Beat Kappeler

20. März 2017

Kindergärtnerinnen fühlen sich diskriminiert

Der Streit der Zürcher Kindergärtnerinnen mit ihrem Arbeitgeber geht weiter: Der Kanton hat entschieden, die Kindergärtnerinnen nur noch zu maximal 88 Prozent anzustellen. Schliesslich würden sie auch weniger Lektionen erteilen als eine Primarlehrerin oder ein Primarlehrer.
Zürcher Kindergärtnerinnen wird das Maximalpensum gekürzt, sda, 19.3.

19. November 2016

Werden ältere Lehrer diskriminiert?

Mit der Einführung des neuen Zürcher Berufsauftrags müssten Lehrer gemäss Verbänden bis zu 380 Stunden länger arbeiten als bisher. Die Lehrerorganisationen wehren sich dagegen.
Gemäss den Verbänden werden ältere Lehrer diskriminiert, Bild: Pixelio
"Ältere Lehrer werden diskriminiert", Zürcher Oberländer, 17.11.

Der Lehrerauftrag im Kanton Zürich wurde neu definiert. Gemäss den kantonalen Lehrerorganisationen SEKZH, ZLV und VPOD würden darin jedoch die älteren Lehrer diskriminiert, weil sie bis zu 382 Stunden länger arbeiten müssten als bisher. Die drei Verbände forderten von der Bildungsdirektorin Silvia Steiner eine faire Übergangslösung.
In der Antwort hält die Bildungsdirektorin fest, dass die beiden Arbeitszeitmodelle nicht vergleichbar seien und sie älteren Lehrpersonen keine faire Übergangslösung gewähren könne.

«Lassen sich sehr wohl vergleichen»
In ihrer Medienmitteilung nehmen die Lehrerverbände zu der Antwort folgendermassen Stellung: «Dank der Quantifizierung jeder Lektion und jeder Ferienwoche lassen sich die zwei Arbeitszeitmodelle doch sehr wohl miteinander vergleichen.»

Die drei Verbände prüfen nun deshalb weitere Schritte, wie sie sich gegen die Änderung wehren können. 


18. November 2016

Konferenzen künftig in der Freizeit

Im Landkanton sollen Schülerinnen und Schüler künftig zwei Wochen Weihnachtsferien haben. Die Ferien der Lehrerinnen und Lehrer verändern sich hingegen nicht.

14 Wochen Ferien für Baselbieter Schüler, Basler Zeitung, 16.11.