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25. April 2021

Widerstand gegen KV-Reform

Geht es nach dem Bund, wird die kaufmännische Ausbildung schon 2022 auf den Kopf gestellt. Statt um Fächer geht es dann um Kompetenzen und ein ganzer Leistungszug wird gestrichen. Bildungsdirektorin wie auch der Landrat befürchten grosse Schwierigkeiten und fordern mehr Zeit.

«Schockiert», «konsterniert», «entsetzt»: Landrat will sich beim Bund gegen Reform der KV-Lehre wehren, BZ Basel, 22.4. von Michael Nittnaus

19. April 2021

KV-Reform sorgt für Unverständnis

13'000 Jugendliche entscheiden sich in der Schweiz jedes Jahr für eine Lehre zur Kauffrau oder Kaufmann. Sie lernen die Grundlagen des Berufs in Banken, bei Versicherungen oder bei Reisebüros. Das «KV» ist beliebt – und mit Abstand die am meisten gewählte Berufslehre in der Schweiz.

2022 soll die Lehre komplett umgekrempelt werden. Folgend einige Auszüge aus der Reform:

  • Aus Fächern werden Handlungskompetenzen. Anstatt Deutsch und Mathematik steht dann auf dem Stundenplan «Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld» oder «Gestalten von Kunden- und Lieferantenbeziehungen».
  • Neu ist nur noch eine Fremdsprache obligatorisch*. Eine weitere kann als Wahlpflichtfach belegt werden. Welche Sprache obligatorisch ist, soll der jeweilige Kanton festlegen.
  • Andere bisherige Pflichtfächer wie Finanz- und Rechnungswesen werden neu zur Option.
  • Bisher konnten die KV-Lernenden zwischen drei verschiedenen Profilen wählen: der Basisbildung (B-Profil), der erweiterten Grundausbildung (E-Profil) und der Berufsmatura (M-Profil). Das B- und E-Profil sollen gestrichen und mit «flexibleren Möglichkeiten ersetzt werden».

Schülerinnen und Schüler sollen nach Handlungskompetenzen beurteilt werden. Ein Beispiel des Handlungskompetenzbereich «Gestalten von Kunden- und Lieferantenbeziehungen». bild: zvg

8. Mai 2020

Wahrheit und Lüge


Das Stapferhaus Lenzburg hat für Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe didaktisches Lehrmaterial rund um das Thema Wahrheit und Lüge digital aufbereitet. Darunter finden sich interaktive PDFs, Arbeitsblätter und weitere Materialien für Schülerinnen und Schüler.

Thema "Wahrheit und Lüge", Stapferhaus Lenzburg

27. November 2019

Etuimacher und Fotolaborant sind verschwunden


Auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt ist es in den vergangenen Jahren zu eklatanten Verschiebungen gekommen. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik(BFS),die das Tamedia-Datenteam ausgewertet hat. Die Bereiche Betreuung, Gesundheit und Informatik boomen. Begannen 2010 noch gut 2500 Jugendliche eine Lehre als Fachmann/Fachfrau Betreuung, waren es 2018 bereits über 3800. Sie arbeiten etwa in einer Kita, in einem Altersheim oder einer Institution mit beeinträchtigten Menschen. Auch den Beruf Fachmann/Fachfrau Gesundheit wählen heute 50 Prozent mehr Jugendliche. Zudem wächst ein weiterer Lehrberuf, der die zwei Berufszweige vereint: die zweijährige Attestlehre Gesundheit und Soziales. 2011 erschaffen, begannen 2018 bereits über 1000 Personen diese Lehre. 

So wandelt sich der Lehrstellenmarkt, Basler Zeitung, 27.11. von Tim Wirth und Sven Cornehis

10. Februar 2019

Welttag der Hauswirtschaft


«Hauswirtschaft ist mehr als Kochen und Putzen», sagt Colette Basler, SP-Grossrätin und Co-Geschäftsführerin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV). Die Hauswirtschaft sei ein wichtiges Thema im Verband und habe sich für einen Aktionstag daher angeboten. Unter anderem deshalb ist Basler der Welttag der Hauswirtschaft ein wichtiges Anliegen. Dieser Tag findet seit 1982 jeweils am 21. März statt und steht jedes Jahr unter einem anderen Motto – dieses Jahr ist es «Hauswirtschaft: kreativ und Ideenreich für nachhaltige Entwicklung».
"Hauswirtschaft ist mehr als Kochen und Putzen", Aargauer Zeitung, 7.2. von Kelly Spielmann

2. Januar 2019

Ungerechtes Schulsystem

Viele Schüler in der Schweiz können aus sozialen Gründen ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Jürg Schoch, der Verfasser einer entsprechenden Studie, sagt, eine frühe Selektion führe zu mehr Ungleichheit. Er empfiehlt eine Selektion nach der 8. Klasse.
Quelle: Echo der Zeit, 2.1. (bei 17 Min. 45 Sek. beginnt der Bericht)

8. Februar 2018

GeoSchool Day 2018

Die Herausforderungen der Zivilisation sind komplex, vernetzt und global. Raumkompetenz und räumliches Denken gehören zu den Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Die Digitalisierung mit raumbezogenen Technologien und Daten hilft dabei und prägt das neue Verständnis des Problemlösens. Deshalb wird ein Teil des GEOSummit - der alle zwei Jahre stattfindende Event für Geoinformation und Geoinformationstechnologien - speziell auf die Nachwuchsförderung ausgerichtet: den GEOSchool Day. Schweizer Schulklassen sind herzlich eingeladen, am GEOSchool Day teilzunehmen: Sekundarstufe I: 6. Juni 2018, Sekundarstufe II: 7. Juni 2018.

17. Dezember 2017

Migranten mit mehr Mühe

Kinder von Zuwanderern haben mehr Mühe mit weiterführenden ­Schulen oder der Lehre als Schweizer Kinder. Schuld daran sind häufig ihre Eltern.

Bildung: Migration ist ein ­Stolperstein, Sonntagszeitung, 17.12. von Nadja Pastega

21. August 2017

"Die Absichten des Lehrplans sind gut"

Die Schüler seien bereit für den Technologiewandel, sagt Ursula Renold. Probleme sieht die Bildungsexpertin aber an einem anderen Ort.

"Sind gut auf den Technologiewandel vorbereitet", Bild: Urs Jaudas
"Für Bildung gibt es keinen Turbo", Tages Anzeiger, 21.8. von Franziska Kohler

17. Dezember 2016

Fachwissen ist Schnee von gestern

Oft könne man bei den Abituraufgaben „zwischen Realität und Realsatire kaum unterscheiden“: Hans Peter Klein erforscht die Inflation der Bestnoten. Lehrer würden „massiv unter Druck gesetzt“, sagt er.
Didaktikprofessor Hans Peter Klein: "Niemand will gegensteuern". Bild: zvg
"Abiaufgaben in Biologie können Neuntklässler lösen", Die Welt, 17.12. von Thomas Vitzthum 

24. Juli 2016

Nationaler Zusammenhalt

Als ich noch Französisch unterrichtete, führte ich auch einen Klassenaustausch mit der Westschweiz durch. Allerdings waren dazu grosse Hürden zu überwinden. Als besonders schwierig stellte sich die Suche nach einer welschen Austauschklasse heraus. Viele Klassen bevorzugten einen Austausch mit Deutschland, da man dort besser Deutsch lerne. Daran musste ich denken, als ich die folgende Meldung las:

2. März 2016

Schweizerisches Rotes Kreuz öffnet Online-Schulportal

Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) blickt im 2016 auf 150 Jahre Wirken für mehr Menschlichkeit zurück. Im Jubiläumsjahr lanciert das SRK am 1. März 2016 gemeinsam mit seinen Mitgliedorganisationen (Blutspende SRK, Schweizerischer Samariterbund SSB, Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, Rotkreuz-Kantonalverbände) das Online-Schulportal «Abenteuer Rotes Kreuz - Eine Idee verändert die Welt». Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen 1 und 2 entdecken und erleben das Erbe Henry Dunants. Das Ziel des Schulportals ist es, humanitäre Werte stärker in der Gesellschaft zu verankern.














Abenteuer Rotes Kreuz - Eine Idee verändert die Welt, Schweizerisches Rotes Kreuz, 29.2.

4. September 2015

Zug will Maturitätsquote senken und damit die Sekundarstufe stärken

Die Zuger Regierung will weniger Gymnasiasten und dafür die Sekundarschule stärken. Die Lehrer sehen darin eine Sparmassnahme.


Der Kanton Zug senkt seine Maturitätquote, Tages Anzeiger, 2.9. von Michael Soukup

16. April 2015

Gleiche Löhne für Sek I & II?

Heute dauert die Ausbildung zur Lehrperson Sek I an der Fachhochschule rund fünf Jahre und damit etwa gleich lang wie die universitäre Ausbildung zur Lehrperson Sek II. Dennoch sind die Master-Absolventen der Fachhochschule gegenüber den Master-Absolventen der Hochschulen lohnmässig nicht gleichgestellt.


Ein Aargauer Grossrat fordert gleiche Löhne für Lehrkräfte der Sek I und der Sek II. Bild: Keystone
74 Milloinen für gerechtere Lehrer-Löhne - Regierung dagegen, Aargauer Zeitung, 14.4.

27. Januar 2015

Was nach der obligatorischen Schule

Die meisten Schulabgänger schlagen einen der unten aufgezeigten Ausbildungswege ein, aber nicht alle: Rund 10'000 finden eine andere Lösung.
 

 
 
 
 


30. Oktober 2014

Bildungs- und Berufswahlkunde auch für Gymnasiasten

Der Lehrmittelautor und Berufswahlberater Reinhard Schmid fordert, dass der Berufskunde-Unterricht auch auf die Gymnasien ausgebaut wird. Gleichzeitig kritisiert Schmid die Ausbildung der Lehrpersonen.
Das Berufswahlkunde-Modell nach Schmid. Bild: S&B Institut
Berufswahl muss reifen, Ein neues Kapitel, Worlddidac Verband, von Beat Jost

17. September 2014

Immer mehr Mädchen verzichten auf Zwischenjahr

Immer mehr Schüler entscheiden sich nach der Schule gleich für eine weitere Ausbildung. Das zeigt eine Untersuchung aus dem Aargau. Vor allem Mädchen holen diesbezüglich auf und entscheiden sich seltener für ein Zwischenjahr. 




Mädchen machten früher häufiger ein Zwischenjahr, Bild: Keystone

Mädchen machen beruflich vorwärts: 80 Prozent verzichten auf Zwischenjahr, Aargauer Zeitung, 16.9. von Janine Müller

1. September 2014

Seldwyla im Klassenzimmer

Sekundar-, Gymnasial- und Berufsschüler sollen der Jungen SVP melden, wenn sie ein Lehrer linkspolitisch beeinflussen möchte. Sind wir denn nun endgültig in Seldwyla angekommen? Ich habe mir die Webseite kurz angesehen und habe eine kleine Frage: Ist korrekte Rechtschreibung Indoktrination von links oder rechts? (uk)



Subtile Bildwahl bei 20 Minuten, Bild: Martin Ruetschi

Schüler sollen linke Lehrer der SVP melden, 20 Minuten, 31.8.

18. Juni 2014

Berufsmaturanden prüfungsfrei an PH

Die Bildungskommission des Berner Grossen Rates befürwortet die Gesetzesänderung zur Pädagogischen Hochschule. Darin enthalten ist auch der prüfungsfreie Zugang zur PH für Berufsmaturanden. 





Zulassung zur PH soll neu geregelt werden, Bild: Manuel Zingg

Kommission für Änderung des Gesetzes über Pädagogische Hochschule, Bund, 18.6.

1. Juni 2014

Kampf um die Besten

Mehr als 13'000 Ausbildungsplätze sind noch offen - auch eine Folge der gestiegenen Anforderungen bei der Lehrstellensuche. Viele Unternehmen werden 2014 ihre Lehrstellen nicht besetzen können. Die Firmen kämpfen um die besten Jugendlichen.









Lehrlinge verzweifelt gesucht, NZZaS, 1.6. von Katharina Bracher