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27. April 2021

Erhöhung Lohnklasse für Luzerner KG- und PS-Lehrpersonen

Per Schuljahr 2021/22 wird die Lohnklasse der Luzerner Kindergarten-, Basisstufen- und Primarlehrpersonen sowie der Lehrpersonen Musik und Bewegung von 18 auf 19 erhöht. Es werden bei allen Lehrpersonen mindestens die bisherigen Lohnstufen (Erfahrungsstufen innerhalb einer Lohnklasse) übernommen. Dadurch resultiert für alle eine Lohnerhöhung, auch wenn gleichzeitig bei den Lehrpersonen für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie für Musik und Bewegung die Unterrichtsverpflichtung zum Ausgleich um eine Lektion von 29 auf 30 Wochenlektionen erhöht wird. Bei den Kindergartenlehrpersonen wird zusätzlich eine gezielte strukturelle Stufenanpassung vorgenommen. Die Dienststelle Personal berechnet die Löhne dieser Lehrpersonen und informiert sie und ihre Schulleitungen mit der Pensenbestätigung zu Beginn des neuen Schuljahres, spätestens bis zum Schulstart. Die angepassten Einreihungsrichtlinien sind bereits auf der Website publiziert.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 27.4.

 

11. März 2021

Tessin such Deutschlehrer im Ausland

Der Tessiner Bildungsdirektor Manuele Bertoli macht sich Sorgen. Denn im Südkanton herrscht schon länger ein akuter Mangel an Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern. Für das nächste Schuljahr etwa fehlen rund 15 solcher Lehrpersonen. Zudem stehen zahlreiche Pensionierungen an. Das dürfte das Problem weiter verschärfen.

Dem Tessin gehen die Lehrpersonen für Deutsch aus, SRF, 9.3. von Karoline Thürkauf

Deutschlehrermangel im Tessin, SRF, 9.3.

25. Oktober 2020

Mehr Lohn für Junglehrer

Junge Lehrerinnen und Lehrer sollen in Appenzell Ausserrhoden mehr verdienen. Die Regierung schickt eine Erhöhung der Einstiegslöhne an der Volksschule in die Vernehmlassung. Damit soll der Kanton bei der Rekrutierung von Lehrkräften bessere Karten bekommen.

Ausserrhoder Junglehrer sollen mehr verdienen, sda, 23.10.

7. Oktober 2020

Unbezahlter Urlaub bei Quarantäne

Nach Reisen in Risikoländern ist eine Quarantäne vorgesehen. Sollte diese Lehrer betreffen, müssen sie dafür unbezahlten Urlaub beziehen. Dasselbe gilt auch für alle anderen Arbeitnehmer.

Nach Reisen in Risikoländern müssen Lehrer unbezahlten Urlaub beziehen, Aargauer Zeitung, 7.10. von Noemi Lea Landolt

27. September 2020

Aargau will neue Lehrer mit mehr Lohn anlocken

Es soll finanziell attraktiver werden, als Lehrerin oder Lehrer im Kanton Aargau zu arbeiten. Im Vergleich mit den Nachbarkantonen verdienen die 12'000 Aargauer Lehrpersonen bisher weniger. Die Kantonsregierung sieht deshalb laut eigenen Aussagen dringenden Handlungsbedarf, um in Zeiten von Lehrpersonenmangel wieder konkurrenzfähige Löhne zahlen zu können.



Höhere Löhne sollen Lehrer anlocken, SRF, 25.9.

25. August 2020

Mehr Lohn für Luzerner KG- und Primarlehrkräfte

Auf den 1. August 2021 werden die Lehrpersonen für Kindergarten und Primarschule eine Lohnklasse höher eingereiht. Damit wird die aus Spargründen immer wieder verschobene Massnahme aus der letzten Arbeitsplatzbewertung nun umgesetzt. Die Lohnstufen werden zudem so korrigiert, dass sie mit dem durchschnittlichen Verlauf der anderen Lehrpersonenkategorien übereinstimmen. Da die Höhereinreihung für Lehrpersonen mit Kleingruppenunterricht sowie für Musik und Bewegung aufgrund der Arbeitsplatzbewertung nicht gerechtfertigt ist, wird ihre Unterrichtsverpflichtung zum Ausgleich um eine Lektion erhöht.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 25.8.

23. Februar 2020

Aargau will konkurrenzfähigere Löhne


Der Aargauer Regierungsrat will das Lohnsystem für alle Lehrpersonen und für die Schulleitungen der Volksschule reformieren. Die Löhne sollen im Vergleich zu anderen Kantonen wettbewerbsfähig sein. Die Reform führt zu Mehrkosten von 69 Millionen Franken pro Jahr.
Ein neues Lohnsystem für Aargauer Lehrpersonen: Mehrkosten von 69 Millionen Franken pro Jahr, Aargauer Zeitung, 21.2.

22. Februar 2020

Bildungsqualität wird auf 10 Prozent eingedampft


Manche Eltern mögen sich die Augen reiben: Hatte man auf eine flächendeckende Lösung gehofft, reichen den Baselbieter Regierungsräten Anton Lauber und Monica Gschwind nun zehn Prozent aller Lehrpersonen, um von «Qualitätssteigerung» zu schwärmen. Für genau so viele gibt es «beschleunigten Lohnanstieg», dank systemsprengender Bürokratiewerden nun die Helden und Heldinnen des Unterrichts ermittelt: Wir wissen dann nicht nur, wer diese sind, sondern auch, wer die wenigen glücklichen Schüler sind, die in den Genuss der ermittelten Qualität kommen und wer die A***-Karte gezogen hat. 90 von 100 Lehrerinnen und Lehrer werden mit ihren Anstrengungen frustriert aussen vor bleiben, und damit die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler. Das gibt ein «wunderbares» Arbeitsklima. In einem solch hanebüchenen System steigt die Leistung nur, wenn diejenigen, die abgestraft werden, sich nicht frustrieren lassen, trotz des Systems Extraefforts leisten – und sich die Eltern von den anderen 10 Prozent nicht blenden lassen. Im letzten Jahrhundert ist das System zusammengebrochen, das auf Belohnung von Helden gesetzt und die Realität ausgeblendet hat. Doch die Betonköpfe, die solche Systeme aushecken, sind geblieben.
Basler Zeitung, 20.2. Leserbrief von Christoph Gassmann

13. Februar 2020

Augenwischerei


Die Hoffnung, mit der geplanten Leistungskomponente für die Lehrerlöhne lasse sich die Qualität der Baselbieter Schulen verbessern, dürfte sich als Augenwischerei entpuppen. Jedenfalls gibt es keine Anzeichen, die darauf hindeuten, dass die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer im Baselbiet ungenügend sind. Bei den Leistungslöhnen für Lehrerinnen und Lehrergeht es einzig darum, diese nicht anders zu behandeln als die übrigen Angestellten der öffentlichen Hand.
Ein Nebengleis, Basler Zeitung, 13.2. von Thomas Dähler

Kompromiss bei Leistungslohn in Baselland gefunden


Die Baselbieter Regierung und die Standesverbände der Lehrerschaft sowie die Schulleitungen haben sich auf Eckpunkte zum zukünftigen Mitarbeitergespräch (MAG) für das unterrichtende Personal geeinigt. Dieses Gespräch wird neu die Voraussetzung für eine allfällige Lohnerhöhung sein.

22. Januar 2020

Obwalden will Altersentlastung kürzen


Das Obwaldner Bildungs- und Kulturdepartement hat zusammen mit den Gemeinden und den Lehrpersonenverbänden die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen überprüft. Anass dazu gab ein politischer Vorstoss, der das Bildungsgesetz aktualisieren will. Die nun vorliegende Anpassung der Lehrpersonenverordnung wird im Kantonsrat behandelt.
Obwalden will Anstellungsbedingungen anpassen, zebis.ch, 20.1.

2. Januar 2020

Zur Lage der Aargauer Volksschule


Die Schule Aargau ist eine gute Schule. Bewährt und stabil. Egal, ob mit oder ohne Schulpflege: Die Aargauer Schule wird weiter funktionieren. Auch mit der komplizierten Neuressourcierung bleibt die Schule auf Kurs. Der Lehrplan 21 bringt zwar viel zusätzliche Arbeit in der Einführungsphase, aber auch viele Chancen. Auch der neue Lehrplan 21 wird den Schulbetrieb nicht auf den Kopf stellen. Die Lehrpersonen werden rasch einen pragmatischen Umgang finden. Das war beim bisherigen Lehrplan nicht anders. Die Vorteile der Harmonisierung werden sich schon bald zeigen. Schmerzhafte Schulfusionen wird es weiterhin geben und damit viel Unmut bei den betroffenen Gemeinden.
Plakat des Lehrervereins zum Thema Lehrermangel, alv
Die gute Schule ist gefährdet - Anmerkungen zur Lage der Aargauer Volksschule, Aargauer Zeitung, 31.12. von Jörg Meier

4. Dezember 2019

Boni als Anreiz


Im europäischen Vergleich gehören Schweizer Lehrer auf allen Stufen zu den Spitzenverdienern. Rund 100'600 Franken verdienen sie nach dem zehnten Anstellungsjahr im Schnitt, wie eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zeigt. Doch Forderungen nach einem umgekrempelten Schulsystem bringen die Toplöhne ins Wanken.
Boni für Lehrer sollen Schüler-Noten verbessern, 20 Minuten, 4.12. von B. Zanni

15. November 2019

Keine Ungleichbehandlung bei lohnrelevanten MAG


Bei der vom Landrat beschlossenen Einführung von lohnrelevanten Mitarbeitergesprächen (MAG) soll es kein Sonderzügli für Lehrpersonen geben: Das Parlament hat mit 37 zu 42 Stimmen eine Motion von Grünen-Fraktionschef Klaus Kirchmayr abgelehnt, wonach das MAG nur dort eingeführt wird, wo nicht mehr als zehn Mitarbeitende auf einen Vorgesetzten treffen. Bei mehr als zehn Personen sei es fast nicht möglich, ein MAG ohne zusätzliche Ressourcen seriös abzuhandeln, sagte Kirchmayr. Der Vorstoss war allgemein formuliert – es sollte keine «Lex Lehrer» geben. Balz Stückelberger (FDP) taxierte das Vorgehen dennoch als «Buebetrickli»: «Es geht um die MAG für Lehrpersonen, man erwähnt dies aber nicht. Das ist unehrlich.» Auch die Regierung lehnte den Vorstoss ab: Dieser führte zu einer Zweiklassengesellschaft. Wolle man vermeiden, dass die vom MAG ausgenommenen Angestellten auf einen Lohnanstieg verzichten müssen, so wären zwei getrennte Lohnsysteme nötig. «Eine solche Ungleichbehandlung wollen wir nicht», sagte Bildungsdirektorin Monica Gschwind. In Bearbeitung sei aber ein massgeschneidertes MAG für die Schulen.
Quelle: BZ Basel, 15.11.

10. November 2019

Spesen der Lehrer werden nicht entschädigt


«Viele Lehrpersonen sind zu grosszügig.» Das sagt Roland Amstutz, Rechtsberater des Lehrerverbands Bildung Bern. Darum würden sie stillschweigend Kosten übernehmen, die eigentlich von den Gemeinden bezahlt werden müssten. In letzter Zeit aber hätten die Anfragen von Lehrern diesbezüglich bei ihm zugenommen. «Die Lehrpersonen zahlen einiges aus dem eigenen Sack», sagt auch Christian Hugi, Präsident des Zürcher Verbands. Er nennt Auslagen fürs Homeoffice, Kosten fürs Rekognoszieren und Ausgaben für den Unterricht.
Lehrer haben noch eine Rechnung offen, NZZaS, 10.11. von René Donzé

2. Oktober 2019

Kindergarten nicht noch weiter verschulen


Gingen Sie, werte Leserin, werter Leser, noch in die «Gvätterlischuel» oder schon in den «Chindsgi»? Abgesehen von einer ungefähren Generationenzuschreibung des Sprechenden offenbaren diese Mundartausdrücke für den Kindergarten auch dessen gesellschaftlichen Stellenwert. «Erwachsene, die sich spielend zu Kindern herablassen», erläutert das Schweizerische Idiotikon den Ausdruck «gvätterle». Das Zürichdeutsche Wörterbuch ergänzt: «etwas ohne Ernst betreiben». Beim verniedlichenden «Chindsgi» schwingt ebenfalls wenig Achtung vor dieser Institution mit. Nicht viel besser ergeht es den dort tätigen Frauen – die Unterrichtenden sind zu 98 Prozent weiblich –, die in den Köpfen vieler ein bisschen Bauklötze stapeln, Papierstreifen kleistern oder mit Fingerpuppen eine nette Geschichte erzählen.
Der Kindergarten darf ruhig wieder mehr zur "Gvätterlischuel" werden, NZZ, 2.10. von Lena Schenkel

26. September 2019

Mehr Lohn an Aargauer Volksschulen


Wer an einer Aargauer Volksschule unterrichtet, soll in Zukunft mehr Lohn erhalten. Die Lohnkosten sollen um 70 Millionen Franken angehoben werden. Im neuen Lohnsystem wird Berufserfahrung besser honoriert, Quereinsteiger werden zurückgestuft.
Mehr Lohn an Aargauer Volksschulen: Gut angelegtes Geld gegen den Lehrermangel, Aargauer Zeitung, 26.9. von Fabian Hägler

Mehr Lohn für Zürcher Kindergärtnerinnen


Zürcher Kindergärtnerinnen und Kindergärtner sollen künftig den gleich hohen Lohn erhalten wie Lehrpersonen auf der unteren Primarschul-Stufe. Das will die Zürcher Kantonsregierung. Der tiefere Lohn von Kindergärtnerinnen ist in verschiedenen Kantonen ein Thema. Nur neu ausgebildete Lehrkräfte sollen von der Änderung profitieren.
Zürcher Kindergärtnerinnen sollen mehr Lohn erhalten, SRF Regional, 26.9.

25. September 2019

Bald Basisstufenlehrkräfte in Graubünden


Die Lehrergewerkschaft (LEGR) beschloss an ihrer Jahrestagung für das Kindergartenobligatorium zu kämpfen. Dabei geht es den Lehrern um die Gleichstellung und Anerkennung des Kindergartens mit der Primarstufe. Grund dafür ist der 1. Zyklus des Lehrplans 21. Da werden die Grundkompetenzen des Kindergartens bis Ende der zweiten Primarklasse erworben und überprüft.
Kindergartenobligatorium - Verlorene Kindheit oder gesellschaftlicher Mehrwert, Südostschweiz, 25.9. Leserbrief von Beatrice Conrad-Stucky