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10. Mai 2021

Mehr politische Bildung an der Volksschule

Die Luzerner Volksschulen sollen Schülern die Politik näher bringen, sind sich Stadtluzerner Grossstadträte von FDP, Junge Grüne, SP und SVP einig. Die Volksschule sollte ein Ort sein, an dem sich Schülerinnen an das politische System herantasten können – und ihre eigenen Meinungen formen.

Luzerner Volksschulen sollen mehr auf politische Bildung setzen, zentralplus, 10.5.

28. April 2021

Postulat fordert Analyse zu den Grundkenntnissen der Schulabgänger

In der Mathematik sind die Schweizer Jugendlichen Spitze, beim Lesen befinden sie sich im internatinalen Durchschnitt: So lauteten die Ergebnisse der letzten PISA-Studie, die vor drei Jahren stattfand. Die nächste Studie wurde wegen Corona verschoben. Im Kanton St. Gallen kommen währenddessen Befürchtungen auf, dass es mit den Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschulzeit immer mehr hapert. 

Häufige Klagen über Schulabgänger, St. Galler Tagblatt, 26.4. von Adrian Vögele

12. Januar 2021

Zürich setzt auf Noten statt Symbole

Eine Mehrheit des Zürcher Kantonsrates hält nicht viel von Krönchen, Raketen und Worten als Leistungsbewertung in der Volksschule. Der Rat hat am Montag eine Parlamentarische Initiative (PI) vorläufig unterstützt, die nur noch Noten zulassen will.

Zürcher Lehrer sollen Noten statt Krönchen verteilen, sda, 11.1.

9. Dezember 2020

Die verstummten Lehrkräfte

Condorcet-Autorin Christine Staehelin antwortet auf Herrn Köhlis Aufruf, nicht mehr weiter zu analysieren sondern zum Angriff überzugehen. Sie zeichnet ein bedrückendes Bild bildungsbürokratischer Übergriffe und gibt den Ball zurück.

Von gescheiterten Reformen und warum die Lehrkräfte verstummen, condorcet.ch, 9.12. von Christine Staehelin

3. Juni 2020

Stärkung der politischen Bildung

Die politische Bildung in der Urner Volksschule soll in Zukunft gestärkt werden. Dies fordert die Altdorfer CVP-Landrätin Céline Huber mit einer parlamentarischen Empfehlung, die sie am Mittwoch im Landrat eingereicht hat. Mit der parlamentarischen Empfehlung ersucht Huber den Regierungsrat, die Stundentafel auf der Sekundarstufe 1 so anzupassen, dass den Lernzielen rund um die politische Bildung genügend Rechnung getragen wird. Mit ihrem Postulat mit ähnlicher Stossrichtung war Huber im vergangenen Monat gescheitert: Ein eigenes Schulfach «Politische Bildung» lehnte der Regierungsrat nämlich ab.

Politische Bildung im Urner Schulunterricht: Landrätin Céline Huber lässt nicht locker, Luzerner Zeitung, 3.6. von Remo Infanger

1. Mai 2020

Kantone verpassen einheitliche Lösung


Die Schweizer Bildungslandschaft gleicht derzeit einem Flickenteppich. Das Coronavirus hat die Kantonsgrenzen in tiefe Gräben verwandelt: Sei es bei Fragen zur geplanten Schulöffnung, den Zeugnisnoten oder den Maturitätsprüfungen – nirgends wurde eine einheitliche Lösung gefunden. Nicht einmal die obligatorische Schulstufe definieren alle Kantone gleich. Bestrebungen zur Harmonisierung, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf allen Stufen mit viel Aufwand verfolgt wurden, scheinen innert Wochen vergessen zu sein.
Kantönligeist statt Geschlossenheit: Das Coronavirus verwandelt die Schweizer Bildungslandschaft in einen Flickenteppich, NZZ, 30.4. von Nils Pfändler

29. April 2020

Der Flickenteppich

Die Verbindung stockt, und plötzlich sind nur noch abgehackte Sätze zu hören. Mit solchen Problemen im Fernunterricht soll für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler bald Schluss sein. Am 11. Mai öffnen Primar- und Sekundarschulen wieder. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch vor den Medien in Bern bekanntgegeben. Er bestätigt damit seinen Plan von Anfang April.
Fertig Fernunterricht: So sollen Schüler und Lehrer vor dem Coronavirus geschützt werden, NZZ, 29.4. von Larissa Rhyn und Erich Aschwanden
Schulen öffnen mit minimalen Auflagen, Blick, 29.4. von Ruedi Studer

26. April 2020

Schulöffnungen - ein Blick ins Ausland


Schülerinnen und Schüler sollen bald wieder zum Unterricht. Seit Wochen unterrichtet die Schweiz wegen Coronavirus von zu Hause aus, was für Kinder, Jugendliche und Eltern eine riesige Herausforderung bedeutet.
Geht es nach dem Bundesrat, so soll ab dem 11. Mai die Rückkehr zur Normalität beginnen. Die Öffnung soll zunächst nur die obligatorischen Schulen betreffen. Für Berufsschulen und Gymnasien wird der 8. Juni angepeilt. Das sind bislang auch die einzigen Details, die bekannt sind.
Das stört Schülerinnen, Lehrer und Eltern gleichermassen. Gymnasiasten sammeln tausende Unterschriften für Petitionen und fordern Klarheit. Diese wird voraussichtlich erst Ende April vorliegen, wenn der Bundesrat die definitiven Beschlüsse fasst.
Zeit für einen Blick ins Ausland: watson zeigt auf, wie die Öffnung der Schulen in Dänemark sowie den beiden Nachbarländern Deutschland und Österreich diskutiert und beschlossen wird.

Klare Worte des Bundesrats nötig


Als vor sechs Wochen der Bundesrat die Schliessung aller Schulen in der Schweiz anordnete, waren die meisten überrascht: Wenig hatte auf eine derart drastische Massnahme hingedeutet, galten die Kinder damals doch als kaum durch Covid-19 gefährdet, und auch eine Übertragung des Virus durch sie war alles andere als nachgewiesen.
Führungsstärke ist nicht nur beim Lockdown gefragt, NZZaS, 26.4. von René Donzé

20. Januar 2020

Bald zusätzliche Hierarchiestufe an Zürcher Schulen?


Eine Mehrheit im Zürcher Kantonsrat möchte die Schulpflegen mit einer zusätzlichen Hierarchiestufe entlasten. Die Debatte über die Aufgaben und Kompetenzen dieser neuen Stelle sorgte aber für rote Köpfe.
Rettung des Milizsystems oder "rostiger Paragraf"? Der Zürcher Kantonsrat streitet über die Entlastung der Schulpflegen, NZZ, 20.1. von Nils Pfändler

15. Januar 2020

Zwei bildungspolitische Ansagen

Zwei Nationalräte äussern sich zum Thema Bildung. Ihre Positionen sind parteigebunden unterschiedlich. Der Basler Mustafa Atici (SP) will bereits Kleinkinder fördern. Der Aargauer Andreas Glarner (SVP) will wieder mehr Schweizer Werte an den Schulen.
Wir verbessern die Schweiz, Weltwoche, 8.1. von Roman Zeller

Atici: "Es geht um unseren wichtigsten       Glarner: "Die Schweiz war vor 130 Jahren eines
Rohstoff".  Bild: SP BS                                der ärmsten Länder Europas". Bild: SVP CH

4. Dezember 2019

Die Abgehängten

Von den«Abgehängten»ist jetzt häufig die Rede in soziologischen Untersuchungen und sorgenvollen Leitartikeln. Von denen, die den Anschluss an die Gesellschaft verlorenhaben–Geringverdiener, die in entvölkerten Landstrichen leben und empfänglich sind für die billigen Parolen populistischer Rattenfänger. Die neuen Ergebnisse der Pisa-Studie–alarmierend nicht nur, aber auch für die Schweiz– dürften die Aufmerksamkeit auf eine andere Art des Abgehängtseins lenken. Sie hat ihre Ursache nicht in Niedriglöhnen oder einer nicht vorhandenen Verkehrsanbindung,sondern in mangelnder Lesekompetenz. 
Wer nicht liest, ist abgehängt, Basler Zeitung, 4.12. von Martin Ebel

5. November 2019

Mehr Welschlandaufenthalte


Es war ein Zittersieg. Am Schluss gaben wenige Stimmen den Ausschlag dafür, dass Sandra Locher Benguerel (sp.) anstelle des langjährigen Bündner SVP-Nationalrats Heinz Brand ins Bundeshaus zieht. Die 44-jährige Primarlehrerin aus Chur steht für eine politische Entwicklung, die angesichts der grünen Welle etwas untergegangen ist: Im neuen Parlament werden nicht nur mehr Grüne und mehr Frauen sitzen, sondern auch doppelt so viele Politikerinnen mit pädagogischem Hintergrund. Ihre Vertretung ist von mindestens sechs auf zwölf gestiegen. Mit Andrea Gmür-Schönenberger (cvp.) gibt es in der kommenden Legislatur auch mindestens eine Lehrervertreterin im Ständerat, eventuell folgt nach dem zweiten Wahlgang noch Mathias Reynard (sp.).
Alle Deutschschweizer Schüler sollen ins Welschland, NZZaS, 3.11. von René Donzé

31. Oktober 2019

SVP-Vorstoss gegen die Feminisierung der PH und der Volksschule


«Im Nachgang zum Frauenstreik vom vergangenen Juni und der Forderung nach vollständiger Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen liegt der Vorwurf der Diskriminierung der Männer auf der Hand», heisst es in der Interpellation «Feminisierung der PH und der Volksschule», mit der sich die SVP-Kantonsräte Andrea Vonlanthen, Aline Indergand und Hermann Lei an den Regierungsrat richten.
"Vorwurf der Diskriminierung der Männer liegt auf der Hand": Im Thurgau sind vier von fünf Lehrkräften Frauen - das sorgt nun für Kritik, St. Galler Tagblatt, 30.10. von Judith Schuck

20. Oktober 2019

Rösler: "Solange man schwimmt, ist es ja noch gut".


Gut zweieinhalb Monate leitet Dagmar Rösler nun die Geschicke des Schweizer Lehrerverbands. «Ich bin immer noch am Schwimmen, aber so lange man schwimmt, ist es ja noch gut», sagt die 46-Jährige.
Oberste Lehrerin zu Wahlen im Unterricht und Klimastreik, Nau.ch, 19.10. von Philipp Kobel

17. Oktober 2019

Stadt Luzern will Schreiben nach Gehör


Es ist ein Thema, das die Bildungspolitik schon länger beschäftigt: Das Schreiben nach Gehör. Gemäss dieser in den 1980er Jahren durch den Reformpädagogen Jürgen Reichen propagierten Methode werden Kinder, die das Schreiben lernen, nicht korrigiert, wenn sie Wörter falsch schreiben.
Luzerner Stadtrat unterstützt Schreiben nach Gehör, Luzerner Zeitung, 16.10. von Beatrice Vogel

25. September 2019

Ständerat will keine Impulsprogramme für Digitalisierung


Der Ständerat ist nach Zusicherungen des Bundes gegen zusätzliche Bestrebungen für Digitalisierungs-Impulsprogramme. Er hat zwei Motionen aus dem Nationalrat oppositionslos abgelehnt. Sie verlangten Gesetzesvorlagen für ein Impulsprogramm zur Verbreitung der Digitalisierung in der Bildung und in der Forschung.Formularende
Zentrale Rolle für Digitalisierung in der Schule bestätigt, NZZ, 24.9.

23. September 2019

Mehr Koordination bei ICT


Allmählich finden sich Bund, Kantone und Gemeinden auf einem gemeinsamen Gleis, um die Digitalisierung im Bildungsbereich voranzubringen. Lange Zeit fehlte es an Leitlinien und an Koordination, was Standards, Lehrmittel, Datenschutz und Sicherheit betrifft. Manche Schulen versuchten in Eigenregie den digitalen Dreh zu finden, Gelder verpufften. Das führte unter anderem zum Aufruf der Städteinitiative Bildung, die Grundlagen für eine gerechte Bewältigung des digitalen Wandels zu schaffen und ärmeren Gemeinden unter die Arme zu greifen. Der Verband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) verlangte einen engeren Austausch unter den Kantonen.
In den digitalen Bildungsdschungel kommt mehr Licht, NZZ, 23.9. von Jörg Krummenacher

19. September 2019

Bald noch mehr Bürokratie an Zürichs Schulen


Die kantonsrätliche Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) will in Gemeinden mit drei und mehr Schulen eine zusätzliche Hierarchiestufe einführen: die «Leitung Bildung», die vor allem koordinative Aufgaben von Schulpflege und Schulverwaltung übernehmen soll.
Die Organisation und Führung der Schule werde vor allem in mittelgrossen Gemeinden für die Schulbehörden zunehmend komplexer und umfangreicher, teilte die KBIK am Donnerstag mit. Das neue Gemeindegesetz erlaube es den Gemeinden, eine neue Leitungs-Stufe einzusetzen. Die KBIK wolle nun den gesetzlichen Rahmen dazu setzen.
Diese neue Hierarchiestufe müsste aber noch vors Volk, weil dafür die Gemeindeordnung geändert werden müsste. Aus Sicht der KBIK soll diese neue «Leitung Bildung» vor allem die Schulpflegen entlasten.
Bildungskommission will an Schulen weitere Hierarchistufe, sda, 19.9.

18. September 2019

Kein Schulfach "Politische Bildung" in Uri


Kaum etwas, was das Leben und die Gesellschaft derart prägt wie Politik. Bereits als Kind oder Jugendlicher wird man damit konfrontiert. Gemäss Landrätin Céline Huber (CVP, Altdorf) macht die Schule aber zu wenig für das wichtige Thema. Sie fordert, dass der politischen Bildung im Lehrplan 21 im Kanton Uri ein wesentlich höherer Stellenwert beigemessen werden soll. Im Juni reichte sie ein entsprechendes Postulat ein. Ihr fehlt ein konkreter Auftrag, sich mit den Mechanismen der Demokratie, der politischen Meinungsbildung, dem Verhältnis zwischen Staat und Wirtschaft oder der Siedlungsraumgestaltung auseinanderzusetzen.
Urner Regierung erteilt Schulfach "Politische Bildung" eine Abfuhr, Luzerner Zeitung, 18.9. von Philipp Zurfluh