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10. Mai 2021

Solothurner Volksschulgesetz soll modernisiert werden

Die Bildungslandschaft unterliegt einem steten Wandel. Das Modell der geleiteten Schulen, die Reform der Sekundarstufe oder der Kindergarten als Teil der Volksschule sind etwa Neuerungen der letzten Jahre, die natürlich jeweils auch gesetzlich verankert werden mussten. In seinen Grundzügen basiert das Solothurner Volksschulgesetz aber immer noch auf der Fassung aus den 1960er-Jahren und ist damit etwas unübersichtlich geworden.

Solothurn nimmt einen "grossen Service" an der Schulgesetzgebung in Angriff, Solothurner Zeitung, 6.5. von Urs Moser

19. Februar 2021

Vernehmlassung zu Ausserrhoder Volksschulgesetz

Das totalrevidierte Gesetz über die Volksschule (Volksschulgesetz) soll das kantonale Gesetz über Schule und Bildung (Schulgesetz) ablösen. Das Schulgesetz wurde ursprünglich als Rahmengesetz konzipiert, welches das ganze Bildungswesen umfasste.

Ausserrhoder Volksschulgesetz in der Vernehmlassung, Appenzell24.ch, 19.2.


Hier kann der Vernehmlassungsentwurf heruntergeladen werden

22. Januar 2020

Solothurner Gemeinden wollen neues Volksschulgesetz stoppen


Der Solothurner Regierungsrat soll die im Herbst gestartete «Nachführung» des Volksschulgesetzes stoppen. Das fordert der Verband der Einwohnergemeinden VSEG. Die Vorlage sei in einer neuen Arbeitsgruppe mit VSEG-Vertretern zu behandeln. Kuscht die Regierung nicht, wird der VSEG bei den Kantonsräten dafür lobbyieren, dass sie gar nicht erst auf das Geschäft eintreten.
Nachführung des Volksschulgesetzes soll gestoppt werden - das fordern die Solothurner Gemeinden, Oltner Tagblatt, 22.1. von Urs Moser

24. Oktober 2019

Eltern rekurrieren erfolglos gegen Schulgeldzahlung


Die Volksschule ist grundsätzlich kostenlos. Nicht aber, wenn die Kinder wegen eines selbst geschürten Konfliktes in eine anderen Gemeinde eingeteilt werden müssen. Dies hat das Zürcher Verwaltungsgericht entschieden.
Nach Streit mit Schulleiter: Eltern müssen Schulgeld selber zahlen, Limmattaler Zeitung, 23.10. 

26. Februar 2019

Frankreich: Vater und Mutter zu enge Begriffe für neue Geschlechterkonstellationen


Frankreichs Parlament debattiert über ein neues Bildungsgesetz. Dabei gibt ein Passus zu reden, gemäss dem die Bezeichnungen «Mutter» und «Vater» aus den Schulformularen verschwinden sollen.
Vater eins, Mutter zwei und ein Phantomproblem in Frankreichs Bildungswesen, NZZ, 25.2. von Nina Belz

2. September 2018

Thurgau ändert Volksschulgesetz

Der Thurgau muss sein Volksschulgesetz ändern. Schulgemeinden dürfen nicht mehr beliebig hohe Elternbeiträge für Lager und Exkursionen verlangen. «Wieder einmal wurden wir vom Bundesgericht zurückgepfiffen», sagte Kurt Egger (GP, Eschlikon) an der Grossratssitzung. Der Regierungsrat habe jedoch sehr schnell und sehr gut auf das Urteil von vergangenem Dezember reagiert. Jetzt diskutiert das Kantonsparlament bereits über die nötige Gesetzesänderung.

Die Eltern in die Pflicht nehmen, Thurgauer Zeitung, 30.8. von Larissa Flammer

27. August 2018

Genf verlängert Schulpflicht

Der 27. August 2018 ist für Tausende Genfer ein spezieller Tag. Für die Kleinen, die aufgeregt das Klassenzimmer zum ersten Mal betreten. Und für die nicht mehr ganz so Kleinen, die in ihrem bisherigen Schulleben schon einige Rückschläge erlitten haben. Letztere stehen im Fokus einer Neuerung, die schweizweit einzigartig ist: Aufs neue Schuljahr führt der Kanton Genf das Schulobligatorium bis zu 18 Jahren ein.
Das Projekt geht auf das Jahr 2013 zurück, als die von der Stimmbevölkerung gutgeheissene neue Kantonsverfassung in Kraft trat. Schon damals zeigte sich, dass Genf in Bezug auf die Abschlüsse auf der Sekundarstufe II hinterherhinkt. Dazu gehören die gymnasialen Maturitätsschulen und die Fachmittelschulen (allgemeinbildende Ausbildungsgänge) sowie die klassische Berufslehre mit ergänzendem schulischem Unterricht (berufsbildende Ausbildungsgänge).


















Genfer müssen nun bis 18 zur Schule, NZZ, 27.8. von Antonio Fumagalli

6. August 2018

Gericht lehnt auswärtigen Schulbesuch ab

Das Solothurner Verwaltungsgericht legt die Latte hoch für «soziale Gründe» für den auswärtigen Schulbesuch.
Gericht lässt Eltern abblitzen: Man kann sich die Schule eben nicht aussuchen, Solothurner Zeitung, 6.8. von Urs Moser

25. April 2018

Kein Schulfach "Politik"

Die Basler Regierung will kein Schulfach Politik. Sie beantragt dem Grossen Rat die Initiative «JA zu einem Fach Politik» der Jungfreisinnigen Basel-Stadt (JFBS) ohne Gegenvorschlag abzulehnen.
Regierung lehnt Politik-Schulfach-Initiative ab, Basler Zeitung, 25.4.

26. März 2018

Umstrittene Aktenvernichtung

Bei einem Wechsel der Schulleitung müssen wichtige Personaldaten der Lehrpersonen vernichtet werden. SVP-Grossrat René Bodmer möchte, dass die Akten mindestens 10 Jahre lang aufbewahrt werden.
Akten von Lehrpersonen werden vernichtet - das hat groteske Folgen, Aargauer Zeitung, 26.3. von Jörg Meier

22. März 2018

Zürcher Kantonsratskommission befürwortet Tagesschulen

Zürcher Gemeinden sollen die Möglichkeit erhalten, unterschiedliche Modelle von Tagesschulen einzuführen. Die zuständige Kommission des Kantonsrates befürwortet eine Änderung des Volkschulgesetzes einstimmig. Diese schafft die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Tagesstrukturen.

Zürcher Kantonsratskommission befürwortet Tagesschulen, sda, 22.3.

23. Januar 2018

Unterschiedlicher Umgang mit dem Handy

Handys sind eine Realität in den Sekundarschulen der beiden Basel. Die damit verbundenen Probleme auch: Druck und Ausgrenzung auch nach Erklingen der Schulglocke. Die Schulen gehen unterschiedlich damit um, die Sozialarbeit hat viel zu tun.
Stress auf dem digitalen Pausenplatz, Schweiz am Wochenende, 20.1. von Benjamin Rosch und Leif Simonsen

12. Januar 2018

Freilerner wollen Anerkennung

Manchmal, wenn Michael Miedaner nach einem langen Unterrichtstag im Bett liegt, fragt er sich, ob es wirklich eine gute Entscheidung war, die eigenen Kinder nicht zur Schule zu schicken. Er und seine Frau Martina haben sich zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschieden und weil das in Basel nicht möglich ist, sind sie ins grenznahe Elsass gezogen – Frankreich kennt keine Schulpflicht.
Diese zwei Lehrer schicken ihre Kinder nicht zur Schule, Tageswoche, 8.1. von Jeremias Schulthess

8. November 2017

Genf will Bildungsartikel aufweichen

Eine kurze Meldung lässt mich innehalten: Der Kanton Genf beabsichtigt die obligatorische Schulzeit bis 18 Jahre auszudehnen. Dies widerspräche klar dem Bildungsartikel in der Bundesverfassung, der in Artikel 62, Absatz 4 lautet: 

Kommt auf dem Koordinationsweg keine Harmonisierung des Schulwesens im Bereich des Schuleintrittsalters und der Schulpflicht, der Dauer und Ziele der Bildungsstufen und von deren Übergängen sowie der Anerkennung von Abschlüssen zustande, so erlässt der Bund die notwendigen Vorschriften.

Ich erinnere mich daran, dass genau dieser Artikel herangezogen wurde für die Beibehaltung der zwei Primarfremdsprachen. Offensichtlich fälschlicherweise. Das Bündner Initiativkomitee wurde wegen dem scheinbaren Verstoss der Fremdspracheninitiative gegen Bundesrecht sogar bis vor Bundesgericht gezerrt. Bekanntlich gab das höchste Schweizer Gericht den Bündner Initianten Recht. Im hier vorliegenden Genfer Fall herrscht allerdings Stille im Blätterwald. Die Genfer Behörden berufen sich auf ein im Jahr 2012 eingeführtes kantonales Gesetz, welches das Vorgehen legalisieren soll. Im Sommer 2018 wird der Startschuss erfolgen - genau beobachtet von den anderen Kantonen, wie die Genfer Erziehungsdirektorin Emery-Torracinta (SP) verlauten lässt. Doch niemand scheint sich daran zu stören, dass Genf hier einen klaren Verstoss gegen den Verfassungstext beabsichtigt. (uk)
Obligatorische Schulzeit in Genf erhöht, sda, 8.11.
La formation sera obligatoire jusqu'à 18 ans, Tribune de Genève, 7.11. von Lorraine Fasler

10. April 2017

Handarbeitslektionen im Lehrplan 21 geregelt

Das Volksschulgesetz des Kantons Zürich soll nicht mehr festlegen, wie viele Lektionen Handarbeit pro Woche an der Schule zu unterrichten sind. Wie alle anderen Fächer soll Handarbeit im Lehrplan geregelt werden. Dies beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat, wie er am Donnerstag mitteilte.
Zürcher Volksschulegesetz soll "Handsgi"-Lektionen nicht mehr regeln, sda, 6.4.

3. Dezember 2016

Plotke: Leistungen werden laufend abgebaut

Im Interview mit dem Schulrechtsexperten Herbert Plotke* geht es um das Schulrecht von gestern, heute und morgen. In seinem Standardwerk "Schweizerisches Schulrecht" lässt er keine Rechtsfrage im schulischen Bereich offen — und in diesem Interview keine Frage unbeantwortet. 
Es gibt deutlich mehr Beschwerden als früher, Bild: Schulinfo Zug
Schule und Recht - Interview mit Herbert Plotke, Schulinfo Zug, 30.11. von Denise Buxtorf-Otter

22. März 2016

Gesetz verunmöglicht Lehrplan 21

Unter dem Radar der breiteren öffentlichen Aufmerksamkeit hat der Landrat an seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag die Motion von Landrätin Regina Werthmüller (parteilos) überwiesen. Der Vorstoss mit dem beinahe verharmlosenden Titel «Stufenlehrpläne mit transparentem Inhalt» ist aber an bildungspolitischer Brisanz derzeit fast nicht zu überbieten. Er bedeutet die Abkehr von der neuen im Lehrplan 21 festgehaltenen Doktrin, sich an «Kompetenzen» zu orientieren, und die Hinwendung zur Beschreibung von Lerninhalten im Gesetz. 47 von 33 Landräten fordern dies, Kompetenzen können allenfalls erwähnt werden; sie erhalten den Status von «Beigemüse».
Austreibung des Kompetenz-Geistes per Gesetz, Basler Zeitung, 22.3. von Daniel Wahl

10. März 2016

Bundesgericht beurteilt Thurgauer Volksschulgesetz

Gegen das neue Thurgauer Volksschulgesetz ist eine Beschwerde beim Bundesgericht eingegangen. Es geht um die vorgesehene Kostenbeteiligung schlecht integrierter Eltern für den Deutschunterricht ihrer in der Schweiz geborenen Kinder.

Bundesgerichts-Beschwerde gegen neues Volksschulgesetz, St. Galler Tagblatt, 9.3.

11. Dezember 2015

Luzern erhöht Mindestalter für Kindergarten

Mit der Erhöhung des Eintrittsalters in den Kindergarten kann verhindert werden, dass Schulabgänger bei Beginn einer Lehre jünger als 15 Jahre alt sind.












Luzern erhöht Mindestalter für Kindergarten, Bild: Corinne Glanzmann
Luzerner Regierung hält an Schulsozialarbeit fest, Neue Luzerner Zeitung, 11.12.

10. März 2015

Stadt Bern weicht Schulpflicht für Jenische auf

Um "Vertrauen zu schaffen", soll das Schulschwänzen nicht mehr in jedem Fall bestraft werden. 

Trennen statt integrieren - Teuscher weicht Schulpflicht für Jenische auf, Bund, 10.3. von Niklas Zimmermann