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21. Januar 2021

Schulschliessungen sind für die EDK "Ultima Ratio"

Silvia Steiner, oberste Erziehungsdirektorin der Schweiz, sieht keinen Grund, flächendeckend auf Fernunterricht umzustellen. Auch müsse verhindert werden, dass wegen einzelner Infektionen ganze Schulhäuser in den Lockdown gezwungen würden.

Silvia Steiner beobachtet genau, prüft und diskutiert. Bild: Tages Anzeiger
"Familien werden Schwierigkeiten bekommen", Tages Anzeiger, 21.1. von Daniel Schneebeli

11. Januar 2021

Nur ja keinen Fernunterricht

Eigentlich sei sie eine «grenzenlose Optimistin», sagt Silvia Steiner (CVP). Aktuell beschreibt die Zürcher Bildungsdirektorin und Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ihre Gemütslage als «verhalten optimistisch». Aufgrund knapper Impfstoffe und angesichts mutierter Virenstämme und noch unklarer Auswirkungen der vergleichsweise hohen Bewegungsfreiheiten während der Festtage sei abzuwarten, ob die Zahlen nicht wieder in die Höhe schnellten. Sie sei selbst gespannt.

Doch was bedeutet das nun für die Zürcher Schulen?

"Fernunterricht ist der letzte Ausweg", Tages Anzeiger, 9.1. von Anielle Peterhans

1. November 2020

Silvia Steiner wiedergewählt

Silvia Steiner bleibt Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK. Die Zürcher Regierungspräsidentin wurde im Rahmen der Jahresversammlung vom 30. Oktober als Präsidentin wiedergewählt. An der Versammlung haben die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren das Tätigkeitsprogramm 2021-2024 verabschiedet und eine Erklärung zur Beteiligung der Schweiz an Erasmus+ veröffentlicht.

Silvia Steiner wurde an der Jahresversammlung der EDK vom 30. Oktober als Präsidentin für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Die Zürcher Regierungspräsidentin steht der EDK seit 2017 vor. Silvia Steiner ist seit 2015 Bildungsdirektorin des Kantons Zürich. Seit Mai 2015 ist sie Mitglied des EDK-Vorstandes. Zur Wiederwahl sagt Silvia Steiner: «Ich freue mich sehr über diese Wiederwahl und das Vertrauen, das meine Kolleginnen und Kollegen in mich und meine Arbeit setzen. Es gibt viele wichtige Projekte, die wir in der EDK vorantreiben wollen, zum Beispiel in den Bereichen Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung oder Qualitätsentwicklung. Zudem befinden wir uns seit März in einer schwierigen Zeit, in der die Verunsicherung gross ist, auch in der Bildung. Da ist Kontinuität wichtig. Ich bin überzeugt, dass ich als EDK-Präsidentin dazu beitragen kann, dass die Rolle der Kantone in Bundesbern weiter gestärkt wird».

Silvia Steiner als Präsidentin der EDK wiedergewählt, EDK, 30.10.

8. Mai 2020

Halbklassenunterricht keine Beruhigung für Eltern

Tausende Zürcher Eltern erhalten in diesen Tagen Post. Post, die keine Jubelstürme, sondern vielerorts Frust auslöst. Die Schulen informieren die Eltern über die Einteilung ihrer Kinder in Halbklassen. Die Regelung gilt ab Montag; beigelegt ist ein Stundenplan für die kommenden vier Wochen.

Eine halbbatzige Lösung, die niemandem hilft, NZZ, 7.5. von Daniel Fritzsche

7. Mai 2020

Silvia Steiner im Kreuzfeuer

In den beiden Basel, Bern, Solothurn und Zürich finden dieses Jahr am Gymnasium keine Maturaprüfungen statt. In den anderen Deutschschweizer Kantonen schon. Ein Teil prüft nur schriftlich, Appenzell Innerrhoden nur mündlich. An der Volksschule gibt es ein ähnliches Wirrwarr. Zürich und St.Gallen unterrichten in Halbklassen, die meisten anderen Deutschschweizer Kantone unterrichten ganze Klassen. Verantwortlich für diesen Flickenteppich sind die kantonalen Bildungsminister. Ihnen misslang es, in der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) eine einheitliche Lösung wenigstens für die Deutschschweiz zu finden.(Die Westschweiz und das Tessin haben schon früh signalisiert, wegen des Virus auf ein vorsichtiges Regime zu setzen.) Die Präsidentin der EDK, Silvia Steiner (CVP), ist nun in ihrem Heimatkanton Zürich arg unter Beschuss geraten. «Die EDK hat unter Führung unserer Bildungsdirektorin in den letzten Wochen versagt», heisst es in einer Erklärung fast aller Parteien. SP, FDP, SVP, GLP und AL schreiben, Steiner habe «vor dem überbordenden Eigensinn der kantonalen ErziehungsdirektorInnen kapituliert». 
Die Zielscheibe, BZ Basel, 7.5. von Pascal Ritter

6. Mai 2020

Steiner verteidigt Halbklassenunterricht und stellt Sinn der Maturaprüfungen infrage

Frau Steiner, was war in den vergangenen Wochen für Sie als Präsidentin der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) und Zürcher Bildungsdirektorin die grösste Herausforderung?

Silvia Steiner: Die grösste Schwierigkeit liegt darin, dass wir sehr wenig über das neue Coronavirus wissen. Ausserdem widersprechen sich die Experten in verschiedenen Fragen. So ist immer noch nicht klar, wie stark die Kinder durch das neue Coronavirus gefährdet sind. Das erschwert den Schulstart enorm. Unter diesen Voraussetzungen müssen wir innert weniger Tage die Vorgaben umsetzen, die uns der Bundesrat aus gesundheitspolitischer Sicht macht.

"Es ist alles andere als sicher, ob die Gymnasien am 8. Juni wieder aufgehen", NZZ, 6.5. von Erich Aschwanden und Nils Pfändler

5. Mai 2020

Kritik an EDK


Die Wiederaufnahme des Schulbetriebes sei zu einem föderalistischen Flickenteppich geworden: Parteien von links bis rechts haben am Montag im Zürcher Kantonsrat gemeinsam die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) harsch kritisiert.
Zürcher Parteien kritisieren "Flickenteppich" beim Schulstart, sda 4.5.

4. Mai 2020

Schulöffnungen: Behörden hören nicht auf Experten


Die Schulöffnungen am 11. Mai offenbaren einen föderalen Flickenteppich. Westschweizer Kantone, das Tessin, aber auch Zürich, Bern und St. Gallen öffnen die Schulen mit Halbklassen und Sonderstundenplänen. Die übrigen Kantone starten mit ganzen Klassen und normalem Stundenplan. Grund für diese Vielfalt: In seinem am Mittwoch publizierten Empfehlungsschreiben lässt das Bundesamt für Gesundheit den Kantonen freie Hand.

28. April 2020

Steiner zu Unklarheiten vor Schulöffnung


Am 11. Mai gehen die Schulen wieder auf. Doch vieles ist noch unklar: Wie kann der Präsenzunterricht gewährleistet und gleichzeitig das Schutzkonzept eingehalten werden? Jeder Kanton hat andere Ideen, und EDK-Präsidentin Silvia Steiner muss koordinieren. Wie, das verrät sie im «Tagesgespräch».
Steiner: Da liegt noch ein grosses Stück Arbeit vor uns. Bild: Keystone

26. April 2020

Grosse Verunsicherung hinsichtlich Schulöffnung


Daniel Koch wischte die Frage mit einer saloppen Bemerkung zur Seite: «Es wird nicht so sein, dass die Lehrer den Unterricht mit der Maske durchführen müssen», sagte der Corona-Delegierte beim Bundesamt für Gesundheit am Freitag vor den Medien.
Die Frage aber lautete: Müssen die Kinder im Klassenzimmer Abstandsregeln einhalten, wenn die Schulen am 11. Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen? Koch verwies darauf, dass der Bundesrat am 29. April ein Schutzkonzept verabschieden wird für die Schulen. Ob darin die Frage nach Abstandsregeln geklärt wird, bleibt mindestens solange noch offen.
Entsprechend gross ist die Planungsunsicherheit für die Lehrer - und die Eltern, die nicht wissen, ob ihr Kind wieder regulär zur Schule gehen kann.
Der Turnunterricht findet statt - doch die Schulreisen fallen aus, NZZaS, 26.4. von René Donzé

25. April 2020

Steiner: "Kantone sollen selber entscheiden, wann sie den normalen Betrieb wieder hochfahren"


Nächste Woche wird der Bund Vorgaben für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts vom 11.Mai in der Volksschule machen. Mit welchen Massnahmen rechnen Sie?
Silvia Steiner: Wir gehen davon aus, dass der Bund Eckwerte in drei Bereichen erlassen wird: erstens zum Schutz der vulnerablen Personen, namentlich der Schüler, ihrer Eltern und der Lehrpersonen. Zweitens erwarten wir Angaben zum Thema Prävention und Aufklärung, drittens zur Umsetzung der Hygienemassnahmen.
"Wir dürfen die Lehrer nicht überlasten", Südostschweiz, 25.4. von Kari Kälin

18. April 2020

Ausnahmezustand bleibt auch nach den Schulöffnungen


Wegen der Corona-Krise sind die Schweizer Schulen seit rund vier Wochen geschlossen. Kinder lernen zu Hause, Lehrer unterrichten aus der Ferne, und Eltern übernehmen nicht nur die Betreuung, sondern häufig auch pädagogische Aufgaben. Eine herausfordernde Situation für alle Beteiligten.
Die Jüngsten dürfen zuerst wieder an die Schule - doch die Unsicherheit bleibt, NZZ, 17.4. von Nils Pfändler und Johanna Wedl

Schutzkonzept für Schulen wird erarbeitet



Es macht «pling», schon ist die Hausaufgabe per E-Mail da. Doch bald könnte wieder ein blecherner Gong zum Unterricht läuten. Der Bundesrat will die obligatorischen Schulen am 11. Mai wieder öffnen. Wie es in den Klassenzimmern dann aussieht, ist noch völlig unklar – und die Meinungen darüber gehen auseinander.
Ziemlich sorglos ist der Schulleiterverband: In der ersten Medienmitteilung nach dem Bundesratsentscheid wünscht er vor allem Klarheit über die Handhabung von Schulfesten und Schulreisen.
Die Schulen öffnen - aber wie? Blick, 18.4. 

11. April 2020

Kinder betteln, wieder in die Schule zu dürfen


In der Schweiz sollen auch diesen Sommer alle Kinder ein Zeugnis bekommen. Ob es auch Noten gibt, sei aber noch unsicher, sagt Silvia Steiner, Präsidentin der Konferenz der Erziehungsdirektoren.

"Ich hoffe, der Albtraum ist bald vorbei", Tages Anzeiger, 3.4. von Daniel Scheebeli

28. März 2020

Klassenwiederholung kommt nicht gut an


Was Sarah Knüsel, oberste Schulleiterin im Kanton Zürich zur «NZZ am Sonntag» sagte, hat viele Eltern verunsichert: «Sollte der Unterrichtsstopp bis zu den Sommerferien ausgeweitet werden, müssen wir uns überlegen, ob wir nicht alle Schüler ein Jahr zurücksetzen.» Manche Kinder seien mit dem Fernunterricht «schlichtweg überfordert»; fehle den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel in der 1. Sek ein halbes Jahr Präsenzunterricht, werde es nicht nur einzelne Kinder geben, die ein Schuljahr wiederholen müssten: «Das wird eher flächendeckend ein Problem.» 

Bildungsdirektorin Silvia Steiner: «Kinder holen den Schulstoff wieder auf», Tages Anzeiger, 24.3. von Liliane Minor und Daniel Schneebeli

27. März 2020

Amsler fordert verzicht auf Zeugnisse

Der Schaffhauser Erziehungsdirektor Christian Amsler (FDP) setzt sich für einen Verzicht auf Zeugnisse in diesem Semester ein. Er möchte, dass die anderen Deutschschweizer Kantone mitziehen.
Wegen Coronavirus: Christian Amsler fordert Verzicht auf Zeugnisse in diesem Semester, Limmattaler Zeitung, 27.3.

3. März 2020

Steiner: "Keine Entwarnung für Schulmüde"


Gesunde Kinder sollen weiterhin den Unterricht besuchen, lautet die Devise in Zürich und anderswo. Denn flächendeckende Schulschliessungen würden laut Bund und Kantonen mehr schaden als nützen.
Warum die Schweizer Schulen nicht schiessen, obwohl sich das Coronavirus immer weiter ausbreitet, NZZ, 3.3. von Lena Schenkel

9. Februar 2020

Klassenassistenzen sollen fehlende Heilpädagogen ersetzen

Die Zürcher Schulleiterinnen und Schulleiter haben immer mehr Mühe, ihre Stellen für Sonderpädagogen mit ausgebildetem Personal zu besetzen. Der Grund dafür sind die steigenden Schülerzahlen und die steigende Zahl von Sonderschülerinnen und -schülern. Deshalb hat Bildungsdirektorin Silvia Steiner (CVP) nun die Verordnung über die sonderpädagogischen Massnahmen angepasst. Dies erlaubt es Schulen, die nicht genügend Heilpädagogen finden können, ihre offenen Stellen anderweitig zu besetzen. Die Förderlektionen, die ausfallen, sollen den betroffenen Klassen zugutekommen. Insbesondere sollen die Lektionen für mehr Halbklassenunterricht und mehr Teamteaching zur Verfügung stehen.
Mangel an Heilpädagogen spitzt sich zu, Tages Anzeiger, 8.2.

20. Januar 2020

Bald zusätzliche Hierarchiestufe an Zürcher Schulen?


Eine Mehrheit im Zürcher Kantonsrat möchte die Schulpflegen mit einer zusätzlichen Hierarchiestufe entlasten. Die Debatte über die Aufgaben und Kompetenzen dieser neuen Stelle sorgte aber für rote Köpfe.
Rettung des Milizsystems oder "rostiger Paragraf"? Der Zürcher Kantonsrat streitet über die Entlastung der Schulpflegen, NZZ, 20.1. von Nils Pfändler

29. Dezember 2019

Rösler: Noten möglichst spät


Die Präsidentin des Schweizer Lehrerverbandes, Dagmar Rösler, will weniger Noten in der Schule. «Ich bin dafür, dass wir die Noten möglichst sanftund spät einführen», sagte sie der «NZZ am Sonntag». Man solle die Kinder nicht zum «Lernen für Noten» trimmen.
Nach dem Kampf um den neuen Lehrplan wollen Lehrer und Bildungspolitiker dem Bericht zufolge nun eine neue Debatte über die Abschaffung der Noten in der Primarschule lancieren. Viele Pädagogen würden Schüler lieber mit Worten statt mit Zahlen beurteilen. So empfahlen Erziehungswissenschafter in einem Bericht für den Kanton St. Gallen eine Abkehr von notenbasierten Zeugnissen.
Oberste Lehrerin der Schweiz stellt Noten infrage, Blick, 29.12.