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20. April 2021

Personalrechtliche und gewerkschaftliche Anliegen mit politischen Mitteln durchsetzen

Seit zehn Jahren leistet die «Starke Schule» Widerstand gegen den Lehrplan 21. 16 Initiativen hat der Verein bisher lanciert und dabei beachtliche Erfolge erzielt. Nun will die Organisation besser in Entscheide der Bildungsdirektion eingebunden werden, sagt Vorstandsmitglied Regina Werthmüller. 

«Eine neue Initiative steht im Moment nicht an», Volksstimme, 16.4. von Sebastian Schanzer

7. April 2021

"Als Sekundarlehrer kann ich heute nicht mehr die gleiche Leistung verlangen wie vor zehn Jahren"

Zehn Jahre Starke Schule Baselland, ein Jahr davon Starke Schule beider Basel: Sie haben im Baselbiet den meisten Anliegen, die Sie eingebracht haben, zum Durchbruch verholfen. Kann sich die Starke Schule demnach in den Ruhestand begeben?

Es gibt mehrere offene Baustellen, die wir weiter verfolgen möchten: so etwa den Lehrplan, der bis Mitte 2022 überarbeitet wird. Auch die Digitalisierung mit den neu eingeführten iPads an den Sekundarschulen ist ein Thema, das bei allen Vorteilen nicht ganz unproblematisch verläuft. Zunehmend gelangen Lehrpersonen an uns, die wir in personalrechtlichen Fragen beraten und deren Interessen wir vertreten; deshalb möchten wir uns ab 2022 auch als Berufsverband anerkennen lassen. 

Wie konservativ sind Sie, Herr Wiedemann? Basler Zeitung, 7.4. von Thomas Dähler

3. April 2021

Happy Birthday, Starke Schule!

In den Augen vieler «fortschrittlich» gesinnter Zeitgenossen sind die Vertreter der «Starken Schule beider Basel» (SSbB) nichts anderes als konservative Verhinderer, die sich die Schule zu Zeiten Gotthelfs zurückwünschen. Im folgenden versuche ich die Wirkung dieses Vereins aus einer deutschschweizerischen Perspektive in einen etwas breiteren Zusammenhang zu stellen. Wie lässt sich der Erfolg der SSbB erklären?

Konservative Verhinderer? Gedanken zum Erfolg der Starken Schule beider Basel, 31. 3. von Urs Kalberer

17. Dezember 2020

Ernüchterndes Umfrage-Ergebnis

Alles wurde in die Wege geleitet, um die Schule für die Veränderungen in der Gesellschaft fit zu machen: neuer Lehrplan, neue Stundentafel, neue Lernkonzepte wie Lernlandschaft und die Harmonisierung der Übertritte – der Wechsel nach dem sechsten Primarschuljahr in die dreijährige Sekundarschule (früher im Baselbiet 5/4, in Basel-Stadt 4/5). Der Schuss scheint deutlich nach hinten losgegangen zu sein. 

Bildungsreformen liessen Schule abstürzen, Basler Zeitung, 17.12. von Daniel Wahl

5. Dezember 2020

Baselland investiert in bessere Schulqualität

Rund 62 Millionen Franken Investition für ein «breit abgestütztes Massnahmepaket zur Sicherung der Bildungsqualität» – wer sagt da Nein? Vor allem nach den schlechten Ergebnissen der Baselbieter Schüler in den Fächern Deutsch und Mathe nach neun Jahren Grundschule. Bildungsdirektorin Monica Gschwind erntet von den«Bildungsbetroffenen» darum «grundsätzliches Lob». 

Alle wollen mehr Qualität in den Schulen, Basler Zeitung, 3.12. von Daniel Wahl

7. Oktober 2020

AVS foutiert sich um Bildungsrat

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) lancierte im Juli 2016 die Initiative «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen». Die Initiative wurde zurückgezogen zugunsten eines Gegenvorschlages, der von allen wesentlichen Bildungsorganisationen (LVB, AKK, KSL, SSbB) und politischen Parteien unterstützt wurde, nachdem der Regierungsrat das Versprechen abgab, für die Sekundarstufe 1 Stofflehrpläne in Ergänzung zu den Kompetenzbeschreibungen durch das AVS ausarbeiten zu lassen. Das Stimmvolk befürwortete im Juni 2018 an der Urne den ausgewogenen und breit abgestützten Kompromissvorschlag mit 84.2% deutlich.

AVS setzt Beschlüsse des Bildungsrates nicht um, Starke Schule beider Basel, von Jürg Wiedemann, 6.10.

26. Juni 2020

Englischlehrer setzen sich mit vereinfachtem Lehrplan durch

Es ist ein Ritterschlag für die Fachgruppe der Englischlehrer, die den unübersichtlichen Lehrplan 21 mit einem sogenannten Teil A ergänzt haben. Der Bildungsrat hat die Version der Fachgruppe nahezu eins zu eins übernommen und aufgeschaltet – gegen die Widerstände aus dem Amt für Volksschule (AVS). Erarbeitet wurde dieser Teil A mit Stoffinhalten, Themen und Treffpunkten von Arbeitsgruppen, die sich aus Lehrpersonen zusammensetzen, die Französisch und Englisch unterrichten. «Es ist dem Bildungsrat wichtig, festzuhalten, dass die nun vorliegenden Lehrplanergänzungen für die Fächer Französisch und Englisch gemäss den Vernehmlassungsergebnissen umfangmässig und inhaltlich angeglichen wurden», verkündete er am Donnerstag.

Im Lehrplanstreit siegen die Englischlehrer, Basler Zeitung, 26.6. von Daniel Wahl

16. Mai 2020

Bildungspolitiker wollen Lehrplan von Kompetenzbeschreibungen säubern

Stimmbürger kennen das Vorgehen von der grossen Politik: Man lässt so lange über ein Thema abstimmen, bis das Resultat gefällt. Beim Amt für Volksschulen (AVS) ist es nicht anders. Nach einer Vernehmlassung zu den neuen Stofflehrplänen in Ergänzung zu den Kompetenzlehrplänen gibt es eine Umfrage. Doch die Fragen werden nicht den neusten Erkenntnissen angepasst: In ihren Antworten hatten sich Experten unisono für einen schlanken Lehrplan der Englischlehrer ausgesprochen und die Monsterversion des AVS verworfen. 

Ein Kampf um die Deutungshoheit, Basler Zeitung, 14.5. von Daniel Wahl

15. April 2020

Neue Reform – gleiches Muster


Nie verkaufen sich Schulreformen so einfach wie in zumindest scheinbar schwierigen Zeiten. Orientierungslose Bildungswissenschaftler glauben dann noch mehr an revolutionäre Heilsbotschaften. So geschehen beim inszenierten PISA-Schock. Jenes herbeigeredete Bildungsdesaster warf hohe Wellen, suggerierte Bedürfnisse nach Neuem und warf Bewährtes mir nichts, dir nichts über Bord. So wurde 2004 in sechs Kantonen unter dem Deckmantel von Harmos beschlossen, den Fremdsprachenunterricht an der Volksschule „von Grund auf zu erneuern“

3. Januar 2020

"Mille feuilles" offenbar noch nicht am Ende


Ab August ist es so weit: Baselland führt im kommenden Schuljahr als erster Kanton in der Volksschule die geleitete Lehrmittelfreiheit über alle Fächer ein. Künftig können Lehrer aus einer vom Bildungsrat abgesegneten Liste ihre Lehrmittel auswählen. So wollte es das Stimmvolk. Recherchen der bz zeigen nun aber, dass die neu gewonnene Freiheit just bei dem Lehrmittel nicht greift, das die ganze Bewegung ausgelöst hatte.
Die Lehrmittelfreiheit muss warten: "Mille feuilles" vorerst obligatorisch, BZ Basel, 3.1. von Michael Nittnaus

15. November 2019

Baselland plant Lehrmittel-Freiheit ab nächstem Schuljahr

Der 24. November steht im Kanton Baselland im Zeichen des zweiten Durchgangs der Ständeratswahlen. Auch die Steuervorlage 17 erhält viel Aufmerksamkeit. Es geht fast unter, dass an jenem Sonntag auch über die Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» abgestimmt wird. Dabei bedeutet das die Chance, einen jahrelangen Streit zu beenden, der das Klima an den Primar- und Sekundarschulen im ganzen Baselbiet vergiftete, die Lehrerinnen und Lehrer viel Kraft kostete und vor allem die Konzentration auf das Wichtigste störte: die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.
Das Ende des lähmenden Lehrmittelstreits, BZ Basel, 15.11. von Michael Nittnaus

18. Oktober 2019

Offener Brief zum Passepartout-Debakel

Die Französischlehrmittel «Mille feuilles» und «Clin d’oeil» des Fremdsprachenprojekts «Passepartout» wurden mit dem Versprechen eingeführt, ein besseres Verständnis und eine erfolgreichere Anwendung der französischen Sprache zu vermitteln. Allerdings wurden sie nicht empirisch erprobt, sondern auf Anhieb flächendeckend eingeführt. Gegenwärtig dienen 120’000 SchülerInnen ungefragt als ProbandInnen.
Mit der von den sechs Passepartout-Kantonen beim Institut für Mehrsprachigkeit (IfM) der Universität Fribourg in Auftrag gegebenen Studie wird nun abermals bestätigt, was Lehrkräfte seit der Einführung der besagten Lehrmittel immer wieder beanstanden: Mit «Mille feuilles» und «Clin d’oeil» werden die Lernziele nicht annähernd erreicht! Es handelt sich dabei bereits um die vierte wissenschaftliche Untersuchung, welche dem Passepartout- Konzept ein schlechtes Zeugnis ausstellt.

15. Oktober 2018

Kampf um Lehrmittel


Die nackten Zahlen erschrecken: Bei den Leistungs-Checks der Sechstklässler in der Nordwestschweiz schneiden die Primarschüler im Französisch besonders schlecht ab. Auf einer Skala von vier Kompetenzstufen schafft es ein Grossteil nicht über Stufe zwei hinaus. Konkret sind dies in der Kategorie «Hören» 62 Prozent in Baselland, 56 Prozent in Basel-Stadt und 67 Prozent im Kanton Solothurn. Beim «Lesen» sind es 63 Prozent (BL) respektive 67 Prozent (BS und SO). Im Kanton Aargau wurde statt Französisch Englisch getestet, wobei auch hier 53 (Hören) und 55 Prozent (Lesen) die Stufe Drei nicht erreichten. 
Französisch-Tests spalten Lehrer, Basellandschaftliche Zeitung, 12.10. von Michael Nittnaus

1. Oktober 2018

Gschwind kritisiert "Starke Schule"


Frau Gschwind, seit 2013 lernen die Baselbieter Primarschüler mit «Milles Feuilles» Französisch. Das Lehrmittel schneidet bei den Lehrern miserabel ab, wie Hearings gezeigt haben. 
Monica Gschwind: Ich war bei allen Hearings dabei. Es gibt Lehrpersonen, die die Französisch-Lehrmittel gänzlich ablehnen, aber auch solche, die gerne damit arbeiten. Dies zeigt auch die Petition der Delegiertenversammlung der Primarlehrerkonferenz, die sich einstimmig für die drei Lehrmittel «Mille Feuilles», «Clin d’Oeil» und «New World» einsetzt. Tatsache ist aber, dass die Lehrmittel auch bei den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern stark umstritten sind. Aus dieser Situation müssen wir einen Ausweg finden. 
"Ein Lehrmittel-Verbot ist überzogen", Basellandschaftliche Zeitung, 1.10. von Hans-Martin Jermann

27. September 2018

Kampfansage an Monica Gschwind


Die Starke Schule beider Basel geht auf Konfrontationskurs zu Bildungsdirektorin Monica Gschwind und lanciert zwei neue Volksinitiativen. Mit den zwei formulierten Gesetzesinitiativen will das Komitee die heute obligatorischen Lehrmittel für die Frühfremdsprachen aus den Schulzimmern verbannen und die Kompetenzbeschreibungen im Volksschul-Lehrplan einschränken. In beiden Fällen handelt es sich indirekt um eine Kampfansage an die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion von Regierungsrätin Gschwind. Der Direktion wird vorgeworfen, frühere Volksbegehren nicht korrekt umzusetzen. Noch bei den Wahlen 2015 hatte die Starke Schule die heutige Regierungsrätin Gschwind ausdrücklich zur Wahl empfohlen.
Neuer Ärger für Monica Gschwind, Basler Zeitung, 27.9. von Thomas Dähler

26. April 2018

Starke Schule beider Basel unterstützt Bildungsvorlagen

Bald werden im Baselbiet 700 Plakate hängen, im bekannten Layout der Starken Schule beider Basel. «Wir haben bei anderen Vorlagen auch schon 1500 Stück drucken lassen», sagt Starke-Schule-Vorstandsmitglied und Landrat Jürg Wiedemann. Dabei geht es auf den Plakaten um drei Bildungsvorlagen, über die das Baselbieter Stimmvolk am 10. Juni entscheidet. Für alle drei wirbt die Starke Schule für ein Ja. Am wichtigsten ist für Wiedemann die Änderung des Bildungsgesetzes, mit der Stoffinhalte, Themen und Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen gleichberechtigt sein sollen. 
"Mit einem Ja machen wir Nägel mit Köpfen": Starke Schule beider Basel wirbt für Bildungsvorlagen, Basellandschaftliche Zeitung, 26.4. von Michel Ecklin

14. März 2018

Nun steigt auch Solothurn aus Passepartout aus

Die Luft wird immer dünner für die umstrittenen Passepartout-Lehrmittel. Die Lehrmittel «Clin d’œil» und «New World» hätten im Kanton Solothurn auf das Schuljahr 2018/19 an den Sekundarschulen flächendeckend eingeführt werden sollen. Nun hat der Regierungsrat beschlossen, auf Niveau P der Sekundarschulen auf sie zu verzichten. Damit entfällt auch die Fremdsprachen-Weiterbildung für diejenigen Sek-P-Lehrpersonen, die sie noch nicht absolviert haben. Die Sek-P-Konferenz soll nun Vorschläge für alternative Lehrmittel vorlegen.
Auch Solothurn entschärft Passepartout, Basler Zeitung, 14.3. von Franziska Laur

16. Februar 2018

Keinen Rappen mehr für Passepartout

Der Baselbieter Landrat sagte Ja zur Initiative, die den Ausstieg des Landkantons aus dem Fremdsprachenprojekt Passepartout fordert. Landrat Jürg Wiedemann will nun mit einem Vorstoss erreichen, dass kein Rappen mehr ins Projekt investiert wird.
Passepartout: Initianten wollen keinen Rappen mehr in umstrittenes Fremdsprachenprojekt stecken, Basellandschaftliche Zeitung, 16.2. von Leif Simonsen

Passepartout hat noch Rückhalt in Basel-Stadt

Das Baselbiet bereitet den Ausstieg aus dem Fremdsprachenprojekt Passepartout vor und zieht damit einen Schlussstrich unter die unerfreuliche Geschichte des Fremdsprachen-Unterrichts. Vor allem die Französisch-Lehrmittel stiessen bei Lehrpersonen und Eltern auf Unverständnis und Ablehnung.

In der Stadt Basel sehen die Pädagogen das Projekt etwas toleranter. Zwar kritisierten 67 Prozent in einer von der Kantonalen Schulkonferenz erhobenen Umfrage das Hörverstehen. Und 57 Prozent stellen beim freien Sprechen eine Verschlechterung fest. Doch grundsätzlich steht man hinter dem Projekt. «Es gibt diverse Verbesserungsempfehlungen unsererseits, aber die Zustimmung zur Mehrsprachendidaktik war in Basel-Stadt über 80 Prozent», sagt Gaby Hintermann, Präsidentin Kantonale Schulkonferenz.
Baselbieter Passepartout-Ausstieg stoppt Fahrplan der Städter nicht, Basler Zeitung, 15.2. von Franziska Laur

10. Februar 2018

Baselbiet stoppt das "Verheizen" von Schülern

Der Kanton Baselland steigt aus dem Projekt Passepartout der Kantone Basel-Stadt, Baselland, Bern, Solothurn, Freiburg und Wallis aus. Der Landrat hat gestern in Liestal mit 47 zu 36 Stimmen die nicht formulierte Initiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» angenommen. Der Entscheid fiel überraschend und gegen den Antrag der Regierung.
Aus fürs Fremdsprachenkonzept, Basler Zeitung, 9.2. von Thomas Dähler