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20. November 2019

Grosse Lehrerfluktuation in St. Gallen


Den rund 880 St.Galler Lehrerinnen und Lehrern geht es gut und sie sind zufrieden. Zumindest wenn es nach dem Stadtrat geht. «Die Zahlen und Fakten zur Fluktuation der Lehrpersonen der städtischen Schulen lassen positive Rückschlüsse zu.»
Die Rotationsquoten seien vergleichsweise gering, die durchschnittliche Verweildauer der Lehrer hoch, die Absenzenquote tief. «Diese Fakten stützen die Ergebnisse der Mitarbeitendenumfragen von 2010 und 2016, die hohe Arbeitsmotivation und -zufriedenheit attestiert haben.»
"Fast jede vierte Lehrperson wechselt, diese Zahl ist erschreckend", St. Galler Tagblatt, 19.11. von Diana Hagmann-Bula

21. September 2019

Bald neue Mitarbeiterbeurteilung in Zürich?


Zürcher Lehrpersonen sollen ein jährliches Mitarbeitergespräch erhalten, wie Angestellte in der Privatwirtschaft. Der Kantonsrat hat eine entsprechende Motion von EVP, SPund GLP überwiesen. Ob eine Lehrerin oder ein Lehrer den Job gut macht, wird heute mithilfe zweier Massnahmen ermittelt: Es gibt eine jährliche Zielvereinbarung mit der Schulleitung und alle vier Jahre eine lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung, bei der auch dieSchulpflege involviert ist. Um die lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung werde ein Riesen-Tamtam gemacht, sagte der als Sekundarschullehrer tätige Christoph Ziegler (GLP, Elgg). Doch die Übung tauge nicht viel als Führungsinstrument. Es sei längst überfällig, dass sie durch ein «normales» Mitarbeitergespräch ersetzt werde.
Quelle: Zürichsee Zeitung, 17.9.

5. September 2019

Fluktuationsraten in St. Galler Schulquartieren


Auskunft über die Fluktuationsraten von Lehrkräften in der Volksschule verlangt die CVP-EVP-Fraktion des St. Galler Stadtparlamentes vom Stadtrat. Zur Begründung der Interpellation wird ausgeführt, dass den praktizierenden Lehrpersonen Sorge zu tragen sei und diese Wertschätzung von ihren Vorgesetzten spüren sollten – gerade auch im Blick auf einen absehbaren Lehrkräftemangel. In den Medien seien in letzter Zeit kritische Beiträge zum Arbeitsklima und zu den Fluktuationen erschienen.
Konkret fragt die Fraktion den Stadtrat, wie die Fluktuationsraten in den städtischen Schulen, detailliert nach Schulquartieren und Alterssegmenten, aussehen, aus welchen Gründen Kündigungen erfolgten, wie zahlreich die krankheitsbedingten Absenzen sind und wie die Dienststelle Schule und Musik die Entwicklung der Mitarbeitenden-Zufriedenheit erhebt. Die Antworten des Stadtrates stehen noch aus.
Quelle: Herisauer Nachrichten, 5.9.

16. Januar 2018

Das ED müsste allmählich handeln

Es ist sicher richtig, dass ein neues Projekt nicht beim ersten Gegenwind wieder eingestellt wird. Erst eine etwas längere Laufzeit und der Versuch einer Optimierung zeigen, was es wirklich taugt. Und es ist auch verständlich, wenn ein neuer Erziehungsdirektor nicht gleich in den ersten Amtswochen die Projekte seines Vorgängers stoppt. Wenn sich die Zeichen jedoch verdichten, dass der Nutzen einer sehr teuren Investition durch Untersuchung klar infrage gestellt wird, wäre es zu wünschen, aus dem Erziehungsdepartement mehr als Durchhalteparolen zu vernehmen. Es wäre beruhigend zu hören, dass im ED nicht nur über Optimierungen der Lehrmittel nachgedacht, sondern auch über die Stundentafel und den Zeitpunkt des Beginns des Fremdsprachenunterrichts diskutiert wird.
Basler Zeitung, 16.1. Leserbrief von Brigitte Gysin, Präsidentin EVP Basel-Stadt


20. November 2015

Ungleichgewicht zwischen Klassen- und Fachlehrern

Die Schulreformen der vergangenen Jahre bringen immer deutlicher die negativen Folgen zum Vorschein. Neben den schwindenden Französischkenntnissen trotz Frühsprachbeginn hat sich der Alltag der Lehrer drastisch verändert. Schuld daran sei die Umsetzung von Harmos und der integrativen Schule, schreibt EVP-Grossrätin Annemarie Pfeifer in einem Vorstoss. Eine Erhebung der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt habe ergeben, dass auf allen Schulstufen die Klassenlehrpersonen im Durchschnitt pro Jahr deutlich mehr arbeiten als ihre Kolleginnen und Kollegen ohne diese Verantwortung.
EVP fordert Entlastung, Basler Zeitung, 20.11.

8. November 2014

Klassengrössen-Initiative untauglich?

Walter Bernet setzt sich in einem Kommentar mit der Zürcher Klassengrössen-Initiative auseinander.
Den hohen Preis nicht wert, NZZ, 8.11. von Walter Bernet

17. Oktober 2014

Kleine Klasse, grosse Kosten

Das Zürcher Stimmvolk entscheidet am 30. November über die Klassengrössen-Initiative der EVP. Diese will die Klassengrösse auf 20 Kinder beschränken. Damit soll die Unterrichtsqualität verbessert werden.




Die heutige Richtzahl für Klassen liegt bei 25 Schülern, Bild: Georgios Kefalas


Kleine Klassen, grosse Kosten, NZZ, 17.10 von Florian Schoop


11. Juni 2014

Klassengrösse nicht massgebend für Belastung

Die EVP hat in Zürich eine Initiative lanciert mit dem Ziel, die Klassengrösse auf 20 Schüler zu beschränken. Damit sollen die Lehrkräfte wirksam entlastet werden. In seinem Leserbrief wirft Oskar Meier die Frage auf, ob für eine Entlastung wirklich die Klassengrösse relevant ist. 
Quelle: NZZ, 10.6.

3. Juni 2014

Zuerst Ziele klar deklarieren

Unzweifelhaft können zu grosse Klassen an der Volksschule das Unterrichten erschweren. Für einen modernen, individualisierenden, der heutigen Vielfalt im Klassenzimmer gerecht werdenden Unterricht bilden Gruppen von begrenzter Grösse eine Grundvoraussetzung. Über den richtigen Grenzwert kann man sich streiten. Gerne werden Studien zitiert, die ihn bei rund 30 Schülerinnen und Schülern ansetzen. Damit wäre der Kanton Zürich fein raus aus den Debatten über die Verkleinerung der Schulklassen. Nur 132 Zürcher Volksschulklassen zählen im Kanton Zürich 26 oder mehr Kinder und Jugendliche.
Warum die Frage der zu grossen Klassen dennoch viele Eltern, Lehrkräfte und Schulbehörden umtreibt, ist schwer zu sagen. Sie scheint eine einfache Messgrösse für ein Unbehagen zu sein, das sehr mannigfaltige Ursachen und unterschiedliche Träger haben kann. Eltern haben das Gefühl, dass ihren Kindern zu wenig Aufmerksamkeit zukommt. Lehrer fühlen sich mit der grossen Spannweite der Ansprüche überfordert. Schulbehörden, die eigentlich lieber kleine Klassen hätten, können ihre guten Absichten wegen Sachzwängen nicht genügend umsetzen.
Quelle: NZZ, 3.6. von Walter Bernet

2. Juni 2014

Obergrenze von 20 Schülern ohne Chance im Zürcher Kantonsrat

Eine Initiative der EVP fordert eine Obergrenze von 20 Schülern pro Klasse. Eine Mehrheit des Zürcher Kantonsrats steht dem Anliegen kritisch gegenüber, weil es zu teuer wäre. Besser kommt ein Gegenvorschlag mit nur moderaten Kostenfolgen an.




Momentan liegt die Obergrenze bei 25 Schülern, Bild: Colourbox

Volksinitiative für kleinere Klassen fällt im Kantonsrat durch, SRF Regional, 2.6.

16. April 2014

Gegenvorschlag zu EVP-Initiative

Eine Klasse mit vielen Schülern ist schwierig zu führen, darüber ist man sich einig. Das Zürcher-EVP-Modell einer Maximalgrösse sei aber nicht finanzierbar, findet die zuständige Kommission des Kantonsrats und bietet den Lehrern stattdessen ein «Zückerchen».
Gegen starre Höchstzahl an Schülern, NZZ, 16.4. von Natalie Avanzino

15. Februar 2014

EVP fordert Kurzfassung des Lehrplans 21

Im Gegensatz zur SVP, die einen Abbruch des Projekts Lehrplan 21 fordert, will die EVP einen schlanken Rahmenlehrplan mit verbindlichen Lerninhalten für die Bereiche Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen. In den anderen Fachbereichen könne man sich - zugunsten einer praxisbezogenen Verwendung - auf wenige inhaltsbezogene Hauptziele beschränken.
Kurzfassung des Lehrplan 21 als Ausweg aus der Sackgasse, Medienmitteilung EVP Schweiz, 14.2.