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4. März 2021

Schulrat oder Schulkommission?

Die Gemeinde Malans im Kanton Graubünden beabsichtigt, den bestehenden Schulrat in eine Schulkommission umzuwandeln. Konkret bedeutet dies, dass die Mitglieder nicht mehr vom Stimmvolk, sondern neu vom Gemeindevorstand gewählt würden. Dieser befürwortet die Schaffung einer Schulkommission, da dies «zeitgemäss» sei.

Schulrat oder Schulkommission, Urs Kalberer, 4.3.

28. September 2020

Aargauer Gemeinden mit viel Spielraum ohne Schulpflegen

Die Abschaffung der Schulpflege war ein emotionales Thema. Eine alte Institution aufzulösen, fällt nicht unbedingt leicht. Schliesslich wählte aber eine deutliche Mehrheit der Stimmenden mit dem Ja zu den neuen Führungsstrukturen den pragmatischen Weg. Die Schulpflege hat nicht mehr die gleiche Stellung wie einst. Besteht das Gremium nicht mehr, ändert sich wenig. Also kann die jetzige Struktur einer zeitgemässeren und effizienteren Platz machen.

Aargauer Schulpflegen abgeschafft - jetzt müssen die Gemeinden ran, Aargauer Zeitung, 27.9. von Eva Berger

27. September 2020

Aargau schafft Schulpflegen ab

Mit der Zustimmung zur Neuorganisation der Führungsstrukturen an den Aargauer Volksschulen gehört die Schulpflege schon bald der Vergangenheit an. Das Aargauer Stimmvolk hat am Sonntag der Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule zugestimmt. Mit 57,4 Prozent wurde die Verfassungsänderung gutgeheissen und mit 56,5 Prozent die Abschaffung der Schulpflege genehmigt. Mit diesem Entscheid wird es ab 1 Januar 2022 in den Gemeinden keine Schulpflegen mehr geben. Mit dem neuen Modell übernimmt der Gemeinderat die Gesamtverantwortung mit allen Aufgaben und Kompetenzen für die Schule.

Quelle: Neue Fricktaler Zeitung, 27.9.

28. August 2020

Mehr Wahlfreiheit für Gemeinden

Die Baselbieter Regierung will die Schulleitungen der Sekundarstufe I und II stärken und ihre Teilautonomie erhöhen:Künftig sollen sie für sämtliche operativen Entscheide verantwortlich sein. Mit der neuen Führungsstruktur soll der Kanton zudem die von ihm getragenen Schulen besser lenken können. Die Baselbieter Regierung schickt die Einführung eines zeitgemässen Führungsmodells sowie eine entsprechende Änderung des Bildungsgesetzes in die Vernehmlassung, wie sie am Mittwoch mitteilte. 

Weniger Macht den Schulräten, BZ Basel, 27.8. 

17. März 2020

Aargauer stimmen ab über Abschaffung der Schulpflegen


Gestern hat der Aargauer Regierungsrat seine Parolen für die Volksabstimmungen vom 17. Mai gefasst. Er sagt Ja zu seiner eigenen Vorlage, der Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschulen und Nein zur Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung». Erstere war Thema an der Podiumsdiskussion im Schlössli Wohlen am Mittwochabend und bereits dort zeigte sich deutlich, dass sich der kantonale Bildungsdirektor Alex Hürzeler ein klares Ja wünscht.
Krach um Kompetenzen, Aargauer Zeitung, 7.3. von Eva Berger

13. Februar 2020

Aargauer Schulpflegen "überholt"

Die Volksschule im Kanton Aargau brauche eine «zeitgemässe Führung». Mit dieser Botschaft wirbt ein überparteiliches Komitee für den Umbau der Führungsstruktur. Das Volk entscheidet am 17. Mai. Umstritten ist vor allem die Abschaffung der traditionellen Schulpflegen.
"Schulpflege ist nicht mehr notwendig": Aargauer Komitee macht sich für "effiziente Schulführung" stark, Aargauer Zeitung, 12.2.

29. Januar 2020

Arbeitskonflikt: Schulbehörde unterliegt vor Gericht


Es ist eine unschöne und ärgerliche Geschichte für die Oberstufe Weesen-Amden (OSWA). Sie handelt von drei Lehrern, die 2014 von einem Tag auf den anderen krank geschrieben wurden, der ehemaligen Taggeldversicherung der OSWA und einem Rechtsstreit, in welchem die ganze Sache gipfelte. Dieser ist nun ad acta gelegt: Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hat in allen drei Fällen gegen die Schule und für die damalige Versicherung entschieden. Der erste Fall wurde bereits Anfang letztes Jahr verhandelt (Ausgabe vom 25. Januar 2019). Mit seinem Urteil zieht das Gericht den Unmut der Schulbehörden auf sich, die nun auf Kosten in der Höhe von 450 000 Franken sitzen bleiben. Und auch wenn der Schulpräsident der OSWA, Andreas Mang, diesen Betrag im Gespräch relativiert, sei das Urteil des Gerichts für die OSWA stossend. Weiterziehen will sie das Urteil aber nicht.
Andreas Mang, Schulratspräsident, nimmt Stellung zum Fall, Bild: Urs Schnider
"Auslöser war ein Streit über eine neue Unterrichtsmethode", Südostschweiz, 28.1. von Urs Schnider

27. Dezember 2019

Abschaffung der Schulpflegen verhindern


Am 17. Mai 2020 stimmt die Aargauer Bevölkerung über die Vorlage «Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule» ab. Hinter diesem Titel verbirgt sich die Abschaffung der Schulpflege. Dies wäre ein weiterer Schritt zur Zentralisierung und Steuerung des Aargauer Schulwesens von oben. Dagegen wehrt sich das Bildungsforum Aargau und nimmt dazu wie folgt Stellung: 
Stellungnahme zur geplanten Abschaffung der Schulpflege, Bildungsforum Aargau, 18.12.

18. Dezember 2019

88 Lehrer fordern Rücktritt von zwei Schulpflegern


Die Schule Windisch scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Vor ziemlich genau einem Jahr warfen die Kündigung von Gesamtschulleiter Philipp Grolimund und die beiden Schulpflege-Rücktritte von Präsidentin Judith Zürcher (SP) und Mirjam Oertli (FDP) per Ende Januar hohe Wellen. Zwei SP-Einwohnerrätinnen verlangten daraufhin den Rücktritt der gesamten Schulpflege. In einer koordinierten Briefaktion forderten 90 Lehrpersonen aus allen Schulstufen den sofortigen Rücktritt von CVP-Schulpflegerin Zeynep Karavus, weil sie der Schule Windisch mehr schade, als nütze.
88 Lehrpersonen fordern ihren Rücktritt: Jetzt stehen zwei Schulpfleger ohne Ressorts da, Aargauer Zeitung, 18.12. von Claudia Meier

12. Dezember 2019

Aargauer entscheiden im Mai über die Abschaffung der Schulpflegen


Das Aargauer Volk entscheidet am 17. Mai 2020 über die Abschaffung der Schulpflege an der Volksschule. Zur Abstimmung kommen die notwendige Verfassungsänderung und das Schulgesetz. Die Aufgaben der Schulpflege sollen per 2022 dem jeweiligen Gemeinderat übertragen werden.
Abschaffung der Schulpflege: Aargauer Volk entscheidet im Mai, sda, 10.12.

9. Dezember 2019

Bündner Lehrerinnen zu unrecht gekündigt


Der neu eingesetzte Fläscher Schulrat hatte seine Arbeit zu Beginn des Jahres 2018 gerade erst begonnen, als er mit einem Paukenschlag aufwartete. Er kündigte das unbefristete Arbeitsverhältnis von zwei Lehrerinnen und verlängerte ein befristetes einer dritten weiblichen Lehrperson nicht.
Gemeinde Fläsch vom Gericht zurückgepfiffen, Südostschweiz, 9.12. von Hans Peter Putzi

18. November 2019

Mobbing wird bagatellisiert


Ein Bub (6) werde seit Jahren an einer Stadtzürcher Schule geschlagen, ausgegrenzt, festgehalten, bedroht und ihm sei über die Turnkleider gepinkelt worden. «Ich habe Angst um mein Kind. Er könnte durch die Übergriffe nicht nur psychischen Schaden, sondern körperlich schwere Verletzungen davontragen», sagte der Vater in einem früheren Bericht zu 20 Minuten.
"Diese Schulleitung ist so nicht mehr tragbar", 20 Minuten, 18.11.

21. September 2019

Gräben sind zu tief


Marlis Angehrn war von Beginn ihrer Tätigkeit in der Direktion Schule und Freizeit der Stadt St.Gallen zum Teil heftiger Kritik ausgesetzt. Das mag erstaunen, denn die Fachkompetenz der ausgebildeten Primarlehrerin, promovierten Juristin und langjährigen Exekutivpolitikern wurde von niemandem auch nur leise angezweifelt.
Die Gräben sind zu tief: Weshalb der Rücktritt der St. Galler Schulamts-Leiterin Marlis Angehrn Respekt verdient, St. Galler Tagblatt, 19.9. von Daniel Wirth
Interview mit Markus Buschor vom 26. Juni 2019

"Geschenk für die Stadt" geht


Stadtrat Markus Buschor, Vorsteher der Direktion Bildung und Freizeit der Stadt St. Gallen, hat sich bei aller Kritik stets hinter Marlis Angehrn gestellt. Er bedauert den Rücktritt der Leiterin der Dienststelle Schule und Musik sehr.
St.Galler Stadtrat Buschor zum Abgang seiner Schulamts-Chefin: «Marlis Angehrn hat Aussergewöhnliches geleistet», St. Galler Tagblatt, 19.9. von Daniel Wirth

19. September 2019

St. Galler Dienststellen-Leiterin geht


Marlis Angehrn gibt ihr Amt als Leiterin der grössten Dienststelle der städtischen Verwaltung ab. Sie hat wegen heftiger Kritik gekündigt. Der Stadtrat bedauert den Entscheid.
Marlis Anghern leitet die Dienststelle Schule und Musik seit dem 1. September 2014, Bild: Screenshot youtube
Leiterin der St. Galler Dienststelle Schule und Musik hat gekündigt, Toponline.ch, 19.9.

7. September 2019

Oberstufe Rheineck kommt nicht zur Ruhe


Die Schulleitung der Rheinecker Oberstufe Kugelwis ist im vergangenen Monat mit Vorwürfen konfrontiert worden. Acht Kündigungen von Lehrpersonen und zwei Beschwerden seitens der Eltern ans kantonale Amt für Volkshochschule waren die Folgen. Nun nimmt der Stadtrat zur Situation an der Oberstufe Stellung.
Kündigungen und Beschwerden: Die Rheinecker Oberstufe kommt nicht zur Ruhe, St. Galler Tagblatt, 6.9. von Jolanda Riedener

23. August 2019

St. Galler Stadtrat will Vorkommnisse nicht aufarbeiten


Der Stadtrat hat eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Dienststelle Schule und Musik als erledigt abgeschrieben. Diese war im Nachgang zu zwei Verwaltungsgerichtsentscheiden in Fällen von fristlosen Kündigungen von städtischen Lehrpersonen eingegangen.

31. Juli 2019

Gerüchte wegen Kündigungen in St. Gallen


Bald beginnen die Sommerferien. In St.Georgen steht damit ein grosser Abschied an: Zehn Lehrerinnen und Lehrer verlassen die Schulhäuser Hebel und Bach. Die Gerüchteküche brodelt. 
Vier von zehn Lehrern gehen: Eltern in St. Georgen sind beunruhigt, St. Galler Tagblatt, 11.6. von Marlen Hämmerli

Nun auch noch Rheineck...


Eltern der Oberstufe Rheineck sind unzufrieden mit der Art der Schulführung und haben sich beim Kanton beschwert. Auch die Informationspolitik prangern sie an, die insbesondere nach Polizeieinsätzen an der Schule fehlte.
Kündigungswelle an Rheinecker Schule: Krisenintervention wird beigezogen, St. Galler Tagblatt, 30.7. von Gert Bruderer

15. Juli 2019

Mehr Fairness an den Schulen

An vielen Schulen ist das Verhältnis zwischen Lehrkräften, Schulleitungen und Schulbehörden konfliktbelastet. Dies zeigen Medienberichte von Lehrer-Massenkündigungen aus verschiedenen Kantonen. Ein aktueller Bericht des Kantons Thurgau listet verschiedene Schwachstellen auf und empfiehlt den Schulleitern, den Lehrern «den nötigen Respekt entgegenzubringen». Insbesondere sei bei Organisationsanpassungen «ein ausreichender Einbezug der Lehrpersonen sicherzustellen».
Mehr Fairness an den Schulen, Urs Kalberer, 15.7.
Bericht inkl. Chronologie zum Fall Wigoltingen, DEK Thurgau, 11.7.