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7. Mai 2019

Schüler erziehen ihre Eltern


Greta Thunberg hat durch Hartnäckigkeit und klare Worte viele Menschen für den Klimawandel sensibilisiert. Den ersten Erfolg erzielte sie bei ihren Eltern. Sie bekehrte den Vater zum Veganer, und die Mutter gab trotz beruflichen Verpflichtungen als berühmte Opernsängerin die Fliegerei auf. Diese Art der erzieherischen Aufklärung durch Kinder wollten Forscher in North Carolina nun gezielt nutzen. Sie untersuchten daher, ob Schulunterricht auch Eltern in Klimafragen zum Umdenken bringt.
Klimawandel: So bringen Kinder ihre Eltern zum Umdenken, NZZ, 7.5. von Lena Stallmach

13. Dezember 2018

Themendossier Plastik


Plastik ist allgegenwärtig. Uns schockieren Berichte über Mikroplastik im Essen und Bilder von zugemüllten Stränden. Gleichzeitig erfüllen Kunststoffe unzählige Konsumwünsche. Welche Rolle spielt Plastik für unser Leben? Und wie sähe eine Welt ohne Plastik aus? Einfache Antworten darauf gibt es nicht. Schülerinnen und Schüler können jedoch das Thema von vielen Seiten her erkunden und mehr Achtsamkeit im Umgang mit Kunststoffen entwickeln. Unterrichts-Kit, Themendossier, Rollenspiel und Mystery von éducation21 geben Lehrpersonen dazu praktische Tools und altersgerechte Informationen.

26. September 2018

Missionarische Lehrmittel

Politische Interessengruppen versuchen vermehrt, Einfluss auf den Schulunterricht zu nehmen. Links-grüne Hilfswerke und NGO dürfen dabei sogar auf staatliche Hilfe zählen – obwohl Beeinflussungsversuche offiziell tabu sind.
Wie Parteien, Firmen und Hilfswerk-Aktivisten Schulkinder umwerben, NZZ, 21.9. von Lucien Scherrer

6. September 2018

Materialien zum Klimawandel

Herausgegeben hat die pädagogischen Unterlagen das internationale Institut für Kinderrechte (IDE) zum Anlass des internationalen Tages für Kinderrechte, der am 20. November begangen wird. Sie sollen Klassen dazu anregen, sich über die in der UNO-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Rechte zu unterhalten. Dieses Jahr steht dabei der Klimawandel im Zentrum, wie das IDE am Dienstag mitteilte.
Kinder sollen bezüglich Klimawandel ihre Rechte kennen, St. Galler Tagblatt, 4.9. 

1. September 2018

Politische Werbung in Lehrmitteln

Bereits der Titel ist eine kämpferische Ansage. «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!» lautet er, und im gleichen Stil geht es weiter: «In der Bundesverfassung ist festgehalten, dass Frauen und Männer für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollen. Das ist aber nicht überall der Fall.» Gut, so lesen wir weiter, gibt es da die Gewerkschaften, allen voran die Unia: «Sie setzt sich für gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen ein.»
Wer wissen will, wie das geht, kann sich per Mausklick ein Video einer grossen Unia-Demonstration in Bern anschauen. Gitarrenklänge ertönen, dann werden die politischen Hauptforderungen eingeblendet – «Lohngleichheit jetzt! Keine Erhöhung des Frauenrentenalters!» –, man sieht marschierende Politikerinnen und Gewerkschafterinnen. «Ich möchte nicht erst mit 65 in Rente gehen!», sagt eine von ihnen, «Ernsthafte Lohnkontrollen!», ruft eine andere.
Die Unia kämpft für uns - wie in neuen Lehrmitteln politische Werbung verbreitet wird, NZZ, 31.8. von Lucien Scherrer

31. August 2018

Indoktrination durch Lehrmittel

Warum wird man Lehrer oder Lehrerin? Ist es das besondere Flair für Pädagogik und Didaktik? Ist es die Begeisterung für das eigene Fachgebiet, die man weitergeben möchte? Ist es die Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen? Sicher all das. Und eine Portion Idealismus: Lehrerinnen und Lehrer wollen wirken und bewirken, Zustände verbessern, Zukunft gestalten. Ohne solchen Idealismus wäre der Beruf nur halb so schön und wären viele Lehrer nur halb so gut.
Propaganda hat in der Schule nichts zu suchen, NZZ, 31.8. von Michael Schoenenberger

8. Mai 2018

Parc Chasseral - Pädagogische Aktivitäten in der Natur

Der Parc Chasseral bietet Kurse für Schülerinnen und Schüler vom 1. bis 11. Schuljahr an, um die Natur des Chasseral-Massivs während eines von einem pädagogischen Leiter geführten Ausfluges zu entdecken. Die fünf vorgeschlagenen Themen – wilde essbare Pflanzen, Biodiversität, Naturzeichnung, Entdeckung durch die fünf Sinne oder Energie – erlauben es den Schülerinnen und Schülern, einen halben oder einen ganzen Tag mitten in der Natur zu leben, um die Reichtümer der Region zu entdecken.

27. April 2018

Conradin Cramer wird Stiftungsratspräsident von éducation 21

Conradin Cramer, Erziehungsdirektor des Kantons Basel-Stadt, übernimmt per 1. Mai von seiner Zürcher Amtskollegin Silvia Steiner das Präsidium der Stiftung éducation21. Die Stiftung ist eine Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.
Silvia Steiner übergibt an Conradin Cramer, Bild: Erziehungsdepartement Basel-Stadt
Conradin Cramer wird Stiftungsratspräsident von éducation 21, barfi.ch, 26.4.

5. März 2018

Online-Shopping, Energie und Klimawandel


Wo kaufen Sie sich ihre neue Winterjacke? Wählen Sie wie Salma verschiedene Modelle im Internet und schicken diejenigen zurück, welche nicht passen? Oder gehen Sie lieber in die Geschäfte in der Stadt und wählen vor Ort die richtige aus? Welche der beiden Möglichkeiten erhöht aber die Chancen auf mehr Schnee in den Bergen? Welche Einflüsse hat (Online-) Shopping auf den Energieverbrauch und die Umwelt? Das Mystery «Online-Shopping, Energie und Klimawandel» ermöglicht Jugendlichen dieses komplexe Thema zu analysieren und das Rätsel zu lösen.
Mystery "Online-Shopping, Energie und Klimawandel", éducation 21, 9.1.

24. Oktober 2017

Schule und Weltverbesserung

Einem Vater von zwei Heranwachsenden fällt auf, dass an den Schulen des rot-grün regierten Lausanne kaum Zeit aufgewendet wird für die Kenntnis internationaler Institutionen wie UNFCCC, WHO, FAO, Weltbank, die beauftragt sind, globale Probleme zu lösen. Und schon gar keine Zeit für Konzerne, welche mit technischen Innovationen die Umweltzerstörung angehen.
Durch Veganismus die Welt retten? NZZ, 24.10. Kommentar von Toni Stadler

22. Oktober 2017

Indoktrination bringt wenig

Une éducation publique deviendrait contraire à l’indépendance des opinions
Jean-Marie Condorcet (1745-1794)

Es war an einem Maitag vor vier Jahren. Mein 16-jähriger Sohn kam wieder einmal wütend aus dem Unterricht des Seeland Gymnasiums in Biel nach Hause. Sein Geografielehrer gab der PAM-Klasse, (PAM= Physik und angewandte Mathematik) eine Lerneinheit zur drohenden Klimakatastrophe. Mein Sohn erklärte seinem Lehrer, dass die Temperaturen in den letzten 15 Jahren nicht mehr gestiegen seien und dies obwohl der CO2-Austoss in diesem Zeitrahmen um 75% zugenommen habe. „Und heute“, schnaubte er missmutig, „habe ich ihm die Forschungsergebnisse der NASA als Beweis mitgebracht, worauf dieser meinte, vielleicht stagniere das Klima ein bisschen…“
Zweifel unerwünscht, Weltwoche, 18.10. von Alain Pichard

17. April 2017

Beeinflussung bewirkt oft Gegenteil

Die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur ziemlich wirkungslos. Sie erreicht oft sogar eher das Gegenteil.
Begeisterte Formel-1-Fans trotz autofreier Erziehung, NZZaS, 16.4. von Monika Bütler

9. Februar 2017

Gehirnwäsche an Minderjährigen

Der Bund finanziert und begleitet die Ausarbeitung eines ­Lehrmittels zur humanitären Hilfe. Die Schüler werden so auf politische Korrektheit getrimmt.
Entwicklungshilfe im Schulzimmer, Weltwoche, 9.2. von Peter Keller

3. Dezember 2015

Steiner präsidiert neu éducation 21

Die Vorsteherin der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner, ist ab Januar 2016 neue Präsidentin der Stiftung éducation21. Sie löst die jurassische Bildungsministerin Elisabeth Baume-Schneider ab. éducation21 unterstützt als nationales Kompetenz- und Dienstleistungszentrum die Verankerung und Umsetzung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im schweizerischen Bildungsbereich.
Medienmitteilung, Kanton Zürich, 3.12.

31. Juli 2015

BNE im Lehrplan 21

Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Lehrplan 21 
Schlussbericht zum Teilprojekt BNE+, von der Plenarversammlung der D-EDK am 18.6. genehmigt.

2. Februar 2014

Vom Unterschied zwischen BSE und BNE

Die Kolumne "Hauptsache nachhaltig" von Alain Pichard in der Berner Zeitung vom 1. Februar. Zum Lesen bitte auf Artikel klicken.

29. Oktober 2013

Was wollen Jugendliche?

Die Bildungskoalition NGO, ein Zusammenschluss von 30 Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Jugend, Entwicklung, Umwelt, Gesundheit und Menschenrechte, hat eine Umfrage zu den Erwartungen im Zusammenhang mit der Schule in Auftrag gegeben. Nun erfahren wir, dass die Befragten mehr wissen wollen über Menschenrechte, Konflikte in anderen Weltregionen, Bekämpfung der Armut, erneuerbare Energien usw. Interessant dabei, dass das Interesse an diesen Themen bei weiblichen Jugendlichen generell grösser ist als bei männlichen. Vom Lehrplan 21 haben zum Zeitpunkt der Befragung zwölf Prozent schon einmal gehört.
Insgesamt wurden 300 Jugendliche aus der Deutschschweiz befragt. 
Was Jugendliche von der Schule erwarten, NZZ, 28.10.

14. Oktober 2013

Lehrplan 21 als Lebenshilfe?

"Ernährt euch gesund, Vorsicht im Internet, wie funktioniert Geschlechtergleichheit": Der neue Lehrplan 21 sagt den Schülern viel stärker als früher, wie sie leben sollen. Doch diese Art "Lebenshilfe" kommt nicht bei allen gut an.
Mischt sich der Lehrplan 21 zu sehr ein? SRF Echo der Zeit, 13.10. von Rafael von Matt

13. August 2013

Lehrplan 21 als staatliche Umerziehung

Michael Schoenenberger analysiert den Lehrplan-Entwurf und stellt fest, dass eine Tendenz zur Erziehung und Entmündigung besteht. Er fordert eine Debatte über Sinn und Unsinn der Kompetenzorientierung und der entsprechenden Leistungsmessungen. Klar distanziert er sich von einem "staatlichen Umerziehungsplan, der in Form eines modernen Lehrplans daherkommt".
Ein typisches Kind seiner Zeit, NZZ, 13.8. Kommentar von Michael Schoenenberger