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9. Dezember 2019

Bündner Lehrerinnen zu unrecht gekündigt


Der neu eingesetzte Fläscher Schulrat hatte seine Arbeit zu Beginn des Jahres 2018 gerade erst begonnen, als er mit einem Paukenschlag aufwartete. Er kündigte das unbefristete Arbeitsverhältnis von zwei Lehrerinnen und verlängerte ein befristetes einer dritten weiblichen Lehrperson nicht.
Gemeinde Fläsch vom Gericht zurückgepfiffen, Südostschweiz, 9.12. von Hans Peter Putzi

30. Juni 2019

Knatsch mit Schulpräsidentin endet vor Gericht


Die Aufarbeitung des Gamser Schulstreits endet vor dem Kreisgericht Sarganserland-Werdenberg mit Freisprüchen. Die beiden Angeklagten hätten die Grenze zur Strafbarkeit nicht erreicht. Vor der Urteilsverkündung waren in einer erhitzenden, neunstündigen Verhandlung am Kreisgericht in Mels emotionale Abgründe spürbar geworden, die einer griechischen Tragödie zum Ruhm gereichen würden. Rein juristisch gesehen standen zwar eher leichte Vorwürfe im Raum, die mit überschaubarem Strafmass versehen werden sollten. 
Gamser Schlammschlacht endet mit betretenem Schweigen, St. Galler Tagblatt, 23.6.

13. Juni 2019

Entlassene St. Galler Lehrer reichen Aufsichtsbeschwerde ein


Es sei alles rechtens zu- und hergegangen und es bestehe kein Handlungsbedarf: Etwa so war die Quintessenz der Antwort des Stadtrates auf eine Aufsichtsbeschwerde, die drei Lehrer des Schulhauses Buchental 2016 gegen das damalige Schulamt einreichten, nachdem die Stadt mit dem Schulleiter das Arbeitsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst und einem Reallehrer fristlos gekündigt hatte. Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hat in der Zwischenzeit entschieden, der Reallehrer sei zu Unrecht fristlos entlassen worden, weil ihm das rechtliche Gehör nicht gewährt wurde und er vor der Entlassung nicht verwarnt worden war.
Nach Verwaltungsgerichtsentscheid: Ehemalige St. Galler Lehrer reichen dem Stadtrat eine Aufsichtsbeschwerde ein, St. Galler Tagblatt, 13.6. von Daniel Wirth

2. Juni 2019

Wenn eine Angestellte den Chef spielt


Behörden sind sehr vorsichtig mit drastischen Personalmassnahmen. Leute einfach vor die Türe stellen: Das tut man nur, wenn man sich auf der ganz sicheren Seite fühlt.
Eine Ausnahme bildet die Dienststelle Schule und Musik der Stadt St.Gallen. Sie hat zwei Lehrkräfte gefeuert und zahlt nun satte 300'000 Franken, nachdem das Verwaltungsgericht laut einem Artikel des St.Galler Tagblatts festgestellt hat: Die Entlassungen folgten zu Unrecht. Die Stadt zieht das Urteil nicht an die nächste Instanz weiter. Ihr Grundtenor: Juristisch war das Ganze vielleicht nicht einwandfrei, inhaltlich aber berechtigt. Mit anderen Worten: Wir fühlen uns irgendwie im Recht, aber ja, wir hätten das nicht tun dürfen.
Die Frage ist nur: Wer, wenn nicht die Justiz, kann feststellen, ob etwas gerechtfertigt war oder nicht?

1. Juni 2019

St. Galler Entlassungen beschädigen Ruf der Direktion Bildung und Freizeit


Zwei Lehrer sind von der Stadt St.Gallen fristlos entlassen worden. Das war nicht gerechtfertigt, wie das Verwaltungsgericht entschieden hat. Die Kündigungen kosten die Stadt 300'000 Franken. Doch das ist nur der halbe Schaden: Die ungerechtfertigten Entlassungen beschädigten den Ruf beider Lehrer und zuletzt das Image der Direktion Bildung und Freizeit.
Ungerechtfertigte Entlassung von Lehrern in St. Gallen: Das hätte so nicht passieren dürfen, St. Galler Tagblatt, 27.5. von Daniel Wirth

Ungerechtfertigte Entlassung: Stadt St. Gallen muss 300'000 Franken Schadenersatz bezahlen

Er will ein neues Leben beginnen, darum will er seinen Namen nicht in der Zeitung lesen. Der heute 51-jährige Lehrer bildet sich gegenwärtig weiter und hat in einem kleinen Pensum eine Anstellung. Nicht als Reallehrer. Als solcher war er 2015 von der Stadt St.Gallen fristlos entlassen worden, nachdem er 14 Jahre lang im Realschulhaus Buchental unterrichtet hatte.

Der in St. Gallen zu Unrecht entlassene Reallehrer wehrt sich: "Ich war das Bauernopfer des Schulamts", St. Galler Tagblatt, 29.5. von Daniel Wirth

31. Mai 2019

Lehrerverband kritisiert Stadt St. Gallen


Der Kantonale Lehrverband kritisiert den Umgang von der Direktion für Bildung und Freizeit St.Gallen mit den städtischen Lehrpersonen. Angeblich wird bei Problemen Druck ausgeübt und kritische Stimmen mit «unzimperlichen Methoden mundtot» gemacht. Die Stadt weist alle Vorwürfe von sich.

Lehrerverband schiesst gegen Stadt St. Gallen, FM1 Today, 29.5.

22. Februar 2019

PH Thurgau: Nun schaut die Regierung hin


Hinter der Freistellung des Vizerektors der PHTG «verbirgt sich mehr». Diese Tatsache hat der Regierungsrat zur Kenntnis nehmen müssen, heisst es in einer Mitteilung von Mittwoch: «Es geht um strukturelle und personelle Probleme der PHTG, die zur jetzigen Situation führten.»
PHTG wird zur Chefsache, Thurgauer Zeitung, 21.2. von Larissa Flammer

19. Februar 2019

SP verlangt Analyse der PHTG-Wirren


Walter Hugentobler steht wegen der umstrittenen Freistellung eines Prorektors an der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PH) im Gegenwind. Zwar untersucht er als Präsident der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) den Fall. Doch nun fällt ihm ausgerechnet die eigene Partei in den Rücken. Die SP verlangt am Montag in einer Medienmitteilung «eine externe Analyse der Vorgänge und Prozesse rund um die Freistellung des Prorektors Begemann». Die SP setzt ein Fragezeichen hinter die Unbefangenheit einiger der 21 GFK-Mitglieder. «Die viel beschworenen ‹kurzen Wege› im Kanton Thurgau führen in diesem Fall auch dazu, dass etliche Personen in den beteiligten politischen Gremien mit der Institution oder Kaderpersonen schon verbunden sind und nicht unbefangen urteilen können», schreibt sie und verlangt «eine unabhängige Fachkommission».
SP überrumpelt Genossen, Thurgauer Zeitung, 19.2. von Silvan Meile

14. Februar 2019

Augen sind auf GFK gerichtet

Wie angekündigt, wurde gestern im Grossen Rat die dringliche Interpellation zu den Vorgängen an der PH Thurgau zurückgezogen. Jetzt liegt der Ball bei der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK).
«Unser Rückzug geschieht im Vertrauen darauf, dass die GFK den im Raum stehenden Fragen gründlich nachgeht, dass sie mit allen Betroffenen spricht, dass sie zeitnah und transparent kommuniziert», begründete Erstunterzeichner Peter Dransfeld (GP, Ermatingen) gestern im Parlament den Schritt.
Freistellung, Thurgauer Zeitung, 14.2. von Christian Kamm

10. Februar 2019

Thurgauer Parlamentarier wollen Transparenz


Vier Kantonsräte fordern, dass sich der Regierungsrat am Mittwoch zur umstrittenen Freistellung an der Pädagogischen Hochschule Thurgau äussert. In einer dringlichen Interpellation werfen sie Fragen mit Zündstoff auf.
PH-Krise: Wurde der Hochschulrat getäuscht? Thurgauer Zeitung, 9.2. von Silvan Meile

7. Februar 2019

Thurgauer Hochschulrat muss antraben

Die Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Grossen Rates zitiert den Hochschulrat der PH Thurgau. Die Freistellung von Vizerektor Matthias Begemann soll durchleuchtet werden. Zwischenzeitlich hat ein Dozent aus Protest gekündigt, weitere könnten folgen.

Der Hochschulrat muss antraben, Thurgauer Zeitung, 7.2. von Silvan Meile


21. Januar 2019

Pannenreiche Entlassung eines Prorektors

Nach der Freistellung des Prorektors der Pädagogischen Hochschule Thurgau in Kreuzlingen gehen die Wogen hoch. Die Fehleinschätzung des Hochschulrats war, dass die Freistellung von Matthias Begemann ohne Nebengeräusche über die Bühne gehen würde.

Streit an der Pädagogischen Hochschule Thurgau: Die Kunst, einen beliebten Prorektor loszuwerden, Thurgauer Zeitung, 19.1. Kommentar von David Angst


23. Juni 2018

Eurythmie-Schulleiter entlassen

Der Schulrat der Zwingener Primarschule hat dem Schulleiter Erich Rubitschung eine fristlose Kündigung erteilt. Damit zeigt der Bericht des Kantons zur Beschwerde des Lehrervereins Baselland, der vergangene Woche an den Schulrat gelangte, seine erste Wirkung.
Schulleiter per sofort entlassen, Basler Zeitung, 23.6. von Lisa Groelly

21. März 2017

Baselbiet streicht Lehrerstellen

Für das Schuljahr 2017/18 haben die Baselbieter Behörden die 7852 gemeldeten Sekundarschüler auf 404 Klassen verteilt. Das sind 11 Klassen weniger als im Vorjahr, was 15 Lehrer-Vollstellen spart. 80 Schüler werden dabei einem benachbarten Schulstandort zugeteilt.
Baselbiet spart 15 Lehrerstellen, Basler Zeitung, 21.3.

31. August 2016

Klassenzusammenlegungen sorgen für Entlassungen

Die Baselbieter Bildungsdirektion will die Schülerzahl in Sekundarschulklassen nicht erhöhen. Stattdessen sollen Schüler längere Wege in Kauf nehmen. Zudem werden Lehrer-Stellen abgebaut.
Klassen sollen konsequent Schulstandort-übergreifend gebildet werden, Bild: Keystone
Optimierung von Sek-Klassen kostet 40 Lehrer-Stellen, Basler Zeitung, 31.5.

7. Mai 2016

Klassen bis zur Maximalgrösse auffüllen

Die Baselbieter Schulen haben den Auftrag, die Klassen bis zur Maximalgrösse zu füllen. Deswegen fallen etwa 30 Vollzeitstellen weg.







Noch ist offen, wie viele Lehrer entlassen werden, Bild: Nils Fisch
Sekundarschullehrer werden wegen Sparauftrag entlassen, Tageswoche, 5.5. von Jeremias Schulthess

18. Dezember 2015

Probezeit für Neu-Lehrer

Seit dem neuen Schuljahr haben Zürcher Lehrer eine Probezeit. Diese wurde überraschend oft genutzt.













Die neu geschaffene Probezeit wird genutzt, Bild: Keystone
50 Lehrer hatten nach der Probezeit bereits genug, Landbote, 18.12.

1. Dezember 2015

Prendre un enfant par la main

Gerhard Binggeli fürchtet sich vor einer Welt, in der zwischenmenschliche Berührungen als Straftat gelten.
Prendre un enfant par la main, Bund, 1.12. von Gerhard Binggeli

28. Oktober 2015

"Die Intoleranz der Toleranten ist brutal"

Beschuldigt, vorverurteilt, entlassen: Der aufsehenerregende Fall des Luzerner Theologen Thomas Bannwart.













Zu Unrecht gekündigt. Das Luzerner Kantonsgericht hob die Freistellung von Thomas Bannwart auf. Bild: Lucian Hunziker
Abrechnung mit islamkritischem Religionslehrer, Basler Zeitung, 28.10. von Christian Keller