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17. April 2016

Spätere Alters-Entlastung für Basler Lehrer

Ab dem Jahr 2016 ist in Basel-Stadt die Alters-Entlastung für Lehrpersonen erst ab 57. statt dem 55. Lebensjahr möglich.
Spätere Alters-Entlastung für Lehrer, Basler Zeitung, 13.4.

1. Mai 2013

Freiburg will keine Kleinstpensen mehr

Eine Weisung aus dem Kanton Freiburg erlaubt es den dortigen Lehrern ab 2014 nicht mehr, in Kleinpensen zu arbeiten. Das sei frauenfeindlich, kontraproduktiv und stur, findet Lehrerverbandspräsident Beat Zemp. Er fordert die Verantwortlichen auf, nochmals über die Bücher zu gehen.



Trägt die Verantwortung für den Entscheid: Isabelle Chassot, Bild: Kanton Freiburg

Höchster Lehrer verteidigt Teilzeit-Pensen, SRF Schweiz aktuell, 1.5.

Freiburger Lehrerinnen wütend wegen Pensenkürzung, SRF Regional, 1.5. von Patrick Mülhauser

14. März 2013

St. Gallen: Noch kein Dienst nach Vorschrift

Die St. Galler Lehrer wollen einen Teil ihrer Aufgaben zurückfahren. Damit könnten sie sich selber entlasten, nachdem der Kantonsrat eine Pensenreduktion gestrichen hat. Die Lehrer zögern aber, die Aufgabenreduktion auch umzusetzen.




Noch kein Dienst nach Vorschrift in St. Gallen, Bild: Keystone

St. Galler Lehrer: Noch kein Dienst nach Vorschrift, SRF Regional, 14.3.

23. Januar 2013

Schaffhauser Lehrer ratlos

Die Lehrer in der Stadt Schaffhausen müssen weiter auf eine Entlastung warten. Das Parlament hat gestern eine Mini-Reform an die Kommission zurückgewiesen. Diese hätte die Lehrer zum Bespiel bei der Administration oder bei Elterngesprächen entlastet. Der Kanton Schaffhausen ist der einzige Kanton, der auf flächendeckende Schulleitungen verzichtet.
Ratlosigkeit unter den Schaffhauser Lehrkräften, SRF Regional, 23.1.

28. Dezember 2012

Kling Glöcklein klingeling ...

Mit Glockenklängen erinnern die Zürcher Lehrerverbände an die Forderung zur Entlastung der Lehrpersonen. Die "Aktion Glockenläuten" sei als Weckruf für Bildungsdirektorin Regine Aeppli und den Kantonsrat gedacht. Die Situation sei "untragbar".







Bildungsdirektorin Aeppli erhielt 2100 Glöckchen, Bild: Keystone
Der Weckruf der Lehrer, Tages Anzeiger, 28.12. 

25. November 2012

Keine Chance für Baselbieter "Bildungsinitiativen"

Gleich drei Initiativen wurden dem Baselbieter Stimmbürger heute vorgelegt. Die Initianten bezweckten damit eine Reduktion der Klassengrössen, eine Reduktion der Lehrer-Wochenlektionen und ein Ende für Zwangsverschiebungen von Schülern. Keine der drei Initiativen wurden angenommen - eine Schlappe für den Lehrerverein, der hinter den ersten beiden Vorlagen stand. Die Regierung konnte zur Frage der Klassengrössen ihren Gegenvorschlag durchbringen. Es handelt sich dabei um eine billigere Lösung, welche in der Praxis aber zu kaum wahrnehmbaren Verschlechterungen gegenüber der Initiative führt. 
Die Lektionsentlastung scheiterte an der finanziell angeschlagenen Lage des Kantons. Bei den Zwangsverschiebungen von Schülern in andere Gemeinden gelang es der Regierung zu zeigen, dass es sich dabei um ein Problem handelt, von dem nur einige wenige Kinder betroffen sind. 




Lehrerverein erleidet Schlappe, Bild: Gute Schule Baselland

Keine Chance für die Bildungsinitiative, Basler Zeitung, 25.11.

3. November 2012

Nachgefragt: Hansjörg Bauer

Hansjörg Bauer ist Präsident des St. Galler Lehrervereins KLV. Dort gingen in letzter Zeit wegen einer geplanten Pensenreduktion die Wogen hoch. Ursprünglich einigte man sich mit Erziehungschef Kölliker, dann stellte sich heraus, dass Kölliker die Entlastung nur den Vollzeit-Lehrkräften ausrichten wollte. Dies führte zu einer Nichtwahl-Empfehlung des KLV an den Regierungsratswahlen. Kölliker wurde dann trotzdem wiedergewählt. Kürzlich hat nun der Kantonsrat für einen weiteren Eklat gesorgt, indem er gar nicht auf die Vorlage einer Pensenkürzung eingetreten ist. Das heisst, weder Voll- noch Teilzeitlehrkräfte werden entlastet.
Präsident KLV Hansjörg Bauer, Bild: KLV St. Gallen

UK: Würden Sie im Nachinein anders vorgehen? Hätte man nicht auf die Entlastung der Teilzeitlehrkräfte verzichten sollen?
HB: Die Nichtberücksichtigung der Teilzeitlehrkräfte hätte zu massiven Ungerechtigkeiten geführt und konnte deshalb vom KLV nicht akzeptiert werden. 
UK: Wie realistisch sind Kürzungen im Bereich Lager oder Elterngespräche? Sind diese Einsparungen nicht kontraproduktiv für die Lehrer und den Schulbetrieb selbst?
HB: Wir werden mögliche Massnahmen nach eingehender Prüfung vorschlagen und darauf achten, dass sie gesetzeskonform sind. Die einzelnen Schulgemeinden entscheiden vor Ort, welche Massnahmen sie am besten umsetzen können.
UK: Wie würden Sie das aktuelle Verhältnis zwischen KLV und dem Erziehungsdepartement beschreiben?
HB: Die Delegiertenversammlung hat gezeigt, dass wir miteinander sprechen und an den gemeinsamen Zielen arbeiten.

24. September 2012

"Katastrophe" in St. Gallen

Der Präsident der vorberatenden Kommission, Ruedi Blumer (SP), nannte den Entscheid "eine Katastrophe". Monatelang wurde in St. Gallen um eine Pensenkürzung von 28 auf 27 Wochenlektionen gekämpft. Der Streit ging so weit, dass der Lehrerverein empfahl, Erziehungschef Stefan Kölliker nicht mehr wieder zu wählen. Nun steht man vor einem Scherbenhaufen: Der Kantonsrat trat gar nicht auf die Vorlage ein. Das heisst, nicht nur die Teilzeitlehrkräfte, sondern auch die Vollzeitlehrkräfte erhalten keine Pensenkürzung.
Nun doch keine Entlastung für St. Galler Lehrer, Bild: Thurgauer Zeitung
Doch keine Pensenreduktion für Lehrer, St. Galler Tagblatt, 24.9.

27. August 2012

Entlastung für Zürcher Lehrer

Klasserlehrer der Zürcher Volksschule sollen entlastet werden. Der Zürcher Kantonsrat unterstützte einen entsprechenden Vorstoss. Das normale Pensum beträgt 28 Lektionen pro Woche. Klassenlehrer sollen zwei Lektionen weniger unterrichten müssen.
Unbestritten hohe Belastung für Klassenlehrer, Bild: Keystone
Weniger Lektionen für Zürcher Lehrpersonen, Tages Anzeiger, 27.8.

24. August 2012

Kölliker einigt sich mit Lehrern

Der Streit des St. Galler Erziehungschefs Stefan Kölliker mit seinen Lehrern endet in einem Kompromiss. Ab nächstem Schuljahr beträgt die wöchentliche Lehrerlektionszahl noch 27 statt bisher 28 Lektionen. Neu soll diese Entlastung auch für Teilzeitpensen ab 50 Prozent gelten.
 
Auch Teilzeit-Lehrer sollen entlastet werden, Bild: Keystone
St. Gallen will auch Teilzeit-Lehrer entlasten, St. Galler Tagblatt, 24.8.
Bildungsdepartement und Lehrer einigen sich, Regionaljournal DRS, 24.8.
St. Gallen entlastet auch Lehrer mit Teilzeit-Pensum, NZZ, 24.8.

8. Mai 2012

SG: Umstrittene Pensenreduktion vor Parlament

Im September kommt die umstrittene Pensenreduktion ins Parlament und könnte damit auf das Schuljahr 2013/14 in Kraft treten. Zankapfel dabei ist, ob die Reduktion auch anteilsmässig auf Teilzeitstellen angewandt wird.
Bereits in der Junisession behandelt das Parlament die Verlängerung der Weihnachtsferien. Damit könnte es bereits dieses Schuljahr zu zwei Wochen Weihnachtsferien kommen.
Zwei Wochen Weihnachtsferien für St. Galler Schüler, St. Galler Tagblatt, 8.5.

27. April 2012

Erziehungsrat will Schwyzer Lehrer entlasten

Nach dem Nein zu einer 3-prozentigen Lohnerhöhung will nun der Schwyzer Erziehungsrat die Anstellungsbedingungen attraktiver machen. Er beantragt dem Regierungsrat, die Lektionszahl für Klassenlehrer der Primar- und Oberstufe von aktuell 29 auf 28 zu senken. Ausserdem sollen die Klassen von heute 25 auf 22 Schüler (bei der Realschule auf 18) reduziert werden.
Lehrer sein soll attraktiver werden: Der Schwyzer Erziehungsrat verlangt kleinere Klassen und weniger Lektionen.
Erziehungsrat fordert kleinere Klassen und weniger Lektionen, Bild: Bilderbox
Schwyzer Erziehungsrat will Entlastung für Klassenlehrer, Südostschweiz, 26.4.
Schwyzer Erziehungsrat will Lehrer entlasten, Regionaljournal DRS, 26.4.

15. Februar 2012

Bündner Lehrer stellen Forderungen

Vor dem Grossratsgebäude in Chur haben heute 500 Lehrer ihre Forderungen an die Politik deponiert: kleinere Klassen, weniger Pflichtstunden, bessere Anstellungsbedingungen. Die Beratungen des Grossen Rats zum neuen Schulgesetz verliefen für die Lehrerschaft enttäuschend. Von Seiten des Lehrerverbandes LEGR verspricht man sich im März deutliche Verbesserungen. Die Bildungspolitik solle vor der Finanzpolitik stehen.
500 Personen fordern vor dem Grossratsgebäude ein besseres Schulgesetz.
Bündner Lehrer wollen bessere Arbeitsbedingungen, Bild: Marco Hartmann
Bündner Lehrer fordern Entlastungen, Regionaljournal DRS, 15.2.

10. Februar 2012

Umstrittene Pensen in St. Gallen

St. Gallen macht vor, wie es möglich ist, dass man monatelang zusammen arbeitet, aber trotzdem nicht weiss, worum es geht. Gehen tut's um die Frage, ob bei der geplanten Entlastung von 28 auf 27 Wochenlektionen alle Lehrer oder nur die Vollzeitlehrer profitieren sollen. Die Lehrerverbände sind immer davon ausgegangen, dass alle Lehrer davon profitieren. Dem widerspricht Bildungschef Kölliker. Er ist "sprachlos und wütend". 
Schulunterricht
Der Lehrerberuf soll entlastet werden, Bild: Hannes Thalmann
Offener Krach um Lehrerpensen, St. Galler Tagblatt, 10.2. von Markus Wehrli
Bericht Regionaljournal DRS, 10.2.

9. Februar 2012

Bildungsdirektor unter Beschuss

Lehrerverbände werfen dem St. Galler Erziehungschef Stefan Kölliker (SVP) Willkür und Vertrauensmissbrauch vor. Der vpod meint, jetzt zeige Kölliker "sein wahres Gesicht". Es geht um die Umsetzung der angekündigten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Die vorgesehene Kürzung des Pensums von 28 auf 27 Lektionen soll nur für Lehrkräfte mit 100-Prozent-Pensum gelten. Zwei Drittel aller Lehrer profitieren also nicht davon.

Bloss leere Versprechungen von RR Kölliker? Bild: Ralph Ribi)
Bildungsdirektor Kölliker unter Beschuss, St. Galler Tagblatt, 9.2.

30. Dezember 2011

BL-Regierung sagt nein zu Schul-Initiativen

Als Reaktion auf das Baselbieter Sparpaket wurden gleich vier Initiativen eingereicht, die die Massnahmen für die Schule rückgängig machen wollen. Konkret: Schüler dürfen nicht innerhalb ihres Schulkreises hin und her geschoben werden; Klassenlehrer sollen eine Stunde weniger unterrichten und so mehr Zeit für schwächere Schüler aufbringen; die Kaufmännische Vorbereitungsschule darf nicht gestrichen werden; keine überfüllten Klassenzimmer.
Die Regierung lehnt alle vier Initiativen ab und nennt konkrete Zahlen zu den Kosten, die eine Annahme verursachen würde.
Der grüne Landrat Jürg Wiedemann (Mitte) ist die treibende Kraft hinter den Initiativen.
Der grüne Landrat Jürg Wiedemann (Mitte) ist die treibende Kraft hinter den Initiativen, Bild: Mischa Christen
Vier mal Ja kostet etliche Millionen, Basler Zeitung, 30.12., von Peter de Marchi

22. September 2011

Auch Schwyz will Arbeitsbedingungen verbessern

Der interkantonale Wettbewerb um gute Lehrkräfte spielt: Jetzt will auch Schwyz die Bedingungen verbessern: Das heisst mehr Lohn, kleinere Klassen, Entlastungen für Klassenlehrer und Integration.
Konkret sollen Primar- und Sekundarlehrer 3-Prozent mehr Lohn erhalten. Zudem sollen die Löhne der Kindergärtnerinnen so stark erhöht werden, dass die Different zur Primarschule noch 10% beträgt.
Total rechnet man mit Mehrkosten von ca. 11 Millionen Franken.
Schwyzer Regierung will Lehrerlöhne anheben, Neue Luzerner Zeitung, 22.9.

15. September 2011

Zürcher Lehrer fordern 24 Lektionen

Die Zürcher Lehrerverbände VPOD, SekZH und ZLV fordern markante Entlastungen: Das 100%-Pensum für Volksschullehrkräfte soll von momentan 28 auf 26 Lektionen pro Woche gekürzt werden - bei gleichem Lohn. Für Klassenlehrkräfte sind es 24 Lektionen. Diese Reduktion soll bereits auf das Schuljahr 2012/13 erfolgen.
Quelle: sda

Luzerner Lehrer unzufrieden

Die Vorschläge der Luzerner Regierung zur Steigerung der Attraktivität des Lehrerberufs genügen den Luzerner Lehrkräften nicht. In einer Umfrage des Lehrerinnen- und Lehrerverbands waren 73% unzufrieden mit den vorgeschlagenen Massnahmen. Sie verlangen weiterhin mehr Zeit für den Unterricht und weniger administrative Aufgaben. 
Lehrer hadern mit Massnahmen der Regierung, Neue Luzerner Zeitung, 15.9.

2. September 2011

Zwei Volksinitiativen in Baselland

Mit einem Doppelschlag versucht ein überparteiliches Komitee mit dem für Baselbieter wohlbekannten, leicht einlullenden Namen "Gute Schule Baselland" (PISA Baselland) die Sparbemühungen der Regierung zu stoppen.
Die erste Initiative will kleinere Klassen, die zweite eine Pensenreduktion für Klassenlehrpersonen der Primar- und Sekundarschule von einer Lektion pro Woche. Während dieser frei werdenden Lektion sollen die Schüler umfassend individuell betreut werden. 
Eine gute Schule für das Baselland, Basler Zeitung, 1.9.