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7. März 2018

Kein Wahlfach Latein

Während das Lateinobligatorium im Langzeitgymnasium immer wieder in Frage gestellt wird, hat ein Zürcher Bürger gefordert, dass die Sprache der Römer in der Sekundarschule wenigstens als Wahlfach erlernt werden kann. Sein Anliegen hatte im Parlament am Montag keine Chancen - nur ein einziger Kantonsrat stimmte dafür.
Kantonsrat gegen Latein als Wahlfach in der Volksschule, sda, 5.3.

12. Dezember 2017

Luzern führt Hauswirtschaft wieder ein

Kaum eingeführt, rüttelt der Kantonsrat bereits am Lehrplan 21: Mit einer grossen Mehrheit führen die Kantonsräte in der 9. Klasse das Wahlpflichtfach Hauswirtschaftsunterricht wieder ein – trotz Mehrkosten.
Trotz Mehrkosten: Kantonsrat führt Hauswirtschaft wieder ein, Luzerner Zeitung, 11.12. von Evelyne Fischer

19. April 2017

Wenig Interesse an Italienisch im Kanton Uri

Seit mehr als zwanzig Jahren wird an Urner Schulen auf Primarstufe Italienisch unterrichtet. Uri und Graubünden waren die einzigen Kantone, die in der fünften und sechsten Klasse Italienisch statt Französisch als obligatorische Zweitsprache in den Lehrplan aufgenommen haben. Mit der Einführung von Englisch ab der dritten Primarklasse wurde Italienisch zu einem Wahlpflichtfach. Auf der Oberstufe war es mangels interessierter Schüler stets schwierig, Italienisch in allen Gemeinden anzubieten. Die Italienischkarriere war also für viele nach zwei Jahren beendet.
Online-Unterricht macht Schülern Mühe, Luzerner Zeitung, 19.4. von Salome Infanger

16. Januar 2017

Wahlfach Latein unter Druck

In einem Postulat des Aargauer Grossrats Markus Lang (GLP) wird die Lockerung der Mindestzahl für das Wahlfach Latein an Bezirksschulen gefordert.
Kanton Aargau, Grosser Rat, 6.12.

9. November 2016

Baselland mit neuen Wahlpflichtfächern

Nächstes Jahr werden auch in Baselland die neuen Wahlpflichtfächer Lingua und Mint eingeführt. Lange war vieles unklar, doch nun informierte der Kanton die Schulleitungen.
Baselbieter Sekschulen können endlich neue Fächer vorbereiten, Basellandschaftliche Zeitung, 8.11. von Michael Nittnaus

28. Februar 2016

Wahlpflichtfächer-Initiative angenommen

Angenommen wurde die Initiative aus Lehrerkreisen «für eine freie Wahl aller Wahlpflichtfächer in der Sekundarschule», dies mit 41'623 gegen 23'155 Stimmen, also einem Ja-Anteil von 64,3 Prozent. Damit bekommenSchüler des P-Zuges die selben Wahlmöglichkeiten wie jene des A- und E-Zuges. Das soll eine Abwertung von Kunstfächern im Zuge der Schulreform Harmos verhindern.
Freie Wahlfplichtfächer unbestritten, Basler Zeitung, 28.2.

15. Februar 2016

Intelligenz nicht bestrafen

Die Freiwillige Schulsynode (FSS) setzt sich mit dieser Abstimmungsvorlage zur freien Wahl der Wahlpflichtfächer für eine Gleichbehandlung aller Schülerinnen und Schüler in Basel-Stadt ein. Es geht darum, einen offensicht­lichen Systemfehler zu verhindern, bei dem ausgerechnet die Jugendlichen im leistungsstarken P-Zug krass benach­teiligt werden.
Um die Leistungen der kantonalen Schulabgänger tatsächlich zu stärken, braucht es deswegen am 28. Februar ein deutliches Ja zur freien Wahl der Wahlpflichtfächer.
Ja zur Initiative "für freie Wahl der Wahlpflichtfächer", Basler Zeitung, 15.2. von Jean-Michel Héritier, Präsident der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt

3. Februar 2016

Initiative zu Wahlpflichtfächern ablehnen

Am 28. Februar dieses Jahres stimmt die Bevölkerung von Basel-Stadt über die Initiative für freie Wahlpflicht­fächer-Wahl ab. Hinter dem Volks­begehren stehen die kantonalen Sek­tionen der Gewerkschaft VPOD, des Verbands Schulmusik, des Fachlehrerverbands der Bereiche Gestaltung, Bild und Kunst sowie die Freiwillige Schulsynode.
Zur freien Wahl der Wahlpflichtfächer, Basler Zeitung, 3.2. von Barbara Gutzwiller

22. Januar 2016

"Systemfehler" muss behoben werden

Das Initiativkomitee «für eine freie Wahl aller Wahlpflichtfächer in der Sekundarschule» will einen «Systemfehler» beheben, der P-Schüler an den Basler Oberstufen zu stark einschränkt.











Schüler des P-Zuges sollen ihre Wahlpflichtfächer frei wählen können, Bild: bz Basel
Freiwillige Schulsynode kämpft für mehr Freiheit bei den Wahlpflichtfächern, bz Basel, 21.1. von Michael Zumoberhaus

16. September 2015

Wahlpflichtfächer-Initiative soll geprüft werden

Statt direkt vors Volk zu kommen, soll der Grosse Rat die Initiative für eine freie Wahl der Wahlpflichtfächer zuerst unter die Lupe nehmen.
Regierung will Wahlpflichtfächer-Initiative vertieft prüfen, Basler Zeitung, 15.9.

4. August 2015

Mehr Wahlfreiheit an den Volksschulen

In meinem ersten Bildungsblog habe ich eine Lanze für die Liberalisierung der Schulwahl gebrochen und argumentiert, dass die Einkommenssegregation nicht verstärkt wird. Vielmehr trägt gerade die strikte Bindung zwischen Wohnort und Schule zur räumlichen Aufspaltung der Gesellschaft bei. Aber wozu braucht es mehr Wahlfreiheit? Um es vorwegzunehmen: Mit der Verbesserung des schulischen Leistungsniveaus sollte nicht argumentiert werden. Zwar gibt es viele Studien, die auf Basis von Pisa-Daten die Effekte von Liberalisierungen der Schulwahl analysieren. Da die unterschiedlichen Bildungserfolge in den Ländern durch unzählige Faktoren bestimmt werden, gelingt es aber kaum, schlüssige Evidenz für (oder gegen) diese These herauszufiltern.
Die Volksschule gerät unter Stress, Politblog des Tages Anzeigers, 4.8. von Patrik Schellenbauer (Avenir Suisse)

15. Mai 2015

Freie Wahl der Wahlpflichtfächer

Im Kanton Basel-Stadt ist die Initiative für eine freie Wahl aller Wahlpflichtfächer in den Sekundarschulen zustande gekommen.
Initiative für freie Wahlpflichtfächer-Wahl, Basler Zeitung, 13.5.

19. November 2014

Basler Lehrer wollen Wahlfreiheit

Teile der baselstädtischen Lehrerschaft sind unzufrieden mit Auswirkungen der HarmoS-Reform auf die Kunstfächer in der Sekundarstufe. Sie haben daher eine Initiative lanciert für die freie Wahl aller Wahlpflichtfächer in der Sek, wie sie am Dienstag mitteilten.

Von sieben Wahlpflichtfächern würden drei aufgewertet, hiess es: Italienisch, Latein und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Vier würden hingegen abgewertet, nämlich bildnerisches, technisches und textiles Gestalten sowie Musik. Zudem seien die Schülerinnen und Schüler des P-Zuges in ihren Wahlmöglichkeiten eingeschränkt, jene des A- und E-Zuges jedoch könnten frei wählen.

Hinter der Initiative stehen die Freiwillige Schulsynode sowie die Kantonalsektionen der Gewerkschaft VPOD, des Verbands Schulmusik sowie des Fachlehrerverbands der Bereiche Gestaltung, Bild und Kunst. Gemäss einem Sprecher werden seit Samstag Unterschriften gesammelt; die Frist laufe bis im April.
Quelle: inside-it.ch, 18.11.

20. Oktober 2014

Der Spagat des LCH

Der Deutschschweizer Lehrer-Dach­verband LCH möchte es in der Frage der Fremdsprachen allen recht machen. Als Kompromisslösung in der Kontroverse um die Fremdsprachen­politik schlägt er vor, Französisch ab der 3. Primar und Englisch als Wahlfach ab der 5. Primar zu unterrichten. Was ist von dieser Idee zu halten?


Primarwahlfächer und ehrgeizige Eltern, Bild: Mamablog Tages Anzeiger

Frühlernen als Vorteil, Basler Zeitung, 20.10. von Urs Kalberer

13. Oktober 2014

Wahlfach löst keine Probleme

Die Sprachenstrategie der EDK aus dem Jahr 2004 sieht vor, dass an der Primarschule zwei Fremdsprachen gelehrt werden. In der Zwischenzeit wurden von verschiedenen Seiten ernsthafte Zweifel am Sinn des frühen schulischen Fremdsprachenunterrichts geäussert. Insbesondere aus Lehrerkreisen wird ein späterer Beginn der zweiten Fremdsprache gefordert. Aufgrund dieses Drucks aus den Kantonalsektionen fühlt sich der LCH (Dachverband der Deutschschweizer Lehrkräfte) gezwungen, am Sprachenmodell der EDK leichte Veränderungen vorzuschlagen. Konkret soll die erste Fremdsprache eine Landessprache sein. Englisch, die zweite Fremdsprache, soll in der 5. Primarklasse nur noch als Wahlfach angeboten werden.  Die Idee eines solchermassen abgefederten Modells birgt jedoch einige schwerwiegende Konsequenzen. (uk)




Konsequenzen eines Wahlfachs Englisch werden zu wenig bedacht, Bild: seo-book.de


Wahlfach löst keine Probleme, 13.10. von Urs Kalberer

21. September 2014

Alles zur Rettung des Primarfranzösischen

Zur Rettung des Primarfranzösischen sind scheinbar alle Mittel recht. Tief in die Trickkiste greift wieder einmal der LCH. Er will unbedingt die EDK vor einer Niederlage beim Sprachenkonzept retten und paktiert, plant und bastelt hinter den Kulissen wie wild. Gegenüber dem Tages Anzeiger präsentiert Lehrerpräsident Zemp fünf Vorschläge, damit das EDK-Modell gerettet werden kann. Dabei schiebt Zemp anonyme Stimmen von Oberstufen-Lehrern vor, die sagen, es sei eine Illusion, mit Französisch erst ab Oberstufe zu beginnen. Ausserdem sei es teurer (!) mit Französisch erst ab Oberstufe zu beginnen. Die fünf Bedingungen im Überblick:

  • Spätestens ab der 3. Primar eine Landessprache
  • Englisch als Wahlfach ab der 5. Primar
  • An der Oberstufe sind Französisch und Englisch obligatorisch. Abwahl von Französisch ist nicht mehr möglich.
  • Fremdsprachen sollen in der Primar nicht mehr promotionswirksam sein.
  • Mindestens drei Wochenlektionen pro Fremdsprache.
Dieser Vorschlag ist dermassen durchtränkt von Kompromissen und Rücksichtnahmen gegenüber Politikern, Parteien und den Vertretern der Taliban-Fraktion der Sprachen- und Landesschützer, dass man sich fragt, ob der LCH dabei auch mal ein klein wenig an die Kinder denken könnte. (uk)




Was führt Beat Zemp im Schilde? Bild: Basellandschaftliche Zeitung


Fünf Bedingungen der Lehrer im Sprachenstreit, Tages Anzeiger, 19.9. von Raphaela Birrer

31. März 2014

Sparpotenzial bei Wahlfächern falsch berechnet

Das Sparpotenzial bei Wahlfächern der Aargauer Oberstufe ist viel höher als ursprünglich kommuniziert wurde. Handelt es sich dabei um eine bewusste Taktik des Kantons? Das Bildungsdepartement gibt zu, dass die Schätzung bis zu einer Million oder mehr zu tief liege. 

Aargauer Bezschüler demonstrieren für ihre Wahlfächer, Bild: Stefanie Suter

Das Bildungsdepartement hat Sparpotenzial bei Wahlfächern zu tief geschätzt, Aargauer Zeitung, 31.3. von Hans Fahrländer

7. März 2014

"Klassengrösse als alleiniges Steuerungsinstrument ablösen"

Der Kanton Bern muss die Klassengrösse von durchschnittlich 19,2 auf 19,7 anheben. Dies soll "mit Augenmass" geschehen, wie Erziehungsdirektor Bernhard Pulver erklärte. Neben der Klassengrösse seien für die Kosten aber auch die Anzahl Lektionen pro Schüler massgebend. Deshalb wird damit gerechnet, dass das Wahlfachangebot verringert werden wird.



Bevor Klassen gestrichen werden, wird das Wahlfachangebot gekürzt, Bild: Keystone

Aderlass bei den Wahlfächern, Berner Zeitung, 7.3. von Christoph Aebischer


5. März 2014

Petition gegen Streichungen beim Italienisch-Unterricht

Im Kanton Aargau wurde eine Petition mit über 8000 Unterschriften aus der ganzen Schweiz übergeben. Italienisch soll als Wahlfach nach wie vor in der 3. und 4. Oberstufe wählbar sein und nicht erst ab der 4. Oberstufe, wie es die Regierung vorschlägt.


Die Grossräte wurden zum Risotto eingeladen, Bild: SRF


"Avanti con l'italiano nel Canton Argovia", SRF Regional, 4.3. 

24. Oktober 2013

Initiative eingereicht

Ein politisch breit abgestütztes Komitee hat in Liestal die Unterschriften für die Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in allen Promotionsfächern" übergeben. Damit soll erreicht werden, dass der Unterricht in den sieben Wahlfächern (Naturwissenschaften, Italienisch, Latein, Musik, Bildnerisches Gestalten, Textiles Gestalten, Technisches Gestalten) weiterhin nach Stärkeklassen unterteilt wird. Das Komitee unterstellt der Bildungsdirektion Baselland Sparabsichten, da die Wahlpflichtfachkurse bis zur maximalen Klassengrösse gefüllt werden können.
Das Komitee "Starke Schule Baselland" will niveaugerechten Unterricht, Tageswoche, 24.10. von Mara Wirthlin