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10. Mai 2021

Dok-Film: Mein Leben und der Notenschnitt

Wie erleben Kinder das Bangen und Hoffen beim Übertritt in die Oberstufe – auf dem Schulweg, in der Freizeit, im Klassen- und im Kinderzimmer? Der Dokumentarfilm von Luzius Wespe zeigt das einjährige Übertrittverfahren aus der Sicht der Kinder: ihre Träume, Tränen und Entscheide. Ein persönlicher Einblick in die Welt der Kinder.

Mein Leben und der Notenschnitt - vom Übertritt an die Oberstufe, SRF, 6.5.


28. April 2021

Postulat fordert Analyse zu den Grundkenntnissen der Schulabgänger

In der Mathematik sind die Schweizer Jugendlichen Spitze, beim Lesen befinden sie sich im internatinalen Durchschnitt: So lauteten die Ergebnisse der letzten PISA-Studie, die vor drei Jahren stattfand. Die nächste Studie wurde wegen Corona verschoben. Im Kanton St. Gallen kommen währenddessen Befürchtungen auf, dass es mit den Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschulzeit immer mehr hapert. 

Häufige Klagen über Schulabgänger, St. Galler Tagblatt, 26.4. von Adrian Vögele

6. März 2021

Abschaffung der Gymi-Aufnahmeprüfung wird in Zürich zum Dauerbrenner

Am Montag und Dienstag lösen wieder Tausende von Schülerinnen und Schülern in Zürich Prüfungsaufgaben in Deutsch, Mathematik sowie mitunter in Französisch oder Englisch. Die eine Hälfte will nach der sechsten Primarklasse ans Langgymnasium, die andere nach der zweiten oder dritten Sekundarklasse ans Kurzgymnasium, die Fach- oder die Handelsmittelschule.Wenn es nach dem Willen eines linken Politikers geht, soll zumindest Letzteres bald der Vergangenheit angehören. Peter Haberstich, Mitglied der kantonalen SP-Bildungskommission, fordert eine Abschaffung der Aufnahmeprüfung für Zürcher Maturitätsschulen für Sekundarschüler. Eine Forderung, die so oder ähnlich immer wieder einmal aufgebracht wird.

Warum es den "gerechten" Übertritt ins Gymnasium nicht geben kann, NZZ, 6.3. von Lena Schenkel und Nils Pfändler

22. Januar 2021

Fehlende Digitalstrategie

Wenn es in dieser Pandemie einen Konsens gab, dann diesen: Schulschliessungen müssen um jeden Preis vermieden werden. Am Mittwoch bekräftigte der Bundesrat diese Haltung, nachdem die kantonalen Erziehungsdirektoren und die Corona-Task-Force dringend von einer zweiten Schulschliessung abgeraten hatten. Vom Tisch ist die Massnahme aber nicht. Der Kanton Aargau schickt per 25. Januar alle Mittel- und Berufsschüler in den Fernunterricht. Breiten sich die neuen Virusvarianten weiter aus, könnte in Sekundar-, Gymnasial- und Berufsschulen landesweit Fernunterricht verordnet werden. Die Primarschüler und Kindergärtler soll es nur im äussersten Notfall treffen. Denn seit der nationalen Schliessung der Schulen im Frühling gilt das Credo, dass die negativen Folgen für Kinder auf dieser Stufe am stärksten sind.


"Jugendliche weinen mittlerweile gleich viel wie Kinder im Vorschulalter", NZZ, 22.1. von Andri Rostetter

12. Januar 2021

Linke Ansätze für bessere Berufsperspektiven

Der Kommentar vom 6. Januar 2021 zur Basler Schulsituation suggeriert, dass der Kanton das Platzproblem an der FMS am besten dadurch lösen sollte, dass mehr SchülerInnen nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre machen. Zu viele SchülerInnen würden heute auf der Sek-II-Ebene eine weiterführende Schule besuchen.

Der Basler SP-Nationalrat Mustafa Atici fürchtet eine Verdrängung der Leistungsschwächeren, Bild: Nicole Pont
Stark in der Schule, stark in der Lehre, BaZ, 12.1. von Mustafa Atici

29. Oktober 2020

Der Kanton Uri erhöht die Lektionsanzahl für den Französischunterricht

Der Erziehungsrat des Kantons Uri arbeitet seit geraumer Zeit daran, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Französisch zu verbessern. Im Juni 2019 hat der Erziehungsrat dazu Massnahmen vorgelegt, die nun in Kraft treten. Zwei betreffen die Stundentafel, und zwar wie folgt:

  • Erhöhung der Wochenlektionen für Französisch in der 2. Oberstufe von vier auf fünf (unter Aufnahme einer zusätzlichen Lektion in die Stundentafel) per 1. August 2021
  • Einführung eines Französisch-Obligatoriums für alle A-Schülerinnen und -Schüler in der 3. Oberstufe per 1. August 2021

Die erforderlichen Anpassungen in der Stundentafel hat der Erziehungsrat am 23. September 2020 beschlossen. Die neue Stundentafel gilt ab 1. August 2021.

Uri erhöht die Lektionsanzahl für den Französischunterricht, zebis.ch, 22.10.

13. Oktober 2020

Schulleiter fordert Ende der Segregation auf der Oberstufe

Wenn in einer Schulklasse lediglich die Hälfte der Schülerinnen und Schüler eine Lehrstelle findet, dann lässt das aufhorchen. Passiert ist das in diesem Schuljahr in Zuchwil. Über die Hälfte der Jugendlichen der Klassen der Sek B hat dort in diesem Herbst nach den Sommerferien keine berufliche Grundausbildung angefangen, das gab der Zuchwiler Schuldirektor Stephan Hug im September an einer Sitzung des Gemeinderates bekannt. Und er mahnte: «Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby». Kantonsweit liegt die Zahl zwar etwas tiefer, rund ein Drittel der Jugendlichen aus der Sek B hat in diesem Jahr laut Angaben der Verwaltung keine Lehrstelle gefunden. Trotzdem verfolge man das Ziel, diese Zahl in Zukunft weiter zu reduzieren.

"Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby" - Schwierigkeiten bei der Stellensuche, Solothurner Zeitung, 12.10. von Rebekka Balzarini

27. August 2020

Umstrittener Multicheck

Seit dem Schulstart Mitte August gilt es für die Oberstufenschüler der dritten Klasse ernst: Wer nicht an eine weiterführende Schule geht, muss eine Lehrstelle suchen. Ein Leichtes, könnte man meinen, angesichts der Zigtausend Lehrstellen, die jährlich nicht besetzt werden können. Tatsächlich steht den Schulabgängern bei vielen Lehrbetrieben aber eine tückische Hürde bevor: der Multicheck.

Fragwürdiger Eignungstest zerstört Berufsträume von Jugendlichen, Blick, 27.8. von Flavio Razzino

3. Juli 2020

Geschichtswettbewerb

Der Schweizer Geschichtswettbewerb "Historia" animiert Jugendliche, die geschichtlichen Spuren ihrer näheren Umgebung zu erforschen. Als Hauptpreis lockt eine Woche in einem "History Camp".

Nähere Informationen zum Wettbewerb auf www.ch-historia.ch 

24. Mai 2020

Droht nun eine Lehrstellenkrise?

«Die Folgen der Rezession werden auch auf dem Lehrstellenmarkt zu spüren sein.» Das sagte kürzlich ein Vizedirektor im Departement von Wirtschaftsminister Guy Parmelin an einer Medienkonferenz. «Wir rechnen für mehrere Jahre mit einer schwierigeren Entwicklung, als wir sie in den letzten Jahren gesehen haben.»

Hilfe kommt, sagte Guy Parmelin - doch der Jugend lässt er nun ausrichten: Vergesst euren Traum, CH Media, 23.5. von Niklaus Vontobel

14. Mai 2020

LIFT Preisträger des Schweizer Ethikpreises 2020

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HEIG des Kantons Waadt ehrt jedes Jahr drei Organisationen für ihre Engagements im Bereich der sozialen Verantwortung und der nachhaltigen Entwicklung. Zusammen mit zwei anderen Projekten wurde LIFT unter 20 Mitbewerbenden zum diesjährigen Preisträger ausgewählt.

Informationen zum Preis finden Sie hier. 


8. Mai 2020

Wahrheit und Lüge


Das Stapferhaus Lenzburg hat für Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe didaktisches Lehrmaterial rund um das Thema Wahrheit und Lüge digital aufbereitet. Darunter finden sich interaktive PDFs, Arbeitsblätter und weitere Materialien für Schülerinnen und Schüler.

Thema "Wahrheit und Lüge", Stapferhaus Lenzburg

29. April 2020

Der Flickenteppich

Die Verbindung stockt, und plötzlich sind nur noch abgehackte Sätze zu hören. Mit solchen Problemen im Fernunterricht soll für viele Schweizer Schülerinnen und Schüler bald Schluss sein. Am 11. Mai öffnen Primar- und Sekundarschulen wieder. Dies hat der Bundesrat am Mittwoch vor den Medien in Bern bekanntgegeben. Er bestätigt damit seinen Plan von Anfang April.
Fertig Fernunterricht: So sollen Schüler und Lehrer vor dem Coronavirus geschützt werden, NZZ, 29.4. von Larissa Rhyn und Erich Aschwanden
Schulen öffnen mit minimalen Auflagen, Blick, 29.4. von Ruedi Studer

24. Februar 2020

Berufswahl konkret


Ego und Akasya, beide 15, klammern sich an ihre schwarzen Mappen und vergleichen ihre Anstrengungen der letzten Wochen.
«Wie viele Bewerbungen hast Du geschrieben?», fragt Akasya.
«Sieben. Du?»
«Ungefähr dreissig.»
Ein Jahr mit der Abschlussklasse: "Aber schreiben Sie nicht, dass ich voll lost bin", Schweiz am Wochenende, 23.2. von Benjamin Rosch

19. Februar 2020

Abschaffung der Aufnahmeprüfung löst keine Probleme

GrossratRemo Cavegn (CVP) möchte die Aufnahmeprüfung ans Gymnasium abschaffen und damit die «Chancengleichheit» der Schüler erhöhen. Diese werde durch den Besuch von Kursen, die auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten, eingeschränkt.  Graubünden hat die höchste Gymnasialquote der Ostschweiz. Eine Abschaffung der Prüfung führt dazu, dass die Zahl der Gymnasiasten noch ansteigen wird, denn Lehrpersonen erteilen Schülern eher gute Noten, um nicht in Konflikt mit ehrgeizigen Eltern zu geraten. Das ist das Gegenteil von Chancengerechtigkeit. Lehrerurteile und Erfahrungsnoten sind immer auch subjektiv, Prüfungen sind demgegenüber gerechter. Weiter ist anzufügen, dass höhere Gymnasialquoten auch mit sinkenden Ansprüchen einhergehen. Wollen wir das wirklich? Bereits jetzt gehen Wissenschaftler davon aus, dass mindestens 30 Prozent der Schüler nicht die nötige Intelligenz für ein Gymnasium mitbringen. Wieso also den Weg für noch mehr frustrierte Studenten ebnen? Sinnvoller erscheint es mir, darüber nachzudenken, wie die Geschlechterquote zwischen Mädchen und Buben ausgeglichen werden könnte. Hier fehlt offenbar der politische Wille, die seit Jahren benachteiligten Buben zu fördern. Ausserdem könnte man, statt die Aufnahmeprüfung abzuschaffen, diese so gestalten, dass sie auf dem Stoff basiert, der in der Schule auch durchgenommen wird.
Urs Kalberer, 19.2.

5. Februar 2020

Lehre schlägt Gymi


Das schweizerische duale Bildungssystem ist eine Erfolgsgeschichte – Zahlen belegen dies eindrücklich. Die Sekundarschule mit einer anschliessenden Berufslehre ist dem vermeintlichen Königsweg Gymnasium in gewissen Punkten sogar überlegen. Weltweit gibt es kaum ein anderes Land, in dem Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren so leicht Arbeit finden und eine so tiefe Jugendarbeitslosigkeit herrscht.
Filippo Leutenegger: "Lehre schlägt Gymi", NZZ, 5.2. von Filippo Leutenegger

29. Januar 2020

Arbeitskonflikt: Schulbehörde unterliegt vor Gericht


Es ist eine unschöne und ärgerliche Geschichte für die Oberstufe Weesen-Amden (OSWA). Sie handelt von drei Lehrern, die 2014 von einem Tag auf den anderen krank geschrieben wurden, der ehemaligen Taggeldversicherung der OSWA und einem Rechtsstreit, in welchem die ganze Sache gipfelte. Dieser ist nun ad acta gelegt: Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hat in allen drei Fällen gegen die Schule und für die damalige Versicherung entschieden. Der erste Fall wurde bereits Anfang letztes Jahr verhandelt (Ausgabe vom 25. Januar 2019). Mit seinem Urteil zieht das Gericht den Unmut der Schulbehörden auf sich, die nun auf Kosten in der Höhe von 450 000 Franken sitzen bleiben. Und auch wenn der Schulpräsident der OSWA, Andreas Mang, diesen Betrag im Gespräch relativiert, sei das Urteil des Gerichts für die OSWA stossend. Weiterziehen will sie das Urteil aber nicht.
Andreas Mang, Schulratspräsident, nimmt Stellung zum Fall, Bild: Urs Schnider
"Auslöser war ein Streit über eine neue Unterrichtsmethode", Südostschweiz, 28.1. von Urs Schnider

18. Dezember 2019

Swiss Skills 2020

Nach dem Grosserfolg im Jahr 2018 mit 60'000 begeisterten Schülerinnen und Schülern kehren die SwissSkills im September 2020 nach Bern zurück. An den SwissSkills 2020 in Bern erhalten Schülerinnen und Schüler einen faszinierenden Einblick in die riesige Vielfalt an Schweizer Lehrberufen und die Exzellenz der Berufsausübung. Im Rahmen der zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften können vom 9. bis 13. September 2020 rund 135 verschiedene Lehrberufe im Format 1:1 erlebt werden. In 75 dieser Berufe werden die Schweizer Meisterinnen und Meister gekürt. Schulklassen profitieren von einem attraktiven Angebot mit kostenlosem Eintritt und vergünstigter ÖV-Anreise nach Bern (max. CHF 20/Person aus der ganzen Schweiz). 
Best of Swiss Skills 2018
Infos und Anmeldung: www.swiss-skills2020.ch/schulen.

20. November 2019

Mehr als die Hälfte geht nicht direkt in die Lehre


Ein paar tausend Lehrstellen sind unbesetzt geblieben, das Gymnasium ist begehrt wie eh und je, die Schulabgänger befinden sich insgesamt in einer komfortablen Situation: All diese Befunde haben Stefan Wolter nicht überrascht, als er die Resultate des neusten Nahtstellenbarometers studiert hat. Doch da war auch dieses Rätsel, vor dem der Bildungsforscher stand. Und für das Professor Wolter, als Direktor des Schweizerischen Instituts für Bildungsforschung ein renommierter Experte auf dem Gebiet, noch keine wirkliche Erklärung gefunden hat. 
Auf Umwegen in die Lehre, BZ Basel, 19.11. von Dominic Wirth

26. Oktober 2019

Schulisch und gesellschaftlich abgehängt


In der Schweiz schliesst etwa jeder zehnte junge Erwachsene bis 25 keine Ausbildung ab. Wie kommt es dazu? «Ausbildungslos», so die offizielle Bezeichnung, sind überdurchschnittlich viele Junge, die einen Schultyp mit Grundanforderungen absolviert haben – das tiefste Niveau. Wer macht hier seine Hausaufgaben nicht? 

Nach der Schule in die Leere, Beobachter, 24.10. von Daniel Benz und Birthe Homann