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25. Mai 2021

KV-Reform darf Übertritt an weiterführende Schulen nicht gefährden

Es ist essenziell, dass Ausbildungen mit der Zeit gehen und deshalb immer wieder überarbeitet werden. Die KV-Lehre ist einer der grössten Bereiche der Berufsbildung – und eine der wichtigsten Zubringerinnen der Fachhochschulen. Eine Reform ist nötig, darf den Übertritt an weiterführende Schulen jedoch nicht gefährden; das wäre eine enorme Qualitätseinbusse und würde der Berufsbildung schaden.

Die KV-Reform darf nicht zur Sackgasse werden, NZZ, 25.5. von Andri Silberschmidt

24. Juli 2020

Integrative Schulmodelle deutlich überlegen

Was haben Finnland und Kanada gemeinsam? In der Pisa-Studie belegen sie Spitzenplätze. Eine zentrale Gemeinsamkeit: Beide haben ein 100 Prozent integratives Schulsystem. Alle Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden in der Regelschule unterrichtet. Alle Formen von Sonderschulen sind abgeschafft. Neben Pisa gibt es eine ganze Anzahl von weiteren Studien, die eindeutig aufzeigen, dass das integrative Schulmodell dem segregativen deutlich überlegen ist. So hält beispielsweise der Erziehungswissenschafter Klaus Klemm fest, dass «Förderschülerinnen und -schüler in integrativen Settings gegenüber denen in institutionell separierenden Unterrichtsformen einen deutlichen Leistungsvorsprung aufweisen». Aber auch Regelschüler profitieren und zeigen deutliche Lernerfolge. Nicht zuletzt werden die soziale Entwicklung und die «Gesellschaftsfähigkeit» aller Schüler gefördert.

Schulische Integration ist ein Menschenrecht - eine Demontage wider besseres Wissen, NZZ, 23.7. von Eric Scherer

14. Mai 2020

LIFT Preisträger des Schweizer Ethikpreises 2020

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HEIG des Kantons Waadt ehrt jedes Jahr drei Organisationen für ihre Engagements im Bereich der sozialen Verantwortung und der nachhaltigen Entwicklung. Zusammen mit zwei anderen Projekten wurde LIFT unter 20 Mitbewerbenden zum diesjährigen Preisträger ausgewählt.

Informationen zum Preis finden Sie hier. 


27. November 2019

Etuimacher und Fotolaborant sind verschwunden


Auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt ist es in den vergangenen Jahren zu eklatanten Verschiebungen gekommen. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik(BFS),die das Tamedia-Datenteam ausgewertet hat. Die Bereiche Betreuung, Gesundheit und Informatik boomen. Begannen 2010 noch gut 2500 Jugendliche eine Lehre als Fachmann/Fachfrau Betreuung, waren es 2018 bereits über 3800. Sie arbeiten etwa in einer Kita, in einem Altersheim oder einer Institution mit beeinträchtigten Menschen. Auch den Beruf Fachmann/Fachfrau Gesundheit wählen heute 50 Prozent mehr Jugendliche. Zudem wächst ein weiterer Lehrberuf, der die zwei Berufszweige vereint: die zweijährige Attestlehre Gesundheit und Soziales. 2011 erschaffen, begannen 2018 bereits über 1000 Personen diese Lehre. 

So wandelt sich der Lehrstellenmarkt, Basler Zeitung, 27.11. von Tim Wirth und Sven Cornehis

14. November 2019

Zukunftstag: Die Zeit der Gender-Aktivisten


Noch immer wählen die meisten Frauen typische Frauenberufe und die meisten Männer Männerberufe. Über die Jahre ändert sich nur sehr wenig.
Männer machen einen Bogen um klassische Frauenberufe, SRF, 14.11. von Rafael von Matt.

14. Mai 2019

"Bildungssystem ist gut"


Arnold Berchtold ist Direktor der Berufsfachschule Oberwallis. Er sagt, die heutige Jugend sei zu wenig abenteuerlustig. Wie meint er das?
«Die Jugend hat keinen Biss mehr? Eine dumme Aussage», Walliser Bote, 4.5. von Armin Bregy

18. Dezember 2018

Schein-Akademisierung


Das Akademische liegt im Trend. Kaum ein anderer Begriff erfreut sich einer solch grossen Verbreitung in der öffentlichen Debatte. Ein Blick in die Tageszeitungen verrät beispielsweise, dass 42 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz über einen Hochschulabschluss verfügen (CH Media) oder dass die Schweiz «ein Volk von Akademikern» sei («Blick»). Nach Meinung von alt Bundesrat Blocher sind die in den Städten dominierenden Hochschulabsolventen schuld am Scheitern der SVP-SelbstbestimmungsInitiative. Hinsichtlich der Bundesratswahlen stellt Peter V. Kunz, Kolumnist der CH Media und Wirtschaftsrechtler, fest, dass bei einer Wahl von Karin Keller-Sutter die Mehrheit des Bundesrates «erstmals aus Nichtakademikern» besteht. Das alles ist Grund genug, sich grundsätzlich mit dem Begriff des Akademischen auseinanderzusetzen.
Zu viele "Gschtudierti", Basellandschaftliche Zeitung, 18.12. von Georg Berger

19. August 2018

Noch viele offene Lehrstellen

Die Zahl der Lehrverträge im Kanton Zürich bleibt hoch. Ende Juli zählten die kantonalen Bildungsstatistiker 12 108 Verträge, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Nur 2015 und 2016 lag die Zahl noch ein Quentchen höher. 12 127 Verträge in der zwei- bis vierjährigen beruflichen Grundbildung waren im Rekordjahr 2015 zum gleichen Zeitpunkt unter Dach und Fach. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) wertet diese Zahlen als Zeichen der Bereitschaft der Unternehmen, weiterhin in die Ausbildung der Jugendlichen zu investieren. 
Viele Lehrstellen sind noch offen, NZZ, 17.8. von Walter Bernet

18. August 2018

Die Lehre kommt zu früh

Der Beginn der Berufslehre ist ein grosser Umbruch im Leben vieler Jugendlicher. Die Leitende Jugendanwältin Barbara Altermatt plädiert für mehr Zeit und weniger Druck. Jugendliche müssten zuerst genau wissen, was sie können und was nicht.
In der Pubertät überfordert: "Für viele Jugendliche kommt die Lehre zu früh". Oltner Tagblatt, 17.8. von Lucien Fluri

21. Juli 2018

Steiner propagiert vermehrte Investitionen in höhere Berufsbildung

Silvia Steiner, braucht es für Sie als Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) eine Erhöhung der Maturitätsquote, um den Akademikernachwuchs zu sichern? 
Es braucht meines Erachtens keine generelle Erhöhung der gymnasialen Maturitätsquote. Aber es braucht längerfristig mehr Leute, die eine Berufsmaturität oder eine Fachmaturität gemacht haben.
Nachgefragt bei EDK-Präsidentin Silvia Steiner, Thurgauer Zeitung, 12.7. von Balz Bruder

7. Mai 2018

Positives Fazit zum neuen Basler Schulsystem

Der 13. August 2018 wird für Daphne Acosta einen wichtigen Tag in ihrem Leben markieren. Dann beginnt die 16-Jährige nämlich ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau Beratung (Bäckerei/Konditorei/Confiserie). Bis dann wird sie die obligatorische Schulzeit in der Sekundarschule, Leistungszug A, im Sandgrubenschulhaus abschliessen. Daphne Acosta gehörte zum ersten Jahrgang, welcher in diesem Jahr die obligatorische Schulzeit beendet.
"Ich lernte mich einzuschätzen", Basler Zeitung, 7.5. von Niggi Freundlieb

27. Februar 2018

Jeder Fünfte bricht Lehre ab

Jedes Jahr schliessen über 12'000 Jugendliche im Kanton Zürich einen Lehrvertrag ab. Ein Fünftel von ihnen wird die Stifti aber früher oder später abbrechen. Das zeigt eine Entwicklungsstudie zur Berufsbildung, welche die Bildungsdirektion heute Dienstagmorgen den Medien vorstellte.
Einer von fünf Zürcher Lehrlingen bricht seine Lehre ab, Tages Anzeiger, 27.2. von Helene Arnet

30. Januar 2018

Schüler als Gastro-Unternehmer

Eine neunte Klasse des Oberstufenzentrums Orpund führt während einer Woche die Jugendherberge Lago Lodge.
Schüler üben sich als Gastro-Unternehmer, Telebielingue, 29.1. (ab 5.22)

16. Januar 2018

Gewerbe fordert Anforderungsprofile für Berufswahl

Die Weiterentwicklung der Berufe soll nach dem Willen des Gewerbeverbandes wieder vermehrt Sache der Organisationen der Arbeitswelt (OdA) sein. Akademische Angebote dürften nicht bevorzugt werden und die Wirtschaft müsse mehr Freiheiten und Kompetenzen erhalten.
Berufsbildung in Gefahr: Auch Gewerbepräsident Marcel Schweizer will jetzt mehr Mitsprache, Basellandschaftliche Zeitung, 16.1.

4. Dezember 2017

Schul- und Berufsorientierung in den Kantonen

Der Schlussbericht zur Schul- und Berufsorientierung in den Kantonen wurde von Christof Nägele und Janine Schneitter von der PH der FHNW am 17.8. 2016 verfasst und kann hier abgerufen werden.

1. Dezember 2017

Schweiz passt nicht ins OECD-Schema

Im politischen Diskurs um die Berufsbildung fällt eines auf: Es sind vor allem Akademiker, die zur Berufsbildung vermeintlich gute Ratschläge erteilen. Widerspruch ist angebracht, wenn man die Berufslehre retten will.

Die Macht des Mittelmasses, NZZ, 30.11. von Claudia Wirz

20. November 2017

Oslo, Abu Dhabi, Basel oder doch Sion?

Vor sieben Jahren wurden wir Stadträte wegen des Umbaus unseres Stadtratssaals für ein Jahr in der Turnhalle des Neumarktschulhauses untergebracht. Während einer kühlen Februarsitzung fiel plötzlich die Heizung aus. Wir sassen in Mänteln und Mützen in unseren Stühlen und froren jämmerlich. Die Rettung kam in der Person von Fatlind, einem ehemaligen Schüler, der in der Bieler Firma Franconi eine Lehre als Sanitär- und Heizungsinstallateur machte. Natürlich erkannte er mich sofort und lachte: «Herr Pichard, keine Sorge, das regeln wir schon.» In der Schule konnte er einem den letzten Nerv ausreissen, jetzt war er für mich ein Engel.
Oslo, Abu Dhabi, Basel oder doch Sion? Bieler Tagblatt, 20.11. von Alain Pichard

10. November 2017

Lehrstellen-Speed-Dating

Unruhig rutschen die Teens und Twens auf ihren Stühlen hin und her, zupfen an ihren Blusen und werfen lächelnd das Haar zurück – ihnen gegenüber sitzen die Männer und Frauen gelassen im Business-Outfit, richten ihre Brillen und kritzeln auf ein Blatt Papier – bis das Glöckchen klingelt.
Vier Minuten für eine Lehrstelle, Basler Zeitung, 10.11. von Jannette Heidemann

19. März 2017

Knackpunkte in der Berufsbildung

Demnächst präsentieren Firmen an einer Reihe von Berufsbildungsanlässen Schülerinnen und Schülern ihr Angebot an Berufslehren. Mit aufgebaut hat einige dieser Veranstaltungen Lehrstellenförderer Urs Schmid. Jetzt geht er in Pension. Zuvor erläutert er im Interview, wo die Berufsbildung im Kanton Solothurn heute steht und benennt die Knackpunkte.
Konkrete Erlebnisse sollen zur Berufsfindung führen, Oltner Tagblatt, 19.3. von Elisabeth Seifert

6. März 2017

Exzellenz braucht mehr als gute Noten

Die Freiburger Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm hat 188 Berufsleute befragt, die an Berufsmeisterschaften Medaillen gewonnen haben. Von ihnen hatte – gemäss eigener Einschätzung – etwa ein Drittel (32%) nur mittelmässige Noten in der Sekundarschule. Gute Noten hatte etwa die Hälfte (47%), sehr gute Noten ein Fünftel (20%). Ein Fünftel hatte die Sekundarschule auf tiefem Niveau besucht, ein Drittel auf mittlerem Niveau.
Schulnoten allein machen keine guten Lehrlinge, NZZaS, 5.3. von René Donzé