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8. Januar 2017

Vorsprung der Primarschüler schmilzt schnell weg

Ob «nur» 20 Prozent der Primarschüler mit zwei Fremdsprachen überfordert sind, wie FrauSteiner gefühlsmässig schätzt, oder ob über 50 Prozent, wie das durch eine breit angelegte zentralschweizerische Evaluation belegt ist, ist nicht matchentscheidend. Mindestens so sehr muss zu denken geben, das sich der Vorsprung, der in der Primarschule im Frühfremdsprachenunterricht bei guten Schülern erworben wird, gegenüber Schülern, die erst in der Oberstufe die zweite Fremdsprache erlernen, schon nach einem halben Jahr in Luft auflöst, wie das eine neuere wissenschaftliche Untersuchung der Uni Zürich nachweist.
Leserbrief, NZZaS, 8.1. von Thomas Ziegler

27. Juni 2014

Zürcher Schulreformen: Fehlentwicklungen korrigieren

Der ehemalige Sekretär des Zürcher Lehrerverbands (ZLV), Ueli Zulauf, meldet sich in einem Leserbrief zu Wort. Der Schulversuch "Fokus starke Lernbeziehungen" sei leider nichts anderes als die Korrektur einer Fehlentwicklung. Der Text kulminiert mit der Feststellung: "Stossend daran ist, dass dabei jene recht bekommen, die schon immer gewusst haben, dass man am besten alles beim Alten belässt"
Auf Zulauf reagiert nun Thomas Ziegler, pensionierter Sekundarlehrer. 


Schulreformen benachteiligen die Buben, Bild: Keystone

Reaktion auf Leserbrief Zulauf von Thomas Ziegler



15. Dezember 2012

Mundart statt Frühchinesisch

Auch einem Leserbriefschreiber ist der Artikel über den Privatkindergarten, an dem die Kinder Chinesisch lernen, aufgefallen.
Man mag das Frühchinesisch, das Kindern im Vorschulalter in der privaten LIP-Schule beigebracht wird, als lustigen oder sinnlosen Gag oder als abgehobene Profilierungsübung von Expats und gutbetuchten Mehrbesseren abtun: Bemerkenswert ist aber die Tatsache, dass in diesem Privatkindergarten die gemeinsame Umgangssprache der Kleinen, die zu Hause Bulgarisch, Englisch oder Hochdeutsch sprechen, Schweizerdeutsch ist. Dieses Bekenntnis zur hiesigen Beziehungssprache unterscheidet sich wohltuend von der Haltung gewisser Exponenten unseres Bildungsestablishments, die den eindeutigen Volksentscheid für die Unterrichtssprache Mundart im Kindergarten nach wie vor nur sehr schleppend, lustlos und widerwillig vollziehen. Dabei muss Schweizerdeutsch auch für alle jene hier aufwachsenden Kinder, die zu Hause Türkisch, Portugiesisch oder Serbokroatisch sprechen, die gemeinsame Beziehungs- und Alltagssprache sein, wenn wir diese Kinder richtig integrieren wollen.
Thomas Ziegler, Elgg in: NZZ, 15.12.

12. Juni 2011

Aussensicht auf die Mundart-Initiative

Mit etwas Distanz auf den Erfolg der Mundart-Initiative ist es interessant zu lesen, was unsere nördlichen Nachbarn dazu denken. Zuerst einmal fällt auf, dass die "Süddeutsche Zeitung" ebenso oberflächlich wie viele Schweizer Medien von einem Hochdeutsch-Verbot spricht. Dann wundert man sich, dass die Süddeutsche in dieser Frage das Verhältnis der Schweiz zu Deutschland ins Spiel bringt. Ging es bei der Abstimmung etwa um eine Abgrenzung zu Deutschland? Besonders schön ist, wenn die Abstimmung von Deutschen, die in der Schweiz wohnen, ins richtige Licht gerückt wird. 
Schwyzerdütsch per Gesetz von Maria Holzmüller in der Süddeutschen Zeitung