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27. Februar 2021

Dringend spätere Selektion

Die «Bildungsrevolution» ist unvollendet. Auf die «Ausschöpfung der Begabtenreserven» der bildungsfernen Schichten wartet man vergeblich. Das Versprechen der Chancengleichheit gehört endlich eingelöst.

Das Bildungssystem orientiert sich an einer Dreiklassengesellschaft, NZZ, 25.2. von Markus Zürcher

21. November 2019

Soziale Herkunft beeinflusst Selektion


Kinder aus bildungsnahen Familien schaffen häufiger den Sprung in die Sekundarschüler oder das Untergymnasium. Kinder aus bildungsfernen Familien landen hingegen oft in der Realschule. Nicht immer erfolgt die Einteilung wegen der erbrachten Leistungen, sondern wegen Vorurteilen. So hat eine Pisa-Studie ergeben, dass Mädchen mit gleicher Leistung entsprechend ihrer sozialen Herkunft eher in Sek oder Real kommen. Zudem haben es Kinder mit Migrationshintergrund schwerer, in die Sekundarschule oder das Gymnasium eingeteilt zu werden.
"Es gelingt der Schule noch nicht, alle gleich zu behandeln": Chancengleichheit ist eine Utopie, St. Galler Tagblatt, 20.11. von Christoph Renn

30. Mai 2019

Werden wir bewusst dumm gehalten?


Ein Land ohne Rohstoffe sollte bei der Bildung nicht sparen. Dies tun wir auch nicht. Unsere Lehrpersonen sind wohl die bestbezahlten des ganzen europäischen Kontinents.
Und doch ist unser Schulsystem, gelinde gesagt, marode. Seit Jahren geht es mit der Schweizer Schulbildung den Berg runter.
Das neuste und viel zitierte Beispiel in Sachen Mathematik: Nur 62 Prozent der Schweizer Schüler erreichen am Ende der obligatorischen Schulzeit die mathematischen Grundlernziele.
Im Zeitalter, in dem STEM Kenntnisse (Science, Technology, Engineering, Mathematics) in der breiten Bevölkerung von strategischer Bedeutung für ein Land sind, erlauben wir uns, funktionelle Halbanalphabeten en masse zu produzieren.

29. Januar 2019

Blinder Glaube an Strukturen


Unterrichtsqualität wollen alle. Darum wurden in den letzten Jahren die Schulstrukturen gründlich umgebaut. Reform folgte auf Reform. Eine ganze Kaskade. Doch was diese Reformwelle bewirkt und an schulischem Qualitätszuwachs gebracht hat, lässt sich wissenschaftlich nicht genau belegen. Im Gegenteil. Man kennt viele Effekte nicht oder nur zum Teil. Das sei „vernichtend, aber es ist so“, sagt der Leiter der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung, Stefan C. Wolter. 
Schulqualität resultiert aus dem Unsichtbaren, Journal21.ch, 29.1. von Carl Bossard

26. Januar 2019

Wenn Unfähige Unfähige fördern


Heiko Maas, der deutsche Aussenminister, sollte an der Pariser Sorbonne einmal ein Grusswort halten. Wie bei solchen Anlässen üblich, ist es eine schöne Geste, wenn der Gast aus dem Ausland ein paar Worte in der Landessprache verliert. Heiko Maas glaubte, das toppen zu müssen, und las zwanzig Minuten einen vermutlich in Lautschrift geschriebenen Text in einer Sprache ab, welche die Zuhörer sich mit Phantasie als «irgendwie französisch klingend» erarbeiten durften. «Hat er denn gar keine Berater?», flüsterte neben mir ein Professor. Kurz: Die ganze Angelegenheit war jedem im Saal peinlich ausser vermutlich Heiko Maas, der glaubte, nun mit Weltläufigkeit geglänzt zu haben. Immerhin: Der Anzug sass gut.
Wer hat Angst vor der Meritokratie? Über Kompetenz-Vortäuschungskompetenz, NZZ, 22.1. von Milosz Matuschek

21. Januar 2019

Chancen und Förderung für alle Kinder!


Der Schweizerische Wissenschaftsrat (SWR) beklagt die mangelhafte Chancengleichheit unseres Bildungssystems, und er hat gleich ein Patentrezept dagegen: Die Selektion müsse nach oben verschoben werden, auf den Übertritt zur neunten Klasse. Andere Stimmen fordern eine bessere Begabtenförderung, so der LCH, der, verpackt in den LP 21, ein Angebot «für beide Enden des Begabungspotenzialspektrums» fordert – dieses grässliche Wortkonstrukt muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wo war der SWR, als die gravierenden Mängel des Lehrplan 21 auf den Tisch gelegt wurden? «Das hehre Gremium würde sich gescheiter mit dem Lehrplan 21 befassen», so schreibt Hans-Peter Köhli zu Recht in seinem Leserbrief in der Weltwoche. Dasselbe gilt für den LCH. Wir Kritiker, viele darunter erfahrene Pädagogen, warnen seit Jahren: Mit dem sogenannt selbstorganisierten Lernen anstelle der sorgfältigen Einführung und des strukturierten Aufbaus des Lernstoffs durch den Lehrer werden zahlreiche Kinder, gerade auch die fremdsprachigen, durch die Maschen fallen. Denn wer zu Hause niemanden hat, der ihm den Stoff erklären und mit ihm üben kann, wird immer mehr zurückfallen. Die Folge, so Carl Bossard: «Die Schere im Bildungsmilieu öffnet sich weiter.» 
Chancen und Förderung für alle Kinder! von Marianne Wüthrich, 20.1.

13. Januar 2019

Beurteilung hemmt Freude am Lernen


Erfreulich ist, dass der Schweizerische Wissenschaftsrat eine Tatsache wissenschaftlichbestätigt (NZZ 29. 12. 18), die für jede aufmerksame Mutter von Schulkindernoffensichtlich ist: «die soziale Selektivität» des Schweizer Bildungssystems. Hinsichtlich der Ursachenanalyse wirkt es jedoch befremdend, dass wichtige Themen nicht angeschnitten werden: der sehr hohe Leistungsanspruch, gepaart mit einer regelrechten Bewertungsmanie, die daraus resultierende Defizitorientierung und die «Verweiblichung» des Schulwesens mit negativen Folgen für viele Knaben. Der hohe Anspruch in allen Fächern der Primarschule erstaunt. Dieser zeigt sich nicht nur im Stoffumfang und in der bisweilen fragwürdigen Stufengerechtigkeit der vermittelten Lerninhalte, sondern auch in einem unfassbar granularen Bewertungssystem. 
NZZ, 11.1. Leserbrief von Sandra Hedinger

10. Januar 2019

Mehr schulische Gleichmacherei


Das Schweizer Bildungssystem sei sozial ungerecht, kritisiert der Schweizerische Wissenschaftsrat. Die Lösung sieht er in mehr schulischer Gleichmacherei.
Nivellierung nach unten, Weltwoche, 9.1. von Katharina Fontana

2. Januar 2019

Blüht uns schon die nächste Schulreform?


Weise Ratgeber in Sachen Bildungspolitik haben sich kurz vor Jahresende nochmals zu Wort gemeldet, wie die NZZ berichtet (NZZ, 28.12.2018). Eine neue Bildungsrevolution steht an, noch bevor Harmos mit dem Lehrplan 21 überall richtig gegriffen hat. Zumindest schlagen dies Rolf Becker und Jürg Schoch in ihrem Expertenbericht Soziale Selektivität vor, den sie im Auftrag des Schweizer Wissenschaftsrates vorlegen. Ihrer Meinung nach ist das Hauptproblem unseres Bildungssystems mit den bisherigen Reformen nicht gelöst: Noch immer lasse die Chancengleichheit zu wünschen übrig, monieren sie, und belegen dies mit Statistiken (Becker/Schoch, 2018).
Blüht uns schon die nächste Schulreform? Felix Schmutz, 2.1.

Ungerechtes Schulsystem

Viele Schüler in der Schweiz können aus sozialen Gründen ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Jürg Schoch, der Verfasser einer entsprechenden Studie, sagt, eine frühe Selektion führe zu mehr Ungleichheit. Er empfiehlt eine Selektion nach der 8. Klasse.
Quelle: Echo der Zeit, 2.1. (bei 17 Min. 45 Sek. beginnt der Bericht)

29. Dezember 2018

Von Chancengerechtigkeit keine Rede


«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.» Das alte Sprichwort gilt längst nicht mehr; die heutige Berufswelt verlangt lebenslanges Lernen. Die Schweiz steht bei der Weiterbildung denn auch weltweit an der Spitze. Nachholbedarf hat sie indes darin, allen gleiche Startchancen im Bildungssystem zu bieten. Eine neue Publikation des Schweizerischen Wissenschaftsrats (SWR) zeigt mit aller Deutlichkeit auf, dass hier noch immer «ein unhaltbarer Zustand» herrscht – zum Schaden von Jugendlichen, die aus sozial benachteiligten Schichten stammen oder einen Migrationshintergrund haben, zum Schaden aber auch für die Volkswirtschaft. Weiterhin gilt in der Schweiz: Kommt Hänschen aus dem falschen Milieu, kann er lernen, was er will – und kommt doch kaum weiter.
Das Schweizer Bildungssystem ist noch immer sozial ungerecht, NZZ, 28.12. von Jörg Krummenacher

24. Oktober 2018

Largo hält nicht viel vom heutigen Schulsystem


Rund ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler leidet unter dem Druck der Leistungsgesellschaft und entwickelt körperliche und psychische Symptome. Burn-outs gibt es mittlerweile bereits in der Primarschule. Remo Largo, der wohl bekannteste Kinderarzt der Schweiz, kämpft seit Jahrzehnten dafür, dass den Kindern nicht ihre gesamte Freiheit und Individualität geraubt wird. Seine Bücher (z. B. «Kinderjahre», «Schülerjahre») sind Standardwerke, in denen der Entwicklungsspezialist Verständnis für die enorm unterschiedliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes wecken will.
"Die Kinder werden zu überangepassten Wesen", Basler Zeitung, 24.10. von Dina Sambar

12. August 2018

"Selektion zu früh"

Herr Rüttimann*, in Basel steht eine Debatte darüber an, welche Fächer beim Übertritt von der Primarschule in die Sek zählen sollten. Welche Meinung vertreten Sie? 
Dieter Rüttimann: Ich meine, dass es gar keine Noten geben sollte. Es gibt keinen Beleg dafür, dass Noten die Motivation der Schüler steigern würden. Zudem ist ja das schweizerische Notensystem in gewissem Masse pervers: Drei von sechs Noten sind auf der Skala ungenügend, das ist einmalig. 

Gehen wir davon aus, dass die Noten nicht abgeschafft werden. Sind Sie unter diesen Umständen dafür, dass Werken, Sport und Musik zählen sollten? 
Ja, dann sollen alle Fächer bewertet werden, das ist nur fair. Schüler denken auch ökonomisch. Wenn gewisse Fächer gar nicht berücksichtigt werden, dann sinkt hier die Einsatzbereitschaft. 

Wie hat sich das Image der sogenannten nicht kognitiven Fächer wie Werken, Sport und Musik entwickelt? 
Auf der einen Seite hat die Schweiz auf die internationalen Vergleiche reagiert, wo sie in den sogenannten Naturwissenschaften eher durchschnittlich abgeschnitten hat. In vielen Kantonen wurden deshalb Naturwissenschaftenund Technikfächer aufgewertet und Fächer wie Gestaltung geschwächt. Gleichzeitig gibt es eine starke Bewegung junger Menschen, die sich in Richtung Kunst orientieren. Das ist begrüssenswert. Es ist bewiesen: Menschen, die expressiv sind, führen ein zufriedeneres Leben. 

Welchen Stellenwert sollte die Musik in der Schule haben? 
Es gibt eine Untersuchung aus dem Kanton Solothurn, die zeigt, dass die mathematischen Fähigkeiten zunehmen, wenn es mehr Musikunterricht und weniger Matheunterricht gibt. Musik hat einen starken neuropsychologischen Effekt. Sie kann beispielsweise hilfreich sein, die Demenz zu verlangsamen. Insofern bin ich der Meinung, dass Musik einen hohen Stellenwert in der Schule haben sollte. 

Und Sport? 
Interessant ist ja, dass dies das einzige Fach ist, bei dem der Bund vorschreibt, wie viele Lektionen unterrichtet werden müssen. Dies im Hinblick auf den Militärdienst. Aber auch unabhängig davon ist er wichtig. Physiotherapeuten sagen, das Rumsitzen sei das Rauchen von früher und die Schule animiert zum Rumsitzen. Deswegen ist Sport von grosser Bedeutung. Das spricht abgesehen davon auch für Werken, wo man oft in Bewegung ist. Das Werken hat einen weiteren positiven Effekt: Es hilft vielen Kindern, die in abstrakten Fächern wie Mathe Probleme haben. Wenn sie beispielsweise etwas nach Mass bauen und zuschneiden müssen, dann wird das Abstrakte in die Praxis übertragen. 

Wo hat das schweizerische Schulsystem Verbesserungspotenzial? 
Prinzipiell steht das Bildungssystem gut da, wie auch die Pisa-Studien zeigen. Aber wir haben in gewissen Bereichen Luft gegen oben. So gibt die Schweiz in der Frühförderung nur halb so viel aus wie beispielsweise Polen. Dabei weiss man, dass jeder hier investierte Franken nachher das Fünffache abwirft. Ausserdem entscheidet bei uns die sozioökonomische Herkunft über den Schulerfolg; ähnlich wie in Deutschland oder Belgien schlägt der Background bei uns zu stark durch. Das ist in einem demokratischen Land doch ziemlich stossend, dass Herkunft über Leistung triumphiert. Ein weiteres Problem ist die frühe Selektion. Es zeigt sich, dass die Schulsysteme dann erfolgreicher sind, wenn sie die Selektion später durchführen, beispielsweise in der 8. Klasse. Im Alter von zwölf verändern sich nicht nur die exekutiven Funktion, welche Planung, Steuerung und Auswertung von Lernprozessen regeln, sondern auch der IQ verändert sich dann am stärksten. 

Der Philosoph Richard David Precht hat im «Blick» gesagt, das schweizerische Bildungssystem sei für das 19. Jahrhundert gemacht. «Er ist für einen Staat konzipiert, der sich überlegt, wie viele einfache Handwerker, wie viele Angestellte für Schreibberufe und wie viele Akademiker gebraucht werden.» Mit Selbstbefähigung habe unser System nichts zu tun.» Teilen Sie diese Einschätzung? 
Sie zeugt eher davon, dass er schon lange nicht mehr in einer Schule gewesen ist. Die Durchlässigkeit in unserem Schulsystem hat sich massiv verbessert in den vergangenen Jahren. Selbst wenn ich einen tiefen Oberstufenabschluss mache, habe ich nachher fantastische Möglichkeiten. Dazu muss man sagen, dass Strukturreformen in der Bildung erfahrungsgemäss fast wirkungslos sind. Für den Lernerfolg eines Kindes ist die Beziehung zum Lehrer eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung. Daneben würde es sich lohnen in die Qualität der Aufgaben, die den Schülerinnen und Schülern gestellt wird, zu investieren. In der Schule der Zukunft würde es viel mehr um Lernprozesse als um Strukturveränderungen gehen.

Dieter Rüttimann (63) ist Schulleiter und Mitgründer der Gesamtschule Unterstrass in Zürich. Er ist zudem als Dozent in der Grund- und Weiterbildung am Institut Unterstrass an der PHZH tätig und Autor mehrerer Schriften über Kommunikation in der Schule und Unterrichtsentwicklung.

18. August 2016

"Beim SOL kann niemand schlüüfe"

Irgendetwas hat gefehlt. Un­vermittelt stehen Jugendliche auf dem Pausenplatz, schwatzen und albern herum. Nach 20 Minuten sind sie ebenso plötzlich wieder weg. «Einen Gong gibt es hier nicht», erklärt Schulleiter ­Gregory Turkawka. Ein Detail, scheinbar belanglos – und doch richtungs­weisend. Im Sekundarschulhaus Seehalde im zürcherischen Niederhasli regeln die Schülerinnen und Schüler vieles in eigener Verantwortung.
Schulleiter Turkawka: "Das ist kein Experiment! Wir bilden exakt den Lehrplan ab." Bild: Hanna Jaray
Sind Noten überflüssig? Beobachter, 5.8. von Birthe Homann und Daniel Benz

4. März 2016

Binnendifferenzierung wird zur Binnenselektion

Hauptziele des umstrittenen Konzepts des Lehrplan 21 und seines deutschen Pendants, der ebenfalls umstrittenen Gemeinschaftsschule, sind „soziale Gerechtigkeit zu schaffen“ und „Heterogenität zuzulassen“. Heterogenität soll die Chancengleichheit erhöhen und Selektion aus der Schule verbannen. Selektion ist für diese Schulreformer wie Weihrauch für den Teufel. Deshalb wird Heterogenität massiv gefördert (Total-Integration, altersdurchmischtes Lernen AdL, Mehrjahreszyklen, Sammelfächer, Kompetenzen statt Wissen usw.) und alles abgeschafft, was nur irgendwie nach Selektion bzw. äusserer Differenzierung riecht (dreiteiliges Schulsystem, homogene Jahrgangsstufen, Noten, Klassenunterricht, Kleinklassen, Sonderschulen, vielfältige Schularten, Förderkurse usw.).
Binnendifferenzierung wird zur Binnenselektion, Peter Aebersold, 4.3.

3. Januar 2015

Unvollendete Bildungsrevolution

Wir stehen im Jahr 50 nach der Bildungsrevolution. Ohne Ausschöpfung der Begabtenreserven bildungsferner Schichten aber bleibt diese Bildungsrevolution unvollendet.



Wolf Linder ist Mitglied des Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrats. Er vertritt hier seine persönliche Meinung. Bild: SRF

Ein Jubiläum und ein langer Schatten, NZZ, 3.1. von Wolf Linder

27. Oktober 2014

Solothurn zieht bei Sek P die Schraube an

Zu viele Schüler besuchen im Kanton Solothurn die Sek P ohne wie geplant danach die Matur zu machen. Deshalb will der Kanton nun die Selektionskriterien überdenken und die Eltern besser über die verschiedenen Profile orientieren.


Anstatt wie geplant einem Fünftel besucht ein Viertel der Schüler die Sek P, Bild: Keystone

Zu viele Schüler in der Solothurner Sekundarstufe, SRF Regional, 27.10.

24. Oktober 2014

Jeder dritte Gymeler gehört nicht dorthin

Sind die falschen Kinder im Gymnasium? Intelligenzforscherin Elsbeth Stern hat den IQ von Gymi-Schülern getestet - ein Drittel lag unter dem entsprechenden Wert.




20 Prozent Gymi-Schüler sind richtig, Bild: ETH


"In Schweizer Gymnasien sind Kinder, die dort nicht hingehören", Tages Anzeiger, 24.10. von Barbara Reye


1. Oktober 2014

Übertrittsverfahren Primar-Sek Luzern

Das Verfahren, das den Übertritt von der Primarschule in die Sekundarstufe I regelt, basiert im Kanton Luzern seit 1990 auf Beurteilungsgesprächen zwischen Eltern, Kind und Lehrperson. An diesen Gesprächen werden die Schulnoten, die überfachlichen Kompetenzen sowie die Entwicklungen der Kinder mit den Anforderungsprofilen der verschiedenen Schulangebote der Sekundarstufe I verglichen, um gemeinsam zu entscheiden, welchem Schulangebot das Kind zugewiesen werden soll. Nachdem dieses Übertrittsverfahren bereits 1997 evaluiert worden war, wurde es 2013 ein zweites Mal einer externen wissenschaftlichen Evaluation unterzogen.


Mit einer kompetenzbasierten Beurteilung könnte Luzern eine Pionierrolle übernehmen, Bild: spectrum

Das Übertrittsverfahren Primarschule - Sekundarstufe I des Kantons Luzern, Roos et al., 2014

3. September 2014

Beschämendes Schulsystem

Unzufriedene Schüler, überforderte Lehrkräfte, gestresste Eltern: Für Hans Joss, Lehrer und ehemaliger Dozent der PH Bern, macht der Sek-Übertritt ein ganzes Schulsystem krank.




"70'000 Erwachsene im Kanton Bern können nicht richtig lesen und schreiben", Bild: Adrian Moser

"Selektion produziert Verlierer", Bund, 3.9. von Mireille Guggenbühler