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25. April 2021

Baselland: Parlamentarischer Vorstoss zum Praxisbezug im Lehrkörper der FHNW

Der fehlende Praxisbezug der LehrerInnen-Ausbildung der Pädagogischen Hochschule war schon mehrfach Thema in den Kantonsparlamenten der FHNW-Trägerkantone. Als Folge davon wurde die Anzahl der Praktika für die Studierenden erhöht und diesbezüglich einige Verbesserungen in die Wege geleitet. 

Nichts destotrotz ist das Feedback der Studierenden zur Qualität der Ausbildung in den entsprechenden von der PH durchgeführten Umfragen auf einem bedenklich tiefen Niveau. Als problematisch erweist sich insbesondere der mangelnde Praxisbezug und des Nicht-Vorhandenseins von praktischer Unterrichtserfahrung im Lehrkörper der PH. Wenn Didaktik-Dozierende ohne praktische Unterrichtserfahrung angehender Lehrpersonen in die Tricks des Unterrichtsalltags einführen sollen, dann ist das nicht selten mit einem Glaubwürdigkeitsproblem verbunden. Die analoge Problematik existiert ebenfalls an der Hochschule für soziale Arbeit. 

Angehende Lehrpersonen wünschen sich zurecht hervorragende Dozierende mit glaubwürdiger praktischer Unterrichtserfahrung bez. entsprechender praktischer Berufserfahrung. 

Entsprechend wird die Regierung aufgefordert im nächsten Leistungsauftrag der Trägerkantone an die FHNW sicherzustellen, dass mindestens 75% der Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragten der PH und der Hochschule für soziale Arbeit der FHNW praktische Unterrichts- bzw. Berufserfahrung haben (ein Minimum von 5 Jahren Unterrichtspraxis).


Urheber/in: Klaus Kirchmayr Zuständig: –– Mitunterzeichnet von: Bänziger, Biedert, Franke, Fritz, Grazioli, Groelly, Heger, Kirchmayr-Gosteli Julia, Lerf, Locher, Ryf, Stokar, Waldner, Wolf Eingereicht am: 22. April 2021



6. Oktober 2020

Harsche Kritik an PH

Die Pädagogische Hochschule (PH) soll künftigen Lehrkräften den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dieser Aufgabe kommt die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), der die PH angegliedert ist, jedoch nur bedingt nach. Zumindest, wenn es nach 91 Studierenden des Studiengangs Sekundarstufe II geht, die unlängst an einer Befragung ihrer Hochschule teilnahmen.Nebst einigen Komplimenten – etwa für die Praktika, die Infrastruktur am Campus in Muttenz oder die Kompetenz der Dozierenden – äussert die Studentenschaft harsche Kritik an der PH. Ihr Fazit: Durch ihr Studium fühlen sie sich nicht ausreichend befähigt, die Herausforderungen des Lehrerberufs souverän zu bewältigen. Eine schallende Ohrfeige für ihre Ausbildungsstätte. 

Junge Lehrkräfte fühlen sich schlecht ausgebildet, BZ Basel, 1.10. von Julian Förnbacher

13. November 2019

"Sekundarlehrer wieder an der Uni ausbilden"

Die Kritik ist harsch, der Absender nicht irgendwer. André Vanoncini lehrte an der Universität Basel französische Literaturwissenschaften, nun holt er zum Paukenschlag gegen die 2006 gegründete Pädagogische Hochschule (PH) aus. «Nie hat es die PH in Muttenz geschafft, durch ihr Angebot und ihre Leistung zu überzeugen», sagt Vanoncini.
Vanoncini: "Selten plumper Versuch". Bild zvg

Kritik wegen Gagen an Studis, BZ Basel, 13.11. von Leif Simonsen

11. August 2019

Weit- und Nahblick in der Schule


Sie hat sich in kurzer Zeit radikal gewandelt, die Schule. Wegleitend waren vielfach theoretische Postulate und Konzepte. Die Praxis zeigte sich dabei oftmals als pädagogische Querdenkerin.
„Sieh nach den Sternen, gib acht auf die Gassen!“ Unter diesem Titel erzählt der evangelische Theologe Jörg Zink (1922–2016) sein Leben. Die Überschrift erinnert an die Geschichte einer thrakischen Magd. Vor ihren Augen stürzt der Philosoph und Astronom Thales in eine Zisterne, als er spät abends, den Blick fest auf die Sterne gerichtet, gedankenverloren durch die Strassen von Milet geht. „Die Geheimnisse des Himmels willst du erforschen und siehst nicht einmal, was vor deinen Füssen liegt!“, spottet die witzige Magd.

20. August 2017

Heute mehr Praktika in der Lehrerausbildung

Erstes Thema der Woche: Brauchen Kindergärtnerinnen und Primarlehrerinnen einen Masterabschluss? Obwohl die Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (PH) erst im Dezember einen entsprechenden Vorschlag präsentieren wollen, gehen die Wogen bereits hoch. Im Aargau hat sich auch die Regierung, im Rahmen einer Postulatsantwort, zur Sache geäussert: negativ.Wir teilen die Bedenken, die Studiumsverlängerung könnte geeignete junge Menschen vom Beruf abhalten. Doch die Debatte neigt, wie alle emotionalen Debatten, zur Pauschalisierung. So konnte man hören und lesen: Die Lehrer-Ausbildung sei viel zu theoretisch, das alte Seminar sei eine viel bessere Berufsvorbereitung gewesen.
Lehrer-Ausbildung früher besser? Das ist quatsch. Aargauer Zeitung, 19.8. Kommentar von Hans Fahrländer

12. August 2017

Was bringt die Verlängerung der Lehrerausbildung?

Die Schülerzahlen werden in den nächsten Jahren neue Höchstwerte erreichen. Lehrer sind gefragt wie selten zuvor. Doch jetzt soll ihre Ausbildung noch länger dauern. Hilft das den Kindern im Unterricht wirklich?
Wenn der Lehrer noch nicht schulreif ist, Südostschweiz am Wochenende, 12.8. von Yannick Nock

3. Mai 2015

Praxisausbildung an den Schulen

Im Zusammenhang mit der verstärkten Zusammenarbeit zwischen PH und den Schulleitungen stellt sich die Frage, ob damit der Praxisteil der Ausbildung einfach an die Schulen abdelegiert wird. 





Die PH sind auf gute Praxislehrer angewiesen, Bild: Keystone

"Übungslehrer" zeigten den Studis, wie das Schulegeben geht, Aargauer Zeitung, 2.5. von Hans Fahrländer

Schulleitungen rekrutieren Praxislehrkräfte

Zum ersten Mal waren die Schulleitenden aus den vier Kantonen zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen. Am Symposium verabschiedeten sie mit grosser Zustimmung die gemeinsame Erklärung „Wir bilden Lehrerinnen und Lehrer aus!“. Die beteiligten Akteure arbeiten im Bildungsraum zusammen und setzen sich besonders für die Förderung des Berufsnachwuchses ein. Es sind die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, die Berufsverbände der Schulleitungs- und Lehrpersonen aus den Bildungsraum-Kantonen sowie die vier Bildungsdepartemente und -direktionen des Bildungsraums Nordwestschweiz. Ein zentraler Punkt in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern ist die berufspraktische Erfahrung, die Studierende in ihren Praktika an den Schulen vor Ort machen können. Dazu braucht es jedes Jahr eine grosse Zahl Praktika-Plätze.
Nordwestschweizer Kantone gemeinsam für guten Lehrer-Nachwuchs, SOaktuell, 30.4.

9. April 2015

Mehr Praxisbezug gefordert

Rund die Hälfte der Quereinsteiger, die sich an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (PH) zur Lehrkraft ausbilden lassen, wünschen sich eine stärkere Ausrichtung auf die Unterrichtspraxis. Dies geht aus einer Studienbefragung des Bildungsraums Nordwestschweiz hervor. Den Bildungsraum Nordwestschweiz bilden die Kantone Basel-Stadt, Baselland, Aargau und Solothurn.
Befragt wurden Studierende des ersten bis fünften Semesters, die das Studienprogramm für erfahrene Berufsleute absolvieren – sogenannte Quereinsteiger. Mit einer Rücklaufquote von 61 Prozent ist die Umfrage repräsentativ. Insgesamt machen die Studierenden beim Einstieg in den Lehrerberuf sehr unterschiedliche Erfahrungen.
Für Lehrerausbildung mit mehr Praxis, Basler Zeitung, 9.4. von Thomas Dähler

29. Januar 2015

"Elfenbeinturm-Mentalität"

Der Koloss Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit über 10 000 Studierenden, der mittels Staatsvertrag von den vier Kantonen Solothurn, Aargau, Baselland und Basel-Stadt getragen wird, sorgt immer wieder mal für Bauchweh. Zuletzt bei Kantonsrat Rudolf Hafner (GLP, Dornach), der in einer Interpellation verschiedene Probleme und Schwachstellen zur Diskussion stellt. Sein Unbehagen betrifft die parlamentarischen Einflussmöglichkeiten und zudem vermisst er vor allem in der Pädagogischen Hochschule – aber auch in den anderen Teilschulen – die Orientierung an der Praxis. 



Die Pädagogische Hochschule in Solothurn, Bild: az

Praxisbezug der PH steht auf dem Prüfstand, Solothurner Zeitung, 28.1. von Elisabeth Seifert

7. November 2014

Lehrerstudenten kritisieren:"Bezug zur Praxis fehlt"

Studierende der PH der FHNW legen eine Mängelliste vor, die zeigt, wo der Schuh drückt. Konkret kritisieren die Studenten:

  1. Verakademisierung des Unterrichts.
  2. Transfer Theorie-Praxis gelingt nicht.
  3. Zu viele wissenschaftliche Arbeiten.
  4. Fehlender Praxisbezug der Dozenten.
  5. Fehlende Informationen.



Was läuft schief an der PH der FHNW? Bild: Oliver Menge

Angehende Lehrer kritisieren Ausbildung: "Bezug zur Praxis fehlt", Solothurner Zeitung, 7.11. von Lucien Fluri

20. Juni 2014

Kritiker sehen sich bestätigt: Mehr Praxis in der Ausbildung

Die Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz muss Lehre und Praxis stärker gewichten. Ein Ausschuss des Fachhochschulrats hat dazu einen umfangreichen Bericht erarbeitet. 



In der Sekudarlehrerausbildung wird mehr Wissen gefragt, Bild: Colourbox


Die Pädagogische Hochschule Nordwestschweiz muss Lehre und Praxis stärker gewichten, Basler Zeitung, 20.6. von Thomas Dähler

28. Mai 2014

Einschränkung der Wahlfreiheit bei der Primarlehrerausbildung empfohlen

Die Primarlehrer sollen sich in Zukunft wieder im Sport als auch im Bereich der musisch-handwerkichen Fächer ausbilden. So lautet eine der Empfehlungen des Ausschusses der PH der FHNW. Anlass für die Analyse war die breite Kritik, die Dozierende bei einer unabhängigen Umfrage geäussert hatten. Bei der Lehrerausbildung sollen Theorie und Praxis besser verbunden werden.
Bessere Praktika für Lehrer gefordert, Basler Zeitung, 27.5. von Thomas Dähler

27. Mai 2014

Mangelhafte Verbindung zwischen Theorie und Praxis

Die PH der FHNW erntet Kritik wegen der mangelhaften Verbindung zwischen Theorie und Praxis. In einem Abschlussbericht, der nach den Unmutsbezeugungen vieler Dozenten (die Hälfte würden am liebsten gehen) bestellt wurde, wurde festgehalten, dass die PH aber auf gutem Weg sei.



Die PH der FHNW ist die grösste der Schweiz, Bild: SRF

Pädagogische Hochschule muss Theorie und Praxis besser verbinden, SRF Regional, 27.5.

23. Februar 2014

Fachausbildung wieder zurück an die Universität

Die Sekundarlehrer-Ausbildung in Basel ist umstritten. Während eine Fraktion zu wenig Praxistauglichkeit ortet und deshalb einen höheren Praktikumsanteil fordert, fordern andere bessere Fachkenntnisse der angehenden Lehrer. André Vanoncini äussert in einem Interview zwei bemerkenswerte Sätze:
1. "Die Fachausbildung gehört nicht zu den Kompetenzen einer Pädagogischen Hochschule". Ich reibe mir die Augen. Wurden die Pädagogischen Hochschulen nicht geschaffen, weil man sich dort eine viel höhere Ausbildungsqualität (auch gerade im fachlichen Bereich) versprach?
2. "Grosses Sparpotenzial gibt es ... im Bereich der theoretischen Didaktik und der Erziehungswissenschaften". Offensichtlich wird dort noch immer an den Bedürfnissen vorbei gelehrt.
Vanoncini weist auch auf die heterogene Schweizer Ausbildungspraxis hin. Von einer Vorgabe der EDK, wonach die Fach- und Praxisausbildung an einer PH stattfinden müsse, will er nichts wissen.



Sekundarlehrer sollen fachlich wieder an der Universität ausgebildet werden, Bild: Universität Basel

Fachlich schlecht ausgebildet, Basler Zeitung, 22.2. von Thomas Dähler

6. Februar 2014

Richtungskampf an der PHNW

An der PH der Nordwestschweiz tobt offenbar ein Richtungskampf. Kürzlich bezogen die Anhänger von mehr Fachunterricht Stellung. Sie beklagten den Mangel an fachlichen Kompetenzen der Junglehrer. Nun treten die Befürworter von mehr Praxisunterricht an die Öffentlichkeit. Die Politiker verschiedenster Parteien sind sich aber in einem Punkt einig: Die Ausbildung ist ungenügend! Mit einem Postulat fordern nun Landräte die Regierung auf, Korrekturen am Leistungsauftrag vorzunehmen. Explizit wird verlangt, dass die Theorie- und Forschungsteile bei der Ausbildung "drastisch reduziert" werden sollen. 



Ein höherer Praxisanteil würde das Studium verlängern, Bild: Colourbox

Junglehrer in der Praxis überfordert, Basler Zeitung, 6.2. von Thomas Dähler


1. November 2013

Studenten verteidigen PH-Führung

Die Kritik an den PH reisst nicht ab, die dabei vorgebrachten Argumente sind bekannt: Fehlende Praxiserfahrung der Dozenten und dadurch fehlender Praxisbezug der Ausbildung. Gegen den Vorwurf, die Praxis gegenüber der Forschung zu vernachlässigen, wehrt sich nun die Studierendenschaft (welch hübsche Wortschöpfung): "Als Hochschule ist die PH dazu verpflichtet, Forschung in einem gewissen Umfang zu betreiben".
"Die ständige Kritik an der PH von aussen ist ermüdend", Aargauer Zeitung, 1.11.

7. Oktober 2013

ICT in MINT-Fächern

Die PH Bern hat eine Webseite zur Integration von ICT in den naturwissenschaftlichen Unterricht erstellt. Lehrpersonen finden hier Anregungen für das individuelle Erarbeiten und Lernen zum Thema mit Standardprogrammen und Online-Werkzeugen für den Unterricht in der 5. bis 9. Klasse.




Die Seite bietet Material aus den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Lebenskunde und Physik, Bild: natwis.ch


ICT im naturwissenschaftlichen Unterricht, PH Bern

2. Juni 2013

Der heimliche Star

Er ist der heimliche Star unter den Schweizer Pädagogen: Seit seinem Text im Magazin des Tages Anzeigers ("In der Falle") ist Roland Reichenbach, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich, unterwegs an Lehrerkongressen in der ganzen Schweiz. Doch der scheinbare Hoffnungsträger ist immer auch bedacht darauf, den Ast auf dem er sitzt, nicht abzusägen. So verteidigt er die Akademisierung der Lehrerbildung und nimmt diese gegen Kritik in Schutz ("Praxis lernt man erst in der Praxis"). Damit kann auch das Bildungsestablishment gut leben. Reichenbach wechselte kürzlich von Basel zum besser situierten Institut in Zürich.
In einem Interview mit dem Zürcher Schulblatt sagte er den bemerkenswerten Satz: "Uninformiertheit ist die Bedingung für dezidierte Schulkritik". Wie er diesen Satz verstanden haben will, ist nachzulesen in
"Eine Schule, die nicht kritisiert wird, ist nicht modern", Karin Hafner im Gespräch mit Roland Reichenbach, Schulblatt des Kantons Zürich, Seite 20 ff, Bildungsdirektion ZH, 3/2013








Roland Reichenbach, Bild: Anzeiger von Saanen

16. April 2013

Memorandum Mehr Bildung - weniger Reformen

Namhafte Erziehungswissenschaftler, Psychologen und Ärzte haben ein Memorandum herausgegeben, das hier in voller Wortlänge wiedergegeben wird.

Stopp der Reformhektik im Bildungswesen
Zu viel Verwaltung geht auf Kosten der Bildung
Nachhaltige Bildungsreformen brauchen Konsens

Das Bildungswesen wird im Reformeifer der Verwaltungen immer mehr standardisiert und technisiert. Viele der eingeleiteten Reformen zeugen von politischer Hektik. Solche Entwicklungen schaden dem historisch gewachsenen Bildungswesen der Schweiz. Sie wirken als „von oben“ verordnet. Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern fehlt das notwendige Verständnis. Die öffentliche
Kontrolle des Bildungswesens weicht einer demokratiefernen Expertokratie. Durch Eingriffe der Verwaltung werden von der Lehrer- und Dozentenschaft gewünschte Reformen allzu oft abgewürgt. Ihr Engagement, ihre Erfahrung sowie ihr berufliches Wissen und Können werden zum Schaden unserer Bildungseinrichtungen weitgehend missachtet. Ergebnis sind Verunsicherung und Resignation der Unterrichtenden. Die Bildungsverwaltung setzt auf modische Versprechungen und vertraut internationalen Organisationen wie etwa der OECD, statt Erfahrungen der Bildungspraktiker und vorgängiger Erprobung von Neuem. Bewährte Eigenheiten des schweizerischen Bildungswesens gehen so verloren. Verschiedene „von oben“ verordnete
Bildungsreformen scheinen zudem zunehmend auf Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet zu werden, was nicht immer zu pädagogisch sinnvollen Reformen führt. Auch dafür haben Lehrpersonen und viele Bürgerinnen und Bürger oft wenig Verständnis.
Die Unterzeichnenden fordern

Stopp der Reformhektik von Bildungsverwaltungen
Bewährtes erhalten und pädagogisch sinnvoll weiter entwickeln
Stärkung der im Bildungswesen tätigen Lehrpersonen
Freiräume für Bildungsreformen von unten

Unterzeichner (Mitglieder des Vereins Bildungs-Reformen-Memorandum)

Prof. Dr. Walter Herzog (Präsident)
Universität Bern, Institut für Erziehungswissenschaft (Abt. Pädagogische Psychologie)
Prof. Dr. Allan Guggenbühl (Vice-Präsident)
Leiter Abt. Gruppentherapie kantonale Erziehungsberatung der Stadt Bern,
Leiter Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama
Prof. em. Dr. Rolf Dubs
ehemals Institut für Wirtschaftspädagogik, St.Gallen
Prof. em. Kurt M. Füglister
ehemals Pädagogische Hochschule Basel (Fachdidaktik Biologie)
Prof. em. Dr. Peter Grob
ehemals Universitätsspital Zürich
Prof. em. Dr. Urs Haeberlin
ehemals Heilpädagogisches Institut der Universität Freiburg
Jürg Jegge
ehemals Stiftung Märtplatz
Prof. em. Dr. Remo Largo
ehemals Pädiatrische Universitätsklinik, Zürich
Prof. Dr. Fritz Osterwalder
Universität Bern, Institut für Erziehungswissenschaft
(Abt. Pädagogische Psychologie)
Prof. Dr. Roland Reichenbach
Universität Basel (Forschungs- und Studienzentrum Pädagogik)