Die demokratische Grundhaltung wurde schon vor Jahren an die Wand
gefahren. Um Reformpläne ganz im Sinne der Promotoren, der Bildungsbürokraten
und der Pädagogische Hochschule GR bei ihren Mitgliedern durchzusetzen, wird
auf die in demokratischen Gesellschaften übliche argumentbasierte
Überzeugungsarbeit in Abwägung von Pro und Contra verzichtet. Die Lehrerschaft
wartete deshalb vergeblich auf ausgewogene Informationen und offene Debatten im
Schosse „ihres“ Verbandes. Die Vereinsverantwortlichen verbreiten stattdessen
vorgefertigte Glaubenssätze, welche bedenkenlos als alternativlose Wahrheiten
dargestellt werden. Im „Bündner Schulblatt“, dem Presseorgan der Bündner
Volksschullehrerschaft, fehlen kritische Beiträge von Wissenschaftlern,
Fachjournalisten und Lehrern gänzlich!
Die Vereinsleitung der „Lehrpersonen Graubünden“ (LEGR) hat sich von der gelebten Demokratie längst verabschiedet, Südostschweiz, 28.11. von Fritz Tschudi


