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10. Januar 2021

Zehn Jahre Sonderpädagogik-Konkordat

 «Für alle!» lautet der Titel des detailliertesten Buchs über die Geschichte der Basler Volksschule. Der Autor Pierre Felder, selbst erster Leiter der Volksschulen im Basler Erziehungsdepartement, beschreibt darin, wie die Basler Schulen diesem Imperativ jahrhundertelang nicht nachkamen. Im 18. Jahrhundert etwa war der Schulunterricht – ganz im Gegenteil – für wenige. Nur die Kinder aus den reicheren Familien durften in die Schule, weil die ärmeren das Schulgeld nicht aufbringen konnten. Wer ganz privilegiert war, der leistete sich für seineKinder einen Privatlehrer, damit sie nicht mit dem «verderblichen Gesindel» der Unterschicht in Kontakt kamen. Mädchen gingen häufig gar nicht zur Schule. Da diese später ohnehin keine herausfordernden Berufe annahmen, galt die Schulbildung als unnötig. Und der Pfarrer war derjenige, der entschied, ob ein Kind bildungsfähig ist. Behinderte wurden privat oder in einer Einrichtung betreut und mussten oder durften nicht in die Schule –der Kanton leistete ab1929 Fürsorgebeiträge für deren Unterbringung in Anstalten. Auch die Fremdsprachigen wurden ausgegrenzt. Die Schulen mussten sie Anfang 20. Jahrhunderts nicht aufnehmen. 

Bei Störenfrieden hört die Integration in den Schulen auf, BZ Basel, 9.1. von Leif Simonsen

Baselland erlaubt weiterhin Kleinklassen und fährt gut damit

Dieser Mann weiss, wovon er spricht: Robert Christener unterrichtet seit mehr als 20 Jahren in Kleinklassen. Zurzeit ist der 55-jährige Lehrer einer 6.Klasse an der Primarschule Muttenz. Der Primarlehrer bildete sich zum schulischen Heilpädagogen weiter und betreut zusammen mit einer Zweitlehrperson maximal 13 Kinder. In den vergangenen Jahren leistete er aber auch Einsätze in Regelklassen. Dies im Rahmen der Integrativen Schulungsform (ISF), bei der ein Heilpädagoge einzelne Kinder einer Regelklasse während zwei bis vier Lektionen pro 

"Irgendwann ist das Feuer in den Regelklassen zu gross", BZ Basel, 9.1. von Michael Nittnaus

9. Dezember 2020

Teurer Aufwand

Hier wurde eine Situation geschildert, die in vielenKindergärten anzutreffen ist. Als Senior Pro Senectute in drei Abteilungen habe ich genau jene Probleme, welche die Autorin nennt, schon mehrmals erlebt. Ein Kind stört laufend, schlägt andere, flippt oft aus und macht der Kindergärtnerin das Leben schwer. Letztere möchte dies natürlich nicht als Dauerzustand akzeptieren und befürwortet eine Abklärung durch den schulpsychologischen Dienst, doch den Eltern scheint dies übertrieben. Ich habe für beide Seiten Verständnis. Man muss aber schon sehen, dass eine Kindergärtnerin nebst einem solchen störenden Kind oft noch mehr als 20 andere Kleine zu betreuen hat. Im Fall von Frau Sommer hat man dann offenbar mit dem Beizug einer «Klassenassistentin» eine Lösung gefunden - allerdings eine sehr kostspielige. Es ist schon ein fragwürdiges Schulsystem, wenn eine zusätzliche Person eigens dafür angestellt werden muss, um ein einzelnes Kind zu betreuen. Leider wurden an Schulen und Kindergärten die Kleinklassen abgeschafft. Aber Lehrerinnen und Lehrer haben durchaus recht, wenn sie sich trotz diesem Fehlentscheid in ihren normalen Abteilungen nun nicht alles gefallen lassen.

Leserbrief Tages Anzeiger, 9.12. von Hans-Peter Köhli



27. September 2020

Integration hat ihre Grenzen

Alexander Grob ist Professor für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie an der Universität Basel. Im Interviewspricht er darüber, was die Kinder in ihrer Entwicklung am stärksten beeinflusst.

"Ein Kind wird aggressiv, wenn man seine Wünsche missachtet", BZ Basel, 26.9. von Leif Simonsen

2. August 2020

Lernerfolge wichtiger als Etikette der Schule

Der Integrationsideologie oder, noch rigider: der Inklusionsideologie ist mit vernünftigen Argumenten kaum beizukommen, umso weniger als neuestens das Totschlagargument «Menschenrecht» hinzukommt. Ich versuche es dennoch ein weiteres Mal im Interesse der Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Die Frage ist doch die: Wie können wir behinderte Kinder am besten darauf vorbereiten, einmal möglichst selbständig zu werden und damit echt integriert zu sein: indem wir diese Kinder während der Schulzeit oder so lange nötig in einer besonderen Klasse unterrichten, in der auf die Defizite und Schwierigkeiten täglich, stündlich und konti­nuierlich eingegangen wird und insbesondere die Basalfunktionen (Sinnesschulung, Sprachaufbau, motorische Förderung) als Grundlage für Rechnen, Lesen und Schreiben entwickelt werden – oder aber indem wir diese Kinder einfach Regelklassen zuordnen und ihnen zu bestimmten Zeiten punktuell Nachhilfe gewähren und sie in der übrigen Zeit notorischer Überforderung aussetzen? Für die Kinder ist es keine Frage: Wenn sie Lernerfolge haben, gehen sie gerne zur Schule, ganz gleich, wie diese besondere Klasse genannt wird. Aber unvernünftige Erwachsene legen mehr Wert darauf, welche Etikette der Schule angehängt wird, die ihr Kind besucht, egal, was es am Ende der Schulzeit gelernt hat.

NZZ, 30.7. Leserbrief von Peter Schmid

 


Integration aus politischen Gründen hochstilisiert

Zum Gastkommentar von Eric Scherer, «Schulische Integration ist ein Menschenrecht» (NZZ 23. 7. 20), sei Folgendes angemerkt. Gemäss Artikel 24 der Uno-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderungen nicht vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. Integration bedeutet folglich Teilnahme innerhalb, Separation ausserhalb der unentgeltlichen und obligatorischen Volksschule. Sonderschulen und Kleinklassen sind demzufolge mit der Uno-Behindertenrechtskonvention kompatibel, wenn sie unter dem Dach der Volksschule allgemein zugänglich sind.

NZZ, 30.7. Leserbrief von Peter Aebersold

14. Juni 2020

Landrat verabschiedet neue Organisation der Sonderpädagogik

Die Sonderpädagogik an den Baselbieter Schulen erhält eine neue Organisation. Der Landrat hat in seiner gestrigen zweiten Lesung entsprechende Änderungen des Bildungsgesetzes mit 82 zu 1 Stimmen bei 3 Enthaltungen gutgeheissen. Mit den Änderungen des Bildungsgesetzes will die Regierung unter anderem die Kosten der speziellen Förderung und der Sonderschulung stabilisieren, administrative Abläufe vereinfachen und den Regelunterricht stärken. So wird die spezielle Förderung an den Schulen gezielter und flexibler eingesetzt werden. Schulen entscheiden künftig selber, ob die finanziellen Mittel primär für integrative oder separative spezielle Förderung eingesetzt werden. An den Kleinklassen wird festgehalten. 
Bildungsgesetz verabschiedet, BZ Basel, 13.6. 

17. März 2020

Offener Brief an den Zürcher Bildungsrat

Sehr geehrte Frau Bildungsdirektorin
Sehr geehrte Damen und Herren

Gestatten Sie mir, dass ich Ihnen eine Angelegenheit unterbreite, welche in unserem Kanton nicht nur für Gesprächsstoff, sondern zunehmend auch für Ärger und Missstimmung sorgt. Es geht um die Integration in den Volksschulen. Bekanntlich sollen gemäss Theorie sämtliche Kinder in Normalklassen eingeteilt werden, auch wenn sie zum Teil erheblichen Förderbedarf infolge Beeinträchtigungen aller Art aufweisen. Dieses System wurde von Fachleuten von allem Anfang an als untauglich beurteilt; trotzdem setzten es seine Befürworter aus ideologischen Gründen in Kraft und halten auch heute noch krampfhaft daran fest, obwohl die Mängel immer offenkundiger und die Proteste zusehnds lauter werden.
Die Mitglieder des Zürcher Bildungsrates.

Offener Brief an die Mitglieder des Bildungsrates Kt. Zürich, 12.3. von Hans-Peter Köhli

7. März 2020

Kleinklassen sind auch integrativ

Der kurze Rückblick auf die zehn Jahre schulische Integration im Kanton Zürich («Es gibt keine echte Integration», NZZ 28. 2. 20) zeigt nicht nur die Schwierigkeiten der Umsetzung, sondern auch die grundsätzlichen Schwachstellen des Konzepts: fragmentierte Lernprozesse mit grosser Personalfluktuation, hohe Kosten und viel Unruhe für alle Beteiligten. Integration funktioniert nur dann, wenn für die Betroffenen auch die Möglichkeit einer echten Teilhabe besteht; an der sozialen Interaktion, an den Inhalten, an den Lernprozessen, an den Gruppeninteressen. Wenn man den Schulen die Möglichkeit bietet, Kleinklassenoder teilintegrative Förderformen einzurichten, kann man den verschiedenenBedürfnissen der Schülerinnen und Schüler besser gerecht werden. Kleinklassen sind mindestens so integrativ wie die aktuellen Formen der Einzelbegleitung. Das betrifft insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Verhaltensproblemen. Diese sprengen oftmals nicht nur die Möglichkeiten der Lehrkräfte und schulischen Heilpädagoginnen, sondern bringen auch die Mitschüler und den Unterricht in arge Nöte. Was Integration wirklich bedeutet, merkt man ohnehin erst, wenn die Jugendlichen in die Berufswelt einsteigen; und da kann ich rückblickend aus meinen Erfahrungen als Kleinklassenlehrer nur Positives berichten.
NZZ, 6.3. Leserbrief von René Albertin


27. Februar 2020

Zuger Bildungsdirektor will Gymi-Zugang erschweren


Der SVP-Politiker Stephan Schleiss hat bereits eine lange politische Karriere hinter sich. Zurzeit ist er im Kanton Zug für die Direktion Bildung und Kultur zuständig. Daher haben wir mit ihm über eines der wichtigsten Themen überhaupt gesprochen: Die Bildung.
Schleiss möchte aus Gründen der Chancengerechtigkeit den Zugang zur Kantonsschule erschweren, Bild: Bruno Rubatscher
"Die anständigen Schüler sind zu oft die Dummen", Zuger Woche, 26.2. von Deborah Wengl

22. Februar 2020

Neue Chance für Kleinklassen in Basel


Der Basler Grosse Rat hat in der Nachtsitzung vom Mittwoch eine Motion der FDP-Grossrätin Martina Bernasconi zur Wiedereinführung der Kleinklassen in Basel-Stadt als Anzug überwiesen. Bernasconi betonte, dass dies keine Abkehr von der integrativen Schule darstelle. Die Förderangebote wie Deutsch als Zweitsprache oder Schulische Heilpädagogik seien beizubehalten, forderte die Freisinnige. Es brauche aber zusätzlich Kleinklassenangebote, weil viele Basler Lehrer überfordert seien.
BZ Basel, 21.2.


30. Januar 2020

Cramer zur Wiedereinführung von Kleinklassen


Lehrer und Politiker wollen die Wiedereinführung von Kleinklassen in Basel. Doch die Regierung stellt auf stur. Jetzt nimmt Erziehungsdirektor Conradin Cramer Stellung.
«Stört ein Kind massiv, kann es nicht in der Regelklasse bleiben» Basler Zeitung, 30.1. von Nina Jeker

29. Januar 2020

Cramer sperrt sich gegen Kleinklassen

Die Lehrer in Basel­Stadt haben langsam die Nase voll von den Auswüchsen der integrativen Schule. Sie stehen jedes Jahr vor einer Herkulesaufgabe: Sie müssen Schüler und Schülerinnen in den Unterricht einbinden, die von ihren kognitiven Fähigkeiten her meilenweit hinter allen anderen herhinken.

Will Kleinklassen verhindern: Erziehungschef Conradin Cramer, Bild: Pino Covino
Alle wollen die Kleinklassen zurück - ausser der Basler Regierung, Basler Zeitung, 29.1. von Katrin Hauser

20. Dezember 2019

Statt Argumente liefert ED Banalitäten in Sachen Kleinklassen


Am 23.Oktober 2019 hat der Basler Grosse Rat mit 72 gegen 12 Stimmen (der LDP)  eine Motion an die Regierung überwiesen, die verlangt, dass in der Verordnung «über die Schulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf» Kleinklassen als Förderangebot wieder eingeführt werden. Nach Meinung der Volksschulleitung würde es sich bei dieser Reform um «einen massiven Rückschritt» in «frühere, oft auch leicht glorifizierte Zeiten» handeln.
Plattitüden aus dem Elfenbeinturm, Basler Zeitung, 20.12. von Roland Stark

18. Dezember 2019

Wohlfühlgesülze aus dem ED

Die schulische Integration der Benachteiligten bietet grosse Probleme. Roland Starkund Riccardo Bonfranchi haben die gravierenden Nachteile jüngst aufgelistet und eine bessere Betreuung in Kleinklassen gefordert. Darauf reagieren nun ED-Verantwortliche mit süffisantem Wohlfühlgesülze: Integration ist zwar anspruchsvoll, aber alles ist gut, grossartige Arbeit wird geleistet. Vor allem ist Integration «zeitgemäss». «Zeitgemäss» ist es, wenn immer mehr engagierte Lehrpersonen vor Überforderung ins Burnout abgleiten, Kinder in Besenkämmerchen sonderbeschult werden, stundenweise Heilpädagoginnen eingeflogen werden, wenn sie nicht gerade wegen «Weiterbildungen» unabkömmlich sind, Klassen im Tumult mit Kopfhörern arbeiten müssen, Bezugspersonen ständig wechseln, ADHS-Geplagte randalieren und andere am Lernen hindern. Was will man? Es ist halt «zeitgemäss»! Wann endlich greift der Souverän ein und beendet diese Misere?
Wohlfühlgesülze aus dem ED, 18.12. von Felix Schmutz

8. Dezember 2019

Der Irrweg der integrativen Schule


Wissen Sie, was ‘postfaktisch’ bedeutet? Das Adjektiv beschreibt Umstände, in denen die öffentliche Meinung weniger durch Tatsachen als durch das Hervorrufen von Gefühlen und persönlichen Meinungen beeinflusst wird.
Uns scheint es, dass insbesondere bei der Diskussion über Vor- und Nachteile der schulischen Integration von lernbehinderten Kindern und Jugendlichen postfaktisches Vorgehen angesagt ist. Dies wird der enormen Bedeutung der Sache aber nicht gerecht. Es sollen hier deshalb einige uns als relevant erscheinende Gründe ohne ideologische Verklärung oder Überhöhung dargestellt werden. Dabei soll, quasi als unser erkenntnisleitendes Interesse, offen gelegt werden, dass wir die Aufhebung und Schliessung von Institutionen, in denen diese Kinder und Jugendliche über Jahrzehnte fachlich fundiert und auch immer wieder erfolgreich gefördert und beschult worden sind, für falsch halten.
Abschaffung der Kleinklassen. Ein bildungspolitischer Irrweg, Basler Zeitung, 7.12. von Roland Stark und Riccardo Bonfranchi

30. Oktober 2019

Integration funktioniert in der Praxis nicht


AndreaLanfranchi operiert in seiner Kritik (NZZ, 23. 10. 19) am Gastkommentar vonRiccardo Bonfranchi (NZZ, 10. 10. 19) mit dem altbekannten Totschlagargument: Die schulische Integration ist von der Menschenrechtskonvention vorgegeben, also erübrigt sich jede weitere Diskussion. Gleichzeitig gibt er aber implizit zu, dass es einen grossen Ermessensspielraum gibt, weil ja auch heute nicht alle Kinder integriert werden. Mit seinem Hinweis, alle kantonalen Gesetze betonten das Recht auf eine angemessene Schulung, widerlegt er seine Argumente gleich selbst und müsste eigentlich für die Wiedereinführung von Kleinklassen sein. Denn «angemessen» kann Bildung nur sein, wenn sie auf die Kinder eingeht. Als erfahrene Volksschullehrerin, ehemalige Schulpflegerin und dreifache Mutter sehe ich, dass mit der schulischen Integration das Gebot einer angemessenen Bildung eben nicht erfüllt wird – und zwar weder für die Integrierten noch für alle anderen. 
NZZ, 30.10. Leserbrief von Yasmine Bourgeois

23. Oktober 2019

Bald wieder Kleinklassen in Basel

Die Bildung von Kleinklassen soll im Kanton Basel-Stadt wieder möglich werden. Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine entsprechende Motion der FDP überwiesen.
Die Motion war vom Grossen Rat mit 76 Stimmen gegen 12 Stimmen klar an die Regierung zur Berichterstattung überwiesen worden. Demnach sollen in der Verordnung "über die Schulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf" Kleinklassen als Förderangebot wieder eingeführt werden.
Kleinklassen für verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler waren in Basel-Stadt bei der letzten Schulreform abgeschafft worden. Im Kanton Basel-Landschaft gibt es Kleinklassen nach wie vor.
Quelle: bz Basel, 23.10.

10. Oktober 2019

Überforderung im Umgang mit der sogenannten Integration

Vermehrt war in den vergangenen Wochen zu lesen, dass die schulische Integration von behinderten Schülern vermutlich so nicht wird weitergeführt werden können. Als Grund dafür werden nun vor allem die verhaltensauffälligen Kinder und Jugendlichen genannt, die die Lehrkräfte an den Rand ihrer Belastbarkeit (oder darüber hinaus) führen würden. Dies ist, aus meiner Sicht, eine fatale Argumentation, weil der schwarze Peter hier einer Gruppe von Kindern zugewiesen wird, die nichts dafür können. Bei dieser Argumentation wird ausgeblendet, dass die schulische Integration behinderter Kinder, und dies betrifft sowohl lern- wie auch geistig behinderte Kinder, in der praktizierten Form nicht durchführbar ist.
Die schulische Integration ist auf dem Rückzug, NZZ, 10.10. von Riccardo Bonfranchi

25. Mai 2019

Ist die integrative Schule am Ende?


Für viele Lehrerinnen und Lehrer aber auch Eltern ist die integrative Schule am Ende. Vor allem verhaltensauffällige Problemschüler bringen die Lehrpersonen an die Grenzen ihrer Kräfte. Ist das integrative Modell gescheitert? Soll man die Kleinklassen wieder einführen?