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22. Mai 2020

Europameister im Kiffen

Kein anderes europäisches Land hat so viele junge Kiffer wie die Schweiz. Das zeigt eine Befragung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Gesundheit und das Sozialverhalten von 11- bis 15-jährigen Schulkindern aus 45 Ländern unter die Lupe genommen hat.

Schweizer Schüler sind Europameister im Kiffen, Blick, 21.5.

28. August 2017

Gesundheit: Prohibition bringt nichts

Nach den Sommerferien bekommen Kinder und Eltern wieder die «gesunde Schule» zu spüren. Diese schreibt ihnen vor, was gutes Essen ist: Äpfel ja, Chips nein. Gehört das zu den Aufgaben der Volksschule?
Gurken-Lollipop und Gänseblümchenbrot, NZZ, 27.8. von Urs Hafner

1. Oktober 2015

Zürich verbietet E-Zigaretten

Ab dem 1. November sollen E-Zigaretten und E-Shishas aus allen Schulhäusern der Stadt Zürich verbannt werden. Mit einer Änderung der Hausordnung habe man das allgemeine Rauchverbot an Volksschulen präzisieren wollen, sagt Regina Kesselring vom Schulamt. Bisher waren E-Zigaretten erlaubt, zumal sie nicht unter das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen fallen. Die Anpassung der Hausordnung sei nicht aufgrund einer aussergewöhnlichen Zunahme von rauchenden Schülern erfolgt, hält Kesselring fest.














Stadtzürcher Schulamt ändert die Hausordnung, Bild: Lungenliga.ch
E-Zigaretten verboten, NZZ, 1.10.

23. Januar 2014

Erfreuliche Umfrageergebnisse

Zum zweiten Mal führte die Stadt Zürich eine Gesundheitsbefragung unter Jugendlichen der Sekundarschule durch. Der Alkoholkonsum ist in den letzten fünf Jahren zurück gegangen, allerdings ist der Cannabiskonsum bei Knaben gestiegen. Unterschiede zeigen sich zwischen Sek A und B. Das höhere Bildungsniveau lebt gesünder.
Je besser die Bildung, desto gesünder die Lebensweise, SRF Regional, 23.1. von Nicole Freudiger und Sabine Meyer

22. Januar 2014

Schulleiter empfehlen E-Zigaretten-Verbot

Über die Wirkung von E-Zigaretten weiss man noch nicht viel. Dies ist ein Grund, weshalb Bernard Gertsch, Präsident des Schulleiterverbands, ein Verbot empfiehlt. Allerdings schränkt Gertsch ein: "E-Zigi sind bisher nur punktuell ein Problem". 






"In Zukunft werden uns E-Zigaretten noch mehr beschäftigen", Bild: Toini Lindroos


Sogar in der Klasse wird geraucht, Blick, 22.1. von Lea Hartmann







10. Dezember 2013

Tablets schaden Kindern

An vielen Schulen wird mit Tablets und Computern im Schulalltag experimentiert. Baselland hat Nachholbedarf in ICT und lässt das Tablet bereits im Kindergarten zum Lernbegleiter der Kinder werden. Im Kanton Solothurn wird ein Versuch mit iPads verlängert. Doch Experten sind sich einig: Verbringt ein Kind zuviel Zeit mit Tablets und Smartphones, leidet darunter die Sozialkompetenz.  





Die Gutenachtgeschichte per Tablet? Bild: Keystone


Quelle: Eine Generation von Autisten, Basler Zeitung, 10.12. von Nadine A. Brügger






12. November 2013

E-Zigaretten und Schulordnungen

"Der Konsum von E-Zigaretten in Gebäuden ist erlaubt, falls er nicht explizit verboten ist", sagt das Bundesamt für Gesundheit und dies hat Auswirkungen auf die Schulen. In Genf musste kürzlich die Hausordnung einer Schule entsprechend geändert werden, da Rauchverbote bei E-Zigaretten nicht gelten würden. Da diese als Lebensmittel und nicht als Tabakwaren klassifiziert sind, werden sie vom Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen nicht erfasst.
In der Deutschschweiz sind E-Zigaretten noch kein Thema an den Schulen.




Bald auch bei uns? Bild: Keystone

Keine E-Zigaretten an Oberwalliser Schulen, Walliser Bote, 11.11.

30. März 2013

PH-Professor fordert: Schulfach Medien im LP 21

Dominik Petko von der PH Schwyz fordert, dass die Schulen das Thema Internet in den Lehrplan 21 aufnehmen sollen. "Das Thema ist so wichtig und komplex, dass es längst nicht mehr einfach kurz nebenher vermittelt werden kann", meint der Medienexperte. Die Gefahren würden nach wie vor unterschätzt.
Quelle: Migros-Magazin 13/2013

24. Oktober 2012

Lehrer bestraft wegen Rauchens

Zugegeben: Noch sind wir nicht so weit wie die untenstehende Geschichte aus Japan. 
Quelle: NZZ, 24.10.

19. Oktober 2012

Das Angebot fördert die Nachfrage

Der Kanton Baselland leistet sich ein Stütz- und Förderangebot, das von 50% der Kinder genutzt wird. Andererseits können Schwerstbehinderte nicht genügend gepflegt werden, weil die Ressourcen fehlen. Hier stimmt offensichtlich etwas nicht mehr. Zu viele Kinder nutzen Therapien. Das grosse Angebot kann auch als Luxus betrachtet werden. Dazu kommt, dass der Verbrauch an Ritalin stark angestiegen ist. 
Quelle: Basler Zeitung, 18.10. von Franziska Laur. Text zum Lesen anklicken.

5. Mai 2012

Lehrplan nicht überladen!

In der Schweiz gibt es viele Jugendliche mit einem Handy-Suchtproblem. Alain Pichard greift dies auf und zeigt, wie die vielen Begehrlichkeiten an den Lehrplan (Medienkunde, Suchtprophylaxe, Gesundheit, Glück etc.) die Schule ruinieren können. Pichard: "Die Schule muss wissen, was sie nicht kann, immer mehr. Und sie muss sich auf das konzentrieren, was sie kann, was sie können muss".
Zum Lesen bitte auf den Text klicken. Quelle: Berner Zeitung, 5.5.

29. April 2012

Zemp fordert klare Handy-Regelungen

Gemäss einer Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Forschungsstiftung Mobilkommunikation der ETH Zürich (FSE) sind in der Schweiz gegen 40'000 Jugendliche handysüchtig. Dies zeigt sich an Konzentrationsproblemen, Schlafmangel und Entzugserscheinungen. Befragt wurden 1300 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren aus allen Landesteilen. Fachleute befürchten, dass sich die Problematik in Zukunft noch verschärfen wird. Beat Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbandes, appelliert an die Lehrkräfte, strikte Regelungen durchzusetzen: "Es braucht an jeder Schule einen klaren Verhaltenskodex für den Umgang mit Handys."

Handysucht grassiert: Jeder 20. zeigt starkes Suchtverhalten, Bild: whrs9b.wordpress.com
Quelle: Sonntagszeitung, 29.4.

6. April 2012

Schwarze Liste bewährt sich

Seit dem 1. Januar 2008 müssen Lehrer, denen die Unterrichtsbefugnis entzogen wurde, bei der EDK gemeldet werden. Dort kommen sie auf eine Liste, die sicher stellen soll, das die entsprechenden Personen nicht in einem anderen Kanton weiterarbeiten können. Gründe für den Entzug der Unterrichtsbefugnis können strafrechtliche Tatbestände im Bereich der Sexualität aber auch Suchtprobleme sein.
Die Volksschulämter beurteilen die Existenz einer solchen Liste positiv. Allerdings können damit auch nicht alle Probleme gelöst werden. So sind Ausländer nicht registriert.
Seit vier Jahren sind die Kantone verpflichtet, den Entzug der Unterrichtsbefugnis von Lehrpersonen zu melden. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)
Zentrale Liste verhindert Anstellung von pädophilen Lehrern, Bild: Keystone / Gaetan Bally

32 Lehrer aus dem Kanton Zürich mit Berufsverbot, NZZ, 4.4. von Andreas Schmid

5. Januar 2012

Umgang mit Medien schon im Kindergarten

Der Zürcher Medienpädagoge Thomas Merz fordert in einem Interview Medienkunde bereits im Kindergarten. "Der Umgang mit Medien sollte von klein auf Bestandteil der Erziehung sein. Auch in der Schule, ja schon im Kindergarten. Dabei geht es weder darum, Kinder zu Medien hin-, noch von Medien wegzuführen - sondern ihnen zu einem lebenswerten, sinnvollen, spannenden Leben zu verhelfen".
Wann und wie sollen Kinder auf die modernen Kommunikationsmittel vorbereitet werden? Bild: Tages Anzeiger
"Ich finde es sinnvoll, wenn Jugendliche auf Facebook sind", Tages Anzeiger, 5.1. von Helene Arnet

13. Dezember 2011

Schulen im Therapiewahn

Jedes zweite Kind fasst in seiner Schulkarriere eine oder mehrere Therapien. Dieser Trend hin zur Pathologisierung einer ganzen Generation geschieht nicht zuletzt aus einer Überforderung der Lehrpersonen heraus. Diese stehen zwischen Ansprüchen aus der Politik und dem Elternhaus. Während die Politik den Lehrkräften immer mehr Aufgaben ausserhalb ihres Lehrauftrags zumutet, fordern die Eltern Mitspracherecht in den Schulen oder können ihrem anspruchsvollen Nachwuchs nicht mehr Einhalt gebieten. Und da in vielen Basler Schulen der Anteil an verhaltensauffälligen Kindern gross ist, gibt es Klassen, in  denen fast ein Viertel der Kinder wegen ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) mit dem Medikament Ritalin behandelt wird.
Nun schlagen Ärzte und Fachleute Alarm. Sie fordern ein einfacheres Schulsystem, eine seriösere Abklärung, bevor Therapien verordnet werden, und eine grössere Toleranz bei Abweichungen von der Norm. Es dürfe nicht sein, dass ein Kind nicht mehr das kleinste Lispeln oder das geringste Tagträumchen haben dürfe, ohne dass sofort eine Diagnose gestellt und nach dem Therapeuten gerufen werde.
Tatsächlich sind die Schulen überfrachtet. Frühfranzösisch, die Neueinführung von Qualitätsstandards, Kinder zu dick, zu dünn, zu neurotisch, zu fernsehbesessen - die Schule beugt sich dem Druck, führt Purzelbaumstunden ein und übt das richtige Freizeitverhalten. Doch unter all dem Genügenwollen brechen ihre Protagonisten zusammen. Auch viele Lehrer können nur noch mit psychologischer Beratung und Tabletten funktionieren.
Getestet und behandelt. Mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler geht in eine Therapie. Fachleute warnen vor der Überbetonung von Schwächen.
Ärzte wehren sich gegen unnötige Diagnosen, Bild: Fotolia
Aus: Basler Zeitung, 13.12. von Franziska Laur
Eine Generation wird krank geredet, Basler Zeitung, 13.12. von Franziska Laur

30. Oktober 2011

Selbsttests zur Suchtgefährdung

Die Suchtprävention des Kantons Zürich stellt Selbsttests zur Verfügung, die anregen, über das eigene Verhalten nachzudenken. Es geht um folgende Themenbereiche: Alkohol, Cannabis, Internet, Medikamente und Tabak.
Hier geht's zu den Selbsttests

26. Oktober 2011

Internet-Konsum: Ein Drittel der Primarschüler ist gefährdet

Jedes vierte Kind in der ersten Klasse hat bereits einen eigenen Computer, wie eine neue Studie zeigt. Und sehr oft nutzen Primarschüler diesen ohne Kontrolle durch die Eltern.
Ein Viertel der Erstklässler sitzt täglich vor dem Bildschirm. Ein PC für Kinder gilt oft als Statussymbol.
Ein PC für Kinder gilt oft als Statussymbol. Bild: Hollandse Hoogte, Laif
Internet-Konsum: Ein Drittel der Primarschüler ist suchtgefährdet, Tages Anzeiger, 26.10. von René Donzé