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15. Januar 2017

Tag des Spickzettels

Es gibt wohl kaum jemanden, der in seiner Schulzeit nicht mindestens einmal während einer Prüfung gespickt hat. Der reinste Nervenkitzel waren diese verbotenen Abschreibeaktionen. Denn hätte der Lehrer einen erwischt, dann wäre eine glatte Eins die Konsequenz gewesen.
Am 16. Januar kommen die Erinnerungen an all diese heimlichen Tricksereien wieder hoch, denn es ist der «Tag des Spickzettels». Grund genug für uns, die kreativsten, lustigsten und praktischsten Spickvarianten zu sammeln, die das Internet zu bieten hat.
Mit einer Nadel oder der Spitze eines Zirkels einfach die wichtigsten Formeln in ein Schoggistängli ritzen. Der grösste Vorteil dieser Variante: Das Beweismaterial kann bei Bedarf ganz schnell vernichtet werden und schmeckt auch noch gut.
Zum Tag des Spickzettels: 7 kreative Mogelideen, Energy.ch, 13.1. von Stephanie Röder

18. August 2012

Spicken mit dem Smartphone

Ein neues Schuljahr beginnt und auf die Schüler warten wieder Prüfungen. Doch mit ihrem Smartphone haben sie einen diskreten Helfer. Die Lehrer sind meist völlig ahnungslos. 
Ein Gerät für alles – auch für die externe Unterstützung bei Aufgaben, die eigentlich ohne solche gelöst werden sollten: Smartphone im Schulzimmer eines Gymnasiums.
Ein Gerät für alles, das Smartphone als wichtige Unterstützung bei Tests, Bild: Christoph Ruckstuhl
Schöner spicken mit dem Smartphone, NZZ, 18.8. von Matthias Böhni

10. August 2011

Handy-Verbot für Luzerner Schüler?

Die SVP des Kantons Luzern möchte von der Regierung prüfen lassen, ob ein Handy-Verbot für die Schule sinnvoll sei. Dies aufgrund verschiedener Vorkommnisse mit Smartphones. Schüler hätten Prüfungen abfotografiert und dann auf Google nach den richtigen Lösungen gesucht. Dass diese Strategie durchaus realitätsnah und alltagstauglich ist, dürfte den SVP-Leuten entgangen sein. Betrug ist sicher ernst zu nehmen, doch hier liegt die Lösung wohl eher bei den Lehrpersonen und der Art und Weise, wie diese ihre Prüfungen erstellen.
Schüler-Handys werden zum Politikum Neue Luzerner Zeitung 10.8. von Daniel Schriber

20. Juli 2011

Schulvergleiche verführen zu Betrug

Das Thema „Schulrankings“ und „Vergleichstests“ geistert immer wieder durch mein Blog. In der Wirtschaft kennen wir neben dem Grundlohn auch Zuschüsse – sogenannte Boni – die gute Arbeit belohnen sollen. Damit will man die Leute zu besseren Leistungen motivieren. Auf die Schule übertragen heisst dies: Je besser die Schulkinder in Tests abschneiden, desto besser muss die Leistung der Lehrpersonen sein. Es ist zu befürchten, dass Vergleichslisten von verschiedenen Schulen in den Händen von Politikern zu Geldverteiltabellen mutieren. Dass diese vereinfachte Sicht gerade in der Schule nicht funktioniert, ist schon mehrfach erläutert worden (siehe auch den Post „LCH ist gegen sinnlosen Wettbewerb"). Aktuell ist ein Fall aus den USA, wo Lehrer bewusst Testresultate geschönt haben, um mehr staatliche Subventionen zu bekommen.

3. Juli 2011

Smartphones fordern Schulen heraus

Der Spickzettel ist Vergangenheit: Neu vertrauen die Schüler moderner Technik. Die Prüfung der Parallelklasse wird photografiert, verschickt und per Internet werden die Lösungen gesucht. Eine Herausforderung für die Schulen, die verschiedene Regelungen entwickelt haben, um das Handy vom Unterricht fern zu halten. 
Andererseits ist es kurzsichtig, die positiven Eigenschaften eines Smartphones nicht auch für den Unterricht zu nutzen. Dazu müssten allerdings tradierte Testformate aufgegeben werden. So schlecht kann ein Überdenken unserer Prüfungskultur auch nicht sein! 
Wo Leistung gefordert wird, sucht der Mensch nach Abkürzungen mit weniger Aufwand. Das Handy eignet sich schlecht als Sündenbock für nicht mehr zeitgemässe Testverfahren. 


Das Smartphone ist vielseitig einsetzbar - wie Surfen auf dem Internet. 
Bild: Neue Luzerner Zeitung
Bericht Neue Luzerner Zeitung