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17. Mai 2019

Knapper Schulraum in Stadt Zürich


Der knappe Schulraum ist in der Stadt Zürich seit einigen Jahren ein Dauerthema. Am Wochenende etwa entscheidet das Stimmvolk an der Urne über das neue Schulhaus Freilager, von dem Gegner vehement behaupten, es sei für die boomenden Quartiere Albisrieden und Altstetten zu klein geplant worden.
So löst Zürich das Raumproblem an Schulen, Tages Anzeiger, 17.5. von Ev Manz

13. November 2018

Aargau regelt Einrichtung von alternativen Lernorten


Viele Schulen machen es längst. Auch wenn es bisher dafür keine kantonale Regelung gab. Die aktuelle Situation in vielen Klassen führte dazu, dass Lehrpersonen und Schulleitungen ausserhalb des Schulzimmers Lernorte einrichteten, um mit besonderen Schülerinnen und Schülern und widersprüchlichen Anforderungen adäquat umgehen zu können. Denn der Auftrag der Volksschule ist anspruchsvoller denn je: Sie soll alle Kinder, egal woher sie stammen, individuell fördern, für unterschiedliche Schullaufbahnen selektionieren und gleichzeitig Gemeinschaft stiften. Dass das immer weniger nur im Klassenverband im Schulzimmer geschehen kann, leuchtet ein.
Die Lizenz zum Verlassen des Klassenzimmers, Aargauer Zeitung, 8.11. von Jörg Meier

26. April 2018

Dank Lernlandschaften zum attraktiven Arbeitgeber?

530'000 Franken soll der Umbau kosten, dank dem im Schulhaus Moosmatt das Lernlandschaften-Modell umgesetzt werden kann. Der Kredit-Antrag der Schulpflege liegt jetzt vor.
Lernlandschaften sprengen Mauern: Kredit-Antrag zum Moosmatt-Umbau liegt vor, Limmattaler Zeitung, 25.4. von David Egger

23. Februar 2018

Fehlkalkulation bei Schulraumplanung in Basel

Vier neue Schulhäuser wurden im Rahmen der Schul-Harmonisierung in Basel-Stadt gebaut, zahlreiche weitere saniert. Doch das reicht nicht. Die Prognosen zu den Schülerzahlen haben das Wachstum der Stadt unterschätzt.
Wie kann das sein? Basel baut Schulhäuser und trotzdem fehlt es an Platz, Tageswoche, 23.2. von Catherine Weyer

21. Februar 2017

Die Baustellen des Herrn Cramer

Der neue Basler Erziehungsdirektor muss sich um zahlreiche Baustellen kümmern.
Cramer muss an mehreren Fronten gleichzeitig Lösungen finden, Bild: Kostas Maros
Die Baustellen des Conradin Cramer, Basler Zeitung, 21.2. von Franziska Laur und Thomas Dähler

3. November 2016

Gemeinde will Schulhaus privat bauen

Ganz freiwillig wagt der Gemeinderat von Reiden den ungewöhnlichen Schritt nicht. Weil der Ort überschuldet ist und kritische Bürger intervenierten, wurde eine für den 27. November angesetzte Volksabstimmung kurzfristig abgeblasen. Statt mit einem ordentlichen Kredit von 6,3 Millionen Franken will der Gemeinderat das neue Schulhaus Mitte durch einen privaten Investor finanzieren und bauen lassen. Die Gemeinde will sich in das Gebäude einmieten.
Baue Schulhaus - suche Investor, NZZ, 3.11. von Erich Aschwanden

9. Mai 2016

Informatikraum hat ausgedient

Erwin Sommer, Vorsteher des Amtes für Kindergarten und Volkshochschule, spricht über die Empfehlungen der Erziehungs­direktion an die Gemeinden in Sachen Computerinfrastruktur.













Erwin Sommer ist Vorsteher des Amtes für Kindergarten und Volksschule, Bild: Olaf Nörrenberg
"Ein starrer Informatikraum ist nicht mehr zeitgemäss", Langenthaler Tagblatt, 9.5. von Christoph Buchs

2. Mai 2016

Klassische Managementfehler

Bildungspolitik ist Verantwortung, ­Verpflichtung und grosse Chance zugleich. Gute Bildung ist für unsere Kinder Ausgangspunkt eines Lebens vielfältigster Möglichkeiten, und es geht um die Chancen junger Menschen, nicht um Strukturen, Ideologien oder scheinbar fortschrittliche Konzepte.
Nützliche Veränderung? Basler Zeitung, 2.5. von Nadine Gautschi

19. April 2016

Schülerparlament verfasst Schriften für Zeitkapsel

Die Schulanlage Hinterbirch in Bülach hat schon ein Jahr Bauzeit hinter sich. Gestern nun haben die 36 Schüler des Schülerparlaments (zwei Vertreter je Klasse), gemeinsam mit Vertretern der Bauherrschaft, der Schulleitung und der Schulpflege, offiziell den Grundstein für den Ersatzneubau auf dem Schulareal vorgenommen. Bis der Neubau eingeweiht werden kann, sollen gemäss Planung noch zwei Jahre vergehen. Damit ist auch klar, dass die gestern auf dem Platz anwesenden Schüler den neuen Trakt gar nicht mehr selber nutzen werden.













Die Schüler verfassten ein Buch und ihre Wünsche und Gedanken, Bild: Balz Murer
Für die Zeit strengerer Lehrer, Zürcher Unterländer, 19.4. von Florian Schaer

13. August 2014

Berner Schulamt verliert Übersicht

Man könnte meinen, die Schweiz sei ein durchorganisiertes Land. Ein durchorganisiertes Land braucht Beamte. Beamte kosten Geld. Doch manchmal reichen auch viele Beamte nicht aus. Die Stadt Bern zeigt, wie es bei uns nicht laufen sollte: Jede Gemeinde ist für eine saubere Schulplanung verantwortlich. Damit kann festgestellt werden, wie viel Schulraum benötigt wird. Gerade beim Kindergarten ist es dieses Jahr aber zu unerwarteten Problemen gekommen.

Provisorischer Kindergarten mitten im Freibad Marzili, Bild: SRF

Der Kindergarten im Marzilibad, SRF Regional, 11.8.
Den Überblick über die Anzahl neuer Schüler verloren, Rendez-vous, Radio SRF, 13.8. von Michael Sahli


4. Mai 2014

Lehrer für Jenische

Etwa 500 Kinder fahrender Jenischer besuchen die Schule nur im Winterhalbjahr. Im Sommer sind sie mit ihren Familien auf Reisen. Von März bis Ende Oktober müssen sich diese Kinder den Schulstoff weitgehend ohne pädagogische Unterstützung aneignen. Damit sind Probleme verbunden: «Viele jenische Kinder verlieren den Anschluss an die Klasse», sagt Venanz Nobel. Er ist Geschäftsführer der Cooperation Jenische Kultur, die von der vom Bund subventionierten Radgenossenschaft der Landstrasse gegründet wurde. Eine gesamtschweizerische Regelung, wie die jenischen Kinder im Sommer den Schulstoff aufarbeiten, gibt es nicht. Das regelt die zuständige Schulbehörde.




Die EDK signalisiert Unterstützung für das Projekt, Bild: Jiri Reiner


Eigene Lehrer für die Jenischen, Schweiz am Sonntag, 4.5. von Anna Kappeler


16. Februar 2014

Mit Harmos argumentieren

Mit Harmos kann fast alles begründet werden. Das durchlebt man derzeit im Baselbiet, wo Harmos als Rechtfertigung für grosse, neue Schulzentren hinhalten muss. Doch gute Schulen hängen nicht von Schulhäusern und Organisationskonzepten ab. 




Neue Schulhäuser wegen neuen Schulformen? Bild: baz

Reformen um der Reformen willen, Basler Zeitung, 16.2. von Thomas Dähler

11. Januar 2014

Eine halbe Milliarde für Schulhäuser

Die Schülerzahl im Kanton Baselland sinkt leicht. Trotzdem investiert der Kanton in den nächsten Jahren eine halbe Milliarde für Schulbauten. Diese sind nötig, weil Harmos die Schultypen neu organisiert. Nachdem Basel-Stadt bereits hunderte von Millionen in die Infrastruktur hineinbuttert, fragt man sich, ob das Geld nicht besser in die Schulqualität investiert worden wäre.






Die Harmos-Vorlage enthielt keine Hinweise auf künftige Bauvorhaben, Bild: Keystone

Harmos kostet eine halbe Milliarde, Basler Zeitung, 11.1. von Thomas Dähler


18. August 2013

Platznot an Schulen

Steigende Schülerzahlen und die Bedürfnisse der neuen Methodik sorgen für Platznot an den Schulen. Dazu kommen überforderte Schulraumplaner in den Gemeinden. 


Die Polizei hilft beim Umzug in ein Provisorium, Bild: Stefan Bohrer

In den Schulen wird es eng, Sonntagszeitung, 18.8. von Florian Imbach, Oliver Zihlmann und Marie Maurisse

29. April 2013

Aargau rüstet Schulhäuser auf

Bald schon wird die grosse Schulreform im Aargau umgesetzt: Aus fünf Jahren Primarschule werden sechs. Diese Reform betrifft auch die Schulbauten, die auf Kosten der Gemeinden aufgerüstet werden müssen. Das kostet und im Aargau reibt man sich die Augen.




Im Sommer 2014 muss die Aargauer Schulreform umgesetzt sein, Bild: Aargauer Zeitung

Ein Schulhaus ist noch keine Schulreform, Aargauer Zeitung, 27.4.

30. Januar 2013

17. Dezember 2012

Überwachung der Schulhäuser zahlt sich aus

In der Stadt Bern haben sich die Kosten für die Beseitigung von Vandalenschäden innert dreier Jahre halbiert. Seit 2010 läuft ein Pilotversuch mit einer privaten Sicherheitsfirma. Die geringeren Reinigungskosten wiegen die Kosten für die Überwachung auf.





Nächtlicher Kontrollgang, Bild: Beat Mathys
Durch Schulüberwachung weniger Vandalenschäden, Berner Zeitung, 17.12. von Wolf Röcken

11. Dezember 2012

Aargau baut Schulhäuser

Als Folge von Harmos und der damit notwendigen Verlängerung der Primarschule auf sechs Jahre wird im Aargau nun an den Schulhäusern gebaut. Gegen eine Milliarde Franken wird in die Infrastruktur gebuttert.
Aargau erlebt Boom von Schulhausneubauten, Regionaljournal DRS, 11.12.

26. August 2012

Darf Bildung alles?

Unter dem geschützten Deckmäntelchen "Bildung" verbergen sich oft auch seltsame Dinge. Worum geht es? Der Kanton Basel-Stadt steht mit seinem Schulmodell in der Schweiz als Exot da. Wegen Harmos muss daher die Zählweise und Benennung der Klassenzüge angepasst werden. Neu werden die Basler Kinder also sechs Jahre Primar- und drei Jahre Sekundarschule besuchen. Das Gymnasium dauert vier Jahre. Die Mehrheit der Schüler wird gleich lang zur Schule gehen, einzig Gymnasiasten sind ein Jahr schneller am Ziel.  
Wer gedacht hätte, die Basler würden es bei einer simplen Neuzuteilung auf die Schulhäuser belassen, sieht sich getäuscht. Es handelt sich hier um ein "Grossprojekt", das eine achtzehnköpfige Projektleitung beschäftigt. Von diesen Personen stehen dreizehn mit Anstellungsprozenten zwischen 10 und 90 Prozent auf der Lohnliste. Im Jahre 2011 waren zudem 15 Arbeitsgruppen mit knapp 200 Personen an der Planung beteiligt. 
Nur die Projektkosten allein belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken. Für bauliche Massnahmen sind 712 Millionen budgetiert (auf mehrere Jahre verteilt). Die ganze Übung wird die Basler also rund 800 Millionen kosten. Dies ohne dass ein einziges Schulhaus abgebrannt wäre oder dass sich die Schülerzahl veränderte (das Gymnasium wird sogar um ein Jahr gekürzt). Das Geld für die Schulharmonisierung würde reichen, um 80 neue Schulhäuser à 10 Millionen Franken zu bauen. Darin hätten alle 21'000 Basler Kindergärtler, Schüler und Gymnasiasten - falls es nötig würde - locker Platz. 
Natürlich ist meine Zusammenstellung tendenziös, die Schulrealität ist komplexer, das ist mir bewusst. Trotzdem: Was in Basel im Zusammenhang mit Harmos abläuft, übersteigt meine kühnsten Befürchtungen von Bildungsbürokratie. Wir reden ja nicht von schulischen Inhalten und deren Vermittlung. Was tun denn die Basler bloss, wenn der Lehrplan umgesetzt werden soll, wenn sie bereits bei Harmos dermassen überborden?
 
Was tun sie, wenn es anspruchsvoll wird? Bild: ap
Quellen: Statistik Basel und Schulharmonisierung Basel.

10. August 2012

Ode an die Wandtafel

Die Sommerferien sind vorbei. In den meisten Kantonen beginnt nächste Woche das neue Schuljahr. Viele Schüler werden ein Smartphone oder einen Tablet-Computer dabei haben. Aber in den Schulzimmern sieht es noch fast so aus wie zu Gotthelfs Zeiten: Reihen von Schulbänken stehen vor einem Lehrerpult. Dahinter hängt eine Wandtafel.

Lehrer wehren sich für den Erhalt der Wandtafeln, Bild: 20 Minuten
Ode an die Wandtafel, DRS 4 News, 10.8. von Rafael von Matt