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31. Dezember 2020

Kopftuchverbot gegen Diskriminierung gefordert

Es ist eine der emotionalsten Abstimmungen im Jahr 2021: Der Volksentscheid über die Burka-Initiative, die am 7. März an die Urne kommt. Nicht nur die SVP macht sich für das Volksbegehren stark, auch aus der Mitte kommt Unterstützung. Eine der Wortführerinnen für ein Ja zur Burka-Initiative ist dabei die Aargauer CVP-Nationalrätin Marianne Binder (62).

CVP-Binder fordert Kopftuchverbot an Schulen, Blick, 29.12. von Ruedi Studer

6. Oktober 2020

Waadt verbietet "T-Shirt der Schande"

Nach einer Kontroverse um Kleidervorschriften an Schulen ist im Kanton Waadt das sogenannte «T-Shirt der Schande» verboten worden.Vergangene Woche hatten Dutzende Schülerinnen undSchüler in Genf gegen den «sexistischen Dresscode» an Sekundarschulen protestiert. Eine ähnliche Praxis sei auch in einigen Waadtländer Schulen angewandt worden, sagte Erziehungsdirektorin Cesla Amarelle (SP) dem Westschweizer Radio LFM.

"T-Shirt der Schande" wird von der Schule verbannt, SRF, 5.10.

30. September 2020

Sexistische Kleidervorschriften

Wegen Kleidervorschriften an einigen Sekundarschulen in Genf haben Dutzende Jugendliche vor der Schule Pinchat protestiert. Sie fordern, dass die «erniedrigende» und «sexistische» Kleiderordnung aufgehoben wird. Für grossen Ärger sorgt bei den Jugendlichen das sogenannte T-Shirt der Schande («t-shirt de la honte»), dass bei unpassender Bekleidung übergestreift werden muss.

Übergrosses T-Shirt der Schande, Bild: RTS

Protest gegen "sexistische" Kleidervorschrifen, SRF, 30.9.

5. April 2018

Kopftuchverbot in Österreich

Mädchen sollen nach dem Willen der österreichischen Regierung künftig kein Kopftuch mehr in Kindergarten und Grundschule tragen dürfen. „Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch in Wien.
Sebastian Kurz kündigt Kopftuchverbot für Kindergarten und Schule an, Welt, 4.4. 

19. September 2017

Unterschiedliche Handhabung von Kleidervorschriften

Nicht alle Modetrends passen ins Klassenzimmer. Die Schule Merenschwand hat deshalb Regeln aufgestellt. Andere Schulen verzichten darauf, weil sich Vorschriften kaum durchsetzen lassen.
Diese Kleiderregeln gelten an Aargauer Schulen, Aargauer Zeitung, 19.9. von Noemi Lea Landolt

17. September 2017

Kleiderverbote als juristisches Minenfeld

Eine Solothurner Schule hat Kleidervorschriften erlassen. Mit Verboten bewegen sich Schulen in der rechtlichen Grauzone. Trotzdem können die Vorschriften Sinn machen, sagen Schulleiter.

3. Juli 2017

Nachlässige Lehrerkleidung

Regelmässig wird Jeroen van Rooijen von Schulen als Stilexperte gebucht. Sein Fazit: «Lehrer sind totale Hardcore-Individualisten – und so dünnhäutig!» Sie seien die schwierigsten Kunden: «Viele verstehen nicht, dass ein guter Geist auch in einer guten Flasche daherkommen kann.» Die Lehrer seien der Auffassung, in ihrem Job zählten nur das Vermitteln von Wissen und menschliche Qualitäten. Deshalb träten einige zu nachlässig und zu ungepflegt vor die Klasse. «Am liebsten tragen sie ihre ungebügelten Wanderklamotten von Mammut und Schöffel, dazu Schuhe von Sioux oder Mephisto und in ganz schwerwiegenden Fällen vielleicht noch Birkenstocksandalen mit Socken.» Denn bequem und unkompliziert solle es sein. Der passende Look für Lehrer sei der Collegestyle oder smart casual.
Schulen buchen Stilexperten für Lehrer, 20 Minuten, 30.6. von B. Zanni

6. April 2017

Kulturelle Werte lassen sich schwer gesetzlich regeln

Offensichtlich gibt es ganz unterschiedliche Wahrnehmungen: Da ist die Öffentlichkeit und mit ihr verbündet die Politik. Sie ist sensibilisiert auf schulische Konflikte, die aus unterschiedlichen kulturellen und religiösen Anliegen entstehen, die nicht mit dem schulischen Alltag vereinbar sind: Dazu gehören etwa die Diskussion um das Kruzifix im Schulzimmer, die religiös motivierte Weigerung von Eltern, ihre Töchter am Schwimmunterricht teilnehmen zu lassen, die Frage, ob Kopftuch oder nicht im Unterricht oder der schweizweit bekannte Fall in Therwil, als ein Schüler der Lehrerin den Handschlag verweigerte.
Gut gemeinte Unterstützung für Schulen, Aargauer Zeitung, 5.4. Kommentar von Jörg Meier

Aargau lehnt Kopftuchverbot ab

Ein neuer Leitfaden zeigt den Schulen auf, wo im Umgang mit religiös begründeten Anliegen verbindliche Regelungen bestehen. Auslöser dafür war ein Vorstoss der CVP-Fraktion im Grossen Rat.
Kopftuch, Handschlag, Schwimmen: Diese Regeln empfiehlt der Aargau den Schulen, Aargauer Zeitung, 5.4. von Jörg Meier

30. Oktober 2016

St. Galler Regierung kippt Kopftuch-Verbot

Die St. Galler Regierung will das Kopftuchverbot an Schulen streichen. Im Schulgesetz soll in Zukunft stehen, dass sich die Schüler korrekt kleiden müssen. Das Kopftuchverbot wurde faktisch bereits vor einem Jahr durch das Bundesgericht ausser Kraft gesetzt. 
Quelle: sda, 29.10.

23. Februar 2016

"Juristische Probleme vorprogrammiert"

Die Walliser SVP möchte mit einer Initiative das Tragen von Kopfbedeckungen an Schulen verbieten. Für Lehrerverbandspräsident Beat Zemp sind juristische Konflikte vorprogrammiert.
"Ein Kopftuch stört im Klassenzimmer überhaupt nicht", SRF News, 23.2. von Andrea Jaggi

22. Februar 2016

SVP gegen Kopfbedeckungen

Rund 4400 Personen haben nach Angaben der Walliser SVP die Initiative gegen Kopfbedeckungen unterschrieben. Damit soll das Tragen von Kopftüchern in den Schulen verboten werden.











Mit 4385 Unterschriften der Staatskanzlei übergeben. Bild: Keystone
SVP Wallis reicht Initiative gegen Kopfbedeckungen ein, SRF Regional, 22.2.

23. Dezember 2015

Von Edelweiss und Political Correctness

Ein Edelweiss-Sträusslein gilt als Liebesbekenntnis. In der Naturmedizin helfen Edelweisstinkturen freie Radikale zu neutralisieren und verhindern die Verstärkung von Superoxiden, die zum Alterungsprozess der Haut beitragen.













Ein stolzer, patriotischer Schweizerknabe, Bild: Südostschweiz

Hemden mit Edelweissen sind rassistisch, findet Fräulein Rottenmeier, Blog Südostschweiz, 23.12. von Fritz Tschudi

14. Dezember 2015

"Auch Bundesrichter denken manchmal zu wenig nach"

Der bekannte Schweizer Publizist Frank A. Meyer äussert sich zur Kopftuchfrage in der Schule. Er kritisiert das Urteil der Lausanner Richter und findet, dass das Kopftuch für Mädchen ein Signal gegen die Integration sei.










"Lausanner Urteil sanktioniert Frauenverachtung", Bild: Alex Spichale
"Religion ist immer Männermacht", Basellandschaftliche Zeitung, 14.12. von Christian Dorer und Michael Wanner

13. Dezember 2015

Amsler und LCH begrüssen Urteil

Die Schweizer Lehrerinnen und Lehrer sind erleichtert. Das Bundesgericht hat am Freitag Rechtssicherheit geschaffen: Moslemischen Mädchen darf das Tragen eines Kopftuches im Schulunterricht nicht verboten werden.
Dresscode für Schweizer Schulen, St. Galler Tagblatt, 13.12.

12. Dezember 2015

Eingriff in Glaubens- und Gewissensfreiheit

Das Bundesgericht spricht sich gegen das Kopftuchverbot der Schulgemeinde St. Margrethen aus. Ein bosnisches Mädchen darf somit weiterhin mit Kopftuch den Unterricht besuchen.













Vier von fünf Richtern gegen Kopftuchverbot, Bild: Petra Orosz
Ein allgemeines Kopftuchverbot an Schulen geht zu weit, NZZ, 12.12. von Katharina Fontana

Empört über Urteil

Die sankt-gallische SVP lässt wie erwartet kein gutes Haar am Richterspruch aus Lausanne. Sie sei «empört über dieses weltfremde Urteil», bedeute es doch einen Rückschlag für die Integrationsbemühungen in der Volksschule. Das Urteil sei «geradezu eine Einladung an die islamistischen Kreise, weitere Forderungen zu stellen», hält die SVP fest. Der Schulrat von St. Margrethen, der den Grundsatzentscheid des Bundesgerichts erwirkt hat, übt ebenfalls Kritik: Nach wie vor sei er überzeugt, dass das Tragen des islamischen Kopftuchs bereits im Kindesalter «ein Symbol für eine fundamentalistische Auslegung des Islams» darstelle.
"Einladung an islamistische Kreise", NZZ, 12.12.

Debatte über muslimischen Lebensstil geht weiter

Beim Streit über ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen berufen sich Gegner wie Befürworter auf die Grundrechte. Für die einen geht es um die Freiheit der heranwachsenden Mädchen, ihre religiöse Überzeugung durch das Tragen des islamischen Foulards auszudrücken. Die anderen sehen im Kopftuch ein patriarchalisches Instrument und sind der Ansicht, dass der Staat die Schülerinnen vor Unterdrückung zu schützen habe. Das Bundesgericht hat sich mit seinem Grundsatzentscheid auf die Seite derGegner eines Kopftuchverbots geschlagen.
Das Tuch ist nicht das Problem, NZZ, 12.12. von Katharina Fontana

11. Dezember 2015

Kopftuch erlaubt

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Schulgemeinde St. Margrethen SG im Zusammenhang mit ihrem Kopftuchverbot abgewiesen. Ein 2001 geborenes und aus Bosnien stammendes Mädchen darf somit während des Unterrichts ein Kopftuch tragen.










Das Bundesgericht fällte einen massgebenden Entscheid, Bild: Georgios Kefalas
Bundesgericht: Mädchen darf mit Kopftuch in den Schulunterricht, sda, 11.12.

20. Februar 2015

Initiative gegen Kopfbedeckungen

Die Walliser SVP lanciert eine Initiative gegen das Tragen von Kopfbedeckungen im Unterricht.





Kopftuch als Integration-Hindernis, Bild: Keystone

Walliser SVP will Kopfbedeckungen an Schulen verbieten, Tages Anzeiger, 20.2.