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5. Dezember 2020

Baselland ändert Stundentafel für bessere Testergebnisse

Es waren klare Worte, die Regierungsrätin Monica Gschwind an der gestrigen Video-Medienkonferenz zur Zukunft der Baselbieter Volksschule wählte: «Die Resultate haben den Anspruch, den ich als Bildungsdirektorin habe, nicht erfüllt.» Die Rede ist von den Ergebnissen der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK), bei der Schülerinnen und Schüler der ganzen Schweiz in verschiedenen Fächern getestet werden. Im Mai 2019 wurden die Ergebnisse präsentiert – in den Fächern Mathematik, Deutsch und Französisch waren sie im Baselbiet unbefriedigend. «Bei den Bildungskompetenzen streben wir nicht das Mittelfeld an», meint Gschwind, «sondern Ergebnisse, die deutlich darüberliegen.» 

Das Mittelfeld reicht ihr nicht, BZ Basel, 3.12. von Kelly Spielmann

28. November 2020

Wir Bildungsvollzugsbeamten

„Franz, du schaffst das!“ Mit dieser Erwartungshaltung hätten ihn die Lehrer gestärkt. So erinnert sich der Unternehmer Franz Käppeli an seine Schulzeit. (1) Der Gründer der Labor medica AG wird in eine arme Bauernfamilie geboren. Als elftes von zwölf Kindern wächst er in Muri im Freiamt auf. Sein Studium an der ETH Zürich berappt er selber. Der promovierte Biochemiker Käppeli baut eines der führenden medizinischen Laboratorien der Schweiz auf, verdient ein Vermögen und stiftet gegen 15 Millionen Franken als Beitrag an die Renovation des Klosters Muri – dies mit der einzigen Begründung, seine Lehrer hätten ihm viel zugetraut und ihn ermutigt.

Setzt sich für besseren Unterricht ein: Carl Bossard, Bild: meinbezirk.at 
"Franz, du schaffst das!", Journal21.ch, 27.11. von Carl Bossard

18. Oktober 2020

Als die Schweiz es noch fertigbrachte

Die Chancenungleichheit kann nicht vermindert werden, indem man die Bildungsanforderungen hinunterschraubt. Dass die Chancenungleichheit drastisch vermindert werden kann, hat die Schweiz schon einmal bewiesen. 1991 nahm die Schweiz zum ersten Mal an dem internationalen Test «International Assessment of Educational Progress» (IAEP) in Mathematik und Naturwissenschaften mit grossen repräsentativen Stichproben von 13-jährigen Schülern teil. Der IAEP wurde von Schülerinnen und Schülern in rund zwanzig Ländern unter der Schirmherrschaft des US-Bildungsministeriums durchgeführt. Die Resultate der Schweizer Schüler lagen bei den höchsten Durchschnittswerten in Mathematik und Naturwissenschaften. Die Werte, die das niedrigste Zehntel aller Schweizer Schüler erreichte, lagen sehr weit vor dem entsprechenden Anteil der Schülerinnen und Schüler in Grossbritannien und allen anderen Ländern in dieser Umfrage. China, Korea und Taiwan hatten ähnliche Durchschnittswerte wie die Schweiz; aber für das unterste Zehntel der Schüler lag die Schweiz immer noch weit vorne. Warum schauen wir nicht, wie die Schweiz das damals fertiggebracht hat?

NZZaS, 18.10., Leserbrief von Peter Aebersold

12. Oktober 2020

Auf Vermessung verzichten

Es muss immer alles mess- und bewertbar sein und was nicht messbar ist, wird so gebogen, dass es bewertbar wird. Wie kann eine solch individuelle Sache wie der Lernfortschritt anhand von Checks (also Momentaufnahmen) gemessen werden? Wenn verglichen wird, dann müssten die Voraussetzungen auch gleich sein. Das heisst jedes Jahr müssten genau die gleiche Anzahl Kinder mit dem genau gleichen Hintergrund verglichen werden. Es müsste die Zeit, die Eltern aufwenden, um beim Lernen zu helfen, in die Statistik einfliessen. Das Freizeitverhalten, die Anzahl Geschwister, die Freundeskreise, die Arbeit der Eltern, und vieles mehr spielen eine Rolle und müssen in die Statistik einbezogen werden – das würde eine wochenlange Recherche bedeuten und immer noch keinen Sinn machen. Zum Glück sind wir Individuen und daher nicht wirklich vermessbar. DAZ, Deutsch als Zweitsprache, das hat der Schullockdown gezeigt, funktioniert nur, wenn diese Stunden sehr regelmässig stattfinden und Anreiz bieten. Die Eltern und andere Erwachsene müssen mitmachen und diesen speziellen Unterricht voll unterstützen, dann funktioniert es auch. Vielleicht sollten wir diese ungenaue Vermessung von Kindern einfach sein lassen und akzeptieren, dass es Unterschiede gibt. Es gibt genug Beispiele von erfolgreichen Menschen, die schulschwach waren und erst danach durchgestartet sind. 

Basler Zeitung, 8.10. Leserbrief von Philip Karger

5. Oktober 2020

Bescheidene Erfolge für DaZ und Integration

Leistungsschwache Schülerinnen und Schüler profitieren nicht von leistungsstarken: Die Primarschulen in Basel-Stadt schaffen es nicht, den Leistungsrückstand der Kinder aus bildungsfernen Familien zu verringern. Das zeigen die veröffentlichten Ergebnisse der Schulchecks der 3.Klassen aus dem vergangenen Jahr. Sie zeigen auf, dass die Leistungsunterschiede bei den Drittklässlern in Basel-Stadt erheblich grösser sind als in den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn. Auch nahmen die Leistungsunterschiede in Basel-Stadt im Vergleich zu den Vorjahren zu. 

Bildungsgraben in Basler Primarschulen, Basler Zeitung, 5.10. von Thomas Dähler

2. September 2020

Basler Lehrer wollen wegen Corona keine Checks

 «Was kann ich? Wo stehe ich? Welche Lernschritte folgen als Nächstes?» Diese Fragen werden in den Leistungschecks zur Standortbestimmung am Anfang der 3.Klasse und zum Ende der 5.Klasse in der Primarschule gestellt. Diese Checks P3 und P5, die in der gesamten Nordwestschweiz zum Schulsystem gehören, werden seit Jahren von Basler Lehrpersonen kritisiert. Wegen des Coronavirus flammt der Streit nun erneut auf. Im März 2017 verabschiedete die Gesamtkonferenz der Basler Lehrpersonen die Resolution zur «kompletten Abschaffung der vierkantonalen Leistungschecks». Eine klare Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen. Dabei ging es einerseits um die Checks während der Primarschulzeit, anderseits aber auch um die beiden Tests in der Sekundarstufe. Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer reagierte und strich vorerst den Check in der 3. Oberstufe. Gleichzeitig wurde der zweite Test in der Primarstufe von der 6. in die 5. Klasse verschoben.

Schulen sind gegen Leistungstests, BZ Basel, 1.9. von Silvana Schreier

14. März 2020

«Deutsche Sprache als Grundlage allen Lernens»


Den ersten Anlass in diesem Jahr widmete der Verein «Starke Volksschule Zürich» dem wichtigsten Bildungsthema – dem Erlernen der deutschen Sprache. Das essentielle Werkzeug dabei sei das Lesen. Denn nur so können Texte verstanden, im grösseren Zusammenhang eingeordnet und richtig interpretiert werden. Dass die Schweizer Schulen hier ein eklatantes Defizit aufweisen, belegen die Testergebnisse der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und der PISA-Studie von Neuem.
«Deutsche Sprache als Grundlage allen Lernens», Starke Volksschule Zürich, 12.3., von Timotheus Bruderer

8. Dezember 2019

Pisa-Teilnahme abbrechen


Da waren sie wieder, die Kulturpessimisten und Bildungsnostalgiker, die schon immer gewusst haben, was falsch läuft in der Schule: zu viele Reformen, zu viel Integration und Kuschelpädagogik, zu wenig Drill.
Die neusten Resultate der Pisa-Studie bewiesen es diese Woche schliesslich schwarz auf weiss: Die Schweizer Jugendlichen können schlecht lesen, und in der Mathematik und den Naturwissenschaften waren die Zahlen auch schon besser. Das einst stolze Schweizer Bildungswesen sei nur noch Mittelmass - heisst es in den Medien. Eine Schmach, ein Alarmsignal, der Lehrerverband sieht Handlungsbedarf.
Die Pisa-Resultate sind nicht das Problem. Der Test ist es. NZZaS, 8.12. von Michael Furger

4. Dezember 2019

Eine Schmach


Was war das für eine Aufregung! Vor drei Jahren sackten die Schweizer Schüler beim Pisa-Test im Lesen ab – und für die Bildungsverantwortlichen im ganzen Land war klar: Das muss an der neuen computerbasierten Methode liegen. Bund und Kantone richteten ungewöhnlich harsche Worte an die OECD, die Lehrerschaft forderte gar den Austritt aus dem internationalen Schülervergleich.
Der falsche Reformeifer rächt sich, Tages Anzeiger, 3.12. von Raphaela Birrer

3. Dezember 2019

PISA: Zu wenig Medienkompetenz


Hört man den Begriff Schülervergleich, denken wahrscheinlich viele noch an herkömmliche Tests, bei denen Fragebogen mit Bleistift ausgefüllt oder lange Texte abgeliefert werden müssen. Beim «Programme for International Student Assessment», besser bekannt unter dem Kürzel Pisa, ist das nicht mehr der Fall. Seit 2015 findet die gesamte Befragung online statt. So mussten die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Lesen beispielsweise einen Online-Chat auf dessen Inhalt analysieren. Unter anderem galt es die Frage zu beantworten, welche Beiträge für den User nützlich sind oder bei welchen Posts es sich um Werbung handelt. Es waren also Kompetenzen gefragt, die im Alltagsleben der Jugendlichen eine entscheidende Rolle spielen.
Pisa: Medienkompetenz der Schüler muss gefördert werden, NZZ, 3.12. von Erich Aschwanden

Schlechtes Leseresultat als Weckruf


Lesen wird immer mehr zur zentralen Grundkompetenz in unserer digitalen Welt. Da reicht es nicht, die Buchstaben und Wörter zu kennen und Texte zu verstehen. Mündige Bürgerinnen und Bürger müssen Texte auch in einen Zusammenhang setzen und beispielsweise Fakten und Meinungen auseinanderhalten und Fake News erkennen können.
Lesekompetenz lässt nach, SRF 3.12.

Absturz im Lesen


Pisa ist die grösste internationale Schülervergleichsstudie. Sie wird alle drei Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt. Für die neuste Ausgabe testete die OECD 600'000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren aus 79 Ländern.
Bei jeder Studie wird ein anderer Fokus gesetzt. Dieses Mal lag der Schwerpunkt auf der Lesekompetenz – und genau hier offenbarten die Schweizer Schüler Schwächen. Im Schnitt erzielten sie 484 Punkte. Damit liegt die Schweiz lediglich auf dem 27. Platz.
Fast ein Viertel der 15-jährigen Schweizerinnen und Schweizer erreichte nicht das sogenannte Level 2, bei dem sie zumindest die Grundidee und den möglichen Zweck eines Textes von mittlerer Länge erkennen sollen sowie die dort vermittelten Informationen nutzen können.
Pisa-Test: So schlecht schneiden die Schweizer Schüler ab, Basler Zeitung, 3.12. von Yannick Wiget und Barbara Reye. Grafik: Dino Caracciolo
Weitere Grafiken hier ersichtlich

PISA: Nationaler Bericht

Im vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse der Schweiz bei PISA 2018 dargestellt. Im Rahmen dieses Berichts werden die Ergebnisse der Schweiz in den drei untersuchten Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften im Vergleich zu den Ergebnissen bei PISA 2015 aufgezeigt und bestimmten Vergleichsländern gegenübergestellt. Die dabei berücksichtigten Vergleichsländer wurden aufgrund spezifischer Kriterien ausgewählt: Es handelt sich dabei um alle teilnehmenden Nachbarländer (Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich) sowie um Länder, in denen vergleichbar mit der Schweiz die Mehrsprachigkeit zentral ist und im Rahmen dieser Mehrsprachigkeit mindestens eine Landessprache der Schweiz bei PISA getestet wird (Kanada, Belgien, Luxemburg). Zusätzlich wird als Vergleichsland Finnland hinzugezogen, das insbesondere in den ersten PISA-Erhebungen sehr gute Leistungen in allen drei Kompetenzbereichen gezeigt hat. Des Weiteren werden einzelne schulische Bedingungen sowie individuelle Merkmale der Schülerinnen und Schüler, die das Lernen innerhalb und ausserhalb des schulischen Kontextes tangieren, thematisiert.

PISA 2018, Schülerinnen und Schüler der Schweiz im internationalen Vergleich, Bildungsmonitoring Schweiz, 3.12.

30. November 2019

Folgt am Dienstag der nächste PISA-Schock?


Es begann mit einem Schock, ging weiter mit endlosen Debatten und mündete in einem Dauerstreit: Seit knapp zwei Jahrzehnten – immer wenn die Pisa-Resultate erscheinen – gerät die Schweizer Bildungswelt in Aufruhr. Kommenden Dienstag erfahren hiesige Schüler wieder, wie gut sie im Vergleich zu Jugendlichen aus aller Welt sind. Bis dahin werden die Resultate gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Doch schon jetzt ist klar: Es wird erneut zu Diskussionen kommen. 
Wie schief steht der Turm von Pisa? Südostschweiz, 30.11. von Yannick Nock

13. November 2019

Checks sind nicht die Lösung

Martin Dätwyler irrt, wenn er meint, regelmässige Checks könnten die Qualität derSchulleistungen verbessern. Wenn dem so wäre, hätten Erfolge längst eintreten müssen, denn überkantonale Checks gibt es in der Nordwestschweiz bereits seit 15 Jahren, in den USA seit über 30 Jahren. Basel-Stadt schnitt immer schwächer ab als andere. Das Vermessen der Kuh macht diese eben noch nicht fetter. Das Gegenteil ist wahr: Die Checks verhindern den Aufbau von Wissen und Kompetenzen, da sie dazu verführen, die Kinder und Jugendlichen auf eine eingeschränkte, weil leicht zu prüfende Art von Aufgaben einzuschwören, anstatt den Lernstoff in vertieften Zusammenhängen zu vermitteln, was die einzige Möglichkeit darstellt, sinnhaftes Wissen und darauf fussende Kompetenzen aufzubauen. Wieder einmal verwechselt ein Wirtschaftsvertreter berufliche Ausbildung mit schulischer Grundbildung, die durch die Förderung elementarer Fähigkeiten und persönlicher Anlagen die Voraussetzungen für Berufsbildung erst schaffen muss. Der Widerstand gegen die Checks ist verständlich: Schwache Leistungen und zu milde Leistungsnoten sind mit Prüfungsmanie nicht zu beheben.
Checks sind nicht die Lösung, 13.11. von Felix Schmutz

12. November 2019

Checks sind gut


Die nationale Überprüfung der Grundkompetenzen hat es schonungslos aufgezeigt: Basler Schülerinnen und Schüler bilden in den Fächern Deutsch und Mathematik in der Schweiz das Schlusslicht. Das ist für hier ansässige Familien erschreckend, möchte man doch dem Nachwuchs intakte und faire Chancen für die berufliche Zukunft bieten. Wer die finanziellen Möglichkeiten hat, stellt sich schon mal die Frage, ob die eigenen Kinder in einer Privatschule allenfalls besser aufgehoben wären. Chancengleichheit sieht anders aus.
Dätwyler: "Checks eruieren den aktuellen Wissensstand objektiv". Bild: hkbb
Checken wirs? Basler Zeitung, 12.11. von Martin Dätwyler

7. November 2019

Zug verzichtet auf ÜGK

Landammann Stephan Schleiss hat der Präsidentin EDK den Verzicht auf die Teilnahme an der ÜGK 2020 und 2022 mitgeteilt. Die ÜGK (Überprüfung der Grundkompetenzen) bringen in der Verwaltung und an den Schulen einen erheblichen Aufwand mit sich, während bezüglich tatsächlichem Steuerungswissen, das für die Kantone verwertbar ist, eine grosse Unsicherheit besteht. Für HarmoS-Kantone ist die Teilnahme an der ÜGK zwingend, die Nicht-HarmoS-Kantone werden von der EDK jeweils zur Teilnahme eingeladen. Der Kanton Zug bleibt offen für künftige Teilnahmen, wenn neue Erkenntnisse zum Steuerungswissen bzw. zur Datennutzung vorliegen.
Quelle: Schulinfo Zug, 6.11.

19. August 2019

Lehrermangel als grosse Herausforderung


Das Schuljahr hat begonnen, im Aargau traditionsgemäss mit einem Auftritt von Bildungsdirektor Alex Hürzeler. Seit Wochen habe ich mich auf die Schlagzeile gefreut, die jedes Jahr zuverlässig erscheint: Jede Klasse hat wieder einen Lehrer. Und ich wurde nicht enttäuscht. Da war sie wieder, im Dienstagsblatt: «Geschafft: Vor jeder Klasse steht rechtzeitig eine Lehrperson.» Es war dieses Jahr ganz besonders schwer. Aber es ist geschafft. Nächstes Jahr wird es noch schwerer werden. Aber es wird sicher wieder geschafft werden.
Hurra, jede Klasse hat eine Lehrerin!, Aargauer Zeitung, 19.8. von Hans Fahrländer

13. August 2019

Standard English Test

Die Sprachenorganisation "EF" bietet einen kostenlosen Englisch-Einstufungstest für Schulklassen an. Dieser ist abgestimmt auf den europäischen Referenzrahmen für Sprachen (CEFR). Der Test dauert ca. 45 Minuten und besteht aus den zwei Bereichen Lesen und Hören. Er lässt sich gut in einer Lektion durchführen. Auf Wunsch erhalten die Schüler ein Zertifikat. 
Für Fragen zur Durchführung: https://www.efset.org/contact

9. August 2019

"Die Wirklichkeit dringt nicht in die Welt des Glaubens"


Die Ergebnisse der ersten schweizerischen Erhebung von Grundkompetenzen in der Volksschule, mit Verzögerung von der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) publiziert, haben die Öffentlichkeit erstaunt und aufgeschreckt. Nun können wir uns ein Bild machen, wie gut die Sechstklässler ihre Schulsprache beherrschen, wie weit sie im Lernen der ersten Fremdsprache sind und wieviel an Mathematik bei Sekundarschülern am Ende der Schulzeit hängen geblieben ist.
Appenzell - Basel 3:0, Basler Zeitung, 8.8. von Roland Stark