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23. April 2021

Nur wenige bleiben sitzen

Sitzenbleiben ist in der Schweiz ein relativ seltenes Phänomen: Nur 1,3 Prozent der Lernenden müssen zwischen 3. und 8. Primarklasse ein Jahr wiederholen. Höhere Quoten haben Kinder mit Migrationshintergrund, aus bildungsfernen Schichten und aus der Romandie.

In der Schweiz bleiben Schüler selten sitzen, Herisau24.ch, 22.4.

Übergänge und Verläufe in der obligatorischen Schule, Bundesamt für Statistik, 2021

17. Oktober 2018

Nüchterne Wirklichkeit statt unnahbare Ideale


Es gibt zwei Zugänge für die Gestaltung von Schule. Der erste, nennen wir ihn das Top-down-Konzept, geht von Idealen aus: vom neugierigen, vielseitig talentierten, kreativen Kind, das noch eine Unzahl anderer Tugenden in sich birgt. Vom spannenden, alle Teilnehmer einbindenden, die Themen unserer Zeit abdeckenden Unterricht, der noch eine Unzahl anderer Vorzüge in sich birgt. Ebenso gibt es ideale Mütter und Väter, ideale Lehrkräfte, eine ideale Schulaufsicht. Davon ausgehend sei Schule zu verwirklichen.
Schluss mit den Schul-Illusionen! www.achgut.com 17.10. von Rudolf Taschner

13. August 2013

Klassenrepetitionen sinnlos?

Der Aargauer Volksschulleiter Christian Aeberli will die Klassenwiederholungen abschaffen. 2004 bestätigte eine Schweizer Studie, dass Leistungsrückstände durch Repetitionen langfristig nicht aufgeholt werden können. 







Aeberli: Hohe Zahl von Repetitionen soll gesenkt werden. Bild: www.christianaeberli.ch


Volksschulleiter Aeberli: "Repetitionen bringen meist nichts", Aargauer Zeitung, 26.7. von Robert Benz


20. Juni 2013

Weniger Repetenten im Aargau

Die Begeisterung des Journalisten ist spürbar im suggestiven Titel "Volksschule Aargau verbessert sich". Dahinter verbirgt sich, dass die Zahl der Repetenten, die ein Schuljahr wiederholen, gesunken ist. Daraus gleich den Schluss zu ziehen, dass die Schule besser wurde, scheint mir wagemutig. Christian Aeberli vom Volksschulamt freut sich über diese Entwicklung. Sie bedeutet in erster Linie weniger Kosten.
Neun Schuljahre sind genug - Volksschule Aargau verbessert sich, Aargauer Zeitung, 20.6. von Robert Benz

27. Mai 2013

Basel will weniger Repetenten

Eine Wiederholung des Schuljahres soll in Basel zur Ausnahme werden. Damit sollen pro Jahr 4,5 Millionen Franken gespart werden.
Weniger "fliegende" Schüler an Basler Schulen, SRF Regional, 24.5.

20. April 2013

Kein Sitzenbleiben in Basels Schulen

"Allzu oft führen Repetitionen bei den Schülern weder zu einer besseren Leistung noch zu einer höheren Motivation", sagt Hans Georg Signer vom Basler Erziehungsdepartement. Im Baselbiet sieht man dies allerdings anders und auch Christian Amsler, der Chef der D-EDK will die Dinge beim Alten belassen.


Wer das Klassenziel nicht erreicht, muss repetieren - aber nicht in Basel, Bild: Wilhelm Busch

Weg mit euch Versagern! Oder doch nicht? Tageswoche, 11.4. von Michael Rockenbach

17. März 2013

Zu viele bleiben sitzen

Laut Bundesamt für Statistik bleiben in der Schweiz jährlich 20'000 Schüler sitzen. Das sind 2,4 Prozent aller Primar- und Oberstufenschüler. Für den LCH sind dies viel zu viele. «Eine Repetitionsquote von einem Prozent reicht völlig aus», sagt Jürg Brühlmann, Leiter der pädagogischen Arbeitsstelle des LCH.  In manchen Kantonen liegt die Quote bei den Sekundarschülern gar bei 4,5 Prozent. Brühlmann sieht die Zwangsrepetition nur als äusserstes Mittel, das von den Schulbehörden nicht leichtfertig gewählt werden dürfe. Ähnlich sieht es der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne). «Beim Übertrittsentscheid müssen wir davon wegkommen, nur auf die Noten zu schauen», sagt er. Eine solche Guillotine-Lösung sei nicht mehr zeitgemäss. 
Der Präsident des Lehrerverbands, Beat Zemp, knüpft die tiefere Repetitionsquote aber daran, dass die Schulen das eingesparte Geld in bessere Lernbedingungen investieren. Das wären Millionenbeträge, weil jedes Kind, das sitzen bleibt, den Steuerzahler jährlich 12 000 bis 17 000 Franken kostet. Bei 20 000 Kindern sind das über 300 Millionen Franken.





Sitzen bleiben sei unwirksam und teuer, Bild: t-online.de


Quelle: Der Sonntag, 17.3.