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20. Mai 2021

St. Galler Schulstreit beendet

Dass es zwischen der Lehrergewerkschaft und einer Schulverwaltung zu Friktionen komme, liege in der Natur der Sache, sagt Mathias Gabathuler. Der FDP-Stadtrat übernahm Anfang Jahr die Direktion Schule und Freizeit der Stadt St.Gallen. Gabathuler sagt, die Absichtserklärung, die am 3. Mai unterzeichnet wurde, sei bedeutsam und stimme ihn «sehr zuversichtlich».

Die Hausaufgaben sind gemacht: Die Lehrergewerkschaft und die Dienststelle Schule und Musik der Stadt St. Gallen beendet jahrzehntelangen Schulstreit, St. Galler Tagblatt, 19.5. von Daniel Wirth

28. April 2021

Postulat fordert Analyse zu den Grundkenntnissen der Schulabgänger

In der Mathematik sind die Schweizer Jugendlichen Spitze, beim Lesen befinden sie sich im internatinalen Durchschnitt: So lauteten die Ergebnisse der letzten PISA-Studie, die vor drei Jahren stattfand. Die nächste Studie wurde wegen Corona verschoben. Im Kanton St. Gallen kommen währenddessen Befürchtungen auf, dass es mit den Grundfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschulzeit immer mehr hapert. 

Häufige Klagen über Schulabgänger, St. Galler Tagblatt, 26.4. von Adrian Vögele

21. November 2020

Landeskirchen enttäuscht über ERG-Entscheid der St. Galler Regierung

Es ist eine St.Galler Speziallösung, die mit dem Lehrplan 21 eingeführt wurde: Seit drei Jahren müssen sich die Schülerinnen und Schüler ab der 3. Primarklasse beim Fach Ethik, Religion und Gemeinschaft (ERG) zwischen dem Angebot der Schule und demjenigen der Kirche entscheiden. Beide Varianten sind in den Stundenplan integriert und gehören zum normalen Unterricht.

ERG wird nur noch durch Schulen erteilt - Kirchen enttäuscht, Toponline, 20.11.

29. Oktober 2020

ERG nur noch von Lehrern

 Im Kanton St.Gallen haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen den Fächern «ERG Schule» und «ERG Kirche». Unterrichtet werden die Wahlpflichtfächer von Lehrpersonen der Schule oder der Kirche. Eine Motion fordert nun, dass ab kommendem Schuljahr die Schule alleine für das Fach «ERG» verantwortlich ist.

Drei Motionäre wollen, dass das Schulfach ERG nur durch Lehrkräfte der Schule unterrichtet wird, Herisauer Nachrichten, 29.10. von Marino Walser

14. Oktober 2020

ERG umkrempeln

Seit Sommer 2017 wird an der Volksschule im Kanton St.Gallen das Fach «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» (ERG) als Wahlpflichtfach geführt. Und zwar in den beiden Varianten «ERG Kirche» und «ERG Schule». Die Erziehungsberechtigten entscheiden sich für eines der beiden, die Varianten werden getrennt unterrichtet. Im Fall von «ERG Schule» ist eine Lehrperson zuständig, bei «ERG Kirche» eine Vertretung einer Landeskirche.

ERG: Der grosse Krampf mit einem Schulfach, Die Ostschweiz, 13.10. von Stefan Millius

6. Juni 2020

Unzufriedene St. Galler Lehrer

Der Kantonale Lehrerverband St. Gallen (KLV) hat im Herbst 2019 eine Umfrage unter den Mitgliedern aus der Stadt durchgeführt. Für die Umfrage entschieden haben sie sich wegen der steigenden Zahl der Beschwerden aus der Stadt. Am Donnerstag wurden die Ergebnisse mit einer Rücklaufquote von 40 Prozent vorgestellt.


Die Umfrage zeigte, dass vier von zehn der befragten Stadt-Mitglieder sich nicht wertgeschätzt fühlen. Weniger als die Hälfte der Lehrer hat zudem angegeben, «gerne» oder «sehr gerne» an einer städtischen Schule tätig zu sein. Mit dem Job seien aber viele zufrieden. Insgesamt mehr als 80 Prozent sagten, dass sie gerne auf ihrem Beruf als Lehrer arbeiten.

Diese Umfrage soll nun als Grundstein für einen zukünftigen Veränderungsprozess dienen. Wie Claudia Frei, Co-Präsidentin der KLV, sagte: «Die Umfrage bietet eine Grundlage, um Verbesserungspotenzial zu identifizieren und Massnahmen aufzugleisen». Dies berichtete das St. Galler «Tagblatt».


Quelle: nau.ch, 5.6.

Beitrag des Regionaljournals Ostschweiz SRF, 5.6.

Umfrage zur Berufszufriedenheit der Lehrer in der Stadt St. Gallen

1. Juni 2020

Bald gratis Tampons an St. Galler Schulen?

Mit 13 Jahren passiert es zum ersten Mal. Anna blutete. Sie bemerkt auf der Toilette, dass sich ihre Unterhose rot gefärbt hat. Und das in der Pause zwischen Französisch- und Matheunterricht. Natürlich hat Anna weder Binden noch Tampons dabei. Geschweige denn, dass sie weiss, wie man Tampons einsetzt. Jemanden um Hilfe zu bitten, ist ihr zu peinlich.

In der Stadt St. Gallen soll es in Schulen gratis Binden und Tampons geben, um mit dem Tabuthema Menstruation zu brechen, St. Galler Tagblatt, 30.5. von Marlen Hämmerle

25. Mai 2020

Ethik und Religion in St. Gallen vor Veränderung

In einem parteiübergreifend eingereichten Vorstoss aus dem St. Galler Kantonsrat wird eine neue Lösung für das Fach «Ethik, Religionen, Gemeinschaft» verlangt. Es soll nur noch von der Schule und ohne Beteiligung der Kirchen unterrichtet werden.

Neue Lösung für Fach "Ethik, Religionen, Gemeinschaft" verlangt, sda, 25.5.

22. Mai 2020

PH Graubünden und PH St. Gallen arbeiten enger zusammen

Im September beginnt der erste gemeinsame Studiengang der PHSG und der PHGR. Dabei geht es um eine Zusatzqualifikation für Primarlehrer, welche auf der Oberstufe unterrichten möchten. Das Angebot komme gut an, findet der Rektor der PH St. Gallen, Horst Biedermann. Bei knapp 150 Anmeldungen kommen 22 aus dem Kanton Graubünden.

Quelle: Regionaljournal Ostschweiz/Graubünden, 22.5.



19. März 2020

Stupide Präsenzpflicht


Der Unterricht in der Schule ist verboten, die meisten Schüler und Schülerinnen bleiben zuhause. Dennoch gilt an manchen Orten für die Lehrer und Lehrerinnen Präsenzpflicht: Sie müssen in die Schule kommen – auch dann, wenn sie dort keine Kinder zu betreuen haben. Das stösst auf Unverständnis. Einige Lehrer machen  ihrem Ärger darüber in den sozialen Medien Luft.

"Stupide Präsenzpflicht": Trotz Schulverbot müssen mancherorts viele Lehrer in die Schule gehen - das stösst auf Unverständnis, St. Galler Tagblatt, 19.3. von Maja Briner

3. März 2020

Stadtparlamentarier will wissen, ob Schulleitung Hausaufgaben abschaffen darf


Kinder aus der Primarschule Feldli-Schoren müssen sich nicht mehr mit Hausaufgaben herumschlagen. Die Ufzgi wurden versuchsweise für ein Jahr abgeschafft. Das Experiment läuft noch bis zu den Sommerferien. Die ersten Erfahrungen seien sehr positiv, sagte Schulleiter Ralf Schäpper gegenüber dieser Zeitung. Doch das Thema polarisiert. Nun schaltet sich FDP-Stadtparlamentarier Andreas Dudli in die Diskussion ein. Er hat eine Einfache Anfrage zum Thema eingereicht und will vom Stadtrat wissen:
«Dürfen Schulleitungen die Hausaufgaben überhaupt eigenmächtig abschaffen?»
"Dürfen Schulleitungen die Hausaufgaben überhaupt eigenmächtig abschaffen?": St. Galler FDP-Politiker stellt kritische Fragen zur Schule ohne Ufzgi, St. Galler Tagblatt, 3.3. von Christina Weder

Hausaufgaben-Experiment in St. Gallen


Das Hausaufgabenexperiment an der Primarschule Feldli-Schoren beschäftigt. Einige St.Galler Schulen setzen derweil auf zusätzliche freiwillige Aufgaben oder stellen sich die Frage, wie Hausaufgaben zukünftig aussehen könnten.

Keine Hausaufgaben an der St. Galler Primarschule Feldli-Schoren: Leiterinnen anderer Schulen erwarten gespannt die Resultate, St. Galler Tagblatt, 3.3. von Dinah Hauser

9. Februar 2020

St. Galler Schulstreit geht weiter

Die Fronten zwischen der Spitze der Schuldirektion der Stadt St.Gallen und dem Verband Lehrpersonen Sektion St.Gallen (VLSG) sind tatsächlich verhärtet. Die Ursache dafür sieht die Stadtregierung in ihrer Antwort auf eine Interpellation der CVP/EVP-Fraktion im Stadtparlament auf Seiten der Lehrergewerkschaft. Schuld daran ist gemäss Stadtrat insbesondere die Art und Weise wie Vertreterinnen und Vertreter der Lehrerschaft seit langem Kritik an Entscheiden der Schuldirektion üben.
Stadtrat ermahnt die Gewerkschaft: In St. Gallen geht der Streit zwischen Schulamt und Lehrervertretung weiter, St. Galler Tagblatt, 8.2. von Reto Voneschen

29. Januar 2020

Arbeitskonflikt: Schulbehörde unterliegt vor Gericht


Es ist eine unschöne und ärgerliche Geschichte für die Oberstufe Weesen-Amden (OSWA). Sie handelt von drei Lehrern, die 2014 von einem Tag auf den anderen krank geschrieben wurden, der ehemaligen Taggeldversicherung der OSWA und einem Rechtsstreit, in welchem die ganze Sache gipfelte. Dieser ist nun ad acta gelegt: Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hat in allen drei Fällen gegen die Schule und für die damalige Versicherung entschieden. Der erste Fall wurde bereits Anfang letztes Jahr verhandelt (Ausgabe vom 25. Januar 2019). Mit seinem Urteil zieht das Gericht den Unmut der Schulbehörden auf sich, die nun auf Kosten in der Höhe von 450 000 Franken sitzen bleiben. Und auch wenn der Schulpräsident der OSWA, Andreas Mang, diesen Betrag im Gespräch relativiert, sei das Urteil des Gerichts für die OSWA stossend. Weiterziehen will sie das Urteil aber nicht.
Andreas Mang, Schulratspräsident, nimmt Stellung zum Fall, Bild: Urs Schnider
"Auslöser war ein Streit über eine neue Unterrichtsmethode", Südostschweiz, 28.1. von Urs Schnider

24. Januar 2020

"Hausaufgaben abschaffen ist nicht der richtige Weg"


Die 1. bis 6. Klässler des Primarschulhauses Feldli-Schoren in St.Gallen haben seit letztem Sommer keine Hausaufgaben mehr. Anstatt der Aufgaben für zu Hause hat das Schulhaus die Lernzeit eingeführt. Diese wird viermal in der Woche 15 bis 30 Minuten lang durchgeführt. Die Lehrer stellen den Kindern Aufgaben aktueller Themen zusammen und übernehmen eine Coachingfunktion. Die Schüler entscheiden aber selber, woran sie arbeiten möchten. Damit will die Schule unter anderem die Chancengleichheit für die Schülerinnen und Schüler erhöhen.
Bernhard Hauser ist Dozent an der PH St. Gallen, Bild: PHSG
"Hausaufgaben haben eine wichtige Funktion", FM1, 24.1. von Krisztina Scherrer

23. Januar 2020

«Nach sieben Schulstunden sollen die Kinder nicht zu Hause ans Pult sitzen»

Die Schule entwickelt sich, der Lehrplan ist neu, die Lehrmittel wechseln. Nur an den Hausaufgaben darf man nicht rütteln. Das müsse nicht sein, findet Ralf Schäpper, Schulleiter der Primarschule Feldli-Schoren.
Ralf Schäpper ist seit letztem Sommer Schulleiter der Primarschule Feldli-Schoren, Bild: Lisa Jenni
Quelle: St. Galler Tagblatt, 23.1. Interview: Christina Weder

St. Galler Primarschule schafft Hausaufgaben ab


Für die einen sind sie ein notwendiges Übel, für die anderen ein Reizthema: die Hausaufgaben. Kinder aus den Primarschulhäusern Feldli und Schoren müssen sich seit den Sommerferien nicht mehr damit herumschlagen. Dort wurden die Hausaufgaben von der ersten bis zur sechsten Klasse für ein halbes Jahr abgeschafft.
"Unsere ersten Erfahrungen sind sehr positiv": Diese St. Galler Primarschule hat die Hausaufgaben abgeschafft, St. Galler Tagblatt, 23.1. von Christina Weder

9. Dezember 2019

Mundart im Kindergarten schadet nicht

«Kanton Aargau verbietet Hochdeutsch im Kindergarten»–so titelten Zeitungen 2014. Von «Mundartzwang» war die Rede, weil die Aargauer eine Volksinitiative angenommen hatten, welche vorschreibt, dass die Kindergartenlehrpersonen Mundartsprechen sollen. Seit dem Inkrafttreten der Regelung im Schuljahr2016/17sind im Aargau nun nur noch kurze Unterrichtssequenzen wie Vorlesen oder Singen auf Hochdeutsch erlaubt. Vor der Abstimmung wurde damals im Aargau heftig debattiert–die Mundart ist ein emotionales Thema. Nun, fünf Jahre später, gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, dass zumindest die Aufregung um Nutzen oder Schaden umsonst war: Ein länderübergreifendes Forschungsprojekt aus dem Bodenseeraum untersuchte die Frage, ob Lehrpersonen im Kindsgi Standarddeutsch oder Dialekt sprechen sollen. 
Mundart im Kindsgi schadet nicht, BZ Basel, 9.12. von Sabine Kuster und Urs Oskar Keller

26. November 2019

Weihnachtslieder gestrichen


Die Leitung des Mattschulhauses in Wil SG verschickte kürzlich ein Mail an alle Lehrer. Wie «20 Minuten» berichtet, wurde ihnen in diesem mitgeteilt, dass an der diesjährigen Adventsfeier am 20. Dezember drei Weihnachtslieder nicht mehr gesungen würden – aus «Rücksicht gegenüber anderen Kulturen und Religionen», wie es im Mail heisst. Die Lieder würden ersetzt. Und weiter: «Auch weitere Beiträge für die Weihnachtsfeier müssen so gestaltet sein, dass sich alle Kulturen angesprochen fühlen können.»

Die Schule beugt sich bereits beim kleinsten Hauch von Kritik, Bild: 20 Minuten
Primarschule verbannt Lieder von Adventsfeier, Basler Zeitung, 26.11.