Posts mit dem Label Völger Marion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Völger Marion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

18. November 2019

Völger beschwichtigt Lehrermangel


Marion Völger, was sagen Sie zum Vorwurf, mit Klassenassistenzen werde Pflästerlipolitik betrieben?
Schulassistenzen sind für die Gemeinden eine von vielen Möglichkeiten, das «System Schule» zu unterstützen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Integrativen Förderung sind Schulassistenzen aber kein Ersatz für die schulische Heilpädagogin. Sie können jedoch den Teil der Unterstützung übernehmen, der keiner professionellen Hilfe bedarf. An offenen Stellen im Bereich der schulischen Heilpädagogik, die nicht durch ausgebildete schulische Heilpädagogen besetzt werden können, dürfen einzig Lehrpersonen mit einem Regelklassenlehrdiplom eingesetzt werden.
Marion Völger betrachtet die Thematik über einen Zeitraum von 100 Jahren, Bild: zh.ch

"Historisch betrachtet folgte auf einen Lehrermangel immer ein Überfluss", Zürichsee Zeitung, 16.11.

18. Oktober 2019

Kindergarten für viele Eltern zu früh


Kindergartenkinder sind in den letzten Jahren immer jünger geworden, die jüngsten sind nun kaum vier Jahre alt. Für viele Eltern ist das zu früh, sie wollen den Eintritt um ein Jahr verzögern und stellen vermehrt Gesuche um Verschiebung.
Immer mehr Zürcher Eltern verschieben den Kindergarteneintritt, SRF Regional, 18.10.

21. September 2019

Neue Zürcher Volksschulamt-Chefin gewählt


Der Regierungsrat hat Myriam Ziegler zur neuen Amtschefin des Volksschulamts ernannt. Myriam Ziegler ist zurzeit Leiterin des Amts für gemeindliche Schulen im Kanton Zug. Sie tritt ihr neues Amt am 1. Mai 2020 an.
Myriam Ziegler tritt am 1. MaI 2020 die Nachfolge von Marion Völger an, Bild: Kanton Zürich
Quelle: Medienmitteilung Kanton Zürich, 20.9.

28. August 2019

Ampel statt Noten


Pünktlich zum Schulbeginn hat die Schule Zinzikon ihr Benotungssystem modernisiert. Die Prüfungen der Schüler werden nicht mehr mit Noten, sondern mit Farben bewertet. Und so funktioniert dieses Ampelsystem: Am Anfang des Schulsemesters sitzen die Schüler mit ihren Eltern und den Lehrern zusammen. Dabei gehen sie die bisherigen Leistungen des einzelnen Schülers durch und setzten ihm danach für jedes Fach Ziele.
"Wir züchten so Schneeflöckli-Kinder heran", Blick, 28.8. 

20. August 2019

ZLV: Zürcher Klassen sind zu gross


Heute Morgen heisst es für die Zürcher Kinder wieder still sitzen und aufpassen. Zum ersten Schultag gibt es aber auch für die kantonale Bildungspolitik eine Herausforderung, denn der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV) präsentiert einen neuen Forderungskatalog. Im Fokus diesmal: die zu grossen Schulklassen in der 4. bis 6. Klasse der Primarschule - auch Mittelstufe genannt. 

Lehrer und Experten streiten um die richtige Klassengrösse, Tages Anzeiger, 19.8. von Daniel Schneebeli

30. Juni 2019

Zunehmend nicht qualifiziertes Personal


Für Schulleiterin Sarah Knüsel ist es ein «schlechter Witz». Einer, der sich seit Jahren wiederholt: Im Frühling wird der Lehrermangel ausgerufen, im Sommer folgt die Entwarnung. So gibt sich das Zürcher Volksschulamt auch dieses Jahr zuversichtlich, «dass es im Kanton Zürich wieder gelingen wird, dass im neuen Schuljahr keine Klasse ohne Lehrer dasteht», wie Amtsleiterin Marion Völger sagt. Dies, obwohl noch rund 270 Stellen im Kanton Zürich ausgeschrieben sind.

Notlösungen an den Schulen, NZZaS, 30.6. von René Donzé

11. Juni 2019

Marion Völger wird neue Generalsekretärin der Bildungsdirektion


Der Regierungsrat hat Dr. Marion Völger auf den 1. Juli 2020 zur neuen Generalsekretärin der Bildungsdirektion ernannt. Dr. Marion Völger ist derzeit Amtschefin des Volksschulamts und tritt die Nachfolge von Dr. Stephan Widmer an, der in den Ruhestand tritt.
Völger ist seit März 2016 Chefin des Zürcher Volksschulamts, Bild: Kanton Zürich
Neue Generalsekretärin in der Bildungsdirektion, Medienmitteilung Kt. Zürich, 23.5.

13. Mai 2019

Entspannungsmethoden für Schüler


Ich erinnere mich noch gut, wie das bei uns damals in der Schule war. Wenn die Glocke klingelte, stand der Hausabwart schon an der Tür bereit, um uns zu ermahnen, auf dem Weg ins Schulzimmer nicht zu rennen. Konnte sich doch einer nicht zurückhalten, wurde er umgehend zurück zum Eingang zitiert und musste den Weg noch einmal gehen – mit Betonung auf gehen.
Entspannung macht Schule, Tages Anzeiger Mamablog, 13.5. von Jeanette Kuster

10. Februar 2019

Zu jung für den Kindergarten


«Lehrpersonen wickeln keine Kinder», lautet die zentrale Forderung des Verbands Kindergarten Zürich (VKZ) in einem Positionspapier. Doch immer wieder kommt es vor, dass Kindergärtnerinnen genau dies machen müssen. Das zeigt, wie stark Lehrpersonen gefordert sind. «Viel häufiger zeigen sich bei den jüngsten Kindern jedoch andere Probleme: Unselbständigkeit, Trennungsängste hinsichtlich der Bezugspersonen sowie wenig Interesse und Bereitschaft, in einer grossen Gruppe gemeinsam etwas zu machen. Dies sind die Thematiken, die unsere Arbeit erschweren bis verunmöglichen», erklärt Verbandspräsidentin Ursina Zindel.
Grafik: Joana Kelén / NZZ
Kantone erhören Hilferuf: Lehrpersonen sollen keine Windeln wechseln müssen, NZZ, 8.2. von Erich Aschwanden

3. Februar 2019

Generelles WhatsApp-Verbot an Winterthurs Schulen


Die Lehrerin informiert die Eltern über den Whatsapp-Chat über die Durchführung der Schulerreise. Das Lehrerteam eines Schulhauses verabredet sich zu einer kurzfristigen Sitzung in der Zehn-Uhr Pause. Solches soll künftig nicht mehr erlaubt sein. Zumindest nicht in Winterthur. Dort hat die Zentralschulpflege ein absolutes Whatsapp-Verbot an den Schulen verhängt, wie der «Landbote» berichtete. Eine Weisung, die landesweit Schule machen könnte, wenn es nach den Datenschutzbeauftragten und dem Lehrerverband Schweiz (LCH) geht.
Whatsapp: Datenschützer fordern Whatsapp-Verbot an Schulen, NZZaS, 3.2. von René Donzé

30. Oktober 2018

Reif für die Insel


Wer die Insel sucht, muss der Palme und der Sonne folgen. Doch abgesehen von der Bastelarbeit an der Eingangstür hat die Schulinsel im Stadtzürcher Schulhaus Luchswiesen nichts mit Ferien gemein. Hierhin, in die ehemalige Hauswartswohnung, kommen Schüler, die eine Pause vom Unterricht brauchen, Schüler, die das Geschehen im Klassenzimmer stark stören. Oder die Konflikte mit anderen Kindern haben.
Eine Insel für schwierige Schüler, Basler Zeitung, 30.10. von Raphaela Birrer

21. August 2018

Kindergärtnerinnen weiterhin gesucht

Der erste Kindergartentag ist ein wichtiger Moment für viele Eltern und Kinder. Was den feierlichen Anlass trübt: Immer häufiger stossen Gemeinden auf grosse Schwierigkeiten, ihre Kindergartenstellen überhaupt zu besetzen.
Im Kanton Zürich hat es in diesem Jahr nur knapp gereicht. Gründe: Die Vorverschiebung der Einschulung, demografische Faktoren und die Tatsache, dass der Kindergarten-Beruf immer unattraktiver wird wegen der tieferen Löhne und immer mehr Kindern, deren Betreuung aufwändig ist.
Der Schweiz fehlt es an Kindergärtnerinnen, SRF, 20.8.

22. Juli 2018

Notmassnahmen

Schon Martin Wendelspiess, der ehemalige Chef des Amts für Volksschule, hat sie mit Virtuosität beherrscht. Und auch seine Nachfolgerin Marion Völger reagiert auf die Probleme bei der Besetzung der Lehrerstellen mit Schönrednerei, muss aber auf alle möglichen Arten von Stellvertretern zurückgreifen - vom über siebzigjährigen Rentner über Quereinsteiger bis zu Studierenden ohne hinreichende Voraussetzungen. Man könnte eigentlich annehmen, dass proportional zur steigenden Bevölkerungszahl auch die Anzahl Interessenten für den Lehrerberuf zunehmen müsste. Aber noch immer wird mit Schulklassen gewerkelt, in denen die intellektuellen und erzieherischen Voraussetzungen der Schüler so weit auseinanderliegen, dass eben auch geeignete Pädagogen früher oder später resignieren.
Mit Schönrednerei reagiert, Tages Anzeiger, 14.7. Leserbrief von Peter Schmid

Schwierig zu besetzende Stellen

Drei Tage vor den Sommerferien halten etliche Schulleiter verzweifelt Ausschau nach neuem Lehrpersonal.162 Stellen sind noch nicht besetzt. Das Volksschulamt will im Ausnahmefall nun auch über 70-Jährige beschäftigen. 
Torschlusspanik in den Schulen, Tages Anzeiger, 11.7. von Daniel Schneebeli

21. Juli 2018

Grosse Mehrheit besucht öffentliche Schulen

Die Bundesverfassung hält fest: In der Schweiz sind alle Kinder schulpflichtig. «Der Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht ist gewährleistet», steht dort geschrieben. Für das Schulwesen sind indes die Kantone zuständig. Rund 162 000 Kinder sind im Kanton Zürich zurzeit im obligatorischen Schulalter. Die grosse Mehrheit besucht eine öffentliche Bildungsinstitution, knapp 10 000 gehen an eine der 169 Privatschulen. Die Anzahl Privatschüler steigt zwar leicht an, parallel wächst aber auch die Gesamtschülerzahl im Kanton. Anteilmässig hat die Zahl der Privatschüler zwischen 2008 und 2016 deshalb nur um 0,5 Prozentpunkte zugenommen. Laut Marion Völger, Leiterin des Volksschulamts, ist die Privatschulquote von rund 6 Prozent im interkantonalen und internationalen Vergleich eher tief.
Weiterhin tiefer Anteil von Privatschülern, NZZ, 5.7. von Nils Pfändler

1. Juli 2018

Zürich hat 830 Klassenopas und -omas

Der Fall Jürg Jegge hat auch in Embrach Nachwirkungen: Dort wo der einst gefeierte Reformpädagoge gewirkt und – wie man nun weiss – seine Schüler missbraucht hat. Zwar hat ein Untersuchungsbericht, den Bildungsdirektorin Silvia Steiner diese Woche präsentierte, festgestellt, dass die damaligen kantonalen und lokalen Behörden keine Schuld an den Übergriffen trifft. Dennoch will die Schule Massnahmen ergreifen, um Ähnliches möglichst zu vermeiden.
Opas im Klassenzimmer genauer prüfen, NZZaS, 1.7. von René Donzé

25. Mai 2018

Schulorganisatorisch top, pädagogisch ein Flop


Schulorganisatorisch top, pädagogisch ein Flop: So drastisch will die Volksschulamtschefin Marion Völger die Evaluationsergebnisse zum Schulversuch «Fokus starke Lernbeziehungen» nicht zusammengefasst haben. Immerhin vier von fünf Zielen des seit 2013 laufenden Versuchs seien erreicht worden, sagt sie.
Ein Schulversuch landet in der Sackgasse, NZZ, 25.5. von Walter Bernet

16. Januar 2018

Einführung des Lehrplans würde auch bei einem Ja nicht gestoppt

Am 4. März entscheiden die Stimmbürger des Kantons Zürich über die Volksinitiative «Lehrplan vors Volk». Die Initiative, lanciert von Politikern aus SVP, EVP, EDU und den Jungfreisinnigen sowie konservativen Lehrkräften, verlangt, dass der Lehrplan des Kantons Zürich neu durch den Kantonsrat bewilligt und dem fakultativen Referendum unterstellt wird. Das würde auch für den bereits beschlossenen Lehrplan 21 gelten. Heute genehmigt der Regierungsrat den Lehrplan, festgesetzt wird er vom Bildungsrat.
Lehrplan soll nicht zum Spielball der Politik werden, Tages Anzeiger, 16.1. von Liliane Minor

18. November 2017

Digitale Aufrüstung stellt auch Zürich vor Herausforderungen

Die Digitalisierung hält dank dem Lehrplan 21 nun definitiv auch in der Volksschule Einzug. Medien und Informatik heisst das Fach, das im kommenden Schuljahr eingeführt wird. Im Kanton Zürich steht es ab der fünften Klasse auf dem Stundenplan. Die meisten Kinder, von denen viele Smartphone und Computer bereits heute in der Freizeit nutzen, wird’s freuen. Medien und Informatik als obligatorisches Schulfach ist aber nur eine der Neuerungen. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler künftig über alle Stufen – vom Kindergarten bis zur Sekundarschule – sogenannte digitale Anwendungskompetenzen erwerben. Der Unterricht wird sich in nächster Zeit grundlegend verändern.
Die Zürcher Schule wird zur digitalen Welt, NZZ, 18.11. von Rebekka Haefeli

19. März 2017

Zürich will Informatik einführen trotz fehlender Ausbildung und fehlenden Geräten

Der neue Lehrplan 21 setzt unter anderem auf eine Stärkung der Informatik. Sie erhält ein eigenes Schulfach. Der Zeitplan ist jedoch ambitioniert. Bis zum Start im Schuljahr 2018/19 werden kaum alle Lehrer die nötige Ausbildung haben. Ausserdem fehlt es an den nötigen Geräten.