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5. Januar 2017

Undemokratisches Vorgehen bei der Durchsetzung des Lehrplans 21

In Schwyz soll der Lehrplan 21 offenbar diskussionslos durchgeboxt werden. Ich danke Kantonsrat Othmar Büeler aus Siebnen für seinen Vorstoss zum Stopp des Lehrplanes 21. Es ist nie zu spät, Fehlentwicklungen zu stoppen.

Der Lehrplan 21 ist in der Tat eine Fehlentwicklung. Dieser Auffassung ist auch mein Kronzeuge, Dr. Carl Bossard, der Gründungsrektor der Pädagogischen Hochschule Zug (vorher Rektor der Mittelschule Stans und der Kantonsschule Luzern). Der Titel meines Leserbriefes stammt aus seiner Feder. Er schreibt im weitern: „Es widerspricht unserem humanistischen Menschenbild, Kinder und Jugendliche in Kompetenzen zu zerlegen. Da atmet etwas Seelenloses“. Worum geht es? Es geht vorerst um das völlig „undemokratische“ Vorgehen bei der Einführung des Lehrplanes 21 in unserem Kanton.
"Bildung ist nicht isoliertes Training einzelner Kompetenzen", Höfner Volksblatt, 4.1. von Simon Küchler

25. November 2013

Wollen wir genormte Lehrer für gescheiterte Reformen?

Wer den Lehrplan 21 (und weitere moderne Errungenschaften der Schweizer Volksschule) kritisch beleuchtet oder gar ablehnt, gilt als Ewiggestriger, der sich dem Fortschritt in den Weg stellt. Dass dieses Urteil vorschnell ist, zeigt der Text von Ralph Fehlmann. Darin weist er auf den bevorstehenden Paradigmawechsel des kompetenzorientierten Unterrichtens hin. Ausserdem verbindet er die Bestrebungen des Lehrplans 21 mit den Erkenntnissen aus der Wissenschaft, was zu erhellenden Einsichten führt. 




Gescheitertes Modell implementieren? Bild: Kanton Appenzell Ausserrhoden

Back to the future! NZZ, 25.11. von Ralph Fehlmann