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11. August 2019

Bubenfeindliche Schule


Tausende Kinder betreten am Montag eine neue Welt: In mehreren Kantonen findet der erste Schultag statt. Wie gut die Buben und Mädchen in der Schule abschneiden werden, liegt allerdings nicht nur an ihrem Engagement, Können oder ihrer Intelligenz. Nein, auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Der Schulerfolg ist weiblich. 
Wie bubenfeindlich ist die Schule? Schweiz am Wochenende, 10.8. von Yannick Nock

4. Februar 2019

"Grosse Klassen verunmöglichen Umgang mit ADHS"


Was tun mit hyperaktiven Kindern? Vielen wird zur Beruhigung das Medikament Ritalin verschrieben. Alternativ gibt es in der Schweiz nur ein wissenschaftliches, nichtmedikamentöses Trainingsprogramm. 
Ritalin fürs Klassenzimmer, Luzerner Zeitung, 17.1. von Sabine Kuster

Problematisches Medikament


Bereits seit längerer Zeit ist die Schweiz betreffend Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS-Diagnosen und Ritalin-Abgabe an Kindern, in der Kritik. Im Jahr 2015 bemängelte sogar der UNO-Kinderrechtsausschuss in einem Bericht, dass Kinder in der Schweiz zu häufig die Diagnose ADHS erhalten würden. Man zeigte sich berechtigterweise besorgt über den damit verbundenen Anstieg bei den Verschreibungen von Ritalin und anderen Psychostimulanzien, obschon es deutliche Hinweise auf schädliche Auswirkungen dieser Medikamente gebe. 
Luzerner Zeitung, 24.1. Leserbrief von Martina Amato

Verständnis brauchen sie, nicht Ritalin


Wie Frau Amato aus Oberkirch erlebe ich, wie mit dem Eintritt in den Kindergarten für unzählige Kinder leidvolle Jahre beginnen. Nur weil sie etwas lebhafter sind und sich nicht so gut konzentrieren können, bekommen sie rasch die Diagnose ADHS. Man stützt sich dabei nur auf Äusserlichkeiten, nicht auf nachweisliche Hirn-Veränderungen. 
Luzerner Zeitung, 1.2. Leserbrief von Claudia Meier-Preuschoff

16. Januar 2019

Was tun mit hyperaktiven Kindern?


Politisch gibt es Handlungsdruck. Und viele Motionen: «ADHS ist keine Krankheit! Die wirklichen Ursachen müssen angepackt werden.» Das forderte Nationalrätin Verena Herzog, SVP. Letzten September wurde ihre Motion vom Ständerat abgelehnt. Vorstösse zu Ritalin und Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gibt es jedes Jahr im Parlament, aus allen Parteien. 2017 wurde eine Motion von Yvette Estermann, SVP, abgeschrieben, die gefordert hatte, der Bundesrat solle Massnahmen ergreifen um den Ritalin-Konsum einzuschränken. Yvonne Feri (SP), Oskar Freysinger (SVP), Erich Siebenthal (SVP), Jacqueline Fehr (SP), Ruth Humbel (CVP). Die besorgten Nationalräte sind zahlreich. 
Ritalin fürs Klassenzimmer, Basellandschaftliche Zeitung, 16.1. von Sabine Kuster

26. März 2018

Lehrer empfehlen Ritalin

Die Abgabe von Ritalin an Schüler sorgt im Baselbiet für heisse Köpfe. Eltern befürchten, dass immer mehr Kinder mit dem Medikament behandelt werden.
Eltern gegen Ritalin, Telebasel, 26.3., von Matthias Kempf

26. Dezember 2017

ADHS - keine Ausrede

Bis vor rund 10 Jahren gingen Experten davon aus, dass es ADHS im Erwachsenenalter gar nicht gibt. Wird die Störung heute dafür zu oft diagnostiziert? Zwei Solothurner Psychologen über die Erkrankung und deren Vorurteile.
Rund 340 Kilogramm Metylphedinat werden jährlich in die Schweiz geliefert. Dabei handelt es sich entweder um fertige Medikamente gegen ADHS, oder um Präparate, aus denen Apothekern beispielsweise Ritalin herstellen. Mit Psychostimulantien, zu welchen auch Metylphenidat-Präparate gehören, entsteht jährlich ein Umsatz von rund 20 Millionen Franken.

27. Oktober 2017

Leben mit Ritalin

Schätzungsweise 5 Prozent der Bevölkerung leiden an ADHS, dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Heute weiss man, dass ADHS genetische Ursachen hat.
"Ritalin gehört für mich zum Alltag", SRF, 26.10. von Michèle Sauvain

25. September 2017

ADHS: Ritalin kann helfen

Ein neues Schuljahr kann Schüler wie Eltern stark verunsichern. Auch deshalb, weil es allenfalls plötzlich um eine Abklärung oder Therapie des eigenen Kindergarten- oder Schulkindes geht: bei der Logopädin, der Psychomotorik-Lehrerin oder Schulpsychologin. Ein Interview mit dem Psychologen Roland Käser über die zunehmende Diagnose von Aufmerksamkeitsstörungen, das Medikament Ritalin und was Frühgeburten mit all dem zu tun haben. Roland Käser arbeitet seit Jahrzehnten im Schulpsychologischen Dienst.
"Ritalin kann ein Segen sein", Mamablog, 21.9. von Gabriela Braun

13. August 2017

Ritalin widerrechtlich abgegeben

Damit sie in der Schule besser sind, erhalten viele gesunde Kinder Ritalin. Das ist wohl ein Gesetzesverstoss. 
Ritalin für bessere Schulleistungen, NZZaS, 13.8. von Katharina Bracher

21. Mai 2017

Integration an der Praxis gescheitert

Die Idee, schwierige Schüler in normale Klassen zu integrieren, ist schön. Doch in vielen Schulen funktioniert sie nicht. Die anderen Kinder kommen zu kurz, die Lehrer sind überfordert. Der nächste grosse Bildungsstreit bahnt sich an.
Störenfriede raus, NZZaS, 21.5. von Anja Burri

23. April 2017

Schwierige Kinder: Lehrerweiterbildung statt Ritalin

Aufmerksamkeitsdefizit-HyperaktivitätsStörungen (ADHS) erhalten aktuell in Gesellschaft und Politik viel Aufmerksamkeit. Diese Störungen sind verbreitet und beeinträchtigen nicht nur das Lernen, die Leistungen und die Schulkarriere der Kinder. Als Jugendliche und junge Erwachsene kommt es bei vielen Betroffenen zu einer erhöhten Neigung zu Suchtmittelkonsum und Gewalt. Entsprechend können diese Verhaltensstörungen den Eintritt in die Berufstätigkeit erschweren. Nicht zuletzt belasten sie Lehrpersonen im Unterricht. Manchmal werden klinische Diagnosen vorschnell gestellt und die störenden Symptome medikamentös behandelt. Das kann für die Betroffenen und ihren späteren Lebenslauf unabsehbare Konsequenzen haben. Längst nicht in allen Fällen braucht es eine medikamentöse Ritalin-Behandlung. Es gibt pädagogische Massnahmen, um Kinder mit einer Neigung zu ADHS in der Schule zu fördern. 
Pädagogische Lösungen für Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit, Schweiz am Wochenende, 22.4. von Markus Neuenschwander

10. Oktober 2016

Das lukrativste Geschäft der Schweiz

Sonderpädagogik sei das lukrativste Geschäft der Schweiz, sagt Sefika Garibovic, Autorin des Buches «Konsequent Grenzen setzen – Vom Umgang mit schwierigen Jugendlichen». Sie erzählt im Interview, wieso man die sechs Zuger Sonderschulen für Verhaltensauffällige schliessen soll und wieso Ritalinkinder die nächsten Verdingkinder sind.
Sefika Garibovic: Lehrer haben einen Lehrauftrag, keinen Erziehungsauftrag, Bild: zvg
"Ritalin macht Zehnjährige zu Junkies!", Zentralplus, 8.10. von Lionel Hausheer

3. Juli 2016

ADHS - eine erfunden Krankheit?

Es ist nun schon über zwanzig Jahre her, seit die Frage, wie auffälliges Verhalten von Kindern zu erklären und zu behandeln sei, im Raum steht. Beunruhigende Zahlen zum Anstieg von Diagnosen und verschriebenen Medikamenten sorgen kurzfristig für Aufsehen, dann bestimmen andere Tagesaktualitäten die Diskussion. Der folgende Artikel greift die Fragestellungen wieder auf, in der Hoffnung, die längst fällige Auseinandersetzung weiterzuführen.
ADHS – eine längst fällige Diskussion zu Ende führen, Zeit-Fragen, 21.6. von Bernadette Fontana

13. März 2016

Wandel in der Behandlungspraxis von ADHS?

ADHS sollte man zuerst mit einer Verhaltenstherapie angehen - und nicht mit Psychostimulanzien. 















In der Schweiz gibt es keine anerkannten Leitlinien zur Behandlung von ADHS, Bild: Robin Tremblay
Ritalin als letzte Option, NZZaS, 13.3. von Theres Lüthi

18. Februar 2016

Ritalin-Kinder als Folge der Schulreformen?

Als Mutter, Grossmutter, Lehrperson und Präsidentin der Schweizerischen Vereinigung Eltern gegen Drogen beschäftigt mich seit Jahren die stete Zunahme von Kindern, die wegen einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Ritalin verabreicht bekommen. Obschon Ritalin mit dem Wirkstoff aus der Gruppe der Amphetamine zu den Betäubungsmitteln gehört, wird es oft verharmlost. Anstatt dass die auslösenden Faktoren der ADHS in den Lebenswelten der Kinder und der gesellschaftlichen Entwicklung gesucht und diese zum Wohle der Kinder geändert werden, werden neurobiologische Ursachen meist in den Vordergrund gestellt.
Ritalin-Kinder als traurige Folge unserer Schulreformen, Eltern gegen Drogen 1/2016 von Sabina Geissbühler-Strupler

Ritalinabgabe verdoppelt

Im Jahre 2012 bezogen im Kanton Zürich 2.6% bzw. rund 3000 der Kinder im Schulalter ein MPH-Präparat (Ritalin, Concerta); in der Schweiz (ohne Kanton Zürich) waren es 2.4%. Es zeigen sich deutliche Geschlechtsunterschiede, indem 3.9% der Knaben im Schulalter, aber nur 1.3% der Mädchen im Kanton Zürich MPH erhielten.
Studie zur Behandlung mit Methylphenidat (MPH), Info-Bulletin "Eltern gegen Drogen", 1/2016

18. März 2015

Ständerat versenkt Verschärfung von Ritalin-Abgabe

Der Nationalrat forderte bereits vor zwei Jahren, die Abgabe von Ritalin strenger zu handhaben. Der Ständerat sieht keinen Handlungsbedarf - und versenkt die Motion einstimmig.
Ständerat gegen strengere Regeln, NZZ, 17.3.

26. Januar 2015

50 Prozent der Schulabgänger können nicht mehr arbeiten

Der deutsche Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff warnt in seinem neuen Buch vor einer ganzen Generation entwicklungsgestörter Kinder, die nur tun, wozu sie Lust haben. Das Problem ortet er bei den Erwachsenen.

"Eltern wollen von ihren Kindern geliebt werden", Migros Magazin, 26.1. von Ralf Kaminski


22. Dezember 2014

Ritalin-Abgabe wächst

Die Zahl der midikamentös behandelten ADHS-Fälle hat sich im Kanton Zürich innerhalb von sechs Jahren verdoppelt.
NZZ, 1 von 40 Schulkindern in Zürich nimmt Ritalin, NZZ, 19.12.