Posts mit dem Label Windlin Sabine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Windlin Sabine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19. März 2015

Eltern und Hausaufgaben

Sabine Windlin hat fünf Eltern zum Thema Hausaufgaben befragt und aufschlussreiche Antworten erhalten. Der Text beginnt mit ihrem persönlichen Einstieg ins Thema.






Hausaufgaben sind nicht nur für die Schüler eine Herausforderung, Bild: Schulinfo Zug

Hausaufgaben - Pantoffeltierchen in der Nacht, Schulinfo Zug, 18.3. von Sabine Windlin

6. Oktober 2014

Sind Lehrpersonen Menschen?

Dass sich die Feminisierung der Sprache in eine Sackgasse manövriert hat, ist nicht erst klar, seit Patientinnen und Patienten auf Medikamentenzetteln darauf hingewiesen werden, zu Risiken und Nebenwirkungen entweder den Arzt oder die Ärztin oder den Apotheker oder die Apothekerin zu fragen. Augenfällig ist das Bedürfnis nach gendergerechter Sprache auch im Bildungswesen, wo eine Art geschlechtsneutralisierender Sprachstil Einzug gehalten hat, mit dem Ziel, sich ja nicht dem Vorwurf der Einseitigkeit oder gar Diskriminierung auszusetzen.


Gendersprache: "Dem Zeitgeist geschuldetes Unding", Bild: brandpi.at

Sind Lehrpersonen Menschen, Das Magazin, 4.10. von Sabine Windlin

25. September 2014

7 Punkte für eine gute Schule

Die Journalistin und Mutter Sabine Windlin macht sich Gedanken zu einer guten Schule. Diese bedarf nach ihrer Überzeugung weniger Interventionen, liebevolle Lehrer und mehr Mut. 




Vor lautet "Eventitis" können schwache Schüler zu kurz kommen.

Gute Schule - 7 Punkte für (m)eine gute Schule, Schulinfo Zug, 23.9. von Sabine Windlin

26. März 2012

Eine dynamische Lernkultur

Sabine Windlin interviewt einen Befürworter von altersdurchmischtem Lernen.
Quelle: NZZ, 26.3.
Text zum Lesen bitte anklicken.

AdL rollt durch die Schweiz

Das altersdurchmischte Lernen (AdL) geht davon aus, dass es lohnend ist, ein Kind regelmässig aus seiner gewohnten Lernumgebung zu entfernen und zur geistigen Anregung mit älteren und zur sozialen Verantwortung mit jüngeren Schülern zusammen zu bringen. Man geht dabei von der Tatsache aus, dass bereits in einer normalen Klasse das Spektrum zwischen guten und schwachen Schülern riesig ist. Deshalb kombiniert man gleich mehrere Klassen, um die Heterogenität noch weiter auszubauen. Was das schlussendlich bringen soll, ist unklar. Empirische Daten sind mir nicht bekannt. Sicher ist nur: diese Übung schafft zusätzliche Arbeitsplätze bei den PH und der Bildungsadministration. Obwohl überall beteuert wird, die Zeit der Reformen sei nun vorbei, wird munter weiter experimentiert mit unseren Kindern. Und dies durchaus mit Unterstützung der Lehrerverbände, die den Glanz "fortschrittlicher" Modelle zur eigenen Legitimation verwenden. Gleichzeitig wundert man sich, wenn die Löhne stagnieren...
Erfreulicherweise kratzt Sabine Windlin in ihrem Artikel am Lack des neuen Trends an Schweizer Schulen.
«AdL» will, dass Kinder verschiedenen Alters nicht nur zusammen spielen, sondern auch zusammen lernen. (Bild: Keystone / Georgios Kefalas)
Schöne neue Schulwelt mit Lernlandkarten und heterogenen Tandems, Bild: Georgios Kefalas/Keystone
Schule ohne Grenzen, NZZ, 26.3. von Sabine Windlin

9. Januar 2012

Problematischer Umgang mit Schülerdaten

Was Informationen über Jugendliche betrifft, ist gemäss Datenschützern besonders unter Lehrmeistern das Bedürfnis gross, auch sensible Informationen über potenzielle Lehrlinge in Erfahrung zu bringen. Mit Zeugnisnoten und einer Beurteilung in Sozialkompetenz geben sich die wenigsten zufrieden. Die Frage nach dem Umfang des Informationsaustausches stellt sich z.B. auch nach Gewaltausbrüchen. Wer nach einem niederschwelligen Informationsaustausch zwischen Amtsstellen ruft, darf nicht vergessen, dass er vielleicht auch selbst einmal gerne in die Gunst des Datenschutzes kommt.
Hier vermischen sich das Recht und die Pädagogik auf heikle Art und Weise.
Von der Unsicherheit im Umgang mit Schülerdaten, NZZ 9.1. von Sabine Windlin

21. November 2011

Sexualkunde: Lehrer nehmen's gelassen

Erregend am Thema Sexualkunde in der Volksschule sei vor allem die Debatte der Erwachsenen, meint Sabine Windlin in ihrem Artikel. Die skandalisierenden Schlagzeilen kontratstierten mit der Abgeklärtheit, mit der die Lehrer das Thema angehen. Diese wichen dem Thema Sex im Schulunterricht nicht aus, gäben sich aber auch nicht freiwillig der Lächerlichkeit preis.
Antworten gibt es im Schulunterricht: Frage zur Sexualität von Schülern und Schülerinnen (Bild: NZZ / C. Ruckstuhl)
Fragen zur Sexualität von Schülern, Bild: NZZ/C. Ruckstuhl
Sexualkunde ganz ohne Hysterie, NZZ, 21.11. von Sabine Windlin

6. Juli 2011

Schulevaluation hat einen Vorteil

In einem deutlichen Leserbrief zum Artikel von Sabine Windlin (siehe früherer Post) bringt Werner Guntli seine eigenen Erfahrungen mit Schulevaluationen aufs Papier. Er sieht jedoch auch einen Vorteil im ganzen Evaluations-Prozedere - den verrate ich Ihnen jedoch nicht :-) lesen Sie selbst. 

Besten Dank für den Artikel von Sabine Windlin über die externe Schulevaluation (NZZ 27. 6. 11). Sie vermeidet dabei ja ein allzu hartes Urteil über diese Geldvernichtungsmaschine der Bildungsbürokratie, aber zwischen den Zeilen wird - mitunter auch durch augenzwinkernd ironische Wortwahl - deutlich, dass hier wieder einmal ein Berg eine Maus gebiert. Ich möchte gerne noch etwas deutlicher werden: Das ist nun wirklich das Dümmste, was sich die Bildungstheoretiker ausgedacht haben. Noch vom unbedarftesten Visitator (Bezirksschulpfleger) profitierte ich mehr als von diesen Teams, bestehend aus humorlosen, grauen, unnahbaren Ex-Lehrkräften. Wenn ich daran zurückdenke, dass ich bei der ersten «Übung» dieser Art als Hausvorstand an meiner ehemaligen Schule von Amtes wegen noch gute Miene zum nutzlosen Spiel machen musste, packt mich immer noch das Entsetzen bzw. die Scham. Bei der zweiten, vier Jahre später, hatte das Evaluationsteam bereits etwas dazugelernt: Der Bericht wurde uns präsentiert, ohne dass das Lehrerkollegium sich dazu äussern durfte. Während etwa zweier Stunden wurden uns per Folienpräsentation Worthülsen um die Ohren geschlagen.
Nennen wir doch den fast einzigen positiven Punkt der Sache beim Namen: In den Evaluationsteams finden einige Lehrkräfte Unterschlupf, denen der Schuldienst an der Front verleidet oder zu viel geworden ist. Sie kriegen dort noch ihr Gnadenbrot. Um nicht falsch verstanden zu werden: Es ist keinesfalls ehrenrührig, von der Schule genug zu haben, ein Burnout vermeiden zu wollen. Aber in diesem Punkt wären die Bildungsdirektionen echt gefordert. Was tun sie für die Lehrkräfte, die, im Schuldienst stehend, nicht so locker und problemlos das Pensionsalter erreichen? Mit den Unsummen, die für die unnötige Schulevaluation verpulvert werden, könnte man einiges bewirken.
Werner Guntli, NZZ, 4.7.

27. Juni 2011

Unklare Wirkung von Schul-Evaluationen

Hast du dich auch schon gefragt, was denn die regelmässigen Evaluationen deiner Schule überhaupt sollen? Dienen diese der Schule oder eher den Evaluatoren selbst? Ein dichtes Netz von evaluierten Schulen breitet sich aus - Fachstellen mit wachsendem Personaleinsatz ziehen durchs Land und durchleuchten die Volksschulen. Was das Ganze bringt ist unklar. Zu diesem Thema hat Sabine Windlin einen wichtigen Artikel für die NZZ verfasst, den ich allen zur Lektüre empfehle. 
Wie unabhängig sind die kantonalen Fachstellen? Wem schreiben sie ihre Fragebogen ab? Welche Rolle haben die Schulleitungen? Diese Fragen stellen sich mir. Den Lehrkräften ist aus meiner Sicht mit einer kritischen Selbstevaluation und mit freiwilliger kollegialer Hospitation besser gedient. Die Schule lässt sich nicht mit einem gewinnorientierten Unternehmen vergleichen. Ins gleiche Kapitel gehören auch weitere Massnahmen aus dem Bereich "Qualitätssicherung", wie die munter anwachsende Zahl von Vergleichstests, Benchmarking und Fragebogenuntersuchungen zeigt (siehe dazu frühere Posts).
Prüfungen ohne Ende - und mit wenig Wirkung, NZZ 27.6., von Sabine Windlin