Posts mit dem Label Gesundheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gesundheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

19. Mai 2021

Schlechte Luft bedroht ungeimpfte Schüler

In zwei von drei Schweizer Schulzimmern ist die Qualität der Atemluft ungenügend. Zu diesem Befund kam eine Studie, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) im März 2019 veröffentlichte – zu einer Zeit, als von der nahenden Corona-Pandemie noch niemand etwas ahnte. Jetzt mehren sich die Stimmen, die einen besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen vor der buchstäblich dicken Luft in vielen Schulstuben fordern.

Luft in den Schulzimmern wird zum Problem, Tages Anzeiger, 18.5. von Fabian Renz

18. Februar 2021

VPOD fordert Aufholen der Bildungsrückstände

In der Corona-Pandemie stehen die Schulen unter starkem Druck. Beim Lehrpersonal vermehren sich die Burn-outs. Auch die Zahl der im Unterricht abgehängten Schülerinnen und Schüler ist laut einer neuen Studie alarmierend hoch. 

Lehrer ausgebrannt - Schüler abgehängt, sda, 18.2.

25. Januar 2021

Stadt Zürich will Ernährungsvorbild sein

Ein Cervelat, eine Packung Chips, saure Gummi-Apfelringe und eine Feldflasche mit gesüsstem Früchtetee: Was noch bis mindestens in die neunziger Jahre als klassischer Proviant für Schulreisen galt, ist heute verpönt. Zucker und falsches Fett sind böse: Das soll Kindern – und ihren Eltern – heute schon möglichst früh vermittelt werden.

Böse Bananen, nützliche Nüsse: Warum die Zürcher Schulen beim Essen zwischen Gut und Böse unterscheiden, NZZ, 25.1. von Lena Schenkel und Nils Pfändler

Lehrplan auf Hauptfächer reduzieren

In der Politik hat sich letzte Woche etwas getan. Endlich, ein Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie, gibt es einen überparteilichen Konsens darüber, dass es wohl gut wäre, in den Altersheimen, an den Flughäfen, in den Schulen und sogar bei den Grenzgängern viel mehr Tests zu verlangen, um herauszufinden, wie die Ansteckungsketten verlaufen. Klar, man wird auch mit den zusätzlichen Tests nicht alle Virenträger finden, aber wenigstens viele.

Jetzt sollten endlich auch mal die Lehrer kreativ denken, Sonntagszeitung, 24.1. von Arthur Rutishauser

20. Januar 2021

Besorgte Lehrer widersprechen Schulleitern

Frauenfeld: 100 Schüler in Quarantäne. Volketswil: Massentests für 500 Schüler, Maskenpflicht ab der vierten Klasse. Baselland: Maskenpflicht ab 10 Jahren. Tessin: Fernunterricht für eine ganze Mittelschule. Cham: Eltern, Lehrer und Schüler zweier Klassen in Quarantäne.Und so weiter. 

Lehrer fürchten um ihre Gesundheit, Basler Zeitung, 20.1. von Raphaela Birrer

12. Januar 2021

LVB fordert bessere Schutzmasken für Lehrer

COVID-19 bestimmt weiterhin die Schlagzeilen und auch die Situation an unseren Schulen. Spezielle Besorgnis riefen diese Woche Recherchen von Radio SRF hervor, wonach Primarlehrkräfte in Baselland fast doppelt so häufig von einer Corona-Infektion betroffen seien wie der Rest der Bevölkerung.

Lehrpersonen besser schützen! Arbeitgeber in der Pflicht, Bericht Regionaljournal SRF, 12.1.

Primarlehrer haben fast doppelt so oft Corona

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der ETH Zürich zeigt, wie wirkungsvoll die einzelnen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus während der ersten Welle waren. Fazit: Eine der wirkungsvollsten Massnahmen war es, auf Fernunterricht umzustellen. Die Mobilität der Bevölkerung ging um über 20 Prozent zurück, entsprechend weniger Menschen steckten sich mit der Krankheit an.


Primarlehrer bekommen doppelt so häufig Corona, SRF Regional, 11.1.

5. November 2020

Maskenverweigerern droht Rauswurf

Wer an Ostschweizer Schulen ohne Maske unterrichtet, braucht ein Arztzeugnis – sonst droht der Rauswurf. Maskenverweigerer an Thurgauer Schulen haben es schwer. Lehrern kann sogar die fristlose Entlassung drohen. Atteste werden von den allermeisten Ärzten nur sehr zurückhaltend ausgestellt.

Quelle: St. Galler Tagblatt, 5.11.

 

1. November 2020

Fernunterricht nur im äussersten Notfall

Der Fall ist typisch: Im Schulhaus Innerschachen in der Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon infiziert sich eine Lehrperson mit dem Coronavirus. In der Folge ordnet der Kantonsarzt für die von ihr unterrichtete Klasse die Quarantäne an. Doch die Situation verschärft sich zunehmend. Die Schule schickt weitere 13 Lehrpersonen und eine zweite Klasse in vorsorgliche Quarantäne. Von einem Tag auf den anderen erhalten die Schüler Fernunterricht.

Schulen wollen keine Schliessung, NZZ, 26.10. von Erich Aschwanden

7. Oktober 2020

Unbezahlter Urlaub bei Quarantäne

Nach Reisen in Risikoländern ist eine Quarantäne vorgesehen. Sollte diese Lehrer betreffen, müssen sie dafür unbezahlten Urlaub beziehen. Dasselbe gilt auch für alle anderen Arbeitnehmer.

Nach Reisen in Risikoländern müssen Lehrer unbezahlten Urlaub beziehen, Aargauer Zeitung, 7.10. von Noemi Lea Landolt

26. August 2020

Schulen nicht auf Winter vorbereitet

Der Bund habe keine Strategie, um steigende Corona-Infektionszahlen an Schulen im Winter zu verhindern. Das sagt eine prominente Genfer Virologin. Die Behörden müssten dringend proaktive Massnahmen ergreifen und verstehen, wie Kinder das Virus bekommen und übertragen.

Virologin warnt vor steigenden Infektionszahlen an Schulen im Winter, Blick, 26.8. 

24. August 2020

Der Mensch braucht den Menschen im Hier und Jetzt

Corona droht auch den Schulbetrieb auf den Kopf zu stellen. Mögen sich Virologen daran stossen: Maskenpflicht und Abstandsregelung im Unterricht sind aus pädagogischer Sicht problematisch, weil sie nicht zum Wesen des Menschen passen.

Virologie und Pädagogik - Corona-Hygieneregeln an Schulen sind wichtig, entscheidend aber ist das richtige Mass, NZZ, 24.8. von Klaus Zierer

3. August 2020

Luzern: Masken nur in Ausnahmefällen

An der Luzerner Volksschule wird die Schutzmaske nur auf der Sekundarstufe und auch dort nur ausnahmsweise getragen. Insgesamt soll der Schulunterricht so regulär wie möglich gestaltet werden, teilte die Staatskanzlei am Montag mit.

Masken werden an der Luzerner Volksschule nur in Ausnahmefällen getragen, sda, 3.8.

1. August 2020

Was tun mit Kindern, die aus Risikoländern in die Schule zurückkehren?

Sofia verbrachte die Sommerferien in Brasilien, Leon im Kosovo. Nach ihrer Rückkehr dürften die beiden Schüler des fiktiven Beispiels nicht direkt wieder die Schulbank drücken. Da die Länder zu den Risikogebieten gehören, müssen sich Rückkehrer bei der Ankunft in der Schweiz zehn Tage in Quarantäne begeben. Doch was geschieht, wenn sich Schüler am ersten Schultag verplappern und dabei klar wird, dass die Eltern sie statt in Quarantäne ins Klassenzimmer geschickt haben?

"Lehrer sollen Schüler aus Risikoländern sofort nach Hause schicken", 20 Minuten, 30.7. von Bettina Zanni

11. Juli 2020

Vereinzelte Corona-Fälle an Zürcher Schulen

Mit Vorsichtsmassnahmen und Quarantäne wird versucht, die Corona-Fallzahlen an den Zürcher Schulen einzudämmen. Ein Jahrgang wurde vorzeitig in die Ferien geschickt. Bis anhin hat man die Situation laut den Behörden aber «gut unter Kontrolle».

Corona: Immer mehr Schulen im Kanton Zürich verzeichnen vereinzelte Fälle, NZZ, 11.7. von Raffaela Angstmann

22. Mai 2020

Europameister im Kiffen

Kein anderes europäisches Land hat so viele junge Kiffer wie die Schweiz. Das zeigt eine Befragung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Gesundheit und das Sozialverhalten von 11- bis 15-jährigen Schulkindern aus 45 Ländern unter die Lupe genommen hat.

Schweizer Schüler sind Europameister im Kiffen, Blick, 21.5.

11. Mai 2020

Basler Lehrerverband will mehr Schutzmaterial

Beide Basel sind mit Vollklassen in den Schul-Lockup gestartet. Eine Strategie, die im Vorfeld für viel Kritik sorgte. Aber wie gut funktioniert das Konzept mit Händewaschen und Abstandhalten denn nun wirklich? Jean-Michel Héritier ist Präsident der Freiwilligen Schulsynode Basel-Stadt und Lehrer an der Basler Primarstufe Insel. Am Mittag nach der Öffnung zieht er eine erste Bilanz: «Es hat so geklappt, wie wir das vorbereitet haben. Die Sitzordnung wurde umgestellt, um Distanz zu schaffen, und wir unterrichten mehr frontal als sonst.» Aber der erste Vormittag hat auch bereits deutlich die Grenzen des neuen Systems aufgezeigt. «Es wird einem sofort klar, dass eine 2-Meter-Regel nicht flächendeckend umsetzbar ist», sagt Héritier. «Das klappt nur, solange alle still sitzen. Aber gerade kleine Kinder sind ja auch in Bewegung. Das beginnt beim Eintreten durch die Türe und geht weiter beim Händewaschen, das nun so häufig durchgeführt werden muss.»

"Abstand halten funktioniert in der Schule nicht", Basler Zeitung, 11.5. von Nina Jecker

10. Mai 2020

Unvorsichtige Schulöffnung

Laut dem Schweizer Epidemiologie-Professor Peter Jüni dürften die Schulschliessungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie beigetragen haben. Er übt scharfe Kritik am BAG: Die «unkontrollierte Öffnung» sei ein Lapsus.

8. Mai 2020

Linkliste zu Schutzkonzept

Ab dem 11. Mai kann der Präsenzunterricht an den obligatorischen Schulen unter Einhaltung der Grundprinzipien des Bundesamts für Gesundheit BAG wieder aufgenommen werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Rückkehr in die Schulzimmer sind die kantonalen Schutzkonzepte. Innert kürzester Zeit haben alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein ein eigenes Schutzkonzept erstellt. Ermöglicht wurde dieser Effort auch durch eine enge Koordination zwischen den Kantonen und der Zusammenarbeit mit weiteren beteiligten Organisationen.

Linkliste der kantonalen Schutzkonzepte, EDK, 7.5.

Halbklassenunterricht keine Beruhigung für Eltern

Tausende Zürcher Eltern erhalten in diesen Tagen Post. Post, die keine Jubelstürme, sondern vielerorts Frust auslöst. Die Schulen informieren die Eltern über die Einteilung ihrer Kinder in Halbklassen. Die Regelung gilt ab Montag; beigelegt ist ein Stundenplan für die kommenden vier Wochen.

Eine halbbatzige Lösung, die niemandem hilft, NZZ, 7.5. von Daniel Fritzsche