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19. Februar 2021

Vernehmlassung zu Ausserrhoder Volksschulgesetz

Das totalrevidierte Gesetz über die Volksschule (Volksschulgesetz) soll das kantonale Gesetz über Schule und Bildung (Schulgesetz) ablösen. Das Schulgesetz wurde ursprünglich als Rahmengesetz konzipiert, welches das ganze Bildungswesen umfasste.

Ausserrhoder Volksschulgesetz in der Vernehmlassung, Appenzell24.ch, 19.2.


Hier kann der Vernehmlassungsentwurf heruntergeladen werden

25. Oktober 2020

Mehr Lohn für Junglehrer

Junge Lehrerinnen und Lehrer sollen in Appenzell Ausserrhoden mehr verdienen. Die Regierung schickt eine Erhöhung der Einstiegslöhne an der Volksschule in die Vernehmlassung. Damit soll der Kanton bei der Rekrutierung von Lehrkräften bessere Karten bekommen.

Ausserrhoder Junglehrer sollen mehr verdienen, sda, 23.10.

25. April 2020

Kein Social Distancing für Primarschüler


Am 11. Mai öffnen die Volksschulen wieder. Das hat der Bundesrat entschieden. Die Kantone haben in der Gestaltung des Schulunterrichts volle Freiheit, sollen sich aber an die Schutzmassnahmen des Bundesamts für Gesundheit halten. Das BAG hat nun zuhanden der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ein Schutzkonzept für den Präsenzunterricht ausgearbeitet und am Mittwoch finalisiert. Seit Donnerstag liegt das knapp vier Seiten lange Papier bei den Kantonen – und sorgt in einzelnen Punkten für Irritation.
Primarlehrer müssen Distanz halten, ihre Schüler nicht, Basler Zeitung online, 24.4. von Philippe Reichen 

31. Dezember 2019

Nicht zu früh mit dem Vorlesen aufhören


Stolz präsentiert Aurelia (12) den Schmöker, den sie gerade gelesen hat; fast 500 Seiten dick, in nur zwei Tagen geschafft. Aurelias Buchbesprechung ist bereits im Kasten; nun will sie den Roman der Kundschaft im Bücherladen Appenzell ans Herz legen. Mit zwölf weiteren Mädchen und Buben hat sie teilgenommen am Projekt «Kinder empfehlen Ferienbücher»; sie hat Freundinnen mitgebracht und sich gefreut, dass die Buchhändlerinen ein offenes Ohr für ihre Meinung hatten.
Vielseitig auf Wortschatzsuche: Wie bei Ostschweizer Kindern Leselust gestiftet wird, St. Galler Tagblatt, 30.12. von Bettina Kugler

9. August 2019

"Die Wirklichkeit dringt nicht in die Welt des Glaubens"


Die Ergebnisse der ersten schweizerischen Erhebung von Grundkompetenzen in der Volksschule, mit Verzögerung von der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) publiziert, haben die Öffentlichkeit erstaunt und aufgeschreckt. Nun können wir uns ein Bild machen, wie gut die Sechstklässler ihre Schulsprache beherrschen, wie weit sie im Lernen der ersten Fremdsprache sind und wieviel an Mathematik bei Sekundarschülern am Ende der Schulzeit hängen geblieben ist.
Appenzell - Basel 3:0, Basler Zeitung, 8.8. von Roland Stark

26. Mai 2019

Innerrhoden brilliant


Die Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen wurde im Rahmen der obligatorischen Schulzeit zum ersten Mal schweizweit durchgeführt. Die publizierten Ergebnisse attestieren den Schülerinnen und Schülern von Appenzell I.Rh., dass sie im Vergleich zu den anderen 25 Kantone bestens unterwegs sind.
Innerrhoder Volksschule schneidet brillant ab, Appenzell 24, 24.5.

2. April 2019

Von Innerrhoden lernen im Sprachenstreit


Man weiss es schon lange; doch niemand will es wahrhaben: Viele Primarschülerinnen und -schüler sind mit zwei Fremdsprachen überfordert. Sie erreichen die Lehrplanziele nicht. Studien belegen es, doch die Behörden lassen sich von kritischen Fakten nicht stören; sie glauben an ihren Entscheid und unterdrücken die Ergebnisse. So schrieb die NZZ vor einiger Zeit:„Bildungspolitiker kämpfen mit allen möglichen Mitteln für das Frühfranzösisch. Wissenschafter, die den Nutzen anzweifeln, werden unter Druck gesetzt und diskreditiert.“ Das erinnert an Christian Morgenstern und Palmströms messerscharfen Schluss, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Eklatanter Fehlschlag, journal21.ch, 2.4. von Carl Bossard

19. Februar 2019

Wenn Schüler mitbestimmen


An der Primarschule Steiacher in Brüttisellen entscheiden nicht die Lehrer allein über die Pausenplatzordnung. Auch die Schüler bestimmen im System «Just Community» basisdemokratisch mit. In jedem Klassenzimmer hängt ein Briefkasten, in den die Schülerinnen und Schüler ihre auf Papier formulierten Anliegen einwerfen können.
Pro Halbjahr kommen so rund 50 Vorschläge zusammen. Ein «Kinder-OK», bestehend aus acht Dritt- bis Sechstklässlern, wählt die aus ihrer Sicht dringendsten Ideen aus und bringt sie in die Lehrerkonferenz. Die gesamte Schülerschaft ab der ersten Klasse diskutiert dann in einer Vollversammlung darüber.
An diesen Schulen haben die Kinder das Sagen, 20 Minuten, 19.2. von P. Michel

6. Februar 2019

Bald Schweizer Alternative zu Whatsapp?


Die Telefonkette war gestern, heute können Lehrer ihre Schüler gleichzeitig und in Echtzeit über Hausaufgaben, ausfallende Lektionen oder Prüfungstermine informieren. Viele greifen dafür auf Lehrer-Schüler-Chats über Whatsapp zurück. Der Thurgauer Datenschützer warnt allerdings vor dem Einsatz von Whatsapp und zieht gar ein Verbot des Mitteilungsdienstes an Schulen in Betracht. Der Datenschützer spricht von einer «gefährlichen Datenkonzentration» des Dienstes, der wie Facebook und Instagram zum Facebook-Konzern gehört.
Threema wird als Alternative zu Whatsapp empfohlen, Bild: Sascha Steinbach
Schüler nutzen Whatsapp, Schulen suchen Alternativen, St. Galler Tagblatt, 6.2. von Noemi Heule

8. Mai 2018

"Besorgniserregende" Situation im Ausserrhoder Amt für Volksschule

Im Vorfeld zur Sitzung des Kantonsrats wurde Kritik am Ausserrhoder Bildungschef Alfred Stricker laut. Die Staatswirtschaftlichen Kommission (StwK) warf ihm im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des neuen Volksschulgesetzes "unangemessenes Führungsverhalten" vor. Stricker hat sich am Montag gesprächsbereit gezeigt.
Stricker will Bildungsdepartement wieder auf Kurs bringen, sda, 8.5.

1. Mai 2018

Kritik an Ausserrhoder Bildungschef

Ein unangemessenes Führungsverhalten und einen mangelhaften Umgang mit Konfliktsituationen wirft die Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) dem Ausserrhoder Regierungsrat vor. Sie fordert eine unabhängige Anlaufstelle. Am kommenden Montag befasst sich das Parlament mit dem Bericht.
Bildungsdirektor Alfred Stricker (parteiunabhängig) 4.v.l., Bild: Ralph Ribi
Ausserrhoder Regierungsrat in der Kritik - StwK fordert Ombudsstelle, St. Galler Tagblatt, 30.4.

23. April 2018

Ostschweizer Schulmodell-Diskussion

Der Kanton St. Gallen will in der Oberstufe den Unterricht in Niveaugruppen einführen. Der Thurgau hingegen hat dies bereits vor einem Jahrzehnt flächendeckend umgesetzt. Auch Appenzell Ausserrhoden ist weiter.
St. Gallen will Niveaugruppen in der Oberstufe - Thurgau und Ausserrhoden sind schon weiter, Ostschweiz am Sonntag, 22.4. von Michael Genova

18. April 2018

Neues Lernmodell in Appenzell Ausserrhoden

In Appenzell Ausserrhoden sinken die Schülerzahlen stetig. Was nun? Walzenhausen reagiert und führt für die Oberstufe ein altersdurchmischtes Schulmodell in Kombination mit einem Lernraum ein.
Neu gestalteter Lernraum in Walzenhausen, Bild: Iris Oberle
Schule neu gedacht, Appenzeller Zeitung, 18.4. von Iris Oberle

15. August 2017

Massive Investition in ICT

Im neuen Schuljahr wird an den Ostschweizer Volksschulen das Fach «Medien und Informatik» eingeführt. Technisch sind sie dafür bereit. Doch bei der Weiterbildung der Lehrkräfte hapert es noch.
Das Update der Schulen läuft, St. Galler Tagblatt, 13.8. von Tobias Hänni

30. Juli 2017

Tod eines Lehrers

In Urnäsch wünscht eine Schülerin im Jahr 2000 ihrem Lehrer in einem anonymen Anruf den Tod. Sechs Wochen später bringt er sich im Schulzimmer um.
Tod eines Lehrers, Das Magazin, 11.11. 2000 von Martin Beglinger

27. Mai 2017

Kantone passen Lehrplan-Vorgaben zum Schwimmunterricht an

Verschiedene Kantone führen ab dem kommenden Schuljahr den Lehrplan 21 ein. Unter anderem bedeutet das, dass Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse obligatorischen Schwimmunterricht erhalten. Freie Plätze in Hallenbädern sind aber rar.
Nicht alle Kantone können die Lehrplan-Vorgaben fürs Schwimmen einhalten, Bild: keystone
Schwimmen nicht leicht gemacht, SRF, 26.5.

14. Mai 2017

Keinerlei Defizite ohne Frühfranzösisch

Es war Norbert Senn, der in der Debatte im Thurgauer Grossen Rat ein glasklares Urteil abgab: «Es steht mit dem Frühfranzösisch nicht zum Besten; das spielerische Lernen ist gescheitert.» Senn ist CVP-Kantonsrat, er war Gemeindepräsident in Romanshorn, Sekundarlehrer, in jungen Jahren Spitzenfussballer, er ist der Vater des Hackbrettlers und Moderators Nicolas Senn. Vor allem aber ist er Leiter des Volksschulamtes in Appenzell Innerrhoden, dem Kleinkanton, der seit 16 Jahren Englisch ab der dritten Klasse, Französisch aber erst auf Sekundarstufe unterrichtet und sich noch nie an die nationale Sprachenstrategie mit zwei Fremdsprachen in der Primarschule gehalten hat. Diese gilt in 22 der 26 Kantone: Auch Uri und Aargau unterrichten derzeit keine Fremdsprachen nach dem Modell 3/5, also dem Start der einen Fremdsprache in der dritten und der anderen in der fünften Primarklasse. Das Tessin kennt ein eigenes Modell mit drei Fremdsprachen.
Die Innerrhoder Gallier im Kampf gegen das Frühfranzösisch, NZZ, 9.5. von Jörg Krummenacher

23. April 2017

"Harmonisierte Ostschweiz der Vernunft"

Der Verein «Starke Volksschule St. Gallen» kritisiert die Regierung, sie habe in ihrem Monitoring zur Bildungsstruktur wichtige Langzeitstudien nicht einmal erwähnt. Diese Studien würden laut dem Verein zeigen, dass Schüler ab etwa 10 Jahren besser Fremdsprachen lernen als jüngere. 10-Jährige hätten die Sprachstrukturen in ihrer Muttersprache bereits erworben und könnten dies auf die Fremdsprachen übertragen. Daher solle das Erlernen einer zweiten Fremdsprache auf die Oberstufe verlagert werden, fordert der Verein. Ob das nun Englisch oder Französisch sei, sei letztlich zweitrangig. Zudem solle sich der Kanton St. Gallen mit Thurgau und Innerrhoden zu einer «harmonisierten Ostschweiz der Vernunft zusammenschliessen».
"Nur eine Fremdsprache", St. Galler Tagblatt, 21.4.

30. März 2017

Menu 1: Kompetenzen mit Rösti

Die Promotoren des Lehrplans 21 sind erfinderisch, wenn es darum geht, den Leuten die Kompetenzorientierung näher zu bringen. Ein besonders schönes Beispiel zum Schmunzeln liefert der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Dabei geht es ums Kartoffelschälen. Was kommt als Nächstes?
Lernziele haben ausgedient, St. Galler Tagblatt, 30.3. von Karin Steffen