Der Artikel des Tages Anzeigers, der den Lehrern unterstellt, sie dächten bei der Entlastung beim Französischunterricht in erster Linie an sich selbst, hat Reaktionen in den Leserbriefspalten ausgelöst.
"Die Schüler wären motivierter", Tages Anzeiger, 27.4. Link zur Verfügung gestellt von www.kindgerechte-schule.ch
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27. April 2013
26. April 2013
Das Wohl der Kinder oder der Lehrer?
Der Tages Anzeiger schiesst scharf gegen den Versuch, die Pflicht für den Französisch-Unterricht für Schüler der Sek B/C zu lockern. Mit dem Argument, durch eine Abwahl von Französisch werde den Jugendlichen eine Lernmöglichkeit weggenommen, geht das Zürcher Blatt auf die Lehrer los. Diese müssten lernen mit schulisch schwachen Pubertierenden umzugehen oder sonst über einen Berufswechsel nachdenken. Mit dem Verdacht, es gehe den Lehrern gar nicht ums Wohl der Kinder, sondern um ihre eigene Entlastung, schliesst der Artikel.
Schwache für dumm verkauft, Tages Anzeiger, 25.4. von Liliane Minor. Link zur Verfügung gestellt von www.kindgerechte-schule.ch
Schwache für dumm verkauft, Tages Anzeiger, 25.4. von Liliane Minor. Link zur Verfügung gestellt von www.kindgerechte-schule.ch
25. Mai 2011
Leserbrief Tages Anzeiger
Der Tages Anzeiger hat sich im Abstimmungskampf zur Mundart-Initiative im Kanton Zürich stark gegen die Initiative engagiert. Die Zeitung überliess den Abstimmungskampf nicht den beiden Interessengruppen, sondern kämpfte mit ihrer Berichterstattung selbst aktiv gegen die Initiative. Dabei waren die Redakteure nicht zimperlich und weigerten sich sogar, das Initiativkomitee überhaupt zu Wort kommen zu lassen. Immerhin wurde mein Leserbrief am 27. April publiziert. Die parteiische Haltung des Tages Anzeigers brachte nichts. Am 15. Mai hat das Zürcher Stimmvolk die Initiative mit 54% Ja angenommen.
Aha, eine deutsche Kindergärtnerin findet also, die Mundartfrage sei überbewertet. Die Initiative, die den Vormarsch des Hochdeutschen in den Kindergarten stoppen will, stört offensichtlich stark. Ebenfalls ungelegen kommt die breite Unterstützung, die die Initiative in allen politischen Lagern geniesst. Hochdeutsch im Kindergarten wurde eingeführt mit der Begründung, es sei vorteilhaft für die Sprachentwicklung und für die Integration fremdsprachiger Kinder. Beides ist wissenschaftlich nicht haltbar. Dessen ungeachtet wurde im Kindergarten der traditionelle Mundart-Gebrauch eingeschränkt zugunsten eines spitzfindigen Prozent-Modells, das dem Hochdeutschen bereits im Kindergarten zum Durchbruch verhelfen soll. Als ob die folgenden neun Jahre Volksschule nicht Zeit und Gelegenheit genug böten, Hochdeutsch zu sprechen. Als ob ausgerechnet ein Hochdeutschzwang im Kindergarten die Probleme der Volksschule lösen könnte.
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