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10. Mai 2021

Mehr politische Bildung an der Volksschule

Die Luzerner Volksschulen sollen Schülern die Politik näher bringen, sind sich Stadtluzerner Grossstadträte von FDP, Junge Grüne, SP und SVP einig. Die Volksschule sollte ein Ort sein, an dem sich Schülerinnen an das politische System herantasten können – und ihre eigenen Meinungen formen.

Luzerner Volksschulen sollen mehr auf politische Bildung setzen, zentralplus, 10.5.

27. April 2021

Erhöhung Lohnklasse für Luzerner KG- und PS-Lehrpersonen

Per Schuljahr 2021/22 wird die Lohnklasse der Luzerner Kindergarten-, Basisstufen- und Primarlehrpersonen sowie der Lehrpersonen Musik und Bewegung von 18 auf 19 erhöht. Es werden bei allen Lehrpersonen mindestens die bisherigen Lohnstufen (Erfahrungsstufen innerhalb einer Lohnklasse) übernommen. Dadurch resultiert für alle eine Lohnerhöhung, auch wenn gleichzeitig bei den Lehrpersonen für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) sowie für Musik und Bewegung die Unterrichtsverpflichtung zum Ausgleich um eine Lektion von 29 auf 30 Wochenlektionen erhöht wird. Bei den Kindergartenlehrpersonen wird zusätzlich eine gezielte strukturelle Stufenanpassung vorgenommen. Die Dienststelle Personal berechnet die Löhne dieser Lehrpersonen und informiert sie und ihre Schulleitungen mit der Pensenbestätigung zu Beginn des neuen Schuljahres, spätestens bis zum Schulstart. Die angepassten Einreihungsrichtlinien sind bereits auf der Website publiziert.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 27.4.

 

31. März 2021

Luzern setzt neu auf "Open World"

Der Luzerner Regierungsrat hat im November 2020 beschlossen, dass das Englischlehrmittel Open World vom Verlag Klett und Balmer das bisherige New Inspiration (Macmillan) ablöst. Die Schulen können bereits im kommenden Schuljahr einen Wechsel vornehmen. Im Schuljahr 2022/23 wird Open World für alle 1. Sekundarklassen obligatorisch. Ein entsprechender Einführungskurs ist bereits im Angebot.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern

17. Dezember 2020

Luzerner Dienststellenleiter geht in Pension

34 Jahre stand Charles Vincent der Luzerner Volksschule vor und machte sie zu einer schweizweiten Vorzeigeinstitution. Ende Monat geht er in Pension.

Charles Vincent:"Die Einführung des Lehrplans 21 verläuft bisher ohne Komplikationen", Bild: apimedia
"Heute werden die Lernenden individuell gefördert", Rontaler, 17.12. von Alex Piazza 

16. Oktober 2020

Leistungen im Fernunterricht

Alleine zuhause büffeln, statt mit Kolleginnen und Kollegen im Schulzimmer: Vor den Sommerferien war das für die Schülerinnen und Schüler die Realität. Nicht alle kamen gleich gut damit zurecht, das zeigt eine gross angelegte Umfrage, die der Kanton Luzern durchführen liess. Laut dem Kanton die einzige solche in der Schweiz.

Nur wenige Schülerinnen und Schüler lernen zuhause besser, SRF Regionaljournal Zentralschweiz, 15.10. 

Hier der entsprechende Bericht von zentralplus

25. August 2020

Mehr Lohn für Luzerner KG- und Primarlehrkräfte

Auf den 1. August 2021 werden die Lehrpersonen für Kindergarten und Primarschule eine Lohnklasse höher eingereiht. Damit wird die aus Spargründen immer wieder verschobene Massnahme aus der letzten Arbeitsplatzbewertung nun umgesetzt. Die Lohnstufen werden zudem so korrigiert, dass sie mit dem durchschnittlichen Verlauf der anderen Lehrpersonenkategorien übereinstimmen. Da die Höhereinreihung für Lehrpersonen mit Kleingruppenunterricht sowie für Musik und Bewegung aufgrund der Arbeitsplatzbewertung nicht gerechtfertigt ist, wird ihre Unterrichtsverpflichtung zum Ausgleich um eine Lektion erhöht.

Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 25.8.

3. August 2020

Luzern: Masken nur in Ausnahmefällen

An der Luzerner Volksschule wird die Schutzmaske nur auf der Sekundarstufe und auch dort nur ausnahmsweise getragen. Insgesamt soll der Schulunterricht so regulär wie möglich gestaltet werden, teilte die Staatskanzlei am Montag mit.

Masken werden an der Luzerner Volksschule nur in Ausnahmefällen getragen, sda, 3.8.

13. April 2020

Magno folgt in Luzern auf Vincent

Im Luzerner Bildungsdepartement kommt es Ende 2020 zu einem gewichtigen Abgang: Charles Vincent, der die Dienststelle Volksschulbildung 34 Jahre geleitet und damit die Primar- und Sekundarschule wesentlich geprägt hat, geht in Pension. Sein Nachfolger wird Aldo Magno.

Magno leitet seit August 2013 die Dienststelle Gymnasialbildung im Luzerner Bildungs- und Kulturdepartement. Er sei im pädagogischen Betrieb und in der Verwaltung bestens vernetzt, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Er habe den kantonalen Gymnasialbereich zu einer gut strukturierten und effektiv geführten Organisationseinheit aufgebaut. Quelle: nau.ch
Magno tritt sein Amt am 1. Januar 2021 an, Bild: Luzerner Zeitung

13. Februar 2020

Integration "sinnvoll und zielführend"

Die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Regelklassen im Kanton Luzern gelingt. Dies zeigt eine Evaluation der Zürcher Universität und Pädagogischen Hochschule. Jedoch fehlen genügend ausgebildete Fachpersonen.

Schulische Integration an den Luzerner Volksschulen funktioniert gut – Fachpersonen fehlen, Luzerner Zeitung, 12.2.

2. Februar 2020

Integrative Sonderschulung nimmt in Luzern zu

Im Kanton Luzern werden im aktuellen Schuljahr total über 40'600 Kinder und Jugendliche unterrichtet. In der Sekundarschule hat die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr ab-, in allen anderen Stufen zugenommen. Im Zahlenspiegel der Dienststelle Volksschulbildung zum Schuljahr 2019/20 fallen vier weitere Entwicklungen auf.
Diese vier Entwicklungen an den Luzerner Volksschulen fallen auf, Luzerner Zeitung, 1.2. von Julian Spörri

28. Januar 2020

Zusätzlicher unterrichtsfreier Tag entfällt


Auf das Schuljahr 2020/21 hin wird die Unterrichtsverpflichtung wieder um eine Lektion reduziert (Aufhebung Sparmassnahme). Damit fällt auch der zusätzliche unterrichtsfreie Tag pro Schuljahr weg, der den Lehrpersonen im Sinne der Gleichbehandlung als Kompensation für die unterschiedliche Stundenverpflichtung beim Verwaltungspersonal gewährt wurde. Wir bitten die Schulleitungen, die Ferienpläne anzupassen, wenn dieser Tag noch ausgewiesen ist: Donnerstag vor Karfreitag oder Brückentag vor oder nach 1. Dezember bzw. 8. Dezember. Informieren Sie auch die Erziehungsberechtigten rechtzeitig über die Anpassung. Das Merkblatt «Ferien, schulfreie Tage, Unterrichtsausfall» wurde entsprechend angepasst.
Quelle: Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern, 28.1.

14. Januar 2020

Nicht die besten schaffen es ans Gymi


Das Leben ist kein Ponyhof, schon gar nicht am frühen Samstagmorgen. «Du könntest ja eine To-do-Liste führen», sagt Lihnida zu Luc, der zustimmend nickt. «Ich nehme mir vor, motivierter für die Prüfungen zu lernen», bekennt Omar. Lola meint: «Ich versuche, in der Schulstunde vermehrt runterzufahren, damit ich aufmerksamer bin.» Luc erzählt, dass sich sein Smartphone nach einer halben Stunde Benutzung automatisch ausschaltet.
Ans Gymnasium kommen nicht unbedingt die Besten, sondern die Privilegierten - eine Kanti in Luzern will das ändern, NZZ, 13.1. von Urs Hafner

21. Dezember 2019

Gelingende Integration


Die 1973 gegründete Schule für hörgeschädigte Kinder in Meggen LU dürfte die erste integrierte Schule in der Schweiz sein. Sie wurde von der „Stiftung Schule für hörgeschädigte Kinder Meggen“ und Susann Schmid-Giovannini* gegründet und von ihr geleitet.
Wie Integration gelingen kann, 21.12. von Peter Aebersold

27. November 2019

Schule für Autisten


Der Fall eines Knaben mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) hat das Bildungssystem im Kanton Luzern an seine Grenzen gebracht. Ein Rückblick: In der Primarschule hatte bei ihm der Unterricht in der regulären Klasse mit integrativer Sonderschulung gut funktioniert. Als Sek-Schüler musste er dann ins Schul- und Wohnzentrum Malters wechseln. Der Start dort war harzig, er wurde zwischenzeitlich zu Hause unterrichtet. Für Sek-Schüler gab es bisher für Kinder mit ASS kein spezifisches Angebot (Artikel vom 7. August).
So werden im Kanton Luzern autistische Kinder unterrichtet, Luzerner Zeitung, 27.11. von Alexander von Däniken

21. November 2019

Nichts ist verbindlich


Ich war nicht dabei, am diesjährigen Luzerner Lehrertag in Sursee. Von aussen betrachtet reiht sich der Anlass lückenlos ein in die verschiedenen kantonalen Lehrertagungen der letzten Jahre: Alle Kästchen dürfen - ganz kompetenzorientiert -  angekreuzt werden.

1. Da ist mal der Bildungsdirektor, der sich der versammelten Lehrerschaft zeigt und ein paar Zückerchen verteilt. Natürlich darf dabei das Generallob an alle nicht fehlen. Das kostet ja nichts und ist so hohl wie eh und je.
2. Da sind verschiedene Experten, die alle selbst auch mal zur Schule gingen: Eine Schulberaterin, ein Zukunftsforscher und ein PH-Dozent. Damit kann sich jeder und jede ein passendes Stückchen vom Kuchen "Plaudern über Schule" auswählen. 
3. Schliesslich ist da ein Präsident, der ein passendes Motto gefunden hat: "Nichts ist verbindlich, alles ist möglich." Ob ihm bewusst ist, dass er damit einen zentralen Nerv getroffen hat?

Alles spricht von Digitalisierung. Was bringts, wenn sehr viele nicht lesen können oder an der Oberstufe den Unterschied zwischen einem Browser und Google immer noch nicht kennen - trotz ca. 4 Stunden Medienkonsum täglich. Angesichts des rasanten Einbruchs der schulischen Leistungen in den Sprachen und in Mathematik könnte ich mir ein anderes Motto vorstellen als "Nichts ist verbindlich, alles ist möglich". Aber offenbar ist dies kein Thema.

Den Anwesenden scheint es zu gefallen. Immerhin fällt die Schule aus. Fragen stellen sich keine. Wer solche hat, informiert sich sowieso auf einem bestimmten Schulblog. Wie wäre es, die Form solcher Alibiübungen mal zu überdenken? Würden die Kantonsbeiträge gestrichen, wenn man zur Abwechslung mal kritische Töne zur aktuellen Schulsituation hören dürfte? Oder sind wirklich alle so zufrieden? (uk)
Lehrertag 2019: Luzerner Pädagogen bauen sich Schule der Zukunft, Luzerner Zeitung, 20.11. von Alexander von Däniken

3. November 2019

Bussen für zu kleine Klassen


Luzerner Volksschulen stehen momentan unter Druck. Die Klassenplanung für das Schuljahr 2020/21 stellt sie vor eine Herausforderung, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Für jede Klasse, die die festgelegte Minimalzahl Schüler nicht erreicht, wird eine Busse erhoben, die an den Kanton gezahlt werden muss. Eine Kindergarten- und Basisstufenklasse, die zu klein ist, kostet die Gemeinde 7500 Franken. Für eine Primarklasse muss 10'000 Franken gezahlt werden, in der Sekundarschulstufe steigt der Betrag gar auf 12'500 Franken.
Schulen müssen für zu kleine Klassen büssen, 20 Minuten, 3.11.

20. Oktober 2019

In Luzern sollen bereits Kindergärtler am Computer üben


Der Luzerner Bildungsdirektor Marcel Schwerzmann (parteilos) ist «sehr zufrieden» mit der Umsetzung, wie er auf Anfrage sagt. Diesem Meilenstein seien intensive Vorbereitungsarbeiten an den Berufsfachschulen vorangegangen. «Es musste in die IT-Infrastruktur, in die Weiterbildung von Lehrpersonen und in unterstützende Stellen an den Schulen investiert werden.» Mit BYOD (Schüler bringen den eigenen Laptop in den Unterricht) sei nun die Basis für eine interessante und innovative Entwicklung an Luzerner Schulen gelegt. «Davon profitieren letztlich insbesondere die Lernenden», so Schwerzmann. Vorteile sieht der Bildungsdirektor einerseits in der Vernetzung und dem Austausch der Lernenden untereinander und andererseits in der Individualisierung. «Mit den digitalen Mitteln werden neue Lernformen geschaffen.» Als Beispiele nennt er interaktive Karten, Podcasts, Sprachprogramme.
Auch an der Volksschule sollen digitale Lehrmittel bald Einzug halten, Luzerner Zeitung, 19.10. von Yasmin Kunz

17. Oktober 2019

Stadt Luzern will Schreiben nach Gehör


Es ist ein Thema, das die Bildungspolitik schon länger beschäftigt: Das Schreiben nach Gehör. Gemäss dieser in den 1980er Jahren durch den Reformpädagogen Jürgen Reichen propagierten Methode werden Kinder, die das Schreiben lernen, nicht korrigiert, wenn sie Wörter falsch schreiben.
Luzerner Stadtrat unterstützt Schreiben nach Gehör, Luzerner Zeitung, 16.10. von Beatrice Vogel

16. Juni 2019

PH Luzern braucht Geld


Kantonsrätin Helene Meyer-Jenni (SP, Kriens) hat eine Dringliche Anfrage zur Pädagogischen Hochschule (PH) Luzern eingereicht. Die Präsidentin der Kommission Erziehung, Bildung und Kultur will vom Regierungsrat wissen, wie er die Reduktion des Trägerschaftsbeitrags beurteilt.
SP sorgt sich um Qualität der Pädagogischen Hochschule, Luzerner Zeitung, 14.6.

5. Juni 2019

Sparen dank Homeschooling


Im Bildungsbereich ist viel in Bewegung: Zwar ist die Volksschule nach wie vor die Norm und die meisten Kinder besuchen eine öffentliche Institution. Doch Homeschooling – der Privatunterricht zu Hause – erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Der Unterricht daheim gewinnt im Kanton Luzern an Beliebtheit, Luzerner Zeitung, 4.6. von Ernesto Piazza