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24. September 2019

Gastkommentar zum freiwilligen Kindergarten: Eine Bedrohung für den Schulerfolg?


"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) Nach diesem Motto handelt wohl der Lehrerverband, wenn er den Kindergarten für obligatorisch erklären will. Doch der Reihe nach. Im 2008 hat der Bünder Souverän den Beitritt zu HarmoS abgelehnt. Ein Hauptgrund für das Nein war, dass der Kindergarten obligatorisch werden sollte. «Das Nein zum HarmoS-Konkordat sei bedauerlich, aber in der Realität ohne grosse Auswirkungen», schrieb die SP damals. Mit der Einführung des Lehrplanss 21 Graubünden (LP21GR) scheint sie nun am Ziel. 
«Vollkasko-Mentalität und Abschieben von Verantwortung boomen.» Bündner Tagblatt, 17.9. von Markus Niederdorfer

6. November 2018

Lieber eine gute Bündner Schule mit Zukunft


«Lehrpläne sind heute in guten Händen, es gibt keinen Anlass, daran etwas zu ändern.» SandraLocher Benguerel, Präsidentin des LEGR, betont, dass Lehrpläne keinesfalls zumSpielball politischer und weltanschaulicher Interessen verkommen dürften und verschweigt bewusst, dass der Bildungsmarkt heute schon hart umkämpft wird. Die Stimmbürgerin und der Stimmbürger werden einmal mehr für unmündig angeschaut.  
Lieber eine gute Bündner Schule mit Zukunft, 6.11. von Markus Niederdorfer

Gion und Fadri zur Bündner Lehrplan-Initiative


Gion und Fadri beobachten aus den Bergen den Wandel der Schulen im Tal und kommen nicht aus dem Staunen heraus. Deshalb besuchten sie Chur, um von den Leuten zu erfahren, was da los ist. Da hörten sie von der Doppelinitiative, welche sich mit Schulfragen befasst. Im Dialog versuchen sie die Sache zu entwirren, müssen aber feststellen, dass hier nicht mit gleich langen Spiessen gekämpft wird. Deshalb haben sie ihre Gespräche veröffentlicht. Diese sollen der Bündner Bevölkerung bei der Meinungsbildung dienen, damit sie wissen, worüber sie abstimmen.
Gion und Fadri, von Markus Niederdorfer

14. August 2018

Indianer in Graubünden


Wer hätte das gedacht, dass die sonst so selbstbewussten Verbände Lia Rumantscha und Pro Grigioni sich als Indianer ausgeben? Sie stehen hinter dem Plakat des Gegenkomitees zur Fremdspracheninitiative. Sie schiessen mit Pfeilen auf ihre Stammlande, versuchen die Bevölkerung zu verunsichern und an die Urne zu treiben. «Angriff auf Bündner Identität» heisst der Slogan.  Auf einmal wird die Identität als Einheit hervorgehoben. Die Bündner Identität lebt ja gerade von der Eigenheit der kulturellen Vielfalt und der Dreisprachigkeit. 
Mit diesem Plakat werben die Gegner der Fremdspracheninitiative, Bild: Südostschweiz
Lia Rumantscha und die Pro Grigioni Italiano als Indiander, Südostschweiz, 11.8. Leserbrief von Markus Niederdorfer

Zielgrösse 25 pro Klasse

Stefan Wolter ist umtriebiger Bildungsökonom,Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung, Mandate bei der EDK, OECD und der EU und Berater des «Expert Network on Economics of Education» der EU.  Er ist ein Schwergewischt in Sachen Schulökonomisierung  nach internationalen Standards. Ein Blick auf seine Webseite genügt um dies zu erkennen.  Am 12.08.2017 – als die meisten Lehrpersonen in den Ferien weilten, brachte der Blick den Artikel «Pisa Chef zeigt der Schweiz, wie sparen geht». Andreas Schleicher schwärmt von den Schulen in China und Singapore, welche trotz Klassen von 40 Schülern bessere PISA-Resultat erzielen.» Doch sparen könne man auch, ohne dass Schüler darunter leiden müssten, erklärt der Pisa-Leiter und OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher der Zeitung. Die effizienteste Lösung für die Schweiz liege in der Klassengrösse. In der Schweiz sitzen durchschnittlich 19 Schüler im Zimmer – im Pisa-Schnitt sind es 23.» 
Südostschweiz, Leserbrief, 11.8. von Markus Niederdorfer

28. Juli 2018

Unseriöse Berichterstattung

Selten habe ich so einen tendenziösen Artikel zu einer Neuerscheinung gelesen. Zwar schreibt der Verfasser: «Das Buch wirkt seriös. Die Aufmachung ist professionell, auf der Rückseite prangen Zitate von bekannten Experten. Der Titel lautet: ‹Kinder im Netz globaler Konzerne. Der Lehrplan 21 als Manipulationsinstrument›.» Aber das ist auch alles, was der Autor der Leserschaft an sachlicher Information zum Buch mitteilt. Der Rest des Artikels ist keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den im Buch aufgezeigten Hintergründen der Schulreformen und des Lehrplans 21, sondern pauschale Abwertung und Verunglimpfung der Autorin. Hätte sich der Verfasser die Mühe gemacht und die Quellenangaben überprüft, so hätte er gemerkt, dass Judith Barben nur über Fakten berichtet. Ich habe das Buch gelesen und empfehle es allen, denen das langfristige Wohlergehen unserer Gesellschaft wichtig ist. Wer aber Kinder im Schulalter hat, wird dieses Buch mit besonders grossem Gewinn lesen, denn es erklärt vieles, worunter Kinder, Eltern und Lehrer heute leiden. Judith Barbens Buch fasst zusammen, was die Volksschule dorthin gebracht hat, wo sie heute steht. Es ist in einfacher Sprache verfasst und der übersichtliche Aufbau erleichtert den Zugang zu den verschiedenen Themenkreisen. Der Leser kann sich seine eigene Meinung bilden. Er kann jedes einzelne Zitat nachprüfen und erfährt Zusammenhänge, die es bis dato nicht ins mediale Scheinwerferlicht geschafft haben. Die Medien sind die vierte Gewalt und tragen zur ausgewogenen Meinungsbildung bei. In diesem Artikel wurde diese brachialisch eingesetzt. Nur der Verfasser weiss, weshalb!
St. Galler Tagblatt, 25.7., Leserbrief von Markus Niederdorfer

5. Oktober 2017

LEGR argumentiert mit VPM

Jöri Schwärzel, Leiter der Geschäftsstelle des Verbands der BündnerLehrpersonen (Legr), spricht Klartext: «Das Komitee ‘Gute Schule Graubünden’ stützt sich in seiner Argumentation massgeblich auf diejenigen der Komitees
anderer Kantone. Diese Argumente stammen zum Teil aus der Küche des ehemaligen Vereins zur Förderung der psychologischen Menschenkenntnis (VPM).» Wie der pensionierte Sektenkenner Hugo Stamm 2015 schrieb, sind ehemalige Anhänger trotz Auflösung des Vereins im Jahr 2002 weiter aktiv und agieren im Verborgenen. Die Taktik: Sie gewinnen Gesinnungsgenossen für ihre politischen Aktionen, ziehen aber die Fäden im Hintergrund. 15 Jahre auf Bewährung und in Sippenhaft - welchem Weltbild entspricht diese Haltung? Es ist davon auszugehen, dass die GL des LEGR Hugo Stamm als Referenz nahm.
Die GL des Legr bringt Licht ins Dunkel, Südostschweiz, Leserbrief, 5.10. von Markus Niederdorfer

4. Oktober 2017

Schlechter Stil des LEGR

An der diesjährigen Delegiertenversammlung des LEGR stand die Doppelinitiative auf dem Programm. Wie aus den Unterlagen zu entnehmen ist, soll diese von den Delegierten aufs Härteste abgestraft werden.» So stand es in einem ausführlichen Schreiben, welches per Kettenmail möglichst viele Lehrpersonen zu erreichen versuchte. Darin wurde auch das neunseitige Schreiben der GL ausführlich behandelt. Die Delegierten des LEGR stärken der Geschäftsleitung den Rücken. Sie winken alle Anträge durch und sprechen gar 20 000 Franken für Behördenpropaganda und die Bekämpfung der Initiativen – also freie Fahrt für den LP21GR! Ohne kritische Untertöne wird am Haus LP21GR weiter gezimmert. Die Fronten sind geklärt. Der LEGR lässt kein gutes Haar an den Initiativen.
Wenn Bildungsinitiativen keine Chance haben, Südostschweiz, 4.10. Leserbrief von Markus Niederdorfer

1. Oktober 2017

Lehrerverband diskreditiert Initianten

Die Geschäftsleitung des Verbandes der Bündner Lehrpersonen (Legr) hat sich in der Causa «Doppelinitiative» verrannt. Dabei hat sie die Grundprinzipien der fairen, sachlichen Auseinandersetzung vorsätzlich missachtet. Sie ging so weit, dass sie die Initianten direkt diskreditiert. Die Einladungsschrift an die Delegierten mit neunseitigem brisanten Inhalt, welcher weit über die sachliche Information hinausging und in welcher der politische Weg einer Initiative mit Füssen getreten wird, führten dazu, dass die eingeladene Referentin des Initiativkomitees «Gute Schule Graubünden» der Delegiertenversammlung fernbleibt. «Uns wäre wichtig gewesen, dass die Initianten auch dabei gewesen wären. Wir wollten die Parole nicht hinter ihrem Rücken fassen», sagt Präsidentin Sandra Locher Benguerel. Das neunseitige Schreiben selber sei vor einem Monat an die Delegierten versandt worden, öffentlich aufgelegt und dann in den Schulen breit diskutiert worden, erklärt Jöri Schwärzel vom Legr. Bezüglich der Formulierungen im Dossier ist sich die Präsidentin keines Fehlers bewusst. Man habe sachlich und auf eine faire Art dargelegt, was das Initiativkomitee wolle und welche Haltung die Geschäftsleitung des Legr dazu habe. Von der Absage habe sie zeitgleich aus den Medien erfahren, was nicht gerade «sehr fair» sei. «Ich hätte mir ein Gespräch erhofft und bin weiterhin an einem konstruktiven Dialog interessiert», sagte die Präsidentin.
Südostschweiz, 28.9. Leserbrief von Markus Niederdorfer

25. September 2017

Digitale Medien sinnvoll einsetzen - tönt gut

In den nächsten Jahren werden Tablet und Co an der Volksschule Einzug halten – vom Kindergarten an. Das Bündner Tagblatt hat sich bei Experten über die Gefahren der Digitalisierung für Kinder erkundigt.
Für Sandra Locher Benguerel, Präsidentin des Vereins Lehrpersonen Graubünden, langjährige Primarlehrerin und Grossrätin der SP, dagegen ist es wichtig, dass digitale Medien im Schulzimmer sinnvoll und gezielt eingesetzt werden. 
Leserbrief, Südostschweiz, 25.9. von Markus Niederdorfer

24. September 2017

Lehrerverband kämpft gegen Lehrplan-Komitee

An der diesjährigen Delegiertenversammlung des LEGR steht ein umstrittener Antrag zur Diskussion. Die Geschäftsleitung will 20'000 Franken für den Kampf gegen die Bündner Doppelinitiative gegen den Lehrplan 21 einsetzen. Bemerkenswert ist dieses Vorgehen, weil der Lehrerverband jahrelang die Diskussion um den Lehrplan 21 unterdrückt hat und lehrplankritische Gedanken im Verbandsorgan zensurierte. Anstatt einer offenen Diskussion - der man aus dem Weg gehen will - bevorzugt man, finanzielle Mittel aus der Verbandskasse im Kampf gegen Lehrplankritiker einzusetzen. Dies ist fragwürdig, da die Meinung zum Lehrplan 21 innerhalb der Lehrerschaft kontrovers ist. (uk)

Eine ausführliche Stellungnahme zu den DV-Einladungsunterlagen der GL des LEGR ist ab dem 24. Sept. 2017 unter https://www.markus-niederdorfer.ch/dv-legr-ausführliche-stellungnahme/ geschaltet. Eine Kurzversion befindet sich auf Denkpause Lehrplan 21 GR

Umstrittener Einsatz von Tablets im Kindergarten und in der Unterstufe

«Würden Sie Ihrem sechs Jahre alten Kind erlauben, mit dem Auto durchs Quartier zu fahren, zwischendurch ein Gläschen Wein zu trinken oder einfach im Kinderzimmer zu rauchen?» Diese Frage stellt Markus Niederdorfer aus Summaprada, der auf 32 Jahre Berufserfahrung auf Primar- und Oberstufe zurückblicken kann und derzeit an der Schule Albulatal in Tiefencastel eine Realklasse unterrichtet, rhetorisch an alle Eltern von (bald) schulpflichtigen Kindern. Denn: Die Schuluhren stellen auf das digitale Zeitalter um. Bis im Sommer 2021 muss im Kanton Graubünden jedem Kind der Zugang zur virtuellen Welt im Schulunterricht ermöglicht sein. Und Niederdorfer ist es ein Anliegen, die Diskussion über die Risiken, welche die Nutzung digitaler Medien für Kinder und Jugendliche birgt, öffentlich zu führen, wie er dem BT sagt.
Risiken der digitalen Bildung, Bündner Tagblatt, 23.9. von Enrico Söllmann

15. April 2017

Auch kleinere Schulen müssen Zukunft haben

Mit grosser Freude habe ich den Klartext gelesen. Ich kannEnrico Söllmann nur zustimmen. Einen Aspekt hat er dabei zuwenig ausgeleuchtet. Dieser ist jedoch von enormer Bedeutung. Zurzeit sind Planungsarbeiten in vielen Gemeinden in Gange. Die haben zum Ziel, die Schulhäuser so umzubauen, dass diese Schulreform auch umgesetzt werden muss. Es geht da speziell um das Öffnen der Schulzimmer. Aus dem Klassenzimmer werden Lernlandschaften und aus Klassenlehrpersonen Coachs oder Lernbegleiter. Zu den horrenden baulichen Kosten kommen die Anschaffungen der didaktischen Lernmaterialien. Der Klassenunterricht muss dem individuell gesteuerten Unterricht weichen. Die Leistungen der Kinder werden in Schülerportfolio vom ersten Schultag an eingetragen. Der Fachbegriff heisst "Selbstorganisiertes Lernen". Schüler friss oder stirb – könnte der Zyniker denken. Das ist vielen nicht bewusst. Es geht nicht nur um den LP21, sondern um eine Bildungsreform, welche einen Scherbenhaufen zurücklässt, indem sie die Pfeiler einreist, welche das Schweizer Schulsystem zu einem der besten der Welt werden liess. Und dies alles auf Druck der OECD. Deshalb muss Klartext gesprochen werden. Graubünden muss sich zusammenraufen, und das Schulsystem so weiterentwickeln, dass die kleineren Schulen auch eine Zukunft haben.
Klartext zu geplanten Schulhausumbauten, Südostschweiz, 12.4. Leserbrief von Markus Niederdorfer

Einführungsklassen gewünscht

Eine breite Allianz der bürgerlichen Mitte zeigt sich am Horizont. Steter Tropfen höhlt den Stein , oder ein Tropfen zuviel bringt das Fass zum Überlaufen. Was immer die Beweggründe sein mögen, das einzige was zählt, ist der Schritt in die gute Richtung. Sowohl die BDP, als auch die FDP haben den grossen Handlungsbedarf bei den schulischen Umsetzungsmassnahmen zur Integration erkannt. 
Der Spagat durch die Mitte, Südostschweiz, 13.4. Leserbrief von Markus Niederdorfer

31. März 2017

Infoveranstaltungen zum Lehrplan 21

Der untenstehende Fragenkatalog wurde anlässlich der Reihe von Einführungsveranstaltungen zum Lehrplan 21 in Graubünden zusammengestellt. Er kann insbesondere bei einseitigen Anlässen hilfreich sein.
Einführungsveranstaltungen zum Lehrplan 21 in Graubünden, gesammelt von Markus Niederdorfer und Urs Kalberer, Dezember 2016 

12. Dezember 2016

Plan B: Nationale Tests anstelle von PISA

Dient der PISA-Krach als Schlüssel zum Schloss der Nationalen Bildungstests? Was noch vor einigen Wochen undenkbar war, wird zur bildungspolitischen Agenda. In Kantonen, in welchen über den LP21 abgestimmt wurde, hiess es, dass diese Tests keine Priorität haben. Und heute ist die Schweiz daran, durch Urs Moser vom Institut für Bildungsevaluation diese zu entwickeln, um zukünftig die Kompetenzen der Schulkinder landesweit zu überprüfen. Dieses „CH-PISA“- Projekt, welches den Anspruch hat, die Kompetenzen, welche Weinert als Zusammenspiel zwischen kognitiven und praktischen Fähigkeiten sieht; also Wissen, Motivation, Werte-Orientierung, Einstellungen, Emotionen und weiteres, die für das Ausführen einer Handlung benötigt werden, in einem elektronischen Messverfahren zu ermitteln. 
Plan B: Nationale Tests anstelle von PISA, Südostschweiz, 11.12., Leserbrief von Markus Niederdorfer

7. Dezember 2016

Feindbild OECD

Schweizer Schüler sind die europaweit besten Rechner und in Naturwissenschaften überdurchschnittlich gut. Statt sich zu freuen, macht die Schweizer Bildungsbranche ihrem Ärger über die OECD Luft – und diese kontert.
Die bekannte PISA Lüge, Südostschweiz, 7.12. Leserbrief von Markus Niederdorfer

19. August 2016

Anmerkungen zum Geschäftsleitungsbericht LEGR

Im Jahresbericht der Geschäftsleitung des LEGR 2015/16 zeigt sich einmal mehr, dass sie die Tragweite der ständigen schulischen Reformen aud die Autonomie der Kantone in Bildungsfragen und die horrende Kostenfolge, welche daraus resultiert, nicht verstanden hat. Daher überrascht es auch kaum, dass sie den Kern der Doppelinitiative nicht verstanden hat. Es macht sich auch nicht besser, wenn im gleichen Heft ein Loblied auf die AHV-Initiative eingestimmt wird.  Es zeigt lediglich, dass das demokratische Recht je nach Inhalt der Volksinitiative als höchst wichtig oder als Unruhestiftung, wie die Präsidentin dies in einem Artikel beschrieb, empfunden wird.
Anmerkungen zu Bericht Geschäftsleitung LEGR "Schwerpunktthema", 17.8. von Markus Niederdorfer

16. Mai 2016

Ball liegt beim Bündner Grossen Rat

Einmal mehr zeigt Regierungsrat Martin Jäger, dass er eigenmächtig handelt. Zuerst attestiert er Wohlwollen und Sympathie für die Sieger, doch dann wird mit der Angst vor Schulqualitätsabbau - und der Chancengleichheit geschürt. Als Mitglied der EDK Schweiz, kann der Kanton nicht machen, was er will und beiläufig wird erwähnt, dass der Bundesrat ein Sprachengesetz erlassen könnte, weil auch in anderen Kantonen entsprechende Überlegungen mehr oder weniger weit gediehen sind. Martin Jäger kennt die neuesten Studien zum Fremdspracherwerb auf der Primarschule. Zwei Fremdsprachen stellen eine Überforderung eines grossen Teils der Schülerinnen und Schülern dar. Das wird schon lange von Kindern, Eltern und Lehrpersonen ins Feld geführt. Simone Pfenninger von der Universität Zürich, belegte mit ihren Forschungsergebnissen zum Erwerb von Zweitsprachen, dass das Alter – anders als beim natürlichen Spracherwerb – im Schulkontext eine «untergeordnete Rolle» spiele. Wichtiger als der frühe Beginn sei etwa das intensivere Lernen über einen kurzen Zeitraum hinweg.
Entscheid Spracheninitiative bringt Bewegung in Lehrplan 21, Leserbrief Südostschweiz, 16.5. von Markus Niederdorfer

8. Mai 2016

Konstruktivismus als Unterrichtsprinzip

Der Schaffhauser Erziehungsrat Christian Amsler hatvor der versammelten Lehrerschaft in der Schaffhauser Eishockey-Arena deutlicheWorte gewählt. Der Lehrplan 21 habe bereits viel Kritik provoziert, aber es gehe nicht um eine Idee, sondern um die Kinder.
Der Lehrplan 21 will das eigenverantwortliche Lernen bei den Schülern und Schülerinnen fördern. Die Lehrer sollen dabei die Kinder begleiten, sozusagen als Lernbegleiter funktionieren. Gegen diesen Plan gibt es auch in Schaffhausen Widerstand. Politische Vorstösse wollen die Einführung verhindern.
Konstruktivismus als Unterrichtsprinzip, von Markus Niederdorfer, 4.5.